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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Bauer, Thomas; Lauterbach, Jörg Schlingrippen des Gewölbes der Erasmuskapelle im Berliner Schloss - Konzept einer möglichen Rekonstruktion Mauerwerk 6/2012 270-278 Fachthemen

Kurzfassung

Schlingrippen spätgotischer Gewölbe sind zweifach gekrümmte Rippenwerke, d. h. sowohl im Grundriss folgen die Rippen einer kreisförmigen Krümmung als auch im Aufriss bei der Bogenaustragung. Daher unterscheiden sie sich von dem Verlauf einer zylindrischen Spirale bzw. einer Schraubenlinie in der Höhenentwicklung, wo die Spirale in der abgewickelten Darstellung eine lineare mathematische Funktion darstellt, der Schlingrippenverlauf hingegen zeigt auch in der abgewickelten Bogenaustragung eine bogenförmige, d. h. mathematisch degressive Funktion. Direkt über diese Rippenwerke als räumliche Formvorgabe und bautemporäre Lastabtragung wurde die eigentliche Mauerwerkswölbung ausgeführt. Diese in der Zeit von Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts vor allem im sächsisch-böhmischen und bayrisch-österreichischen Raum anzutreffende Wölbtechnologie ist historisch aus nur zwei Ebenen heraus hergeleitet worden und kann daher mit unserem heutigen dreidimensionalen Verständnis - einen Körper zu definieren - kaum erklärt werden. Die Herleitung von Körpern und Raummodellen aus nur zwei Ebenen heraus ist u. a. von Albrecht Dürer mit seiner “Unterweysung der Messung mit dem Zirkel und Richtscheit“, Nürnberg 1525, sowie Charles de Bouelles mit der “Geometrie practique“, Paris 1555, umfassend dargelegt und überliefert worden. So ist es auch heute möglich, diese Art der mathematisch geometrischen Herleitung bei der handwerklichen Ausführung von Schlingrippengewölben nachzuvollziehen und im Bereich von historischen Rekonstruktionen auch nachzuahmen.

Winding ribs of the vault of the “Erasmuskapelle” (Erasmus Chapel) in the “Berliner Schloss” (Berlin Castle) - concept for a possible reconstruction.
The winding ribs of vaults from the late Gothic period are double curved ribs, i.e. they follow a circular curvature in the ground plan as well as in the elevation of the arch design. Therefore, they differ from the curve of a cylindrical spiral, or helix, in their height development, where the uncoiled representation of the spiral depicts a linear mathematical function, whilst the twined rib progression also displays an arch-shaped i.e. mathematically degressive function in the uncoiled arch design. The actual vault masonry was carried out directly on top of these ribs, as a spatial mould and temporary construction load transfer. This vault construction technique, which is found especially in Saxon-Bohemian and Bavarian-Austrian areas in the period from the mid-15th century to the second half of the 16th century, is historically derived from only 2 planes and can therefore hardly be explained with our modern-day three dimensional understanding body definition. The derivation of bodies and spatial models from only two planes is comprehensively explained by Albrecht Dürer in his “Unterweysung der Messung mit dem Zirkel und Richtscheit” (Instruction on measurement with compass and ruler), Nurnberg 1525, and by Charles de Bouelles in his “Geometrie Practique” (Practical geometry), Paris 1555, and this knowledge was handed down, thus making it possible today to understand this kind of mathematical geometrical derivation for the workmanship of twined rib vaults, and also to be able to emulate these in the field of historical reconstructions.

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Miccoli, Lorenzo; Fontana, Patrick; Ziegert, Christof; Perrone, Chiara; Müller, Urs Charakterisierung und Modellierung der mechanischen Eigenschaften von Lehmsteinmauerwerk - Mechanical Characterization and Modelling of Earth Block Masonry Mauerwerk 6/2012 279-292 Fachthemen

Kurzfassung

Das Wissen über die Materialeigenschaften und die Versagensmechanismen bei Lehmbaustoffen ist begrenzt und lückenhaft. Im Rahmen des EU-Projekts NIKER (www.niker.eu) wurden deshalb die mechanischen Eigenschaften von Bauteilen aus Lehm unter statischer Druck- und Schubbeanspruchung bestimmt. Ziel der Untersuchungen war es, grundlegende Daten zum Verformungs- und Versagensverhalten von Lehmbauteilen zu erhalten und dieses mit einem numerischen Modell zu beschreiben. Die Versuchsergebnisse belegten das spröde Verhalten von Lehmsteinmauerwerk bei uniaxialer Druckbelastung und zeigten, dass das Versagen von Lehmsteinmauerwerk infolge Schubbelastung nach Erstrissbildung in Mörtelfugen und Lehmsteinen durch Gleiten der Lehmsteine entlang der Mörtelfugen erfolgt. Die numerische Makromodellierung erbrachte zwar befriedigende Resultate hinsichtlich des Spannungs-Dehnungs-Verhaltens, jedoch konnte bei der simulierten Rissbildung keine Übereinstimmung mit den in den Versuchen beobachteten Rissbildern erzielt werden. Bei Lehmsteinmauerwerk ist also eine wesentlich aufwendigere Mikromodellierung notwendig, um das Versagensverhalten korrekt beschreiben zu können.
Knowledge of the material properties and failure mechanisms of earthen materials is limited and scattered. Within the framework of the NIKER project (www.niker.eu) funded by EC, the mechanical properties of earthen material elements were therefore determined under static compression and shear loads. The aim was to obtain fundamental data on deformation behaviour and failure mechanisms of earthen material structural elements and to describe them by means of a numerical model. The test results confirmed the brittle behaviour of earth block masonry under monoaxial compressive load and showed that the failure of earth block masonry under shear load occurs by sliding of the earth blocks along the mortar joints after initial cracking in mortar joints and earth block. Numerical macro modelling showed satisfying results with regard to stress-strain behaviour, but the simulated crack pattern was not consistent with experimental observations. In the case of earth block masonry, it is thus necessary to use micro modelling approaches in order to correctly predict the failure process at local level.

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Altaha, Nasser Zweischalige Außenwände: Kommentar zur DIN 18195 Beiblatt 1 Mauerwerk 6/2012 293-296 Fachthemen

Kurzfassung

Der Beitrag befasst sich mit den in DIN 18195 Beiblatt 1, März 2011, dargestellten Wandskizzen zur Sockelabdichtung von zweischaligem Verblendmauerwerk. Die Anforderungen zur “Entwässerung“ von zweischaligem Mauerwerk sowohl in DIN 18195 Teil 4 und Teil 9 als auch in DIN 18195 Beiblatt 1 basieren ausschließlich auf den Bestimmungen in der Mauerwerksnorm DIN 1053-1. Die Anforderungen in DIN 1053-1 zur “Entwässerung“ von zweischaligem Verblendmauerwerk entsprechen jedoch nicht dem bewährten Prinzip dieser Bauweise und wurden daher nicht in die neue deutsche Mauerwerksnorm DIN EN 1996-2/NA übernommen. Vor diesem Hintergrund bedürfen die zum Thema “Entwässerung“ formulierten Anforderungen in den Abdichtungsnormen DIN 18195-4, DIN 18195-9 und DIN 18195 Beiblatt 1 ebenfalls einer Korrektur und Anpassung an den aktuellen Stand der Technik.

Double faced brickwork (cavity brick construction): Comment on the DIN 18195 Supplement 1.
The article deals with wall drawings for socket proofing of double facing brickwork that are illustrated in the DIN 18195 Supplement 1, March 2011. The requirements for the “drainage” of double-wall masonry written down in the DIN 18195 part 4 and part 9 as well as in the supplement 1 to the DIN 18195 are based on the regulations from the masonry standard DIN 1053-1. The requirements for “dewatering“ of two shells brickwork in the DIN 1053-1 do not correspond to the proven principle of this building method and are therefore no longer available in the new German masonry standard DIN EN 1996-2/NA. Against this background, the requirements on “dewatering“ expressed in the DIN 18195-4, DIN 18195-9 and DIN 18195 Supplement 1 also need to be corrected and adapted to the current state of the art.

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Gaber, Klaus; Kupper, Rick Vorschlag für ein neues Verfahren zur Prüfung der Druckfestigkeit von bestehendem Mauerwerk Mauerwerk 6/2012 297-300 Berichte

Kurzfassung

Die Druckfestigkeit von Mauerwerk kann wesentlich besser an Mauerwerksproben mit Steinen und Mörtelfugen geprüft werden, als durch separate Prüfung von Steinen und Mörtel, weil so auch das Zusammenwirken von Steinen und Mörtel mit erfasst wird und diese Ergebnisse am besten die reale Tragfähigkeit des Mauerwerks beschreiben. Das führt bei der Berechnung der zulässigen Druckspannungen nach geltenden Normen i. d. R. zu höheren zulässigen Tragfähigkeiten, weil nicht so hohe Abschläge für Unsicherheiten des Zusammenwirkens angesetzt werden müssen
Die üblichen Verfahren zur Prüfung von Mauerwerkskörpern aus dem Bestand sind jedoch relativ aufwendig und erfordern oft größere Eingriffe in die Bausubstanz. Deshalb wurden an der HTWK Leipzig Versuche mit kleineren Prüfkörpern durchgeführt, die von einer Seite der Wand herausgeschnitten werden können, wobei an dem Prinzip, Steine und Mörtel zusammen zu prüfen, festgehalten wurde. Dabei entstanden Prüfkörper mit der Grundfläche von gleichseitigen Dreiecken und mindestens drei Steinlagen Höhe. Die Versuche wurden an drei verschiedenen Mauerwerksarten durchgeführt und die Ergenisse dieser kleinen Prüfkörper mit genormten Prüfkörpern verglichen.
Die Ergebnisse zeigten eine relativ gute Übereinstimmung. Die Abweichung der Mittelwerte, allgemein bedingt durch Streuung und zusätzlich durch den Einfluss der Prüfkörperform, lag bei maximal 15 %, wobei die Anzahl der Versuche noch nicht ausreichend ist für die Festlegung eines Umrechnungsfaktors. Eine gewisse Mindestfestigkeit des Mörtels ist auch hier Voraussetzung, dass Prüfkörper entnommen und geprüft werden können. Diese liegt jedoch relativ niedrig, da die Erschütterungen bei der Entnahme gering gehalten und die kleinen Prüfkörper schonend und eventuell mit einer leichten Vorspannung transportiert werden können.

Proposal for a new testing method of compression strength of existing masonry.
The compression strength of masonry can be tested much better on masonry samples with bricks and mortar together than by separate testing because thereby also the influence of the interaction between bricks and mortar is recorded. These results describe best the real strength of masonry. In the calculation of the permissible compressive stresses in accordance with applicable standards this leads generally to higher permissible capacities because not so high reductions for uncertainties of the interaction must be taken into account.
The usual methods of testing bodies of masonry, however, are relatively expensive and often cause considerable damage. Therefore the experiments were carried out with smaller specimens, which can be cut out of one side of the wall, while still keeping the principle of testing bricks and mortar together. Thus, test specimens with the base of equilateral triangles and at least three layers of stone height arised. The experiments were carried out with three different masonry types. The results of these small specimens were compared with those of the standardized specimens.
The results matched relatively well. The deviation of the mean values generally caused by scattering and additionally by the influence of the test specimens maximally was 15 %, however, the number of tests has not yet been sufficient to establish a conversion factor. A certain minimum strength of mortar is also here a requirement that specimens can be collected and tested. This is relatively low because the vibrations during the sampling can be kept low and the small specimens may be transported carefully and with a slight temporary prestress.

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Jäger, Wolfram Zum Eurocode 6 - Fragen und Antworten Mauerwerk 6/2012 301-302 Leserforum

Kurzfassung

Unter dieser Rubrik werden Fragen beantwortet, die bei der Einarbeitung in den EC 6 entstehen. Die Wiedergabe erfolgt in jedem Falle anonymisiert. Sofern es um Verständnisfragen und Hintergrundinformationen geht, werden sie von den Beiratsmitgliedern beantwortet. Handelt es sich um Auslegungsfragen, wird der zuständige NABau-Ausschuss NA 005-06-01 AA “Mauerwerksbau“ (Sp CEN/TC 125, CEN/TC 250/SC 6) mit einbezogen. Mit dem Leserforum zum EC 6 soll der Praxis die Einarbeitung in das neue Normenpaket mit seinen Nationalen Anhängen erleichtert werden. Auch Sie können als Leser gern von dieser Rubrik Gebrauch machen und Ihre Fragen stellen (mauerwerk@ernst-und-sohn.de).

Questions concerning the introduction of the EC 6.
Under this heading questions are answered, arising from the application of EC 6. The questions are expressing anonymous in all cases. Provided that they concern the understanding and background information the answers will be given by members of the editorial board. If the questions are dealing with the interpretation of clauses of EC 6 the responsible code committee NA 005-06-01 AA “Masonry construction” (Sp CEN/TC 125, CEN/TC 250/SC 6) will be involved. The practice should get help for the adjustment in the EC 6 and its National Annexes with this new category of contributions. The readers are invited to avail oneself of this chance very active (mauerwerk@ernst-und-sohn.de).
Die nachfolgenden Fragen und Antworten beziehen sich auf den Teil 1-1 [1] sowie Teil 3 [3] von DIN EN 1996 zusammen mit dem zugehörigen Nationalen Anhang [2] und [4].

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Braun, Jörg Beitrag zur Sanierung von erdbebengeschädigtem Lehmmauerwerk Mauerwerk 6/2012 303 Dissertationen

Kurzfassung

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Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn für das Polnische Nationalstadion in Warschau Mauerwerk 6/2012 304 Aktuell

Kurzfassung

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Termine: Mauerwerk 6/2012 Mauerwerk 6/2012 304 Termine

Kurzfassung

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Inhalt: Stahlbau 6/2012 Stahlbau 6/2012 Inhalt

Kurzfassung

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Göppert, Knut Innovation und Erfindung Stahlbau 6/2012 439 Editorial

Kurzfassung

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Göppert, Knut; Haspel, Lorenz; Stockhusen, Knut Polnisches Nationalstadion in Warschau Stahlbau 6/2012 440-446 Fachthemen

Kurzfassung

Das neue polnische Nationalstadion gründet sich auf den aufgeschütteten Trümmern der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Stadt Warschau. Mit Begeisterung und Respekt haben wir an der Realisierung eines neuen Wahrzeichens für Warschau auf diesem historisch bedeutsamen Boden mitgewirkt. Gemeinsam mit Planern und ausführenden Firmen aus Polen, Deutschland, Italien und der Schweiz wurde mit dieser Arena ein technischer und funktionaler Meilenstein gesetzt und ingenieurtechnisches Neuland betreten. Der Entwurf einer Multifunktionsarena mit wintertauglichem, verfahrbarem Innendach und die Umsetzung in ein leistungsfähiges Tragwerk mit beweglichen Komponenten führten zu zahlreichen interessanten Aufgaben, über die im Folgenden berichtet werden soll.

National Stadium Warsaw. Underneath the foundations of the newly constructed Polish National Stadium rest the wreckage that was removed from the city after the destruction of Warsaw during World War Two.
The opportunity to contribute to the design and realization of a new landmark for the Capital and the Polish Nation on such historical grounds was an extraordinary honour for us. The realization of this arena, working in conjunction with designers and companies from Poland, Germany, Italy and Switzerland established a milestone, technically and functionally. It necessitated the development of innovative solutions in response to new engineering challenges, many of which had not been encountered before. The design of this expressive multifunctional arena with a retractable inner roof above the green field, suitable even for winter, and the realization of an efficient structure with moveable components resulted in various interesting engineering tasks. This article shall give insight into some of these topics and the way they have been dealt with.

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Göppert, Knut; Balz, Markus; Haspel, Lorenz; Moschner, Thomas Olympiastadion Kiew Stahlbau 6/2012 447-456 Fachthemen

Kurzfassung

Das Stadion Kiew blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die bereits 1914 begann. Damals noch am Rande der Stadt erbaut, liegt es inzwischen im Stadtzentrum Kiews. Das Stadion wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgebaut, um es für immer neue Großereignisse zu rüsten. Die maximale Kapazität des Stadions, mit zwei vollständigen Rängen und über 100.000 Plätzen, wurde 1968 erreicht, jedoch im Zuge späterer Umbaumaßnahmen wieder reduziert, um den steigenden Sicherheitsbedürfnissen gerecht zu werden. Noch heute trägt das Stadion den Namen “Olimpijskyj“, da 1980 einige Wettkämpfe der Olympischen Sommerspiele in Kiew durchgeführt wurden. Vor dem Umbau für die Fußball-EM 2012 waren noch viele, teilweise sehr schlecht erhaltene Relikte wie olympische Reliefs, Mosaiken oder Malereien erhalten, welche von der großen Historie des Stadions zeugten. Im Fokus des neuen architektonischen Konzeptes stand der Entwurf einer unaufdringlichen leichten Struktur, die auf raumgreifende Elemente verzichtet.

Olympic Stadium Kiev.
The Stadium Kiev boasts a long and varied history that began in 1914. Built on the former fringes of the city, it is now in the center of Kiev. Over the years the stadium was rebuilt several times, in order to prepare for more and bigger events. The maximum capacity of the stadium, with two complete tiers and more than 100,000 seats, was reached in 1968, but then in subsequent conversion work reduced for more security. The stadium still bears the name “Olimpijskyj” since in 1980 several competitions of the Olympic Summer Games took place in Kiev. Before the conversion for the Euro 2012 the stadium still had a lot of sometimes very badly preserved relics, such as Olympic-reliefs, mosaics and paintings, received which testified it´s great history. The focus of the new architectural concept was to design a lightweight unobtrusive structure, which dispensed from space-consuming elements.

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Betriebshaftpflicht bei Falschberatung Stahlbau 6/2012 456 Recht

Kurzfassung

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Göppert, Knut; Moschner, Thomas; Paech, Christoph; Stein, Michael; Werner, Michael Die Krone von Vancouver - Erneuerung des BC Place Stadions Stahlbau 6/2012 457-462 Fachthemen

Kurzfassung

Das BC Place Stadion liegt im Herzen von Vancouver, perfekt in das Nordufer des False Creek eingebettet. Das Stadion mit Kapazitäten für 60.000 Zuschauer wurde 1983 eröffnet und war bis zum Abbau des Daches die größte luftgetragene Sporthalle der Welt. Mit zunehmender Nutzungszeit ergaben sich aus dem komplett unter Innendruck stehenden Stadion massive betriebliche Einschränkungen. Luftschleusen für die Zuschauer und auch für die Zugänge in den Innenraum erschwerten die Entleerung des Stadions im Evakuierungsfall. Die hohen Energieaufwendungen für die Gebläse und die Abtauanlage sind heute nicht mehr vermittelbar und erwiesen sich zudem als betriebswirtschaftliches Problem. Zusätzlich wünschte sich einer der beiden Hauptnutzer, die Fußball spielenden Vancouver Whitecaps, Spiele unter freiem Himmel austragen zu können. Desweiteren sollte das gesamte Stadion renoviert und - auch in Bezug auf die sehr hohe Erdbebenbeanspruchung - auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht werden. Mit dem neuen Entwurf wurde eine sehr komplexe Aufgabenstellung bewältigt: Eine moderne Dachkonstruktion mit wandelbarem Innendach wurde auf eine existierende Stahlbetonkonstruktion aufgesetzt.

The crown of Vancouver - Revitalisation of the BC Place Stadium.
The BC Place Stadium is situated in the city centre of Vancouver directly next to False Creek. The old stadium, with a capacity for 60,000 people, was opened in 1983 until its demolition. It was the world’s largest air dome. With time, massive operational constraints appeared due to the fully inflated inner space of the air dome. Emergency evacuation of the stadium was complicated due to required air locks on spectator and access routes. The high energy consumption for the inflation units and the snow melting system were not practical anymore and were an economical problem for the user. In addition one of the two main users, the Vancouver Whitecaps, always wanted to have the possibility to play open air. Furthermore, the complete stadium complex had to be renovated and - with regard to the massive seismic demands on the structure - updated to the state of the art. With the new design a very complex task has been solved: A state of the art roof structure with a retractable inner roof was added onto an existing concrete bowl structure.

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Plieninger, Sven; Chen, Wei Shenzhen Universiade Sportzentrum Stahlbau 6/2012 463-469 Fachthemen

Kurzfassung

Die Sommer-Universiade 2011 wurde vom 12. bis 23. August in der chinesischen Stadt Shenzhen ausgetragen. Hierfür entstand das neue Shenzhen Universiade Sportzentrum mit einem Hauptstadion, einer Multifunktionshalle und einem Schwimmstadion. Gemeinsam mit den Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) hat schlaich bergermann und partner erfolgreich an zwei internationalen Wettbewerben teilgenommen, dem “Shenzhen Universiade Sportzentrum“ und “Shenzhen Baoan Stadium“. Der folgende Beitrag berichtet über die Planung und Ausführung der Dachstrukturen der drei Sportstätten des Universiade Sportzentrum. Das Shenzhen Universiade Sportzentrum war die Hauptsportstätte der Sommer-Universiade 2011 für Veranstaltungen der Leichtathletik, des Basketballs und der Schwimmdisziplinen. Für die im Jahr 2007 begonnenen Arbeiten übernahm schlaich bergermann und partner in Zusammenarbeit mit den Architekten sowie den in China beauftragten Partnerinstituten die Tragwerkplanung der Dachstrukturen aller drei Gebäude.

Sophisticated crystal - Shenzhen Universiade Sports Center.
The Summer-Universiade 2011 took place in the chinese city Shenzhen from the 12th to the 13th of August. For this event the new Shenzhen Universiade Sports Center with a main stadium, a multi-function hall, and a swimming stadium were designed. Working in conjunction with the architects von Gerkan, Marg und Partner (gmp), schlaich bergermann und partner successfully participated in the two international competitions for the “Shenzhen Universiade Sports Center” and the “Shenzhen Baoan Stadium.” The following article reports on the planning and design of the roof structures of the three sports facilities of the Universiade Sports Center.

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"BauTechPreis" für ÖBB-Rautendach vergeben Stahlbau 6/2012 469 Aktuell

Kurzfassung

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Göppert, Knut; Stockhusen, Knut Bauen mit Buddha - Ein Erfahrungsbericht aus Indien Stahlbau 6/2012 470-475 Fachthemen

Kurzfassung

Für die Austragung der Commonwealth Games 2012 in Neu Delhi, Indien, wurden im Zeitraum zwischen 2006 und 2010 mehrere neue Sportstätten von schlaich bergermann und partner geplant. Eine Grenzerfahrung der besonderen Art des Bauens im Ausland wird anhand der Entstehungsgeschichte des Dachs über das bestehende Jawaharlal Nehru Stadion erläutert. Neben dem Mut der Regierung, sich an ein technisch sehr anspruchsvolles Projekt internationalen Standards zu wagen, erforderte das Projekt enormen Einsatz und Erfindergeist der beteiligten Teams und endete glücklich mit einem besonderen Bauwerk in einem wahrlich einzigartigen Land - Incredible India.

Building with Buddha - Experience report from India.
Between 2006 and 2010 several sport venues designated for the Commonwealth Games 2010 have been designed by us. Based on the experience during the construction period of the Jawaharlal Nehru Stadium the following article tells the story of a special borderline experience of working abroad. Besides the courage of the authorities to decide for a complex project of international standard, the work required intensive and devotional commitment and inventive talent by all involved parties and ended luckily with a beautiful venue within a truly unique and incredible India.

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Kemmler, Roman Formfindung: Die Interaktion von Kraft und Geometrie Stahlbau 6/2012 476-480 Fachthemen

Kurzfassung

Im Seil- und Membranbau ist die Phase der Formfindung unabdingbar und fester Bestandteil des Planungsprozesses. Bei der Realisierung von Konstruktionen außerhalb dieses Bereichs ist dieser Ansatz derzeit noch nicht umfassend in der Planung verankert. Die stets vorhandene Biegesteifigkeit führt in der Regel dazu, dass die Geometrie gesetzt und nicht gefunden wird. Die Vorteile der Formfindung lassen sich aber mit Erfolg auf eine Vielzahl von Systemen übertragen. Neben einer generellen Diskussion über verschiedene Methoden und dem bei schlaich bergermann und partner eingesetzte Verfahren soll anhand von Beispielen aufgezeigt werden, welche Ziele mit solchen Denkansätzen verfolgt werden können. Das beschriebene Verfahren erweitert den Einsatzbereich und ermöglicht eine deutliche Effizienzsteigerung, was sich insbesondere in den Wettbewerbs- und Entwurfsphasen als vorteilhaft erweist. Die Vorzüge der Formfindung werden anhand von realisierten Projekten der vergangenen Jahre aufgezeigt.

Form-finding: The Interaction force of geometry.
For cable- and membrane-structures the process of form-finding is an indispensable and integral part of the design-process. For the realization of other types of structures the idea of form-finding was, until now, not well established in the design-phases. Due to the existence of bending-stiffness in such structures the geometry will be usually preset and not found. The advantages of form-finding, however, can be used for a multitude of structures. Besides a general discussion about different approaches and the method used by schlaich bergermann und partner, several examples will be shown for the possibilities and advantages of this method. This rarely discussed approach extends the area of application and allows a significant increase in efficiency, which is useful in a competition as well as in the design development phases. The advantages of form-finding will be presented on realized projects of the last years.

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Kursstätte von Bilfinger Berger als neue DVS-Bildungseinrichtung anerkannt Stahlbau 6/2012 480 Firmen und Verbände

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Wacker, Jürgen Windkanaltests zur Ermittlung der Windlasten auf Stadiondächer Stahlbau 6/2012 481-485 Fachthemen

Kurzfassung

Für die statische Bemessung neuer Stadionüberdachungen sind Windlasten oftmals die bemessungsrelevanten Einwirkungen. Es entspricht dem Stand der Technik, die Bemessungswindlasten für Stadiondächer in einem Windkanalversuch zu ermitteln. In diesem Beitrag wird beschrieben, wie solche Untersuchungen durchgeführt werden. Insbesondere wird aufgezeigt, wie sehr sich der Modellbau, die Messungen im Windkanal, die Auswertung der Messdaten und die Aufbereitung der Windlasten im Laufe der Jahre weiterentwickelt haben. Unterschiedliche Bemessungsaspekte werden angesprochen. Anhand dieser Weiterentwicklungen wird verdeutlicht, warum im Hinblick auf Windlastuntersuchungen für Stadiondächer numerische Strömungsberechnungen (CFD-Berechnungen) nicht in der Lage sind, dem heutigen Stand der Technik entsprechend durchgeführte Windkanaltests zu ersetzen.

Determination of wind loads on stadium roofs by means of wind tunnel tests.
Wind loads often are very important with regard to the design of new stadium roofs. It is state of the art, to determine the design wind loads for stadium roofs by means of appropriate wind tunnel tests. In this contribution it is described, how such wind tunnel studies are to be done. In particular new developments in model construction, methodology of wind pressure measurements in the wind tunnel, data analysis and documentation of design wind loads are summarized. Different design aspects are summarized. Finally, by consideration of these new developments in wind tunnel testing it is described, why numerical flow simulations (cfd = computational fluid dynamics) are not appropriate to determine design wind loads for stadium roofs adequately.

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Bleicher, Volkmar; Keßling, Wolfgang; Engelhardt, Martin Stadien - Komfort - Energie Stahlbau 6/2012 486-489 Berichte

Kurzfassung

Wenn über Stadien, im Besonderen über Fußballstadien, diskutiert wird, spielen vor allem die Fragen des Komforts eines Zuschauers eine große Rolle. Die Ansprüche an die Nähe zum Geschehen, die Sicht auf das Spielfeld, aber auch den Komfort der Sitze bis hin zum Umfang des Bedarfs an VIP-Plätzen sind hoch, wobei Kosten, besonders die Energie betreffende, in den meisten Fällen eine untergeordnete Rolle spielen.
Seit der Vergabe der Ausrichtung der FIFA Fußball WM 2022 an das Emirat Katar auf der arabischen Halbinsel schärft sich der Blick für das Thema Energie. Nichtexperten sowie Fachleute sprechen von der Unmöglichkeit, für alle Beteiligten akzeptable Spielbedingungen herzustellen und vom unangemessen hohen Energieaufwand für die Kühlung der Spielstätten. Bei der Betrachtung der mehrheitlich vollverglasten Bauten im Nahen Osten, die meist auf unter 18 °C gekühlt werden, liegt diese Annahme nahe. Es sollte dabei jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass generell extreme Außentemperaturen extremer Maßnahmen zur Regulierung bedürfen, in sehr kalten Regionen werden Sportstätten und Bäder mit derart hohem Aufwand geheizt. Die Umweltbelastungen sind in beiden Fällen enorm und es bedarf neuer Möglichkeiten, den Energieverbrauch bei gleichbleibender Qualität der Bedingungen zu reduzieren. Hierfür ist es sinnvoll, die zurzeit geltenden Auslegungsparameter hinsichtlich Komfort und dem daraus resultierenden Energieverbrauch zu analysieren.

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Puthli , Ram Frans Bijlaard 65 Jahre Stahlbau 6/2012 490 Persönliches

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Vertriebsvorstand verlässt SOFiSTiK AG Stahlbau 6/2012 490-491 Persönliches

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Aktuell: Stahlbau 6/2012 Stahlbau 6/2012 491-494 Aktuell

Kurzfassung

• 1. Darmstädter Stahlbautag vom 28.-29. März 2012
• Gewinner des Wettbewerbs “Auf IT gebaut“ stehen fest
• Feierliches Richtfest mit über 500 Gästen für das Fußball-Stadion Essen

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Glas für tragende Bauteile. Von Feldmann, M., Kasper, R., Langosch, K. Stahlbau 6/2012 494-495 Rezensionen

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