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Kolymbas, Dimitrios Die Rolle der Stoffgesetze bei geotechnischen Simulationen geotechnik 1/2014 3-5 Berichte

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Aulbach, Benjamin; Ziegler, Martin Versagensform und Nachweisformat beim hydraulischen Grundbruch - Plädoyer für den Terzaghi-Körper geotechnik 1/2014 6-18 Fachthemen

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In jüngster Vergangenheit wurden auf diversen Tagungen Diskussionen bezüglich des tatsächlichen Ablaufs bzw. der Versagensform des hydraulischen Grundbruchs und dem daraus abzuleitenden Nachweisformat geführt. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über verschiedene Versuche und Untersuchungen seit Karl Terzaghi bis heute. Sowohl diverse Versuche als auch eigene numerische Berechnungen bestätigen, dass der sogenannte Terzaghi-Körper ein Gedanken- und Rechenmodell ist, das die Vorgänge des hydraulischen Grundbruchs in nichtbindigem Baugrund hinreichend genau erfasst und in der Regel für den Sicherheitsnachweis verwendet werden sollte. Lediglich bei bindigen Böden oder speziellen Randbedingungen wie Auflastfiltern und Entspannungsbohrungen sollten erweiterte Modelle und Methoden verwendet werden.

Phenomena and design procedure of hydraulic heave - Plea for the
Terzaghi-body. These days the phenomena of hydraulic heave and the way of verification of resistance to failure by hydraulic heave have been discussed on several conferences. This paper gives an overview of model tests beginning with Karl Terzaghi up to today. Different model tests as well as own numerical investigations show that the so called Terzaghi-body is a well-fitting model. It sufficiently describes the phenomena of hydraulic heave in non-cohesive soil and thus normally should be used for the verification of resistance to failure by hydraulic heave. Only for cohesive soils or special conditions like surcharge filters and bleeder wells more detailed models and methods should be applied.

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Thieken, Klaus; Achmus, Martin; Schmoor, Kirill Alexander On the ultimate limit state design proof for laterally loaded piles geotechnik 1/2014 19-31 Fachthemen

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According to Eurocode 7, the geotechnical ultimate limit state (ULS) design proof can be provided by either a GEO-2 or a GEO-3 design equation. In offshore engineering applications a GEO-3 proof is usually carried out in the design of laterally loaded piles. In Germany a GEO-2 proof is required according to DIN 1054; this standard also describes a special procedure on how to do this. This paper compares the results of the different approaches. The p-y method, usually used for calculating the pile load-bearing behaviour, is validated with respect to German regulations (e.g. with DIN 4085 regarding ultimate bedding stresses). In general it was found that the p-y method can be used in ULS design. It is further shown that the special ULS design procedure described in DIN 1054 can yield erroneous results (i.e. depending on system parameters and loading type, admissible loads may be either too small or too large). The GEO-3 proof generally produces reasonable results, but here the actual level of safety depends on the soil parameters. This paper recommends a new and simple design procedure, which is a GEO-2 proof but also gives correct admissible pile head loads in all cases considered and allows for the consideration of soils with strength degradation.

Zum Tragfähigkeitsnachweis für horizontal belastete Pfähle.
Gemäß Eurocode 7 kann der Tragfähigkeitsnachweis (ULS) sowohl im Grenzzustand GEO-2 als auch im Grenzzustand GEO-3 geführt werden. Im Bereich der Offshore Anwendungen ist international der Nachweis für horizontal belastete Pfähle im Grenzzustand GEO-3 üblich. In Deutschland ist dagegen gemäß der DIN 1054 ein Nachweis im Grenzzustand GEO-2 vorgeschrieben, dessen spezielle Vorgehensweise zur Durchführung ebenfalls in dieser Norm dargelegt ist. Im folgenden Artikel werden die Ergebnisse dieser beiden Nachweisverfahren miteinander verglichen. Die p-y Methode, welche üblicherweise zur Ermittlung des Lastverschiebungsverhaltens eingesetzt wird, wird unter Berücksichtigung der deutschen Regularien validiert (d.h. der maximale Bettungswiderstand wird den Ergebnissen der DIN 4085 gegenübergestellt). Hierbei kann die p-y Methode grundsätzlich als geeignet für den Tragfähigkeitsnachweis identifiziert werden. Weiterhin kann gezeigt werden, dass die in der DIN 1054 beschriebene spezielle Vorgehensweise des Nachweises zu fehlerhaften Ergebnissen führen kann (d.h. in Abhängigkeit der Systemparameter und der Belastungsart können die zulässigen Belastungen sowohl zu klein als auch zu groß sein). Der Nachweis GEO-3 gibt grundsätzlich plausible Ergebnisse, allerdings hängt das tatsächliche Sicherheitsniveau von den Bodenparametern ab. Der Artikel empfiehlt einen neuen und einfachen Bemessungsansatz im Grenzzustand GEO-2, der für sämtliche Randbedingungen korrekte zulässige Pfahlkopfbelastungen ergibt. Der Ansatz erlaubt zudem auch die Berücksichtigung von Böden mit Entfestigung.

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Schwiteilo, Erik; Männer, Jörg; Herle, Ivo Experimentelle Bestimmung der thermischen Leitfähigkeit von Böden geotechnik 1/2014 32-39 Fachthemen

Kurzfassung

Die thermische Leitfähigkeit ist eine Bodeneigenschaft, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Immer öfter werden präzise Kenntnisse der Wärmeausbreitung im Boden nötig, um die aktuellen Anwendungen, z.B. bei geothermischen Anlagen oder bei Bodenvereisungen, zu optimieren und neue Möglichkeiten zu schaffen. Eine wichtige Eigenschaft bei der Wärmeausbreitung ist die thermische Leitfähigkeit. Zur Bestimmung dieser sind einige Verfahren bekannt, welche sich nicht alle für Untersuchungen an Bodenproben eignen.
Es wird ein Verfahren zur Bestimmung der thermischen Leitfähigkeit beschrieben, mit welchem es möglich ist, die thermische Leitfähigkeit von Böden zu analysieren. Im weiteren Verlauf wird ein Versuchsaufbau erläutert, mit dessen Hilfe verschiedene Einflussfaktoren untersucht werden können. Es wird unter anderen auf den Einfluss des Bodenmaterials, der Bodendichte sowie des Sättigungsgrads eingegangen.

Experimental determination of the thermal conductivity of soils.
Thermal conductivity is one of the soil parameters which becomes more and more important. Precise knowledge of the heat propagation in soil is necessary to optimise and develop applications like geothermal energy or soil freezing. Thermal conductivity is an important characteristic of heat propagation. Several methods are being used for the determination of thermal conductivity, but not all of them are suitable for soil testing.
One appropriate method to determine the thermal conductivity of soils is described. An experimental set-up to analyze different factors influencing the thermal conductivity is introduced. Among others the influence of soil type, dry density and degree of saturation is analyzed.

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Abramova, Anna; Schneider, Wilfried; Maximov, German Kombination von Ultraschall- und Druckwellenverfahren zur innovativen Regenerierung von Brunnen geotechnik 1/2014 40-46 Fachthemen

Kurzfassung

Die Effektivität von Brunnenregenerierungen kann dadurch gesteigert werden, dass Ultraschall- und Druckwellenverfahren kombiniert angewandt werden. Durch theoretische Analysen wird gezeigt, dass die Wirktiefen der beiden Verfahren unterschiedlich sind. Während das Ultraschallverfahren stark im Bereich des Brunnenfilters wirkt, reicht die Wirkung des Druckwellenverfahrens in den Kiesfilter bis zur Bohrlochwand sowie in den angrenzenden Grundwasserleiter hinein. Die Verbreitung der Signale in der Brunnenumgebung wurde numerisch modelliert. Durch diese theoretischen Analysen, verknüpft mit Experimenten im Labor und Gelände, konnte bewiesen werden, dass durch die Verfahrenskombination höhere Wirkungsgrade bei der Brunnenregenerierung erreicht werden können, als bei der alleinigen Anwendung von Ultraschall.

Combination of ultrasound and shockwaves for innovative regeneration of wells.
The effectiveness of regeneration of wells can be enhanced if ultrasound and shockwaves are used during the same treatment. It is theoretically shown that the two methods have different depths of impact. Whereas the ultrasonic method has a strong impact on the area of the well screen, the impact of the shock waves is focused on the gavel pack, the wall of the well and the adjacent aquifer. The propagation of the signals in the formation near the well was modeled numerical. By a theoretical analysis combined with experiments in lab and field it was proven that the regeneration of wells using a combination of ultrasound and shockwaves is much more effective than the regeneration by means of ultrasound only.

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Schädlich, Bert; Schweiger, Helmut F. Modelling the shear strength of overconsolidated clays with a Hvorslev surface geotechnik 1/2014 47-56 Fachthemen

Kurzfassung

The modelling of highly overconsolidated clays with a so-called Hvorslev yield surface is discussed in this paper. After a brief review of the mechanical behaviour of clays, the mathematical relationships of the Hvorslev surface based on critical state soil mechanics are presented. The Hvorslev surface is implemented in a multilaminate constitutive model; hence, an introduction to this type of model is provided. The model is validated by comparing model predictions with the experimental undrained stress paths, peak shear strengths and excess pore pressures of two overconsolidated clays.

Zur Modellierung der Scherfestigkeit von überkonsolidierten Tonböden mit einer Hvorslev-Fließfläche
Dieser Beitrag behandelt die Modellierung des Verhaltens von stark überkonsolidierten Tonböden mit einer sogenannten Hvorslev-Fließfläche. Nach einem kurzen Überblick über das mechanische Verhalten dieser Böden werden die mathematischen Zusammenhänge zur Beschreibung der Hvorslev-Fließfläche auf der Basis von Critical State Soil Mechanics erläutert. Die Hvorslev-Fließfläche wurde in einem multilaminaten Stoffmodell implementiert, weshalb die Grundzüge dieses Modelltyps vorgestellt werden. Das Modell wird validiert durch den Vergleich mit experimentell ermittelten undrainierten Spannungspfaden, maximalen Scherfestigkeiten und Porenwasserdruckentwicklungen von zwei überkonsoliderten Tonböden.

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DGGT-Mitteilungen 1/2014 geotechnik 1/2014 57-59 DGGT-Mitteilungen

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10th International Conference on Geosynthetics und 33. Baugrundtagung 2014 in Berlin
Fachsektion Bodenmechanik: Wahl der Fachsektionsleitung / Fachsektion Erd- und Grundbau: Wahl der Fachsektionsleitung / Fachsektion Felsmechanik: 21. Symposium für Felsmechanik und Tunnelbau 2014 / Fachsektion Kunststoffe in der Geotechnik: Wahl der Fachsektionsleitung / Aktivitäten von DGGT-Mitgliedern zur Nachwuchsförderung: Förderung studentischer Mitgliedschaften / ISSMGE International Society for Soil Mechanics and Geotechnical Engineering: ISSMGE Bulletin; ISSMGE - Student and Young Members Presidential Group (SYMPG) / IAEG International Association for Engineering Geology and the Environment: IAEG Newsletter / IGS International Geosynthetics Society: IGS News (Dr. Kirsten Laackmann)
Aus der DGGT-Nachwuchsförderung: Aktivitäten der Arbeitsgruppe zur Nachwuchsförderung in der DGGT auf der 33. Baugrundtagung 2014 (Dipl.-Ing. Julian Sprengel, Regionalbeauftragter West)

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Persönliches: geotechnik 1/2014 geotechnik 1/2014 59-64 Persönliches

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Prof. Dr.-Ing. Christoph Heckötter verstarb im Alter von 66 Jahren (Ferdinand Stölben, Richard A. Herrmann)
Anton Weißenbach 85 Jahre (Achim Hettler)
Eine 100-Jahr-Feier mit Victor Rizkallah und seiner Stiftung (Prof. Dr.-Ing. Martin Achmus)
Prof. Dr.-Ing. Georg Heerten 65 Jahre (Prof. Dr.-Ing. Karl Josef Witt)
Professor Dr.-Ing. habil. Theodoros Triantafyllidis wurde 60 (Prof. Dr.-Ing. habil. Christos Vrettos)
Professor Dr.-Ing. Martin Ziegler 60 Jahre (Georg Heerten, Karl Josef Witt, Benjamin Aulbach)

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CBTR-Nachrichten: geotechnik 1/2014 geotechnik 1/2014 64-66 CBTR-Nachrichten

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Nächste CBTR-Tagung 2015 in Wien
VOB-C-Kommentar erscheint mit CBTR-Beteiligung
Das aktuelle Urteil: BGH: “Der Sachverständige muss gehört werden!”; Bauprozess - eine unendliche Geschichte?; “Anerkannte Regeln der Technik” nicht nur in Schriftform (Dr. jur. Günther Schalk, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, Lehrbeauftragter für Bau-, Vergabe- und Architektenrecht; Dipl.-Jur. Florian Englert)

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Dissertationen: geotechnik 1/2014 geotechnik 1/2014 66-72 Dissertationen

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geotechnik aktuell 1/2014 geotechnik 1/2014 72-76 geotechnik aktuell

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HTG-Kongress und 100-Jahrfeier in Berlin
HTG: 100-Jahrfeier in Berlin vom 21. bis 23. Mai 2014
13. Altbergbau-Kolloquium an der TU Bergakademie Freiberg (Dr.-Ing. Günter Meier, Obmann des Arbeitskreises 4.6 “Altbergbau”)
9. Hans Lorenz Symposium an der Technischen Universität Berlin (Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann, Stuttgart)

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Firmen und Verbände: geotechnik 1/2014 geotechnik 1/2014 76 Firmen und Verbände

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STRABAG AG übernimmt Straßen- und Tiefbau-Aktivitäten der Johann Kipp Bauunternehmen GmbH
Stahlfundamente für Offshore-Windkraftanlagen: Bilfinger investiert in eigene Produktionskapazitäten

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Termine: geotechnik 1/2014 geotechnik 1/2014 77-78 Termine

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Jahresinhaltsverzeichnis 2013 Mauerwerk 1/2014 1-8 Jahresinhaltsverzeichnis

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Inhalt: Mauerwerk 1/2014 Mauerwerk 1/2014 Inhalt

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Brameshuber, Wolfgang Nicht genormtes Architekturmauerwerk, Rationalisierung und 9/11 Mauerwerk 1/2014 1 Editorial

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Brameshuber, Wolfgang; Graubohm, Markus Neues Mörtelsystem für Dünnbettmauerwerk - "Mörtelband" Mauerwerk 1/2014 2-14 Fachthemen

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Vorgestellt wird eine Neuentwicklung im Bereich der Dünnbettmörtel. Es handelt sich hierbei um ein Mörtelband, das im trockenen Zustand auf die Lagerfugenfläche von Planhochlochziegeln aufgelegt und im Anschluss mit einer festgelegten Menge Wasser aktiviert wird. Das Mörtelband besteht aus einem Glasfasergewebe und Trockenmörtel, welcher durch einen wasserlöslichen Schmelzkleber zusammengehalten wird. Das in die Mörtelplatten eingelegte Gewebe dient dabei lediglich einer erhöhten Stabilität der Mörtelplatten beim Vermauern. In diesem Artikel werden zunächst die im Rahmen des Zulassungsverfahrens durchgeführten Untersuchungen beschrieben. Weiterhin wird die Vorgehensweise bei einer Zustimmung im Einzelfall anhand eines Praxisbeispiels aufgezeigt, bei dem das Mörtelband bereits zum Einsatz gekommen ist.

New mortar system for thin layer mortar masonry - “mortar pad”. A new development in the field of thin layer mortars is presented.
This is a mortar pad which is placed in the dry state on the bed joint area of high precision hollow clay units and which is subsequently activated with a defined amount of water. The mortar pad consists of a fibre glass reinforcement and dry mortar which is kept together by a water-soluble hot melt adhesive. The fabric placed in the mortar pads only serves to increase the stability of the mortar pads while laying on the units. In this paper, at first the examinations carried out within the framework of the approval procedure are described. Moreover, it is shown how an approval in the individual case is obtained using a practical example where the mortar pad has already been used.

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Fernlehrgang zum "Energieberater TU Darmstadt" und "Fachplaner TU Darmstadt" Mauerwerk 1/2014 14 Aus der Lehre

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Brameshuber, Wolfgang; Graubohm, Markus Formfaktoren für Mauersteine Mauerwerk 1/2014 15-26 Fachthemen

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Bei der Druckfestigkeitsprüfung von Mauersteinen ist die Höhe des Prüfwertes von verschiedenen Faktoren abhängig. So kann u. a. die während der Druckbelastung hervorgerufene Querdehnungsbehinderung den Prüfwert der Druckfestigkeit deutlich beeinflussen. Wie groß dieser Einfluss ist, hängt im Wesentlichen von der Schlankheit der Mauersteine ab. Mit abnehmender Schlankheit vergrößert sich der Prüfwert der Druckfestigkeit durch den Einfluss der Querdehnungsbehinderung. Bei gleichem Mauersteinmaterial ergeben sich somit für Mauersteine mit geringer Schlankheit deutlich höhere Druckfestigkeitswerte als für Mauersteine mit größerer Schlankheit. Als weitere Einflussfaktoren können der Feuchtegehalt und das Größenformat der Prüfkörper genannt werden. Ziel einer am Institut für Bauforschung (ibac) der RWTH Aachen University durchgeführten Forschungsarbeit war die voneinander losgelöste Herleitung von differenzierten Formfaktoren für die zuvor genannten Einflussfaktoren. Untersucht wurden Prüfkörper mit unterschiedlichen Schlankheiten, Feuchtegehalten und Formaten, die aus Porenbeton-Planelementen der Festigkeitsklassen 2 und 6 sowie Kalksandstein-Planelementen der Festigkeitsklasse 20 entnommen wurden. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden im vorliegenden Artikel vorgestellt.

Shape factors for masonry units.
In compressive tests on masonry units, the height of the test value depends on different factors. Among others, the effect of platen restraint occurring during compression may exert a significant influence on the test value of the compressive strength. The extent of this influence mainly depends on the slenderness of the masonry units. The test value of the compressive strength increases with decreasing slenderness due to the influence exerted by the effect of platen restraint. Thus, when the masonry units are made of the same material, masonry units with a low slenderness yield significantly higher compressive strength values than masonry units with a high slenderness. Further influencing factors are the moisture content and the dimensions of the test specimens. It was the aim of a research project conducted at the Institute of Building Materials research (ibac) of RWTH Aachen University to separately derive defined shape factors for the previously mentioned influencing factors. Test specimens with different ratios of slenderness, moisture contents and dimensions which were taken from autoclaved aerated concrete high precision elements of strength classes 2 and 6 as well as from calcium silicate high precision elements of strength class 20 were examined. The results of these investigations are presented in the present paper.

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KLB-Fachforum - die Zukunft des Bauens aus Expertensicht Mauerwerk 1/2014 26 Veranstaltungen

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Prengel, Jon; Andres, Matthias; Medzech, Jürgen Parkhaus Jahrhunderthalle Bochum - eine perforierte Mauerwerksfassade für den Industriepark West Mauerwerk 1/2014 27-30 Fachthemen

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Aufgrund seiner geringen baulichen Höhe fügt sich das neue Parkhaus wie selbstverständlich in die Umgebung ein und führt das Westpark Konzept des “Grünen Rahmens“ sinnvoll weiter. Das Gebäude ist parallel zur ThyssenKrupp-Halle ausgerichtet: Nach Osten, Süden und Westen zeigt es ein städtisches Gesicht mit einer perforierten Fassade aus schwarz-grau-roten Kohlebrandziegeln, im Norden geht die begrünte Dachlandschaft symbolisch in die Böschung der Auffahrtsstraße über. Die für diesen Ort identitätsstiftenden Gebäude - das “Colosseum“, der Wasserturm und die Jahrhunderthalle - bleiben aus allen wichtigen Blickrichtungen unverstellt. Zwei getrennte Bewegungsabläufe für Autofahrer und Fußgänger ermöglichen eine schnelle Orientierung und kurze, sichere Wege innerhalb des Leitsystems.

Multi-storey car park “Century hall” Bochum - a perforated masonry façade for the industrial area “Industriepark West”.
The new multi-storey car park integrates well and self-understanding into the surrounding, because the height is quite small, and the architectural concept of Westpark, the so-called “green frame” is fulfilled perfectly. The building is oriented parallel to the “Thyssen-Krupp-Hall”, means it faces to east, south and west as like the town itself showing a perforated façade consisting of black-grey-red sintered coal bricks, and to north the green roof scenery symbolically migrates to the acclivity of the driving ramp. The dominating buildings in this area - “Colosseum”, water tower and the century hall - are still visible from each viewing direction. Two separate moving systems allow a very simple orientation for car-drivers and pedestrians as well and assure a short and safe moving within the guidance system.

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Broschüre "Praxistipps für die Ausführung von Mauerwerk" Mauerwerk 1/2014 30 Fachliteratur

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Brameshuber, Wolfgang; Saenger, Dorothea Zustimmungsverfahren einer gelochten Parkhausfassade aus Klinkern Mauerwerk 1/2014 31-44 Fachthemen

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Die Fassade des im Jahr 2013 neu erbauten Parkhauses Westpark an der Jahrhunderthalle in Bochum besteht aus einer gelochten, an einer Stahlkonstruktion rückverankerten Vorsatzschale aus Klinkern. Die offene Bauweise der Fassade erforderte eine Zustimmung im Einzelfall, da die Konstruktion nicht normgerecht ist. Anhand dieses Bauobjektes wird im Beitrag das Verfahren zur Erlangung einer Zustimmung im Einzelfall erläutert. Zum einen wird auf die durchgeführten experimentellen Untersuchungen und die daraus abgeleiteten Materialkennwerte, die für die Bemessung der Fassade erforderlich waren, eingegangen. Zum anderen wird die Überwachung der Ausführungsqualität des Mauerwerks auf der Baustelle aufgezeigt.

Approval process of a perforated clinker car park façade.
The façade of the in 2013 newly constructed car park Westpark at the Jahrhunderthalle in Bochum consists of a perforated facing made of clinkers, which is back-anchored to a steel structure. The open design of the façade required an approval in individual cases, because of its non-standard design. On the basis of this building project, the process for obtaining an approval in individual cases is explained in the article. On the one hand, the performed experimental studies and the derived material parameters, that were required for the design of the façade, are presented. On the other hand, the monitoring of the quality of execution of the masonry on site is shown.

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Biggs, David T. From disaster to present day: the resiliency of masonry following September 11, 2001 Mauerwerk 1/2014 45-51 Bericht

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Terrorist attacks on September 11, 2001 in both New York City and Washington D.C. in the United States destroyed two 110-story office towers and a third 47-story office building at the World Trade Center (WTC) in New York and portions of the Pentagon in Washington D.C. All WTC buildings in the plaza area (Fig. 1, blue area) were destroyed that day as well.
The towers essentially had no masonry components. However, many of the surrounding buildings were impacted by the collapses but survived in some part, due to the masonry used in their construction. In Washington, the area of the masonry clad-Pentagon damaged on September 11 had been partially strengthened prior to the attack and was subsequently rebuilt.
Over the past decade, New York has worked to rebuild the World Trade Center area. This paper provides an update and acknowledges the resiliency of the masonry buildings in the aftermath of a major disaster. Some of the 2013 photographs are taken from a different vantage point from the 2001 photographs due to the construction that has taken place.

Von der Katastrophe bis zum heutigen Tag: Die Widerstandsfähigkeit von Mauerwerk, veranschaulicht an den Auswirkungen der Terroranschläge des 11. September 2001.
Die Terroranschläge des 11. September 2001 in New York City und Washington DC in den USA zerstörten zwei 110-stöckige Bürotürme und ein drittes, 47-stöckiges Bürogebäude am World Trade Center (WTC) in New York sowie Teile des Pentagons in Washington DC. Alle WTC-Gebäude im Plaza-Bereich (Bild 1, blau gekennzeichnet) wurden an diesem Tag ebenfalls zerstört.
Die Türme hatten im Wesentlichen keine Mauerwerk-Komponenten. Allerdings blieben viele der umliegenden Gebäude, die von den Einstürzen betroffen waren, infolge des Mauerwerks in der Konstruktion teilweise erhalten. Die Mauerwerksverkleidung des Pentagons in Washington war vor den Angriffen des 11. September teilweise verstärkt worden und wurde danach wieder aufgebaut.
In den vergangenen zehn Jahren wurde in New York daran gearbeitet, den Bereich des World Trade Centers wieder aufzubauen. Der vorliegende Beitrag zeigt den derzeitigen Stand der Entwicklungen und bestätigt die Widerstandsfähigkeit von Mauerwerk bei dieser großen Katastrophe. Einige der Fotos aus dem Jahr 2013 wurden aufgrund der entstandenen Bauten aus einem anderen Blickwinkel aufgenommen als die Fotos von 2001.

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Jäger, Wolfram Zum Eurocode 6 - Fragen und Antworten Mauerwerk 1/2014 52-54 Leserforum

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Unter dieser Rubrik werden Fragen beantwortet, die bei der Einarbeitung in den EC 6 entstehen. Die Wiedergabe erfolgt in jedem Falle anonymisiert. Sofern es um Verständnisfragen und Hintergrundinformationen geht, werden sie von den Beiratsmitgliedern beantwortet. Handelt es sich um Auslegungsfragen, wird der zuständige NABau-Ausschuss NA 005-06-01 AA “Mauerwerksbau“ (Sp CEN/TC 125, CEN/TC 250/SC 6) mit einbezogen.
Mit dem Leserforum zum EC 6 soll der Praxis die Einarbeitung in das neue Normenpaket mit seinen Nationalen Anhängen erleichtert werden. Auch Sie können als Leser gern von dieser Rubrik Gebrauch machen und Ihre Fragen stellen (mauerwerk@ernst-und-sohn.de).

Questions concerning the introduction of the EC 6.
Under this heading questions are answered, arising from the application of EC 6. The questions are expressing anonymous in all cases. Provided that they concern the understanding and background information the answers will be given by members of the editorial board. If the questions are dealing with the interpretation of clauses of EC 6 the responsible code committee NA 005-06-01 AA “Masonry construction” (Sp CEN/TC 125, CEN/TC 250/SC 6) will be involved.
The practice should get help for the adjustment in the EC 6 and its National Annexes with this new category of contributions. The readers are invited to avail oneself of this chance very active (mauerwerk@ernst-und-sohn.de).
Die nachfolgenden Fragen und Antworten beziehen sich auf den Teil 1-1 [1] sowie Teil 3 [3] von DIN EN 1996 zusammen mit dem zugehörigen Nationalen Anhang [2].

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