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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Hörner, Michael; Cischinsky, Holger; Lichtmeß, Markus Analyse der Diskrepanz von Energiebedarf und -verbrauch bei Energiepässen von Wohngebäuden in Luxemburg - Teil 1: Methode der multiplen linearen Regression Bauphysik 3/2016 166-175 Fachthemen

Kurzfassung

In Luxemburg wird die energetische Bewertung von Wohngebäuden seit 2008 in der Verordnung “Performance énergétique des bâtiments d'habitation” geregelt [1]. Im Fall der Erstellung eines Energiepasses für ein bestehendes Gebäude sind neben dem berechneten Energiebedarf, der als Grundlage für die Einordnung in einem Klassensystem (A, B, C, ) dient, auch der gemessene Verbrauch mit anzugeben. Bei einem neu zu errichtenden Gebäude ist der Energiepass spätestens nach vier Jahren um den gemessenen Verbrauchswert zu ergänzen. Dadurch liegen für viele Gebäude die beiden Werte, der gemessener Verbrauch und der berechnete Bedarf, vor und können gegenübergestellt werden. Wie zu erwarten war, zeigen sich systematische und teils erheblich Diskrepanzen zwischen den berechneten Werten des spezifischen Endenergiebedarfs Wärme und den zugehörigen gemessenen Verbrauchswerten.
Im Rahmen der Einführung des zentralen Energiepassregisters ist eine umfangreiche Gebäudedatenbank entstanden, die es ermöglicht, die bekannten Gründe für diese Abweichungen auch quantitativ zu analysieren. In diesem 1. Teil des Artikels wurden die vorliegenden Werte des Verbrauchs mit der Methode der multiplen linearen Regression auf den Norm-Bedarf und weitere unabhängige Variable regressiert. Damit kann für zukünftige Energiepässe eine Schätzung des mutmaßlichen Verbrauchs mit Standardfehler angegeben werden, innerhalb dessen sich mit einer berechenbaren Wahrscheinlichkeit der zukünftige Verbrauch bewegen wird. Schon bei der Ausstellung des Energiepasses wird so deutlich, dass und wie stark der zukünftige Verbrauch vom berechneten Energiebedarfskennwert abweichen kann.
In Teil 2 der Analyse wird der Einfluss der Nutzungsrandbedingungen auf den Energiebedarf mit den Methoden der Fehlerrechnung abgeschätzt.

Analysis of energy demand and energy consumption of residential buildings with energy certificate in Luxemburg.
Building owners in Luxemburg are obligated by the Energy Savings Ordinance to complete the Energy Performance Certificate of their domestic buildings with measured values of the real energy consumption, for new buildings three years after moving in. Not unexpectedly systematic and considerable discrepancies between the measured delivered energy consumption for heating and domestic hot water and the corresponding standardized calculated demand appeared.
Over time a considerable database arose, allowing for a quantitative statistical analysis of the well-known reasons for these discrepancies between measured consumption and calculated demand. In this first part of the article the method of multiple linear regression is applied, taking various independent variables into account. For future energy performance certificates a probable value of the consumption including a standard error can be estimated from these independent variables and the regression coefficients. A probability that the future consumption will turn out to be in this margin can be calculated and specified in the certificate.
Part 2 of the analysis will concentrate on the influence of usage parameters and error calculus.

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Hörner, Michael; Cischinsky, Holger; Lichtmeß, Markus Analyse der Diskrepanz von Energiebedarf und -verbrauch bei Energiepässen von Wohngebäuden in Luxemburg - Teil 1: Methode der multiplen linearen Regression Bauphysik 3/2016 166-175 Fachthemen

Kurzfassung

In Luxemburg wird die energetische Bewertung von Wohngebäuden seit 2008 in der Verordnung “Performance énergétique des bâtiments d'habitation” geregelt [1]. Im Fall der Erstellung eines Energiepasses für ein bestehendes Gebäude sind neben dem berechneten Energiebedarf, der als Grundlage für die Einordnung in einem Klassensystem (A, B, C, ) dient, auch der gemessene Verbrauch mit anzugeben. Bei einem neu zu errichtenden Gebäude ist der Energiepass spätestens nach vier Jahren um den gemessenen Verbrauchswert zu ergänzen. Dadurch liegen für viele Gebäude die beiden Werte, der gemessener Verbrauch und der berechnete Bedarf, vor und können gegenübergestellt werden. Wie zu erwarten war, zeigen sich systematische und teils erheblich Diskrepanzen zwischen den berechneten Werten des spezifischen Endenergiebedarfs Wärme und den zugehörigen gemessenen Verbrauchswerten.
Im Rahmen der Einführung des zentralen Energiepassregisters ist eine umfangreiche Gebäudedatenbank entstanden, die es ermöglicht, die bekannten Gründe für diese Abweichungen auch quantitativ zu analysieren. In diesem 1. Teil des Artikels wurden die vorliegenden Werte des Verbrauchs mit der Methode der multiplen linearen Regression auf den Norm-Bedarf und weitere unabhängige Variable regressiert. Damit kann für zukünftige Energiepässe eine Schätzung des mutmaßlichen Verbrauchs mit Standardfehler angegeben werden, innerhalb dessen sich mit einer berechenbaren Wahrscheinlichkeit der zukünftige Verbrauch bewegen wird. Schon bei der Ausstellung des Energiepasses wird so deutlich, dass und wie stark der zukünftige Verbrauch vom berechneten Energiebedarfskennwert abweichen kann.
In Teil 2 der Analyse wird der Einfluss der Nutzungsrandbedingungen auf den Energiebedarf mit den Methoden der Fehlerrechnung abgeschätzt.

Analysis of energy demand and energy consumption of residential buildings with energy certificate in Luxemburg.
Building owners in Luxemburg are obligated by the Energy Savings Ordinance to complete the Energy Performance Certificate of their domestic buildings with measured values of the real energy consumption, for new buildings three years after moving in. Not unexpectedly systematic and considerable discrepancies between the measured delivered energy consumption for heating and domestic hot water and the corresponding standardized calculated demand appeared.
Over time a considerable database arose, allowing for a quantitative statistical analysis of the well-known reasons for these discrepancies between measured consumption and calculated demand. In this first part of the article the method of multiple linear regression is applied, taking various independent variables into account. For future energy performance certificates a probable value of the consumption including a standard error can be estimated from these independent variables and the regression coefficients. A probability that the future consumption will turn out to be in this margin can be calculated and specified in the certificate.
Part 2 of the analysis will concentrate on the influence of usage parameters and error calculus.

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Bauphysik aktuell 3/2016 Bauphysik 3/2016 176-179 Aktuell

Kurzfassung

Red Dot Award für Flachdachfenster mit LED-Lichtleisten und Reflektorschicht
Auslobung Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2017
50 Jahre ift Rosenheim
Ausschreibung zum Förderpreis der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte 2017
Die Top Fünf der energetischen Gebäudemodernisierung
Preis des Deutschen Stahlbaues 2016 für Industriearchitektur
Neuer Sachverständigenrat für Umweltfragen beim BMUB einberufen

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Bauphysik aktuell 3/2016 Bauphysik 3/2016 176-179 Aktuell

Kurzfassung

Red Dot Award für Flachdachfenster mit LED-Lichtleisten und Reflektorschicht
Auslobung Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2017
50 Jahre ift Rosenheim
Ausschreibung zum Förderpreis der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte 2017
Die Top Fünf der energetischen Gebäudemodernisierung
Preis des Deutschen Stahlbaues 2016 für Industriearchitektur
Neuer Sachverständigenrat für Umweltfragen beim BMUB einberufen

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zu: Reuther, M., Steffens, O.: Evaluation der Bauteiltemperierung für den Herzogskasten Abensberg Bauphysik 3/2016 179-180 Zuschriften

Kurzfassung

Zuschrift von Stefan Bichlmair und Martin Krus, Holzkirchen, zu: Reuther, M., Steffens, O.: Evaluation der Bauteiltemperierung für den Herzogskasten Abensberg, Bauphysik 37 (2015), H. 2, S. 96-99, DOI: .
Erwiderung von Oliver Steffens, Regensburg.

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Zuschrift zu: Reuther, M., Steffens, O.: Evaluation der Bauteiltemperierung für den Herzogskasten Abensberg Bauphysik 3/2016 179-180 Zuschriften

Kurzfassung

Zuschrift von Stefan Bichlmair und Martin Krus, Holzkirchen, zu: Reuther, M., Steffens, O.: Evaluation der Bauteiltemperierung für den Herzogskasten Abensberg, Bauphysik 37 (2015), H. 2, S. 96-99, DOI: .
Erwiderung von Oliver Steffens, Regensburg.

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Veranstaltungen: Bauphysik 3/2016 Bauphysik 3/2016 181-182 Veranstaltungen

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

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Bauphysik aktuell 3/2016 Bauphysik 3/2016 181 Aktuell

Kurzfassung

DBV lobt “Rüsch-Forschungspreis” und “Innovationspreis Bautechnik” aus

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Veranstaltungen: Bauphysik 3/2016 Bauphysik 3/2016 181-182 Veranstaltungen

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

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Bauphysik aktuell 3/2016 Bauphysik 3/2016 181 Aktuell

Kurzfassung

DBV lobt “Rüsch-Forschungspreis” und “Innovationspreis Bautechnik” aus

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Inhalt: Bautechnik 3/2016 Bautechnik 3/2016 Inhalt

Kurzfassung

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Ernst & Sohn (Hrsg.) Sonderheft: Messtechnik im Bauwesen 2016 Bautechnik 3/2016 1-60 Sonderheft

Kurzfassung

Das Sonderheft Messtechnik präsentiert Fachinformationen aus den Themengebieten Bauwerksüberwachung/Monitoring, zerstörungsfreie Prüfung, geodätische und geometrische Messungen und Prüfung von Bauteilen und Werkstoffen. Aufbauend auf theoretischen Grundlagen werden Forschungsergebnisse zusammengefasst und praxisorientierte Lösungen vorgestellt. So erfährt der Leser beispielsweise Neues über bildgestützte Messverfahren in der Tachymetrie, Trends beim Brückenmonitoring und Rissdetektion in Beton. Auch ein technischer Bericht über ein schweizerisches Tunnelbauprojekt ist im Heft zu finden und es wird über einen innovativen Fassaden- und Dachprüfstand berichtet - inklusive Messmethodik und Validierung.

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Stahlmann, Joachim; Vargas, Rocio Leon; Mintzlaff, Volker Geotechnische und geologische Aspekte für Tiefenlagerkonzepte mit der Option der Rückholung der radioaktiven Reststoffe Bautechnik 3/2016 141-150 Aufsätze

Kurzfassung

Die Rückholbarkeit von hoch radioaktiven, wärmeentwickelnden Reststoffen (HLW) aus einem Tiefenlager ist derzeit in Deutschland und international in der Diskussion. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den geotechnischen und geologischen Folgen der Auslegung eines Tiefenlagers mit der Option der Rückholung von HLW in Abhängigkeit der möglichen Wirtsgesteine. Im Folgenden werden die Eigenschaften der Wirtsgesteine Steinsalz, Ton, Tonstein und kristallines Hartgestein erläutert, die in Deutschland für eine Tiefenlagerung infrage kommen. Basierend auf diesen Eigenschaften werden generische Tiefenlagermodelle vorgestellt, die Rückholbarkeit und Monitoring über die Einlagerungsphase hinaus gewährleisten. Anhand dieser Modelle lässt sich ableiten, dass aufgrund des unterschiedlichen Spannungs-Dehnungs-Verhaltens der Wirtsgesteine ein Zielkonflikt zwischen einem bestmöglichen Einschluss der Abfälle und einer langfristigen Option der Rückholung besteht.

Geotechnical and geological aspects for repository concepts with retrievability of radioactive waste
The retrievability of heat-producing high-level radioactive waste (HAW) is on debate internationally as well as in Germany. This article deals with the geological and geotechnical consequences of the design of a repository with retrievability in different host rocks. The properties of rock salt, clay, shale and crystalline rock - potential host rocks for a repository with retrievability in Germany - will be presented. Based on these properties generic models of repositories with measurements for retrievability and monitoring will be also presented. With these models it can be derived that due the different stress-deformation-behavior there is a conflict of aims between the best possible closure of the waste and the option of retrieval.

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Krätzig, Wilfried B.; Andres, Matthias; Arntz, Matthias; Eckstein, Ulrich; Harte, Reinhard; Wörmann, Ralf Zum Entwurf großer Naturzugkühltürme - In memoriam Professor Dr.-Ing. Udo Wittek 1942 - 2015 Bautechnik 3/2016 151-161 Aufsätze

Kurzfassung

Preiswerte Energie bildet die Grundlage des Wohlstands von Industrienationen. Erzeugt wird diese derzeit und in naher Zukunft in thermischen Großkraftwerken von bis zu 1,2 GW Leistung, auf der Basis von Kohle oder Kernkraft. Derartige Kraftwerke benötigen zur Rück-Kondensation ihres Arbeitsmediums Dampf große Naturzugkühltürme, um natürliche Gewässer nicht thermisch zu belasten und sie so zu vergiften. Der vorliegende Beitrag beschreibt diese größten Schalenkonstruktionen aus Stahlbeton, er erläutert aus der Vielzahl beim Bau und Entwurf auftretender technischer Probleme die Nachweise der Beulsicherheit sowie die oftmals komplizierten Gründungssituationen.

Design of large Natural Draft Cooling Towers
Cheap energy forms the basis of the wealth of industrial nations. Cheap energy will be generated presently and in near future in thermal power plants up to 1.2 GW of power, working on basis of coal or nuclear fuel. Such power plants require large natural draft cooling towers for re-condensation of their working medium steam, to avoid thermal poisoning of natural waters. The present manuscript describes these largest shell structures made of reinforced concrete, it details, from multiple problems during design and construction, the safety proofs of shell stability, and their often complicated foundations.

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Hochmuth, Markus Parametrisierter Brückenentwurf - Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanung Bautechnik 3/2016 162-169 Berichte

Kurzfassung

Der Planungs- und Ausführungsprozess durchläuft mit der Digitalisierung des Bauens einen tiefgreifenden methodischen Wandel. Der Einsatz von BIM (Building Information Modeling) ermöglicht eine durchgängige Planung. Anhand von Projektbeispielen wird erläutert, wie vor allem in den Leistungsphasen der Vor-, Entwurfs- und Ausführungsplanung intelligente parametrisierte Bauwerksmodelle im Brücken- und Ingenieurbau erstellt werden können. Die zusätzliche Verknüpfung mit Trassierungs- und GIS-Daten ermöglicht in diesen Phasen eine flexible und belastbare Basis, aufgrund derer man eine ganzheitliche Evaluierung von Planungskonzepten bilden kann. Mit der Anwendung eines parametrisierten, objektorientierten Gesamtmodells kann eine ganzheitliche Prozesskette über den gesamten Planungs- und Realisierungszeitraum sowie über den kompletten Lebenszyklus umgesetzt werden. Das 3D-Modell enthält neben den einzelnen Bauteilen projektspezifische Eigenschaften und Informationen. Mit der Kopplung des digitalen Modells an die Ressourcenplanung, die Kosten und die Termine sowie die Simulation des Bauablaufs entstehen komplexe 4D- und 5D-Brückenmodelle.

Parameterized bridge design - Conceptual, preliminary and detailed design
With the digitalization of construction the planning and implementation process is undergoing a fundamental methodological transformation. The employment of BIM (Building Information Modelling) permits end-to-end planning. By means of sample projects it is explained how - above all in the service phases conceptual, preliminary and detailed design - intelligent parameterized building models can be set up in bridge and civil engineering. The additional combination with alignment and GIS data in these phases furnishes a flexible and robust basis upon which to create a holistic evaluation of planning concepts. With the application of a parameterized, object-oriented complete model it is possible to realize an integral process chain across the whole planning and implementation period as well as across the entire life cycle. The 3D model contains, apart from the individual structural components, project-specific attributes and information. Coupling the digital model to resource, cost and time scheduling and simulating the construction sequence yield complex 4D and 5D bridge models.

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INGBW vereinbart mit UN Unterstützung beim Wiederaufbau von Syrien Bautechnik 3/2016 169 Nachrichten

Kurzfassung

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Helbig, Thorsten; Reiner, Tom; Meier, Florian Das Collier Memorial in Cambridge - ein skulpturales Gewölbe aus Granitblöcken Bautechnik 3/2016 170-175 Berichte

Kurzfassung

Zu Ehren des im Zusammenhang mit den Boston-Marathon Attentaten getöteten MIT-Polizisten SEAN COLLIER wurde auf dem Universitätsgelände in Cambridge ein von Prof. J. MEEJIN YOON (Höweler + Yoon Architecture, Boston) entworfenes Denkmal aus monolithischen Granitsteinblöcken errichtet. Die Skulptur - bestehend aus fünf Radialwänden, die im Zentrum in eine gewölbeförmige Struktur übergehen - ist inspiriert von der Geste einer geöffneten Hand. Das technisch ehrgeizige Projekt konnte nur durch einen engen Austausch zwischen Architekten und Ingenieuren gelingen. Die computergestützte Formgenerierung geschah unter Berücksichtigung der statischen Prinzipien der Stützlinientheorie. Die daraus entstandene Geometrie und das damit verbundene statische Konzept wurden anschließend in ein komplexes Tragwerksmodell überführt, dessen Analyse als Basis für spätere Entscheidungen in der Detailausbildung diente. Ziel war dabei, die vertikalen Eigengewichtslasten vorrangig über Bogentragwirkung und somit über Druck an den Kontaktflächen der Steine zu übertragen. Für den außenstehenden Betrachter unsichtbar, wurde zur Wahrung der statischen Redundanz und Dauerhaftigkeit des Bauwerks das Tragwerk an einzelnen Kontaktstellen mit Dübeln aus rostfreiem Stahl ergänzt. Der architektonische Anspruch und die starke Sensitivität einer formaktiven Struktur hinsichtlich geometrischer Imperfektionen erforderten höchste Präzision im Bauablauf - von der Bearbeitung der 32 Granitsteinblöcke bis zur Installation der Skulptur auf dem MIT-Campus.

The Collier Memorial in Cambridge - A vaulting sculpture of monolithic stone blocks
The Collier Memorial was constructed on the campus of the Massachusetts Institute of Technology (MIT) to memorialize Officer SEAN COLLIER, who lost his life in the line of duty following the Boston Marathon Bombings. The memorial was designed by Professor J. MEEJIN YOON (Howeler + Yoon Architecture, Boston). The form of the memorial is inspired by the shape of an opened hand; five radially oriented walls come together to support a shallow vault. The form is achieved with monolithic granite stone blocks milled to create the flowing surfaces. This technically challenging project was only possible through close interdisciplinary collaboration. The computer-supported form finding process was based on the static principle of the thrust line theory, and the resulting initial geometry and structural concept were used to develop a complex structural analysis model. The weight of the massive stone blocks was resolved through arch action transferring compressive forces between the blocks. In order to ensure the redundancy and durability of the structure, stainless steel dowels were strategically inserted between blocks at certain locations. These dowels are invisible to the outside observer. Realizing the structure required great care during the construction process, from the preparation of the 32 granite stone blocks to the assembly of the structure on site. These efforts made it possible to achieve this vaulted structure and meet the architect's desire for extreme precision and uniformity in the final sculptural form.

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Vogt, Norbert; Borchert, Kurt Michael; Beckhaus, Karsten; Breitsprecher, Georg; Dausch, Gebhard; Dietz, Klaus; Kayser, Jan; Pandrea, Paul; Schulze, Bertram; Schwarz, Helmut; Tausch, Norbert Kommentierung der neuen DIN 4093 "Bemessung von verfestigten Bodenkörpern" Bautechnik 3/2016 176-184 Berichte

Kurzfassung

Die neue DIN 4093 regelt wichtige Punkte zu Entwurf und Bemessung von verfestigten Bodenkörpern, die durch Düsenstrahl-, Deep-Mixing- oder Injektions-Verfahren hergestellt werden. Anders als in der alten Injektionsnorm werden Themen der Ausführung, die europäisch einheitlich behandelt werden, hierin nicht erfasst. Der vorliegende Beitrag erläutert wichtige Regelungen dieser vollständig neu erstellten Norm sowie einige Besonderheiten, die vor der Anwendung der genannten Verfahren zu beachten sind.

Comment on the new DIN 4093 - Design of strengthened soil
The new DIN 4093 contains important rules for the design of strengthened soil installed by jet grouting, soil mixing or grouting. Unlike in the old German grouting standard code, aspects of execution, which are content of European standards, are no longer included. This publication explains essential requirements and recommendations of this completely new standard code as well as some particularities which have to be obeyed prior to the application of the named technologies.

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39. Technikgeschichtliche Tagung 2016 Bautechnik 3/2016 184 Veranstaltungen

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

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Asgharzadeh, Amir; Raupach, Michael; Koch, Detlef; Mahjoori, Majid Kathodischer Korrosionsschutz für Parkbauten mit carbontextilienbewehrtem Spezialmörtel Bautechnik 3/2016 185-191 Berichte

Kurzfassung

Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) ist eine weitverbreitete Methode um Bauteile vor Bewehrungskorrosion zu schützen. Er hat sich im Verlaufe des letzten halben Jahrhunderts als ein bewährtes System für Schutz und Instandsetzung von Stahlbetonbauteilen insbesondere bei chloridinduzierter Korrosion etabliert. Dabei ist der Schutz der Stahlbewehrung durch Fremdstromanoden der derzeitige Stand der Technik. Die KKS-Anoden können entweder als Punkt-, Linien- oder Flächenanoden mit Stromanschluss ausgeführt werden. Durch Anlegen einer elektrischen Spannung lässt sich an der Bewehrung eine Potentialverschiebung in kathodische Richtung erzielen und die anodische Eisenauflösung wird unterdrückt. Heutzutage wird aufgrund seiner Beständigkeit hauptsächlich beschichtetes Titanmischoxid als Anodenmaterial verwendet. Neue Materialien, wie z. B. Carbon, werden derzeit noch erforscht.
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurden verschiedene Carbontextilien und Einbettmörtel hinsichtlich ihrer Eignung für den KKS untersucht [1]. Diese Materialkombination ist aufgrund ihrer hohen mechanischen Eigenschaften und Leitfähigkeit besonders interessant. So bietet sich beispielsweise die Möglichkeit, die Vorzüge eines Textilbetons (Korrosionsverhalten, Rissverteilung, statische Verstärkung) auszunutzen. Über die vorstehenden Ansprüche hinaus soll das System wirtschaftlicher und schneller applizierbar sein als marktübliche Systeme und zusätzlich direkt befahrbar sein. Diese Studie soll dazu dienen, die Möglichkeiten von verschiedenen Einbettmörteln und Carbonanoden in Bezug auf ihre Eignung für den KKS auf befahrbaren Flächen in Parkbauten aufzuzeigen.

Cathodic protection for parking structures with carbon textile reinforced special mortar
Cathodic protection (CP) is a widely used method to protect steel reinforcements against corrosion. In the course of the last half century, it has been established as a proven system for repairing corrosion-affected reinforced concrete structures, which have mainly been damaged by chloride-induced corrosion. The impressed current anode system for the protection of steel in concrete is latest state of technology. The CP anodes can be embedded in mortar, as coating or distinct anode on the repair structure surface and exposed to external current. In this way, the potential of carbon steel is shifted in cathodic direction and the anodic dissolution of carbon steel is suppressed. The current densities on the surface of the reinforcement play a key role in the shifting of the potential in cathodic direction. Nowadays, Mixed Metal Oxide coated Titanium (MMO) is used as an anode material for CP due to its high durability under anodic polarization. Also other materials such as carbon fibers are being studied.
Carbon textiles in combination with mortar, which provide high mechanical properties and are also conductive, have not been studied systematically so far. In this paper investigations are described, which have been carried out in order to evaluate the capabilities of different carbon-textile anodes and different mortar mixtures for the cathodic protection of steel in concrete. In order to evaluate the polarization behavior of carbon-textile in mortar, galvanostatic experiments were performed. Based on these experiments, current density-potential-curves were derived.

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Bautechnik aktuell 3/2016 Bautechnik 3/2016 193-195 Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Nachrichten:
Architekturpreis für Rotterdams “Markthal” / Reform des Vergaberechts / Fachforum “Nachhaltigkeit in der kommunalen Infrastruktur” in Deggendorf

Persönliches: Zum Tode von Artur Fischer / Peter Bertsche verstorben

Firmen und Verbände: Transatlantische Kooperation zwischen Verbänden in der Wasserwirtschaft

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Rezension: Berechnung und Bemessung von Betonbrücken Bautechnik 3/2016 196 Bautechnik aktuell

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 3/2016 198-199 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 3/2016 Beton- und Stahlbetonbau 3/2016 Inhalt

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Pauser, Michael Kooperation statt Konfrontation Beton- und Stahlbetonbau 3/2016 119 Editorial

Kurzfassung

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