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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Hankers, Christoph; Schmidt, Heinz-Günter; Matzdorff, Dirk Die Großmarkthalle Frankfurt a. M. Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 414-420 Berichte

Kurzfassung

Die denkmalgeschützte Großmarkthalle in Frankfurt am Main stellte zum Zeitpunkt der Fertigstellung im Jahre 1928 den weltweit größten stützenfrei überspannten Hallenbau aus Eisenbeton dar. Das charakteristische Tonnengewölbe der Halle besteht aus 15 nur wenige Zentimeter dicken Tonnenschalen. Realisierbar wurde der Entwurf durch das Zeiss-Dywidag Konstruktionsprinzip in Kombination mit dem Spritzbetonverfahren. Die Großmarkthalle wird in den Neubau für die Europäische Zentralbank (EZB) integriert und infolgedessen instand gesetzt. In diesem Beitrag wird über die historische Konstruktion, das damals wie heute vorteilhafte Spritzbetonverfahren und die derzeitige Instandsetzung der Tonnenschalen berichtet.

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Engel, Judith Wien Hauptbahnhof - Mehr als ein Bahnhof Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 421-428 Berichte

Kurzfassung

Im Projekt “Wien Hauptbahnhof - Bahninfrastruktur und Verkehrsstation” entsteht auf etwa 50 ha Fläche eine neue Bahnanlage. Alle betrieblichen Funktionen im Großraum Wien werden völlig neu organisiert und auf höchstem technischem Standard geplant. Auf den Flächen ehemaliger Frachtenbahnhöfe entstehen im Zuge des Projekts Anlagen für eine moderne und effiziente Betriebsführung. Das Herzstück des Projekts ist die Verkehrsstation mit ansprechender und barrierefreier Architektur.
Der Bahnhof wird als Durchgangsbahnhof die beiden bis 2009 bestehenden Kopfbahnhöfe Süd- und Ostbahnhof ersetzen und damit eine durchgehende Bahnverbindung durch Wien bzw. Ostösterreich schaffen. Gemeinsam mit den Projekten auf der Westbahnstrecke (insbesondere Lainzer Tunnel) wird mit Inbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofes ein leistungsfähiger Schienenknotenpunkt aller Himmelsrichtungen in Wien entstehen. Damit ist der Hauptbahnhof Wien auch für die europäische TEN (Transeuropäische Netze) Achse 17 im Abschnitt Salzburg bis Bratislava von großer Bedeutung.
Das Projekt Wien Hauptbahnhof ist aber weit mehr als ein Bahnhof. Rund um die zukünftige Bahnanlage entsteht ein neuer Stadtteil mit ca. 55 ha Fläche und rund 8 km neuen Straßen. Die Stadt Wien als Projektpartner errichtet die städtische Infrastruktur (Ver- und Entsorgungsleitungen, Parkanlage, Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Schulen, etc.), private Investoren errichten Büros, Wohnungen und Geschäfts- bzw. Gewerbeflächen.
Besondere Bedeutung kommt - neben den technischen Herausforderungen - im Projekt der Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung zu. Schon frühzeitig wurde im Projekt diese Tätigkeit aufgenommen, um die Vielzahl von Betroffenen und Beteiligten des Projekts rechtzeitig einzubinden.

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 6/2012 Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 429-439 Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Kurzfassung

• Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt: Kammeyer neuer Präsident der Bundesingenieurkammer
• BW-Vizepräsident Professor Engelsmann neu im Bundesvorstand der Bundesingenieurkammer
• Professor Jürgen Schnell zum neuen Vorsitzenden des DAfStb gewählt
• Beton-Seminare 2012. BetonMarketing Nord und Ost begrüßten mehr als 2500 Teilnehmer
• 19. Brandenburgischer Bauingenieurtag 2012: Eurocode 2 und aktuelle Entwicklungen im Massivbau
• DBV-Tagungen auf Wachstumskurs
• Spritzbeton-Tagung 2012
• 5 x Darmstädter Betonfertigteiltage: Praxisnahes Wissen zum konstruktiven Betonfertigteilbau
• Titel “Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst” verliehen (Auszeichnung für König-Ludwig-Brücke in Kempten)
• Schülerwettbewerb ENERGIEgeladen: Wasserkraft nutzen - Nachwuchs-Ingenieure bauten starke Wasserräder
• Wie kommt ein CE-Zeichen auf einen Transportanker und was bedeutet dies? Maschinenrichtlinie - BGR106 - VDI/BVBS-Richtlinie 6205
• Aufträge im Bauhauptgewerbe im Februar 2012: real + 10 Prozent zum Vorjahr
• Deutscher Bautechnik-Tag 2013 in Hamburg: Call for Papers
• 13. Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn ausgelobt
• fib Bulletin 63: Design of precast concrete structures against accidental actions
• fib Bulletin 64: Effect of zinc on prestressing steel

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 440 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

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Content: Geomechanics and Tunnelling 6/2012 Geomechanics and Tunnelling 6/2012 649-651 Content

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Galler, Robert 8th Austrian Tunnel Day / 8. Österreichischer Tunneltag Geomechanics and Tunnelling 6/2012 652 Editorial

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News: Geomechanics and Tunnelling 6/2012 Geomechanics and Tunnelling 6/2012 653-659 News

Kurzfassung

Ahrental access tunnel at the Brenner broken through / Zufahrtstunnel Ahrental am Brenner durchgeschlagen
S10 - Start of the Neumarkt Tunnel / S10 - Tunnelanschlag Neumarkt
Alpine completes the first underground tunnel for the Singapore Downtown Line / Alpine stellt ersten U-Bahn Tunnel der Singapur Downtown Line fertig
German Railways DB awards Albaufstieg tunnels / Deutsche Bahn vergibt Tunnelbauwerke des Albaufstiegs
Hochtief extends the subway in New York / Hochtief erweitert die U-Bahn in New York
Crossrail TBMs for the east section to start soon / Crossrail-TBMs für den Ostabschnitt vor dem Start
Works acceptance for Danzig TBM / Werksabnahme für Danziger TBM
Call for papers - Themes for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

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Zenz, Gerald BR. h.c. Dipl. Ing. Dr. techn. Richard Widmann - Obituary / Nachruf Geomechanics and Tunnelling 6/2012 660-661 People

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Pöchhacker, Horst Opening ceremony of the 8th Austrian Tunnel Day / Eröffnung des 8. Österreichischen Tunneltags Geomechanics and Tunnelling 6/2012 662-669 Topics

Kurzfassung

The new Austrian tunnelling method has proved greatly successful in the past fifty years thanks to its flexibility and cost-effectiveness. The application of the NATM demands a high degree of technical and social competence from all project parties and is based on a carefully developed culture. The article summarises the requirements for the successful implementation of NATM projects, discusses some current wrong turnings and explains modern ideas in the fields of cooperative project development, tender models and value engineering.
Die Neue Österreichische Tunnelbauweise hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten dank ihrer Flexibilität und Wirtschaftlichkeit in höchstem Maße bewährt. Die Anwendung der NÖT erfordert von allen Projektbeteiligten ein hohes Maß an technischer und sozialer Kompetenz und beruht auf einer sorgsam aufgebauten Kultur. Der Beitrag fasst die Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung von NÖT-Projekten zusammen, zeigt aktuelle Fehlentwicklungen auf und erläutert aktuelle Ansätze in den Bereichen kooperative Projektabwicklung, Vergabemodelle und Value Engineering.

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Karlbauer, Andreas Tunnelling on the railway line VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt through the example of the Eierberge Tunnel / Tunnelbau auf der Bahnstrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt am Beispiel Tunnel Eierberge Geomechanics and Tunnelling 6/2012 670-677 Topics

Kurzfassung

German Railways DB AG has awarded a contract to the joint venture Tunnel Eierberge consisting of the Austrian companies PORR, G. Hinteregger, Östu-Stettin and Jäger Bau for the design and construction of the Bad Staffelstein construction section. This 7.7 km long section is part of the new line from Ebensfeld to Erfurt and the core structure is the Eierberge Tunnel. The Eierberge Tunnel is a two-track rail tunnel with an excavated cross-section of 160 to 190 m2 and will be built with three emergency exits. The main tunnel and the emergency exits pass through the clay, marl and limestone of the Lower Jurasssic (Lias) overlain by Quaternary strata and lie entirely below the groundwater table. The 3.7 km long Eierberge Tunnel was driven by drill and blast with mucking by hydraulic excavator. The support was according to the principles of the ne Austrian tunnelling method.
The tunnel was constructed on account of the prevailing water pressures of up to 6 bar with all-round plastic waterproofing membrane and inner lining of waterproof concrete. In order to comply with the provisions of a guideline that was revised during the construction period, an integrated system for subsequent grouting had to be designed and installed; this was used for DB for the first time in the Eierberge Tunnel.
Die Deutsche Bahn hat die Arbeitsgemeinschaft Tunnel Eierberge aus den österreichischen Unternehmen PORR, G. Hinteregger, Östu-Stettin und Jäger Bau mit der Planung und dem Bau des Bauabschnitts Bad Staffelstein beauftragt. Dieser 7,7 km lange Abschnitt ist Teil der Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt und umfasst als Kernelement den Tunnel Eierberge. Der Tunnel Eierberge ist ein zweigleisiger Eisenbahntunnel mit einem Ausbruchquerschnitt von 160 bis 190 m2 und wird mit drei Notausgängen hergestellt. Der Haupttunnel und die Notausgänge durchörtern die Ton-, Mergel- und Kalksteine des Unteren Jura (Lias) sowie Deckschichten des Quartärs und liegen zur Gänze unter dem Grundwasserspiegel. Der 3,7 km lange Tunnel Eierberge wurde im Spreng- und Baggervortrieb aufgefahren. Die Sicherung erfolgte nach den Grundsätzen der Neuen Österreichischen Tunnelbauweise.
Der Tunnel wurde aufgrund der vorherrschenden Wasserdrücke bis 6 bar mittels KDB-Rundumabdichtung und Innenschale aus WU-Beton druckdicht ausgebildet. Um der Forderung einer während des Baus geänderten Richtlinie nachkommen zu können, musste ein integriertes Injektionssystem geplant und eingebaut werden, das bei der DB am Tunnel Eierberge zum ersten Mal zum Einsatz gelangte.

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Gamsjäger, Hannes; Atzl, Georg Experience in Scandinavia through the example of the Södermalm Tunnel / Erfahrungen in Skandinavien am Beispiel des Södermalmstunnels Geomechanics and Tunnelling 6/2012 678-685 Topics

Kurzfassung

Contract B-9528 - Södermalm Tunnel is a good example of urban tunnelling, where tunnel alignments cannot be chosen freely due to existing buildings and subsurface structures. Around ten tunnel crossings and a number of difficult situations underpassing existing buildings were in the scope of Södermalm Tunnel with the main focus on the Maria Magdalena Church. A NATM approach enabled tunnelling of the first double track tunnel in Stockholm's Esker to succeed in very close vicinity of the church.
Hauptbaulos B-9528 - Södermalmstunnel ist ein Beispiel für innerstädtische Randbedingungen, wo die Linienführung des Tunnels von existierenden Bauwerken beeinflusst ist und nicht mehr frei wählbar ist. Neben rund zehn Tunnelkreuzungen war eine Reihe von schwierigen Gebäudeunterfahrungen im Auftragsumfang des Projekts B5-9528 - Södermalmstunnel, wobei die Maria-Magdalena-Kirche im Fokus der Bemühungen stand. Ein NÖT-Vortrieb ermöglichte im Nahbereich der Kirche die erste Durchörterung von Stockholms Esker (Oser) mit einem Großquerschnitt.

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Müller, Meik; Bargmann, Paul Geological and logistical challenges of the TBM drive of the Pinglu Tunnel in China / Geologische und logistische Herausforderungen beim TMB-Vortrieb des Pinglu Tunnels in China Geomechanics and Tunnelling 6/2012 686-692 Topics

Kurzfassung

The 25 km long Pinglu Tunnel is part of a large water supply project in the north west of the Chinese province of Shanxi. After a brief description of the overall project, the article describes the alignment, geology, lining and the TBM and machinery concept. A second-hand hard rock double shield machine built in 1994 was supplied by the employer and had to be overhauled for the reject. During the progress of tunnelling, numerous mechanical, logistical and geological challenges had to be overcome.
Der 25 km lange Pinglu-Tunnel ist Teil eines großen Wasserversorgungsprojekts im Nordwesten der Provinz Shanxi/China. Nach einer kurzen Gesamtprojektübersicht beschreibt der Beitrag die Trassenführung, die Geologie, das Ausbaukonzept sowie das TBM- und Gerätekonzept. Zum Einsatz kam eine gebrauchte Hartgesteins Doppelschild Maschine aus dem Jahr 1994, die vom Auftraggeber bereitgestellt wurde und vom Auftragnehmer für das Projekt aufgearbeitet werden musste. Bei dem Tunnelvortrieb gab es zahlreiche maschinentechnische, logistische und geologische Herausforderungen zu meistern.

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Penn, Stefan; Holzhuber, Michael Project implementation as partners of the Filder Tunnel and Ober- and Untertürkheim approach lines on the line Stuttgart-Ulm / Partnerschaftliche Projektdurchführung Stuttgart-Ulm im Bereich Fildertunnel und Zuführung Ober- und Untertürkheim Geomechanics and Tunnelling 6/2012 693-701 Topics

Kurzfassung

The Stuttgart-Ulm railway project is a central investment in the future for the German state of Baden-Württemberg. The new line will be part of the European high-speed rail network “Magistrale for Europe”, linking the European metropolitan areas of Paris, Strasbourg, Munich and Vienna along a central west-east axis to Bratislava and Budapest. Altogether, the Stuttgart-Ulm railway project includes the rearrangement of the Stuttgart rail node and the new line Wendlingen-Ulm. The joint venture ATCOST21 under lead company Porr has been awarded the contract for the Filder Tunnel and the approaches to Ober- and Untertürkheim. Employer and contractor intend to develop the project as partners with the aim of technical and commercial optimisation under the terms of the contractually agreed partnering model.
Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ist für Baden-Württemberg eine zentrale Investition in die Zukunft. Die Neubaustrecke wird Teil des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes “Magistrale für Europa” und verbindet als zentrale West-Ost-Achse die europäischen Metropolen Paris, Straßburg, München und Wien mit Bratislava und Budapest. Insgesamt umfasst das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm die Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart sowie die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Die Arge ATCOST21 unter Federführung der Firma Porr ist mit der Herstellung des Fildertunnels und der Zuführung nach Ober- und Untertürkheim beauftragt. Auftraggeber und Auftragnehmer bekennen sich zur partnerschaftlichen Abwicklung des Projektes mit dem Ziel einer technischen und wirtschaftlichen Optimierung im Sinne des vertraglich vereinbarten Partnerringmodells.

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Jodl, Hans Georg Tunnel projects require cooperation / Tunnelprojekte brauchen Kooperation Geomechanics and Tunnelling 6/2012 702-707 Topics

Kurzfassung

A high degree of cooperation is necessary on every tunnel project. Scarcely any other branch of construction is faced with similar rapidly changing problems. The constantly changing properties of the ground demand the greatest attention and flexibility from all parties. Despite the differing initial positions of the interest groups involved, they have to overcome the complex tasks together. Increasing technical requirements of the project parties are in contrast with the increasing expectations of external stakeholders outside the project. Ever more complicated and extensive contract documents hinder rapid solutions on site for the benefit of the project and lead to a certain loss of ability by the site staff in making appropriate decisions. This unsatisfactory situation can only be countered with mutual understanding and cooperation based on trust.
Bei jedem Tunnelprojekt ist ein hohes Maß an Kooperation erforderlich. Kaum eine andere Bausparte wird mit ähnlichen rasch wechselnden Problemen konfrontiert. Die ständig wechselnde Beschaffenheit des Baugrunds fordert von allen Beteiligten höchste Aufmerksamkeit und hohe Flexibilität. Trotz unterschiedlicher Ausgangspositionen der beteiligten Interessensgruppen ist die gemeinsame Bewältigung der komplexen Aufgabe vorgegeben. Steigende fachliche Anforderungen an die Projektbeteiligten stehen den steigenden Erwartungshaltungen projektferner Stakeholder gegenüber. Immer komplizierter und umfangreicher werdende Vertragswerke erschweren rasche und projektgerechte Lösungen von Problemen vor Ort und führen zu einer gewissen Entmündigung des Baustellenpersonals. Diesem unbefriedigenden Zustand kann nur durch eine von gegenseitigem Verständnis und Vertrauen getragene Kooperation begegnet werden.

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Eder, Manfred VIP - Tender Model for Infrastructure Projects / VIP - Vergabemodell für Infrastrukturprojekte Geomechanics and Tunnelling 6/2012 708-717 Topics

Kurzfassung

In connection with the many national and international attempts to improve “cooperation in construction”, a working group of the ITA Austria has been formed and has developed a new “Tender Model for Infrastructure Projects - VIP”. The mostly complete basic concept, which at the moment is being discussed and further developed together with representatives of employers, is the subject of this article.
The VIP has the essential intention of moving away from the currently dominant “cheapest bidder principle” or “best bidder principle”, in which quality criteria play no role or are of only minor importance. The VIP lays more emphasis on qualitative award criteria and intends the award of the contract to the bidder whose bid has the highest “benefit to society”.
Im Zusammenhang mit mehreren nationalen und internationalen Bestrebungen, die “Kooperation im Bauwesen” zu verbessern, hat sich eine Arbeitsgruppe der ITA Austria formiert und ein neues “Vergabemodell für Infrastrukturprojekte - VIP” entwickelt. Das weitgehend fertiggestellte Grundkonzept, welches zurzeit mit Vertretern von Auftraggebern abgestimmt und weiterentwickelt wird, ist Gegenstand dieses Beitrags.
Das VIP verfolgt als wesentliches Ziel eine Abkehr vom derzeit dominanten “Billigstbieterprinzip” bzw. “Bestbieterprinzip”, bei dem qualitative Kriterien keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen. Das VIP legt ein höheres Gewicht auf qualitative Zuschlagskriterien und strebt an, den Auftrag jenem Bieter zu erteilen, dessen Angebot den höchsten “Nutzen für die Gesellschaft” hat.

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Purrer, Walter Incentives for project optimisation / Anreiz für Projektoptimierung Geomechanics and Tunnelling 6/2012 718-725 Topics

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Efforts are being made in the construction industry at the moment to provide incentives for project partners to optimise construction projects with the intention of maximising the benefits for society. These efforts are concentrated on the development of contractual rules in order to bring the self-interests of the project parties into line with the overriding interests of the construction project. But it is often overlooked that the implementation of a construction project is carried out through a social system. Important influential factors like self-confidence, optimism, respect and trust as well as the orientation to common goals are often underestimated or even considered unalterable and thus neglected.
In der Bauwirtschaft gibt es derzeit Bemühungen, den Projektbeteiligten Anreize für eine Optimierung des Bauprojekts im Sinne einer Maximierung des Nutzens für die Gesellschaft zu geben. Diese Bemühungen konzentrieren sich auf die Entwicklung vertraglicher Regeln, um die Eigeninteressen der Projektbeteiligten mit den übergeordneten Interessen des Bauprojekts in Einklang zu bringen. Oft wird dabei übersehen, dass die Realisierung eines Bauprojekts durch ein soziales System erfolgt. Wichtige Einflussfaktoren wie Selbstbewusstsein, Optimismus, Wertschätzung und Vertrauen sowie die Orientierung nach gemeinsamen Zielen werden dabei meist unterschätzt bzw. als unveränderbar erachtet und daher vernachlässigt.

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Sauer, Christian The Tender Model for Infrastructure Projects in the view of the employer Asfinag / Das Vergabemodell für Infrastrukturprojekte aus Sicht des Auftraggebers Asfinag Geomechanics and Tunnelling 6/2012 726-727 Reports

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Leitner, Andreas The new tender model for infrastructure projects (VIP) in the view of the consultant / Das neue Vergabemodell für Infrastrukturprojekte (VIP) aus der Sicht des Planers Geomechanics and Tunnelling 6/2012 728-730 Reports

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Arnold, Josef Reaction to the Tender Model for Infrastructure Projects (VIP) in the view of the contractor / Stellungnahme zum Vergabemodell für Infrastrukturprojekte (VIP) aus Sicht des Auftragnehmers Geomechanics and Tunnelling 6/2012 731-733 Reports

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Galler, Robert Tunnel Day 2012 and Austrian Geomechanics Colloquium / Tunneltag 2012 und Österreichisches Geomechanik Kolloquium Geomechanics and Tunnelling 6/2012 734-740 Reports

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Securing the precut of the new Semmering Base Tunnel with Minova's self-drilling anchors / Dauer-Selbstbohranker von Minova sichern Voreinschnitt beim Semmering-Basistunnel neu Geomechanics and Tunnelling 6/2012 741-743 Site Report

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Putzmeister Mixkret 4 and SPM 4210 WETKRET working in Southern Spain / Putzmeister Mixkret 4 und SPM 4210 WETKRET im Einsatz in Andalusien Geomechanics and Tunnelling 6/2012 744-745 Product Information

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Diary of Events: Geomechanics and Tunnelling 6/2012 Geomechanics and Tunnelling 6/2012 745-746 Diary of Events

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Inhalt: Mauerwerk 6/2012 Mauerwerk 6/2012 Inhalt

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Jäger, Wolfram Bauen im Bestand Mauerwerk 6/2012 269 Editorial

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