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Auswirkungen der Norm für nachhaltigen Wohnungsbau auf den Mauerwerksbau in England
Zeitschriften-Artikel zum freien Download aus Mauerwerk 04/2010.
John Roberts
In England bleibt Mauerwerk die vorherrschende Bauweise beim Hausbau und macht über 80 % aller neuen Wohnungen aus. Der Anteil des Bestandsersatzes im Wohnungsbau im Vereinigten Königreich ist niedrig. Somit ergibt sich ein Bedarf an nachhaltig flexibler Gestaltung des Wohnraums mit einer Lebensdauer von mehr als 100 Jahren. Dies erfordert Konstruktionsformen, die dauerhaft sind, mit geringen Unterhaltskosten auskommen und die flexibel genug sind, um Erweiterungen, Umbauten und Veränderungen im Anforderungsspektrum zu ermöglichen.

Waghalsige Projekte durch Fels und Firn im ausgehenden 19. Jahrhundert - Herausforderungen unter Extrembedingungen
Zeitschriften-Artikel zum freien Download aus Bautechnik 08/2010.
Paul Caminada
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts nahmen Ingenieurprojekte im Hochgebirge einen sensationell anmutenden Aufschwung. Projekte wie Gornergrat-, Matterhorn- und Jungfraubahn sowie die Sondierungen in der Firnkuppe des Montblanc waren in jener Zeit die Ereignisse zur technischen Naturbeherrschung.
Bei den Projekten handelte es sich um weitläufige Terrainaufnahmen auf einer Höhe von 2500 bis 4800 m über dem Meeresspiegel mit topografischen Darstellungen und den entsprechenden Grund- und Tunnelbauten in Erde, Fels und Firn. Die Aufgabe der Ingenieure bestand darin, zwischen Anfangs- und Endstation diejenige Verkehrverbindung zu suchen, die mit möglichst geringen Mitteln fachgemäß erbaut und sicher betrieben werden konnte.

Heinrich-Bub-Stipendium
Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) vergibt zum Andenken an seinen Gründungspräsidenten, Professor Dr.-Ing. Heinrich Bub, zum Wintersemester 2010/2011 das „Heinrich-Bub-Stipendium“ des Deutschen Instituts für Bautechnik.
Bewerbungsschluss: 18. Oktober 2010
Das Stipendium in Höhe von 1000,- Euro pro Semester bei einer Förderungsdauer von maximal 4 Semestern wird vergeben an Studierende der Fachrichtung Bauingenieurwesen der TU Berlin mit gutem bis sehr gutem Vordiplom oder Bachelor und kurzer Studiendauer. Positiv wirkt sich ein besonderes gesellschaftliches Engagement aus.

EU-Bauproduktenverordnung
Zeitschriften-Artikel zum freien Download aus DIBt Mitteilungen 04/2010.
Die Ersetzung der Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG durch eine unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten geltende Bauproduktenverordnung hat eine weitere Hürde genommen.
Am 25. Mai 2010 wurde auf Ministerebene im Wettbewerbsfähigkeitsrat eine „politische Einigung“ erzielt. Diese fixiert die sachlichen Inhalte im Hinblick auf den noch ausstehenden „Gemeinsamen Standpunkt“ der Mitgliedstaaten.

Rekonstruktion von Großbränden mit numerischer Brandsimulation - Bootshallenbrand in De Punt
Am 9. Mai 2008 ereignete sich in dem niederländischen Ort De Punt ein Großbrand in einer Bootshalle, bei dem drei Feuerwehrleute ums Leben kamen. Der Brand entwickelte sich nach dem Eintreffen der Feuerwehr so rasant, dass diese das ebenerdige Gebäude nicht mehr verlassen konnten.

Wienerberger Brick Award 2010
Die Wienerberger AG verlieh am 8. April 2010 zum vierten Mal den „Brick Award“. 260 Projekte aus 32 Ländern wurden zum diesjährigen Wettbewerb durch Architekturkritiker eingereicht.
Neben der innovativen äußeren architektonischen Gestaltung und dem Umgang mit dem Material Ziegel waren auch die Funktionalität und Ökologie der Gebäude ausschlaggebende Kriterien.
Siegerprojekt: Landesforum und Landesparlament des Fürstentums Liechtenstein, Liechtenstein
Architekt: HansjörgGöritz Architekturstudio

8th IMC International Masonry Conference
Mauerwerksforscher aus aller Welt trafen sich unter dem Thema „Innovative Solutions for Sustainable Masonry Constructions“ in Dresden zu einer 4-tägigen Veranstaltung.
Nachdem die International Masonry Society die Konferenz im 4-Jahres-Turnus immer in London organisiert hatte, gab sie die Ausrichtung der Konferenz nun erstmals in fremde Hände: Professor Wolfram Jäger mit seinem Team vom Lehrstuhl Tragwerksplanung der TU Dresden und von seinem Ingenieurbüro in Radebeul aktivierte Mauerwerker aus über 40 Ländern, Vorschläge für Beiträge einzureichen, von denen letztendlich über 200 angenommen wurden.

Sayner Hütte wird Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst
Sie galt als eine der bedeutendsten Eisenhütten im Preußen des 19. Jahrhunderts: Die Sayner Hütte am Ufer des Saynbaches, die über viele Jahrzehnte hinweg das Rheinland mit Gebrauchseisen jeder Art und Größe versorgte. Weltberühmt wurde sie allerdings durch ihren feingliedrigen Kunstguss.
Das größte Wunderwerk war die Gießhalle selbst. 1830 vollendet, wurde die Halle aus vorgefertigten Eisenguss-Bauelementen hergestellt. Damit war sie der Prototyp des modernen Industriebaus.

Dipl.-Ing. Dirk Jesse neuer Chefredakteur der Bautechnik
"...Mit dem redaktionellen Wechsel sind zahlreiche Aufgaben verbunden. Aktuell befassen wir uns in der Redaktion mit der thematischen Planung für den kommenden Jahrgang und erarbeiten ein neues Konzept, um Ihre Fachzeitschrift behutsam weiterzuentwickeln. Dabei geht es um die allgemeine inhaltliche Ausrichtung der Zeitschrift, den Umfang von Themenschwerpunkten innerhalb der Hefte, aber auch z. B. um die Einführung eines Peer-Review-Systems für ausgewählte Fachaufsätze zur weiteren Verbesserung der inhaltlichen Qualität.
Das Internet verändert unsere Lesegewohnheiten. Wir stehen diesem Medium aufgeschlossen gegenüber und werden in Zukunft die BAUTECHNIK im Heft wie im Netz diesen veränderten Gewohnheiten anpassen..."

Dr. jur. Günther Schalk neuer Redakteur des UnternehmerBrief Bauwirtschaft
"...Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Wir wollen für Sie im Laufe der nächsten Ausgaben den Aufbau und einzelne Rubriken kritisch prüfen und auch das „Gesicht“ des UBB ein wenig aufpolieren, um den praktischen Nutzen des UBB für Sie noch weiter zu verbessern.
Dem Verlag danke ich sehr herzlich für das Vertrauen und die äußerst professionelle und persönlich angenehme Zusammenarbeit. Ganz besonders aber danke ich Ihnen für Ihr Interesse am UBB. Wir sind für Anregungen und Kritik sehr offen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen..."

Stellungnahme des Fachbereichstag Bauingenieurwesen zur Berufsbezeichnung Ingenieur und zum Grad Dipl.-Ing.
Wer ist berechtigt, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu führen?
Soll der akademische Grad „Dipl.-Ing.“ wieder eingeführt werden?
In seiner Vorstandssitzung im Juni in Berlin hat der Fachbereichstag Bauingenieurwesen eine Stellungnahme zu den aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Einführung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ sowie des akademischen Grades „Dipl.-Ing.“ verabschiedet. Der Fachbereichstag Bauingenieurwesen ist der Zusammenschluss aller Bauingenieur- Fachbereiche und -Fakultäten an deutschen Fachhochschulen und nimmt die Interessen der Fachbereiche Bauingenieurwesen gegenüber Politik und Gesellschaft wahr.

Messtechnische Analyse flachgeneigter hölzerner Dachkonstruktionen mit Sparrenvolldämmung - Teil 1: Nicht belüftete Nacktdächer mit Folienabdichtung
Zeitschriften-Artikel zum freien Download aus Bauphysik 03/2010.
Bernd Nusser, Martin Teibinger, Thomas Bednar
Sehr hohe innenseitige Diffusionswiderstände für nichtbelüftete Dachaufbauten mit außenseitiger Folienabdichtung sind aufgrund der so geschaffenen Feuchtefallencharakteristik als kontraproduktiv anzusehen. Durch den Einsatz von feuchteadaptiven Dampfbremsen kann eine verstärkte diffusionsbedingte Rücktrocknung von Feuchtigkeit aus dem Gefach erreicht werden. Anhand von Freilanduntersuchungen werden fünf industriell gefertigte, flachgeneigte und leckagefreie hölzerne Nacktdächer mit Folienabdichtung, mit unterschiedlichen feuchteadaptiven Dampfbremsen und unterschiedlichen innenseitigen Beplankungen unter besonnten und vollzeitbeschatteten Randbedingungen messtechnisch analysiert.
Neuester Entwurf der Grundwasserverordnung gefährdet Deutsche Mauerwerksindustrie
Bereits mit zwei Briefen an die verantwortlichen Bundesministerien für Umwelt, Wirtschaft und Bau sowie an alle entsprechenden Länderministerien hat die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau (DGfM) darauf hingewiesen, dass alle bisher vorgelegten Entwürfe zur Grundwasserverordnung vom Dezember 2009 sowie vom März und Mai 2010 mit weit reichenden Auswirkungen für die Industrie, Recycling- und Immobilienwirtschaft verbunden sind.

Doris Greiner-Mai 65 Jahre
Prof. i. R. Dr.-Ing. Jürgen Stritzke / Prof. i. R. Dr.-Ing. habil Heinz Opitz
"...Wir möchten stellvertretend für eine große Zahl von Bauingenieuren, die Leser der Zeitschrift Bautechnik sind, herzlich zum Geburtstag gratulieren, uns für die geleistete Arbeit sehr bedanken und für die Zukunft beste Gesundheit und alles Gute wünschen...
...Als sie 1991 zum Verlag Ernst & Sohn als Schriftleiterin und spätere Chefredakteurin der damals im 68. Jahrgang aufgelegten BAUTECHNIK kam, entwickelte sie für diese Zeitschrift des gesamten Ingenieurbaus ein neues redaktionelles Konzept, ein neues Layout und neue Themen. Es war eine Zeit nach der Wiedervereinigung Deutschlands und im vereinten Europa, die große Herausforderungen stellte und neue Maßstäbe forderte, die Frau Dr.-Ing. Doris Greiner-Mai in hervorragender Weise erfüllt hat."

Doris Greiner-Mai: 65 Jahre und Abschied von der Bautechnik nach zwanzig Jahren
Dr.-Ing. Klaus Stiglat
"...Im Heft 1/1992 benennt die neue Schriftleiterin ihre Absichten: Sie will ein redaktionelles Gleichgewicht zwischen Ingenieurtheorie und Praxis, Planung und Bauausführung, Überblick und Detail...Nach nun rund zwanzig Jahren Schriftleitung Bautechnik gibt sie diese nicht immer einfache, nie als schmückenden Job betrachtete, sondern ihr Berufsleben erfüllende Aufgabe ab...Sie hat der Zeitschrift ein Gesicht gegeben und den Autoren in unserem Beruf eine Plattform auf guter Warte gesichert, verbessert und gefestigt. Das ist eine nicht selbstverständliche Leistung in unserer, die Gesellschaft, die Berufe wie auch den Zeitschriftenwald verändernden Zeit.
Alle Hochachtung, Chapeau!"

Stefan Polónyi 80 Jahre
Am 6. Juli 2010 vollendete Prof. em. Dr.-Ing. E. h. mult., Mitglied der Akademie der Künste Stefan Polónyi sein 80stes Lebensjahr, in kreativer Unruhe, streitbar und „zaghaft konsequent“, humorvoll und als Redner geschätzt. Die Daten – „Leben und Werk“ – können bei Wikipedia nachgelesen werden; an dieser Stelle galt es, den Menschen und Bauingenieur Stefan Polónyi zu würdigen. Der Gratulanten werden viele gewesen sein, die BAUTECHNIK schließt sich an.

Raumfachwerke und kein Ende?
Zeitschriften-Artikel zum freien Download aus Stahlbau 07/2010.
Herbert Klimke, Wolfgang Walochnik
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung des Bauens mit räumlichen Stabwerken in einer Periode von etwa 30 Jahren, von der Teilüberdachung des Berliner Olympiastadions 1974 bis zum Glasdach des Berliner Hauptbahnhofs 2004. In dieser Zeit hat sich die Technologie von der ebenen Raumfachwerkplatte bis zu den leichten Stützkonstruktionen für den Glasbau mit Zugstangen und Seilen weiterentwickelt. Die kennzeichnenden Projekte dieser für das Bauwesen stürmischen Entwicklung werden mit einigen Überlegungen zum Entwurfsprozess beispielhaft vorgestellt.
Die neue VOB ist da: Was der Unternehmer wissen muss!
Jetzt heißt es umdenken: Die Neuausgabe 2009 der VOB löst endgültig die Ausgabe 2006 ab!
Von Prof. Dr. jur. Klaus Englert, TOPJUS-Rechtsanwälte, Ingolstadt
Ein wenig spät und damit vom Ausgabe-Jahr her schon etwas veraltet wurde nunmehr die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – kurz: VOB – auch für öffentliche Auftraggeber zum Pflicht-Bauvertragsinhalt in der Ausgabe 2009 (statt bislang 2006) durch den Bundesrat erhoben. Damit einher geht ein Umlernen der Paragraphenfolge der VOB Teil A, ein Umdenken bei den Regelungen des Teiles B und ein unbedingt notwendiges umfassendes Studium der Vorgaben des Teiles C. Denn es hat sich vieles verändert!

Generationswechsel bei Ernst & Sohn
Dipl.-Ing. Karin Lang
"...Frau Greiner-Mai hat in den fast zwei Jahrzehnten, die sie sich für unseren Verlag engagiert hat, weit mehr als eine Zeitschrift verändert...Frau Greiner-Mai hat für die "Taten" der Bauingenieure immer die fachlich und menschlich richtigen Worte gefunden...Noch einmal: Chapeau, Frau Greiner-Mai - Sie haben Großartiges für den Verlag geleistet! Dafür möchte ich Ihnen auch ganz persönlich herzlich danken."
"Ihr Nachfolger als Chefredakteur der Bautechnik ist Dipl.-Ing. Dirk Jesse. Er hat jüngst seine Promotion bei Prof. Manfred Curbach abgegeben."

Gratwanderungen
Dr.-Ing. Doris Greiner-Mai
"...dem Verlag Ernst & Sohn bin ich seit meiner Studienzeit verbunden, seit 1991 konnte ich quasi aus seinem Inneren heraus die Entwicklung der Fachliteratur verfolgen und in Form der BAUTECHNIK dazu auch etwas beitragen. Mit Ausgabe 08/2010 beende ich meine Tätigkeit als Schriftleiter/ Chefredakteur dieser Zeitschrift, deren Informationsgehalt, Qualität, Vielseitigkeit und nicht zuletzt Erscheinungsform mir – solange ich „fachlich“ denken kann – sehr am Herzen liegt und wofür ich seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten verantwortlich war....
...Ich verabschiede mich in so etwas, was man gemeinhin „Ruhestand“ nennt, nicht ohne allen Lesern, Autoren und Freunden der BAUTECHNIK meinen Dank für gute, oft langjährige Zusammenarbeit auszusprechen, und ich wünsche meinem Nachfolger, Herrn Jesse, ein glückliches Händchen bei der Qualitätssicherung und zeitgemäßen Weiterentwicklung der traditionsreichen Zeitschrift und natürlich dem Verlag Ernst & Sohn, weiterhin erfolgreich im Markt zu bestehen."

Zeitschrift geotechnik ab 2011 bei Ernst & Sohn
Ernst & Sohn erweitert seine Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik e. V. (DGGT). Seit Jahren gibt die DGGT ihre Empfehlungen im Buchformat bei Ernst & Sohn heraus, einzelne Veröffentlichungen erfolgen regelmäßig in der Zeitschrift Bautechnik. Ab 2011 erscheint nun auch die die Zeitschrift geotechnik bei Ernst & Sohn.
geotechnik ist das Organ der DGGT und behandelt die Themengebiete Bodenmechanik, Erd- und Grundbau, Felsmechanik, Ingenieurgeologie, Kunststoffe in der Geotechnik und Umweltgeotechnik.
Ein erfahrenes Redaktionsteam der DGGT gewährleistet nicht nur eine interessante Themenauswahl, sondern sichert auch die Qualität der Inhalte auf hohem technischen bzw. wissenschaftlichen Niveau. Alle Beiträge werden standardmäßig in einem Peer-review Prozess begutachtet.

Aus Wiley InterScience wird Wiley Online Library
Wir freuen uns mitteilen zu können, dass Wiley Online Library ab 07/08. August 2010 zur Verfügung steht und die Wiley InterScience ablöst.
In Wiley Online Library wird die weltweit umfangreichste interdisziplinäre Sammlung von Onlinematerial aus den Bereichen Biowissenschaften, Gesundheitswesen und Naturwissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften zur Verfügung stehen. Dank modernster Technologie und umfassender Beiträge von Wissenschaftlern aus aller Welt bietet Wiley Online Library lückenlosen Zugriff auf mehr als 4 Millionen Artikel aus 1500 Zeitschriften, 8000 Büchern und Hunderten von Nachschlagewerken, Laborvorschriften und Datenbanken von John Wiley & Sons und den zur Verlagsgruppe gehörenden Tochterfirmen und Marken, unter anderem Wiley-VCH, Wiley-Blackwell, Jossey-Bass und Ernst & Sohn.
Wiley Online Library liegt eine neue Architektur zugrunde, die auf modernster Webtechnologie basiert. Diese neue Struktur dient als Basis für eine fortlaufende Weiterentwicklung des Dienstes, die Entwicklung neuer Angebote und Funktionen sowie neuer Möglichkeiten zur Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse und Referenzen. Nach ihrer Einführung wird die Website regelmäßig aktualisiert und um neue Funktionen erweitert.
Vor, während und nach der Einführung von Wiley Online Library erhalten Nutzer und Wissenschaftler fortlaufende Informationen und Unterstützung. Wiley Online Library ersetzt komplett die Wiley-InterScience-Website, deren Inhalte und Lizenzen auf die neue Site übertragen werden, so dass die Nutzer und Abonnenten nahtlos auf die Daten zugreifen können.

Impact-Faktoren 2009 veröffentlicht
Seit dem Jahrgang 2007 sind die Zeitschriften Bauphysik, Bautechnik, Beton- und Stahlbetonbau und Stahlbau beim Institute for Scientific Information (ISI) akkreditiert. Von ISI wird jährlich der Journal Impact-Faktor (IF) veröffentlicht, der als wichtigste Messgröße für die Verankerung einer Zeitschrift in der wissenschaftlichen Fachwelt genannt ist.
In diesem Jahr haben die Ernst & Sohn-Zeitschriften ihren ersten Journal Impact-Faktor erhalten.
Im Vergleich zu derzeit bei ISI akkreditierten 130 Bauingenieurzeitschriften, die fast alle in englischer Sprache erscheinen, nur sechs in Deutsch und davon vier von Ernst & Sohn, haben sich die Ernst & Sohn-Titel bereits mit ihrem ersten Impact-Faktor in das mitttlere Drittel vorgeschoben.

Ingenieurbau-Preis 2010
Zum 12. Mal seit 1988 wurde der Ingenieurbau-Preis ausgelobt. Aus 45 eingereichten Projekten wird die Jury den Preisträger ermitteln. Die Jury-Sitzung findet Anfang Oktober, die öffentliche Preisverleihung am Freitag, dem 26. November 2010 in Berlin statt.
Der Ingenieurbau-Preis stellt als einzige Auslobung der Baubranche den konstruktiven Ingenieurbau in den Mittelpunkt.
Der Preis wird alle zwei Jahre für herausragende Leistungen im Konstruktiven Ingenieurbau vergeben. Initiator ist der Verlag Ernst & Sohn, der seit 160 Jahren Bauingenieure mit Fachliteratur in ihrem Beruf begleitet.
Bewertet wird die gesamte Baumaßnahme nach funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Gesichtspunkten, wobei eine besondere Ingenieurleistung erkennbar sein muss. Bewertungskriterien im weitesten Sinn sind die "vier F": Form - Funktion - Festigkeit - Fertigung, die in ausgewogener Gemeinsamkeit ein Bauwerk kennzeichnen.

Redaktionswechsel beim UnternehmerBrief Bauwirtschaft
Nach 2 Jahren übergibt Herr RA Michael Sarry die redaktionelle Verantwortung ab September 2010 an Herrn Dr. jur. Günter Schalk.
Nach der Übernahme des UnternehmerBrief Bauwirtschaft durch Ernst & Sohn im August 2008 wurde unter Federführung von Herrn RA Sarry ein neues Redaktionsteam aufgebaut und ein Fachbeirat ins Leben gerufen. Ernst & Sohn dankt Herrn Sarry für seine engagierte redaktionelle Arbeit für die vergangenen 24 Ausgaben und wünscht ihm für seine neuen beruflichen Herausforderungen alles Gute.

Zum 100. Geburtstag des Computererfinders und Bauingenieurs Konrad Zuse
1934 hatte der am 22. Juni 1910 in Berlin geborene Bauingenieurstudent Konrad Zuse (1910-1995) in einer von Professor Karl Pohl (1881-1947) betreuten Studienarbeit an der TH Berlin, ein 9fach statisch unbestimmtes System zu berechnen.
Um den Rechengang zu formalisieren, befaßte sich Zuse zunächst mit der Schematisierung der Rechenformulare mit dem Ziel, daß dort nur die Zahlen (Eingangswerte) eingesetzt werden. Am 12. Mai 1941 schließlich lief in Berlin Konrad Zuses Rechenmaschine Z3. Aber die Z3 war mehr als eine Rechenmaschine: Nach Professor Friedrich L. Bauer kann der Bauingenieur Konrad Zuse als „Schöpfer der ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierten, in binärer Gleitpunktberechnung arbeitenden Rechenanlage“ gelten.
Konrad Zuses Werk wird vom Deutschen Museum mit der Ausstellung „100 Jahre Konrad Zuse. Einblicke in den Nachlass“ gewürdigt, die bis zum 22. August täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist. Zur Ausstellung gab der Leiter des Archivs des Deutschen Museums, Dr. Wilhelm Füßl, den von der Firma Nemetschek AG gesponserten Katalog eraus. Auch das Deutsche Technikmuseum, Berlin ehrt Konrad Zuses Schaffen mit einer Sonderausstellung.
Ein Literaturdenkmal für Konrad Zuse schuf der Schriftsteller Friedrich Christian Delius mit seinem Roman "die frau, für die ich den computer erfand".

Werde Bauingenieur
Bauingenieure gestalten unsere Umwelt. Sie sind ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht, die globalen Probleme unserer Zeit zu lösen.
Informieren Sie sich über das Berufsbild und begleiten Sie drei Jung-Ingenieure per Video-Dokumentation in Ihrer täglichen Arbeit.
Trinkwasseraufbereitung, Klimaschutz, Geothermie, Energiegewinnungsanlagen, Tunnelbau - sind nur ein Auszug aus dem weitreichenden Tätigkeitsfeld. Sie planen und errichten Wohnhäuser, Geschäftshäuser und Fabriken, Krankenhäuser, Museen und Theater, Forschungszentren, Schulen und Universitäten, aber auch Straßen, Brücken, Schienenwege, Bahnhöfe, Tunnel, Flugplätze, Häfen.
Sie übernehmen dabei Verantwortung für den gesamten Lebenszyklus der erstellten Bauwerke und Anlagen. Dazu gehören zunehmend auch die Projektentwicklung, Finanzierung und das Facility Management.
In unserem Land arbeiten ungefähr 150.000 Bauingenieurinnen und Bauingenieure. Werden Sie einer von ihnen.

Beton-Kalender 2011 - 100. Ausgabe
Schwerpunkte
Bauliche Anlagen zur Energiegewinnung werden örtlich, regional und im internationalen Maßstab geplant und errichtet - der Beton-Kalender vermittelt das notwendige Wissen für Entwurf und Planung. Außerdem in diesem Jahr: Faserbetone, u.a. mit DAfStb-Rili Stahlfaserbeton März 2010

BEng, CEng, MSc, MICE, ... - eine Analyse angelsächsischer Visitenkarten
Zeitschriften-Artikel zum freien Download aus Bautechnik 3/2010
Reinhard Kulick
Visitenkarten ausländischer Gesprächspartner enthalten oftmals - insbesondere wenn der Eigentümer der Karte aus einem britisch geprägten Land kommt - eine Reihe von Abkürzungen, die dem Namen nachgestellt sind.Der Beitrag beschreibt, was sich hinter “Robert Smith BEng(Hons) PhD CEng MICE MIStructE“ verbirgt.
Dazu wird zunächst verdeutlicht, dass erstens akademische Bauberufe in Deutschland und britisch geprägten Ländern nicht deckungsgleich sind, zweitens die Aus- und Weiterbildung maßgeblich von Berufsverbänden beeinflusst wird und drittens die Abkürzungen entweder akademische Abschlüsse oder von Berufsverbänden verliehene Qualifikationsstufen repräsentieren. Beispielhaft werden sodann die Aus- und Weiterbildung eines civil engineer und die sich daraus entwickelnde Visitenkarte beschrieben.
Angefügt werden “Faustformeln”, die eine weitgehende Deutung der Visitenkarten baunaher Gesprächspartner ermöglichen.