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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Wolf, Julia; Niederleithinger, Ernst; Mielentz, Frank; Grothe, Sven; Wiggenhauser, Herbert Überwachung von Betonkonstruktionen mit eingebetteten Ultraschallsensoren Bautechnik 11/2014 783-796 Aufsätze

Kurzfassung

Die immer komplexere Konstruktionsweise von Neubauten einerseits und die alternde Infrastruktur andererseits erfordern in manchen Fällen eine dauerhafte Überwachung, um besondere Einwirkungen und gegebenenfalls Schädigungen rechtzeitig und genau zu erkennen. Hierfür ist eine Vielzahl von Methoden und Sensoren verfügbar. Das Portfolio weist aber insbesondere bei der Detektion langsamer, räumlich begrenzter Veränderungen Lücken auf. Hierfür sind bisher sehr aufwändige Untersuchungen oder Installationen notwendig.
In der vorliegenden Arbeit werden Sensoren und zugehörige Auswertemethoden für die Ultraschalltransmission vorgestellt, die sich für die zerstörungsfreie, dauerhafte Überwachung von Beton eignen. Direkt oder nachträglich in Betonkonstruktionen eingebaut, ermöglichen sie eine nicht nur lokale, sondern größere Raumbereiche umfassende Dauerüberwachung von Änderungen der Materialeigenschaften.
Das Prinzip der Ultraschalltransmission und die verschiedenen Einflussparameter werden vorgestellt. Zu letzteren gehören neben der Belastung und Schädigung auch Umweltparameter wie Temperatur und Feuchte. Verschiedene Methoden zur Datenanalyse, wie z. B. die Codawelleninterferometrie, ermöglichen eine Detektion kleinster Veränderungen. Die in den Beton einzubettenden Ultraschallsensoren werden vorgestellt und ihr Einbau und Betrieb beschrieben. Als Beispiele für Anwendungen werden Frost-Tauwechsel-Experimente im Labor, die Detektion von lokalen Lasten im Technikumsmaßstab und der Einsatz an realen Brücken diskutiert. Die Sensoren sind zum Teil bereits seit mehreren Jahren in Probeobjekte eingebettet und liefern zuverlässig wertvolle Daten.

Monitoring of concrete constructions by embedded ultrasonic sensors
Challenging new constructions and the ageing infrastructure are increasing the demand for permanent monitoring of loads and damages. Various methods and sensors are used for this purpose. But the technologies available today have difficulties in detecting slowly progressing locally confined damages. Extensive investigations or instrumentations are required so far for this purpose.
In this study we present new sensors and data processing methods for ultrasonic transmission, which can be used for non-destructive permanent monitoring of concrete. They can be mounted during construction or thereafter. Larger volumes can be monitored by a limited number of sensors for changes of material properties.
The principles of ultrasonic transmission and influencing factors are presented. This latter include load, damages as well as environmental parameters as temperature or moisture. Various methods for data processing, e. g. coda wave interferometry are introduced. They allow the detection of very small changes in the medium. The embedded sensors are shown including mounting and operation. Application examples so far include small scale laboratory freeze-thaw experiments, localizing loads in larger concrete models and monitoring load effects on real structures. Some sensors are operating already for several years.

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Secrieru, Egor; Butler, Marko; Mechtcherine, Viktor Prüfen der Pumpbarkeit von Beton - Vom Labor in die Praxis Bautechnik 11/2014 797-811 Aufsätze

Kurzfassung

Für die Beurteilung der Pumpbarkeit von Frischbeton existieren bislang keine normativen Regelungen, in denen die Anforderungen an seine rheologischen Eigenschaften festgeschrieben sind. Zur Prüfung der Pumpbarkeit von Frischbeton - vor allem auf der Baustelle - ist die Etablierung einfacher, robuster und dennoch aussagekräftiger rheologischer Messtechniken von elementarer Bedeutung. Im vorliegenden Beitrag werden die neuen prüftechnischen Ansätze für eine zielsichere Optimierung des Pumpens von Frischbeton vorgestellt. Insbesondere wird die Funktionsweise des sog. Gleitrohr-Rheometers (Sliding Pipe Rheometer, SLIPER) erläutert, mit dem Fördermengen, Druckverhältnisse und resultierende Bewegungszustände des Frischbetons in einer Betonförderleitung in guter Näherung quantitativ abgeschätzt werden können. Im Rahmen einer Parameterstudie werden die unter Verwendung von SLIPER erzielten Ergebnisse analysiert und mit denen eines stationären Betonviskosimeters verglichen. Es werden die ermittelten Zusammenhänge zwischen Rheologie und Pumpbarkeit sowohl von Normalbetonen als auch von Sonderbetonen (selbstverdichtender Beton (SVB) und hochduktiler Beton (SHCC)) dargestellt. Schließlich wird die Vorhersagefähigkeit des Pumpverhaltens von Beton auf der Basis der SLIPER-Untersuchungen durch Messung des Pumpdruckes unter Baustellenbedingungen validiert.

Testing pumpability of concrete - From laboratory into practice
In assessing concrete pumpability, there are still no norms or regulations providing guidelines with regard of fresh concrete's rheological properties. For testing concrete pumpability, especially on the construction site, the establishment of simple, robust but reliable testing techniques is of great importance. The paper at hand gives an overview of the new approaches in estimating pumpability of fresh concrete. In particular, the idea and working principle of the so-called Sliding Pipe Rheometer (SLIPER) are explained. Using SLIPER, pumping pressure vs. discharge rate relationships can be reliably estimated for various pipe lengths and diameters. A parameter study on the effect of concrete composition on its pumpability is also presented. The results obtained from the SLIPER tests are analysed and compared with those obtained during tests with a stationary concrete viscometer and testing using conventional, empirical tests. The correlations between the rheological properties according to the BINGHAM model and the pumpability of four various ordinary concretes and two high performance concretes (self-compacting concrete (SCC) and strain-hardening cement-based composite (SHCC)) are investigated. Finally, based on the investigations the predictive capacity of the SLIPER in respect of concrete pumpability is validated by measuring the discharge pressure under field conditions.

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Piehler, Jens; Hansen, Michael; Kapphahn, Gerd Systemanalyse neugotischer Gewölbe - Teil 1: Voruntersuchungen und experimentelle Validierung Bautechnik 11/2014 812-821 Aufsätze

Kurzfassung

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wurden zahlreiche Bauwerke im neugotischen Stil ausgeführt. In der Neugotik wurden die gotischen Bauelemente mit den in der Gründerzeit geforderten Materialeinsparungen gebaut. Diese leichten und sehr dünnwandigen Gewölbe sind oftmals relativ anfällige Tragsysteme. Sie weisen systemimmanente Schadensbilder in Form signifikanter Rissbildungen in den Kappen und Bögen auf. In dem Forschungsprojekt Sicherung neugotischer Gewölbekonstruktionen werden die typischen Schadensbilder neugotischer Gewölbe mit dem Ziel analysiert, möglichst nachhaltige Sanierungsmaßnahmen zu finden. In diesem Rahmen wurden seit 2011 an einem ausgewählten Referenzbauwerk numerische und experimentelle Untersuchungen durchgeführt.
Das dafür erstellte Geometriemodell der Finite-Elemente-Simulation basiert auf den Messdaten eines 3D-Laserscans, in dem alle Imperfektionen der Konstruktion enthalten sind. Für die Kalibrierung dieses numerischen Modells wurde das Systemverhalten im unkritischen Lastbereich mit einem Belastungsversuch experimentell untersucht. In diesem Beitrag werden der Projektrahmen sowie die Durchführung und Auswertung des Belastungsversuchs dargestellt. In weiteren Beiträgen werden die Übertragung geodätischer Messdaten in das numerische Modell und die Berücksichtigung der mit dem Belastungsversuch erzielten Ergebnisse innerhalb einer Simulation behandelt.

System analysis of Neo-Gothic vaults - Part 1: Preliminary investigations and experimental validation
From the middle of the 19th century until the beginning of World War I, many buildings were built in the Neo-Gothic style. In this period, Gothic elements were built regarding the former needs to save material. These lightweight and thin vaults are often relatively fragile support systems. They tend to show systemic damages in the form of significant crack patterns in the vault caps and arches. In the research project Preservation of Neo-Gothic vault structures, typical damages of Neo-Gothic vaulted structures are analyzed with the objective to find sustainable and rehabilitative measures. In this context, since 2011, numerical and experimental studies have been carried out on a reference structure. Measured values of a 3D laser scanning, including all the imperfections of the structure, provide the basis of the geometry model, created for the finite element simulation. The system behavior was studied experimentally in the non-critical load range with a load test for the calibration of this numerical model. In this paper, the project framework as well as the implementation and the evaluation of the load test are presented. In further papers, the transfer of the geodetic measurement data to the numerical model and the consideration of the load test results within a simulation will be addressed.

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Reichling, Kenji; Asgharzadeh, Amir; Raupach, Michael Neuer Ansatz zur Bestimmung des elektrischen Betonwiderstands bei vorhandener Bewehrung Bautechnik 11/2014 822-827 Aufsätze

Kurzfassung

Die zuverlässige Bestimmung des elektrischen Widerstands von Beton, der mit verschiedenen dauerhaftigkeitsrelevanten Parametern korreliert, stellt sich am Bauwerk derzeit als große Herausforderung dar. Hierbei kommt üblicherweise das WENNER-Verfahren zum Einsatz, das aber aufgrund der Heterogenität von Stahlbeton, z. B. infolge Bewehrung und Feuchteunterschieden, zu Fehlinterpretationen führen kann.
Um der Heterogenität Rechnung zu tragen, wird ein neues Messverfahren angewendet, um die Verteilung des elektrischen Betonwiderstands im Beton zu ermitteln. Hierzu kommt die in der Geophysik entwickelte elektrische Widerstandstomografie zum Einsatz. Um zuverlässige Ergebnisse zu erzielen, muss das Verfahren an die Gegebenheiten von Stahlbeton angepasst werden. Zudem wird u. a. die bekannte WENNER-Elektrodenkonfiguration mit der Dipol-Dipol-Konfiguration verglichen und die Anwendbarkeit des Verfahrens an Stahlbetonprüfkörpern untersucht. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass das Verfahren an Stahlbeton anwendbar ist, wenn die Lage der Bewehrung und Randeffekte an der Betonoberfläche berücksichtigt werden.

Novel approach for determining the electrical resistivity of reinforced concrete
The electrical resistivity of concrete correlates with different durability related parameters. Due to the heterogeneity of reinforced concrete a reliable determination of the concrete resistivity at a structure is a challenging objective. The application of a WENNER probe in the area of reinforcement bars or moisture gradients can lead to misinterpretations.
In order to counteract the influence of heterogeneities the Electrical Resistivity Tomography, developed in geophysics, is applied to determine the distribution of the electrical resistivity in concrete elements. The method is adapted to the demands of reinforced concrete structures. The studies focus on a comparison between the WENNER electrode configuration, already known in civil engineering, and the dipole-dipole electrode configuration and highlight the applicability for reinforced concrete elements. The results show that the method is applicable on reinforced concrete if the position of the reinforcement as well as boundary effects are considered within the evaluation.

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Braun, Michael Die Abteibrücke in Berlin Bautechnik 11/2014 828-835 Berichte

Kurzfassung

Im äußersten Nordwesten des Berliner Stadtbezirks Treptow gibt es im begrenzenden Spreelauf eine idyllische kleine Insel, die ausschließlich dem Amüsement der Berliner und der Touristen dient. Zur Insel führt eine Bogenbrücke, die eine Einmaligkeit in Deutschland darstellt. Errichtet in dem seinerzeit vollkommen neuen Verfahren des Gusseisenbetonverbundes nach dem Prinzip des Österreichers FRIEDRICH VON EMPERGER ist die Brücke trotz der langen Dauernutzung von nahezu 100 Jahren heute nach umfangreicher Sanierung in einem hervorragenden Zustand.

The Abtei Bridge in Berlin
In the outer northwest of Berlin there is an idyllic island inside the Spree river, that serves the Berliners and tourists for pleasure. A bridge leads to that island which is unique in Germany. Built by the entirely new Emperger system this building is in spite of long lasting use of about 100 years in a very good condition.

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Startschuss: Schülerwettbewerb für Nachwuchsingenieure - Hessens Ingenieurnachwuchs baut Aussichtstürme Bautechnik 11/2014 835 Auslobung

Kurzfassung

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Bautechnik aktuell 11/2014 Bautechnik 11/2014 837-842 Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Persönliches:
Josef Hegger 60 Jahre / Dr.-Ing. Wolfgang Sondermann neuer Vorsitzender der DGGT

Nachrichten: Wolfgang-Zerna-Ehrenmedaille an Prof. Manfred Curbach verliehen

Aus den Hochschulen: Call for Papers - Experimentelle Untersuchungen von Baukonstruktionen an der TU Dresden

Firmen und Verbände: Otto Schaaf als Präsident der DWA bestätigt / 100. Todestag von Adolf Martens - mehr als 100 Jahre Schadensanalyse an der BAM / Fachverband Betonbohr- und -sägebranche startet Ausbildungsoffensive / BDB-Studentenförderpreis 2015

Auszeichnungen: Hafen, Hof und Hospital für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 11/2014 843-844 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 Inhalt

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Ernst & Sohn (Hrsg.) Sonderheft: Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 1-180 Sonderheft

Kurzfassung

Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton haben sich in den letzten Jahrzehnten vielfach bewährt und finden sich in vielen Bereichen des Ingenieurbaus, des Hoch- und Industriebaus und des Wasser- und Tiefbaus. Der aktuelle Wissensstand der WU-Bauweise wird in diesem Sonderheft umfassend dargestellt. Die Fachbeiträge behandeln dabei alle wesentlichen Teilbereiche, beginnend bei den Grundlagen der Bemessung, betontechnologischen und ausführungstechnischen Hinweisen sowie Fragen im Rahmen der Planung über Fugenabdichtungssysteme, Weiße Wannen und Elementwände bis hin zur Abdichtung von Rissen und Fehlstellen sowie rechtlichen Fragen.

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Fischer, Oliver Evaluieren und Zertifizieren auf allen Ebenen - Qualitätsimpuls oder Fluch unserer Zeit? Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 759 Editorial

Kurzfassung

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Empelmann, Martin; Remitz, Jörn Ermüdungsverhalten von Spanngliedern mit nachträglichem Verbund Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 760-770 Fachthemen

Kurzfassung

Die Beurteilung der Ermüdungsfestigkeit von Spannstählen bei Bauwerken unter nicht vorwiegend ruhenden Einwirkungen gewinnt im Rahmen zunehmender Verkehrsbeanspruchungen, einer längeren Lebensdauer von Bauwerken sowie der Verwendung von innovativen und hochfesten Baustoffen weiter an Bedeutung. Insbesondere im eingebauten Zustand wird die Ermüdungsfestigkeit von Spannstählen aufgrund der komplexen Beanspruchungsverhältnisse von vielen Einflussfaktoren beeinträchtigt. Der Beitrag gibt einen Überblick über den derzeitigen Kenntnisstand zum Ermüdungsverhalten von Spannstählen. Dabei werden grundlegende Zusammenhänge der Reibermüdung erläutert und eine Datenbank über durchgeführte Untersuchungen aufgestellt. Die Ergebnisse werden hinsichtlich unterschiedlicher Einflussfaktoren ausgewertet und den WÖHLERdiagrammen des Eurocode 2 gegenübergestellt. Des Weiteren werden besondere Aspekte aus der Versuchsinterpretation und Nachweisführung diskutiert.

Fatigue behaviour of post-tensioned tendons
The assessment of the fatigue strength of prestressing steel in structures under non-predominantly static loads becomes more important within increasing traffic loads, longer life time of structures and the use of innovative and high-strength materials. In particular, when installed, the fatigue strength of prestressing steel is affected by many factors due to the complex stress conditions. The article gives an overview of the current knowledge of the fatigue behavior of prestressing steels. The fundamental relationships of fretting fatigue are explained and a database is established after an evaluation of tests executed so far. The results are compared with the Woehler diagram of the Eurocode 2 and specific aspects of the experimental interpretation and verification are discussed.

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Allgemeine Mangelerscheinungen Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 770 Aktuell

Kurzfassung

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Ricker, Marcus; Siburg, Carsten Vergleich der Durchstanzbemessung nach Model Code 2010 und Eurocode 2 Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 771-782 Fachthemen

Kurzfassung

Mit Model Code 2010 wurde ein neues Bemessungskonzept für den Durchstanznachweis vorgestellt, welches auf der Theorie der kritischen Schubrissbreite (Critical Shear Crack Theory) basiert. Im Rahmen dieses Beitrags werden die Durchstanzwiderstände nach Model Code 2010, Eurocode 2 und den Regelungen des deutschen Anhangs zu Eurocode 2 vorgestellt und um Hintergrundinformationen ergänzt. Anhand von Parameterrechnungen und der Nachrechnungen von Durchstanzversuchen erfolgt ein Vergleich der unterschiedlichen Bemessungskonzepte. Dabei werden Sicherheitsdefizite identifiziert und die Auswirkungen unterschiedlicher Einflussparameter auf die Durchstanztragfähigkeit von Flachdecken-Stützenknoten herausgearbeitet.

Comparison of punching shear design according to Model Code 2010 and Eurocode 2
Model Code 2010 introduces a new design concept for punching shear, which bases on the so-called Critical Shear Crack Theory. In this paper, the design provisions for punching shear according to Model Code 2010, Eurocode 2 and the corresponding German National Annex to Eurocode 2 are presented and background information is given. By means of parameter studies and a comparison of the calculated resistances to test result, the different punching shear design provisions are critically reviewed. The safety levels of the code provisions are verified and the influence of the different punching parameters on the calculated resistances is examined in detail.

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Leitfaden "Nachhaltig bauen - für die Zukunft planen" Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 782 Aktuell

Kurzfassung

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Furche, Johannes; Bauermeister, Ulrich Flachdecken in Elementbauweise mit Gitterträgern Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet - Hinweise zur Anwendung nach Eurocode 2 Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 783-792 Fachthemen

Kurzfassung

Flachdecken werden wirtschaftlich aus vorgefertigten Stahlbetonplatten und einer aufbetonierten Ortbetonschicht hergestellt. Das Tragverhalten dieser Elementdecken mit Gitterträgern ist ähnlich dem von Ortbetondecken. Bei der Bemessung und Konstruktion von Elementdecken sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Der Eurocode 2 mit zugehörigem nationalem Anhang [1] enthält Regelungen hierzu. Als Durchstanz- und Verbundbewehrung kommen jedoch Bewehrungssysteme zur Anwendung, welche auf der Grundlage von nationalen oder europäischen Zulassungen bemessen werden. Die erforderlichen Nachweise im Durchstanzbereich von Flachdecken werden für unterschiedliche Systeme zusammengestellt und erläutert.

Flat Slabs built as Semi-Precast Slabs with Lattice Girders. Advice to application according to Eurocode 2
Flat slabs are economically made of precast slabs with insitu topping. The load bearing behaviour of these semi-precast slabs with lattice girders is similar to in situ concrete slabs. Eurocode 2 together with the German annex [1] gives advice for that. The used punching shear reinforcement and composite reinforcement have to be designed according to national or European technical approvals. The necessary proofs in case of flat slabs are consolidated and explained.

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Die "Pneumatic Wedge Methode" für Freiform-Betonschalen Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 792 Aktuell

Kurzfassung

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Ritter, Robert; Curbach, Manfred Zugkrafteinleitung in Beton bei mehraxialen Belastungsversuchen Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 793-802 Fachthemen

Kurzfassung

Treten mehraxiale Spannungszustände im Beton auf, haben diese einen signifikanten Einfluss auf das Materialverhalten. Neben der festigkeitssteigernden bzw. festigkeitsmindernden Wirkung beeinflussen derartige Spannungszustände auch das Spannungs-Dehnungs-Verhalten maßgeblich. Zur Ermittlung des Materialverhaltens von Beton unter mehraxialer Beanspruchung ist es daher notwendig, experimentelle Untersuchungen durchzuführen. Im Rahmen von mehraxialen Zug-Druck-Druck-Versuchen an Ultrahochleistungsbeton wurde festgestellt, dass es bei Spannungsverhältnissen mit kleinen Zug- und großen Druckbeanspruchungen zu einem randnahen Versagen der Probekörper bzw. zu einem Ablösen der Zugkrafteinleitung an der Probekörperoberfläche kommt. Durch theoretische Überlegungen konnte gezeigt werden, dass die dabei erzielten Festigkeiten nicht den tatsächlichen Festigkeitswerten des Materials entsprechen können und eine Verbesserung der Ausbildung der Zugkraftübertragung vorgenommen werden muss. Nach der Entwicklung einer neuen Zugkrafteinleitungsmethode ergaben sich signifikant höhere mehraxiale Festigkeitswerte, die auch die theoretisch festgelegte Grenze überschreiten, welche anhand von Versuchswerten, bei denen eindeutig ein Materialversagen vorlag, definiert wurde.

Tension load transfer to concrete at multiaxial loading tests
Multiaxial stress states have a significant influence on the material behaviour of concrete. Besides a strength increasing or decreasing effect, such stress states lead to changes of the stress-strain-behaviour. For the investigation of the material behaviour of concrete under multiaxial loading it is necessary to conduct experimental studies. Within the scope of multiaxial tests with ultra high performance concrete with small tension in the one and high compression loads in the other two directions it was observed, that the concrete failed close to the surface where the tensile force was initiated or, respectively, that the load transfer device detach from the specimen's surface. Because of theoretical consideration it was clear, that the achieved strength values at the tests couldn't be the “real” material strength values. Therefore, the method of tension load transfer had to be improved. After the development of a new tension load transfer method, significant higher strength values could be obtained at the tests. These values also pass the theoretically prescribed limit for “real” material strength, which was determined on experimental strength values where clearly material failure occurred.

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Freund, Björn; Proske, Tilo; Graubner, Carl-Alexander Experimentelle Untersuchungen und numerische Verifizierung zum Frischbetondruck bei geneigten Schalungssystemen Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 803-901 Fachthemen

Kurzfassung

Moderne Massivbauwerke weisen als Gestaltungselement immer häufiger geneigte Betonbauteile auf. Bei der Herstellung von Ingenieurbauwerken, wie Kühltürmen oder Faulbehältern, kommen ebenfalls geneigte Schalungen zum Einsatz. Hinsichtlich der Dimensionierung von Schalungssystemen stellt der Frischbetondruck die maßgebliche Einwirkung dar. Die existierende Norm zum Frischbetondruck DIN 18218 enthält bisher keine Angaben für geneigte Schalungen. Daher wird in der Baupraxis bei geneigten Schalungen oftmals der hydrostatische Frischbetondruck angesetzt, was u. U. zu einer Überdimensionierung des Schalungssystems bzw. zu einer unnötigen Verlangsamung der zulässigen Betoniergeschwindigkeit und somit zu einer längeren Herstellzeit führt. Die durchgeführten Untersuchungen zeigen, dass der Frischbetondruck bei geneigten Schalungen mit konstanter Bauteildicke kleiner ausfällt als bei lotrechten Schalungen. Bestätigt wird dies durch numerische Analysen.

Experimental investigation and numerical verification of the pressure of fresh concrete on inclined formwork systems
Modern concrete structures have often inclined concrete components as their design elements. Inclined formwork is also used for the construction of other engineering structures such as cooling towers and digesters. The pressure of fresh concrete determines the dimensioning of formwork systems and the possible rate of casting. DIN 18218 as the available code for calculation of fresh concrete pressure does not contain any provisions for inclined formwork. Thus, in construction practice, the hydrostatic pressure is often used as the design value. This can lead to an over-dimensioning of the formwork system or to an unnecessary reduction of pouring rate. The results of current investigation show that the pressure of fresh concrete on the inclined formwork with a constant thickness is lower than on the vertical one.

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Kulas, Christian; Goralski, Claus Die weltweit längste Textilbetonbrücke Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet - Technische Details und Praxiserfahrungen Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 812-817 Berichte

Kurzfassung

Im baden-württembergischen Albstadt wurde eine ältere Fußgängerbrücke aus Stahlbeton durch eine elegante Brücke aus Textilbeton ersetzt. Durch die Kombination von textilbewehrtem Beton mit einer Vorspannung ohne Verbund ließ sich eine für Betontragwerke außergewöhnliche Schlankheit erzielen. Die 97 m lange Brücke über die Bundesstraße B 463 besteht aus sechs Fertigteilen, die bei einer Elementlänge von 17,2 m eine Bauhöhe von nur 43 cm aufweisen. Im Beitrag werden Konstruktion, Bemessung und insbesondere das Schwingungsverhalten beschrieben. Des Weiteren wird über die Erfahrungen aus mehr als vier Betriebsjahren berichtet.

The worldwide longest textile-reinforced concrete pedestrian bridge - Technical details and practical experiences
In Albstadt, Germany, the former pedestrian bridge, which was made of steel-reinforced concrete, had to be replaced by a new construction made of textile-reinforced concrete. Due to the combination of textile-reinforcements and an unbonded prestressing a remarkable slenderness of the superstructure was achieved. The 97 m long bridge over the state road B 463 is built up of six prefabricated concrete elements, which have a maximum element length of 17.2 m while the construction height is only 43 cm. The article deals with details of the construction, the structural analysis and the dynamic behavour in particular. Furthermore, experiences after a lifetime of four years are reported.

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Kerkeni, Naceur; Roeser, Wolfgang Die CHIO Brücke in Aachen Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 818-823 Berichte

Kurzfassung

Die CHIO Brücke in Aachen ist eine integrale Fußgängerbrücke mit S-förmigem Grundriss, die als Schrägkabelbrücke von einem 65 m hohen Pylon abgespannt wird. Die vorliegende Veröffentlichung beschreibt Planung und Bau dieses außergewöhnlichen Tragwerks, das als Entree für das Weltfest des Pferdesports 2014 in Aachen dient.

The Chio Bridge in Aachen
The Chio-bridge in Aachen is an integral pedestrian bridge with an S-shaped floor plan. It is a cable stayed bridge with a 65 m high pylon. This paper describes the design and the building process.

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Neues Nachbehandlungsmittel schützt Beton im Sommer vor Trocknungsrissen Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 823 Aktuell

Kurzfassung

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Roggendorf, Thomas; Goralski, Claus Ermüdungsverhalten von Beton unter zyklischer Beanspruchung aus dem Betrieb von Windenergieanlagen Herrn Professor Dr.-Ing. Josef Hegger zu seinem 60. Geburtstag gewidmet Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 824-828 Berichte

Kurzfassung

Da hinsichtlich der Nachweisführung für die charakteristischen Bereiche einer Windenergieanlage (WEA) unter Ermüdungsbeanspruchung aus der Bemessungspraxis verschiedene offene Punkte bekannt sind, wurde im Auftrag des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) der Sachstandsbericht “Ermüdungsverhalten von Beton unter zyklischer Beanspruchung aus dem Betrieb von Windkraftanlagen” [1] erstellt. Ziel der durchgeführten Untersuchungen war die Schaffung einer objektiven Bewertungsgrundlage zur Einstufung der derzeitigen Nachweiskonzepte für zyklische Beanspruchungen aus dem Betrieb von WEA. Dazu wurden theoretische und experimentelle Untersuchungen, die als Grundlage für die in bestehenden Regelwerken verankerten Ansätze dienen, zusammengestellt und bewertet. Darüber hinaus wurden weiterführende Bemessungsansätze aus der Literatur dargestellt und verglichen. Es folgten eigene Vergleichsberechnungen zur Ermüdungsfestigkeit an für WEA spezifischen Beispielen. Basierend auf diesen Untersuchungen wurden abschließend unter Berücksichtigung der speziellen Beanspruchungsszenarien für Bauteile von WEA der weitere Forschungsbedarf aufgezeigt und Empfehlungen für Modellversuche erarbeitet. Im vorliegenden Bericht werden die Untersuchungen und wesentliche Ergebnisse kurz zusammengefasst.

Concrete fatigue behaviour under cyclic loading from the operation of wind turbine generators
When it comes to the verification of characteristic sections in the structures for wind turbine generators under cyclic loading, various questions are known in the current design practice. Thus, the German building authorities “Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt)” commissioned the status report “Concrete fatigue behaviour under cyclic loading from the operation of wind turbine generators” [1]. The intention of the investigations was to establish an objective criterion for the assessment of current design principles for cyclic loading from the operation of wind turbine generators. For this purpose, theoretical and experimental examinations providing a basis for the present approaches in existing codes and regulations were assembled and evaluated. In addition, advanced design approaches from literature were summarised and compared. Following this, comparative calculations concerning the resistance against concrete fatigue for typical impacts from wind turbine generators were performed. Based on these examinations and in consideration of the particular loading scenarios of structures for wind turbine generators, the need for further research was identified and recommendations for theoretical and experimental investigations were developed. The investigations and significant results are summarised in the present report.

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Bögle, Annette; Kurrer, Karl-Eugen Das strukturale Komponieren von Tragwerken bei Jörg Schlaich Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 829-837 Berichte

Kurzfassung

Die Dialektik von deduktiver und induktiver Methode im Konstruktiven Ingenieurbau lässt sich auf Basis der von Architekt OSKAR BÜTTNER und Bauingenieur ERHARD HAMPE entwickelten Begrifflichkeit [1] einfach veranschaulichen (Bild 1). In der Ingenieurpraxis sind leider noch immer Vereinseitigungen an der Tagesordnung. So führt der einseitige Aufstieg vom Abstrakten zum Konkreten (deduktive Methode) in letzter Instanz zum rechnenden Bauen. Umgekehrt beherrscht am Ende des einseitigen Abstieges vom Konkreten zum Abstrakten (induktive Methode) die Form die Konstruktion. Beide Vereinseitigungen sind JÖRG SCHLAICH (Bild 2) fremd. Vielmehr geht es ihm um die strukturale Komposition von Tragwerken, indem theoretisches Basiswissen mit Intuition und Kreativität eine Einheit bildet. Strukturales Komponieren von Tragwerken besteht im “Fließgleichgewicht” am Phasenübergang zwischen Tragstruktur und Tragwerk. Im Übergang Tragstruktur → Tragwerk geht die modellierte in die materielle Wirklichkeit über; im umgekehrten Falle wird das Tragwerk zur Tragstruktur (Tragwerk → Tragstruktur), d. h., zu einem unter dem Aspekt der Tragfunktion abstrahierten Modell des Tragwerkes. Beide Phasenübergänge bilden das Herzstück der Einheit von Tragstrukturanalyse und Tragstruktursynthese, welche die Entwicklung neuer Tragwerke ermöglicht. Letztere werden dann und nur dann Wirklichkeit, wenn das offene Fluktuieren am Phasenübergang zwischen Tragstruktur und Tragwerk möglich ist und die an der Planung und am Bau Beteiligten bereit und fähig sind, diese Chance wahrzunehmen und durchzusetzen. Dies ist ein Grundzug der Stuttgarter Schule des Konstruktiven Ingenieurbaus im Allgemeinen und des Œuvres JÖRG SCHLAICHs im Besonderen.

The engineered composition of load-bearing structures in the work of Jörg Schlaich
The dialectics of deductive and inductive methods in construction engineering are clearly illustrated in the conceptualisation [1] developed by architect Oskar Büttner and civil engineer ERHARD HAMPE (Fig. 1). However, one-sided working methods are still the norm in everyday engineering practice. Thus a blinkered progression from the abstract to the concrete (deductive method) ultimately leads to calculation-based building. Conversely, an equally blinkered progression from the concrete to the abstract (inductive method) leads to construction governed by form. JÖRG SCHLAICH has never limited himself to either of these restricted viewpoints (Figure 2). Instead, he performs an engineered composition of load-bearing structures, applying intuition and creativity as part of a unified approach based on an underlying theoretical understanding. This engineered composition of load-bearing structures consists of achieving a 'steady state' at the transition between the load-bearing system and load-bearing structure phases. The load-bearing system → load-bearing structure transition is where a model becomes reality, and conversely the load-bearing structure → load-bearing system transition is where the tangible structure becomes a model abstracted to show its load-bearing function. Both transitions lie at the heart of the matter, where load-bearing system analysis and synthesis meet, where it is possible to develop new load-bearing structures. Such new structures will only be realised if a flow remains possible in both directions between the load-bearing system and load-bearing structure phases, and if the design and construction teams are willing and able to identify and seize this opportunity. This is a fundamental feature of the Stuttgart school of construction engineering in general and the work of JÖRG SCHLAICH in particular.

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Heller Leichtbeton als Sichtbeton für die wiederaufgebauten Dessauer Meisterhäuser Beton- und Stahlbetonbau 11/2014 837 Aktuell

Kurzfassung

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