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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Flemming, Christian 4-Stufen-Risikosimulation zur Ermittlung von Mittelabflüssen unter Berücksichtigung des geplanten Baufortschritts Bautechnik 7/2012 463-470 Aufsätze

Kurzfassung

Bauprojekte weisen aufgrund ihrer Komplexität, ihres zeitlichen Umfangs und ihres finanziellen Volumens ein erhebliches Risikopotenzial auf. Mit den bisherigen Methoden kann nur ein monetärer Gesamtbetrag für das Risiko eines Bauprojektes ermittelt werden. Der Auftraggeber muss aber auch die zeitliche Einordnung der Risiken berücksichtigen, um den Zeitpunkt zusätzlicher Mittelabflüsse aufgrund des Eintretens der Risiken bestimmen zu können. Auf diese Weise kann der Auftraggeber seine Finanzierungsplanung optimieren. In diesem Beitrag wird am Beispiel der Kosten für die Bauausführung gezeigt, wie die unterschiedlichen Eintrittszeitpunkte der Risiken berücksichtigt werden können, um einen zeitabhängigen Verlauf der Risikokosten und der damit verbunden Mittelabflüsse zu ermitteln.

4-step-risk-simulation for the calculation of the cash outflow of the client with consideration to the scheduled construction process
Due to the complexity, the long duration and the needed scale of budget construction projects are high-risk-projects. The common methods can estimate a monetary value for the total risk of a construction project. Nevertheless, for the client it is important to know the date of additional cost for occurred risks to optimize his financial plan. This paper will show how the possible date of risks can be used to estimate a chronological sequence of the cash outflow.

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Heinlein, Kai; Wagner, Rosemarie Einsatz von technischen Textilien für den mobilen Hochwasserschutz Bautechnik 7/2012 471-477 Aufsätze

Kurzfassung

Der Einsatz von technischen Textilien für den mobilen Hochwasserschutz eignet sich hervorragend, vor allem wenn eine geringe Vorwarnzeit im notfallmäßigen Hochwasserfall besteht. In diesem Beitrag werden die Grundlagen des textilen Hochbaus (textile Überdachungen von Stadien und Schwimmhallen) auf die Entwicklung wassergefüllter Schutzsysteme als Alternative zu Sandsacksystemen übertragen. Es wird gezeigt, dass die Untersuchungen zum Materialverhalten von beschichteten Geweben und das typische Vorgehen bei Membrankonstruktionen in der Architektur, wie Formfindung, statische Berechnung und Zuschnitt für die Auslegung von mobilen Hochwasserschutzsystemen angewendet werden können. Im Folgenden wird dargestellt, wie diese methodische Vorgehensweise ein geeignetes Werkzeug für die Planung von zwei ausgewählten Hochwasserschutzsystemen ist und auf die speziellen Anforderungen angepasst wird. Es wird die Formfindung von Membranhüllen unter hydrostatischer Belastung näher beschrieben und eine statische Analyse eines solchen Systems veranschaulicht. Die Vorgehensweise zur Simulation solcher Probleme anhand eines tragwerksplanerischen Computerprogramms, durch Erweiterung der Randbedingungen mit dem Einsatz von Zusatztools, wird vorgestellt. Die Richtigkeit der Vorgehensweise wird durch experimentelle Verifizierung der Simulationsergebnisse sichergestellt.

Mobile flood protection by use of technical textiles
The use of technical textiles for mobile flood protection is excel, especially if there is a short warning time in case of emergency flood events. This paper describes the transmission of textile building construction basics (textile roofs of stadiums and swimming pools) to the development of water-filled protection systems as an alternative to sand bag systems. It is shown that the investigations of material behavior of coated fabrics and the typical approach of membrane structures in architecture, such as form-finding, structural analysis and cutting pattern can be used to develop mobile flood protection systems. The following article manifests how this methodological approach is a suitable tool for the design of two selected flood control systems and is adapted to the specific requirements. The requirements and the selection of applicable materials, technical textiles in particular, are discussed. It describes the form finding of membrane shells under hydrostatic stress and illustrates in detail a static analysis of such a system. The procedure of the simulation of such problems by means of a supporting structure planning computer program will be presented by expanding the boundary conditions with the use of additional tools. The correctness of the procedure is ensured by experimental verification of the simulation results.

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Feyerabend, Manfred Tragwerksentwurf, Konstruktion und statische Berechnung des "Echolotes" Bautechnik 7/2012 478-483 Berichte

Kurzfassung

Die Fachhochschule Koblenz präsentierte sich auf der BUGA 2011 in Koblenz mit dem “Echolot”, einem hölzernen Experimentalpavillon. Der freien und ungeordnet erscheinenden Form liegt ein ausgeklügeltes analytisches Konstruktionsprinzip zugrunde. Die Bearbeitung vom ersten Entwurf bis zur Visualisierung, statischen Berechnung und Erstellen der Ausführungszeichnungen erfolgte innerhalb einer durchgängigen digitalen Prozesskette.
Anfang dieses Jahres wurde das Bauwerk mit dem “Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2011” ausgezeichnet.

Structural Design, Construction and Structural Analysis of the “Echolot”
During the National Garden Show “BUGA 2011” in Koblenz the Koblenz University of Applied Sciences presented the in-house designed wooden experimental pavilion “Echolot”. Basis of the free and seemingly unorganized outer appearance of the pavilion was a sophisticated analytical structural concept. The complete working process, beginning with the first design-drawings, including visualization and structural analysis and finally the shop drawings based on a consistent digital workflow.
The building was awarded with the “Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2011” (the wooden structure award of Rhineland-Palatinate 2011).

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Filmprojekt zu Lehrzwecken: "Versagensmechanismen im Holzbau" Bautechnik 7/2012 483 Aus den Hochschulen

Kurzfassung

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Stiglat, Klaus Aus der Frühzeit des Betonbaus Bautechnik 7/2012 484-491 Berichte

Kurzfassung

Auf dem Weg vom hydraulischen Mörtel zum Stampfbeton kennzeichnen auf dem Festland nach wie vor einige Namen wichtige Streckenabschnitte: COINTEREAUX steht für die in seinen weit verbreiteten Schriften sorgfältig beschriebene Herstellung von feuerfesten ländlichen Bauten aus gestampften Erden; VICAT veranlasst mit seinem Erfolg, gezielt mit Wasserkalken “Beton” herzustellen, seinen Apologeten LEBRUN, diesen weiterzuentwickeln und bei Hochbauten und Brücken einzusetzen; COIGNET, ein Fabrikant und Chemiker, der sein ganzes Wirken und sein Lebenswerk der planmäßigen Herstellung eines Stampfbetons mit gezielten Eigenschaften erfolgreich widmet, berücksichtigt LEBRUNs Vorarbeiten lediglich in einer Fußnote. LEBRUNs Einbettung in die Geschichte des Betons verdient wegen seiner Bauwerke eine Korrektur.

From the early days of concrete construction
On the European continent, some of the important stages of development from hydraulic mortar to tamped concrete are still associated mainly with certain names: Cointereaux stands for the production of fire-resistant, rural structures made of tamped earth that he described in his widely spread writings; through his success in using hydraulic lime to purposefully create “concrete” Vicat prompted his apologist Lebrun to continue the development and use it in buildings and bridges; Coignet, industrialist and chemist, whose entire life's work was devoted to the systemic production of tamped concrete with specific characteristics considers Lebrun's preparatory work only in a footnote. Lebrun's inclusion in the history of concrete deserves to be corrected based on the structures he built.

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Morgen, Karl; Hilgenstock, Friedrich Aktueller Planungsstand der festen Fehmarnbeltquerung - ein 18 km langer Unterwassertunnel Bautechnik 7/2012 492-501 Berichte

Kurzfassung

Seit Mitte des 20. Jahrhunderts gibt es Überlegungen, über die Ostsee zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland eine feste Verbindung zu errichten.
Am 3. September 2008 schlossen der dänische und der deutsche Verkehrsminister einen Vertrag über die feste Querung über den Fehmarnbelt zwischen Lolland und Fehmarn.
Als einer der ersten Schritte in Richtung Realisierung der Festen Fehmarnbeltquerung wurden von zwei getrennten Planergruppen ein Brückenentwurf und ein Tunnelentwurf erstellt. Im Februar 2011 wurde der Tunnelentwurf für die weitere Entwicklung ausgewählt.
Der Tunnel mit einer Länge von 18, 1 km unter dem Meeresboden als Einschwimm- und Absenktunnel bildet ein einzigartiges Bauwerk. Fast 20 Mio. m3 Boden müssen aus bis zu 40 m Wassertiefe ausgehoben werden. Die standardisierten Tunnelelemente, aus denen sich der Tunnel zusammensetzt, haben Abmessungen von ca. 220 m × 42 m × 9 m. Sie sollen in einer Feldfabrik mit Trockendock hergestellt werden.
Im Beitrag soll auf die Planung, die geologischen Besonderheiten, die planungsrechtlichen Aspekte und die technischen Details des Projekts eingegangen werden.

Design status of the Fehmarnbelt Fixed Link - an 18 km long underwater tunnel
Since the middle of the last century plans were made to connect the German island of Fehmarn and the Danish island of Lolland via a fixed link.
On 3rd September 2008, the Danish and German Ministers of Transport signed a treaty to establish a fixed link across the Fehmarnbelt between Lolland and Fehmarn.
As one of the first steps towards realisation of the fixed link a bridge and an immersed tunnel option were designed by two separate groups of consultants. In February 2011, the tunnel design was selected for further development.
An immersed tunnel with a length of 18.1 km under the seabed constitutes a unique structure with a special characteristic not comparable to other tunnel projects around the world.
Almost 20 Mio. m3 soil needs to be dredged from up to 40 m water depth. The standardised tunnel elements will have dimensions of approximately 220 m × 41 m × 9 m. The elements will be produced in a purpose made production site including a launching basin.
In this article the design, the geotechnical particularities, approval aspects and technical details will be described.

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Wiese, Karl-Heinz; Helfers, Björn Neubau der Kanalüberführung Elbeu in der Osthaltung des Mittellandkanals bei Magdeburg Bautechnik 7/2012 502-507 Berichte

Kurzfassung

Der Mittellandkanal (MLK) ist eine Bundeswasserstraße und mit 325,3 km Länge die längste künstliche Wasserstraße in Deutschland. In europäischer Dimension ermöglicht der MLK über das innerdeutsche Kanalnetz eine Verbindung zwischen den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich und der Schweiz auf der einen, mit Polen und Tschechien auf der anderen Seite. Im Zuge des Ausbaus der West-Ost-verbindenden Binnenwasserstraßen (Projekt 17 der Verkehrsprojekte Deutsche Einheit) erfolgt derzeit der Neubau der Kanalüberführung bei Elbeu einschließlich des Ausbaus des Mittellandkanals von MLK-km 315,15 bis 318,45. Mit einer eigens für die Maßnahme hergestellten Umfahrung des Kanals (Ausweiche) stellt dieses Projekt eine Besonderheit im Bereich der Infrastrukturplanung dar. Der Bericht beschreibt die Aufgaben und Anforderungen dieses herausragenden Projektes, welches sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung eine besondere Herausforderung für alle an der Umsetzung des Großprojektes Beteiligten darstellt.

Reconstruction of the overfly Elbeu in the eastern section of the Mittellandkanal near Magdeburg
The Mittellandkanal (MLK) is a federal waterway and with a length of 325,3 kilometres the longest canal in Germany. Regarding Europe the MLK establishes together with the German canal network a connection among the Netherlands, Belgium, France and Switzerland on the one side and Poland and Czech Republic on the other side. In the course of expanding the east-west connecting inland waterways (project No. 17 “Verkehrsprojekte Deutsche Einheit”) the new overfly Elbeu including the expansion of the Mittellandkanal from MLK-km 315,15 to 318,45 is presently being built. Because of the bypass especially built for this construction work this represents a special project in infrastructure planning. The report shows the tasks and requirements of this outstanding project which represents as well in planning as in completion unique challenges for all parties involved.

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Dehlinger, Christian Von Entscheidung und Verantwortung Bautechnik 7/2012 508-514 Essay

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Bautechnik aktuell 7/12 Bautechnik 7/2012 515-519 Bautechnik aktuell

Kurzfassung

Firmen und Verbände:
Thomas Schleicher neuer Präsident des europäischen Bauverbandes FIEC
Peter Fröhle ist neuer Leiter des Instituts für Wasserbau der TUHH
TÜV SÜD sichert Betonqualität bei russischem Pumpspeicherkraftwerk
Konvent der Baukultur fordert Entschleunigung und bessere Vernetzung des Verkehrs
Ideenwettbewerb Entwurf einer Lärmschutzwand
“Souveränität, Weitblick und Kompetenz”
AKNW-Internetseiten in neuem Design
Tagung Werkstoffprüfung 2012
Aus den Hochschulen:
31. Stahlbauseminar stellte neue europäische Regelung vor
Persönliches:
Holger Svensson zum Honorarprofessor ernannt
Recht:
Planung und Überwachung der Sanierung
Anspruch auf den Werklohn nach Abnahme

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 7/2012 520-522 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 Inhalt

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Vavrovsky, Georg-Michael Kooperation und Partnerschaft Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 441 Editorial

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Taffe, Alexander; Feistkorn, Sascha; Diersch, Norman Erzielbare Detektionstiefen metallischer Reflektoren mit dem Impulsradarverfahren an Beton Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 442-450 Fachthemen

Kurzfassung

Das Impulsradarverfahren hat sich in der zerstörungsfreien Prüfung im Bauwesen in den letzten Jahren etabliert. Mögliche Nutzer des Verfahrens sind oft daran interessiert, in einer ersten Abschätzung herauszufinden, ob Impulsradar bei ihrer Prüfaufgabe sinnvoll eingesetzt werden kann. Sofern die physikalischen Voraussetzungen für die Anwendbarkeit gegeben sind, ist danach die Machbarkeit von Interesse. Dazu ist die erzielbare Detektionstiefe von Bewehrungsstäben in Beton mit Radar von Bedeutung. In diesem Beitrag werden systematische Untersuchungen beschrieben, bei denen die erzielbare Detektionstiefe von Bewehrungsstäben in Betonbauteilen zunächst auf einfache Weise visuell quantifiziert wurde. Diese Untersuchungen wurden mit verschiedenen Antennenmittenfrequenzen durchgeführt. Dazu wurden Betonbauteile konzipiert, die bezüglich der Größen Einbautiefe, Bewehrung, Betonalter (Aushärtung des Betons) und Betonrezeptur variiert wurden. Am Ende stehen Kurven, aus denen die realistisch erzielbaren Detektionstiefen von Bewehrungsstäben in Beton in Abhängigkeit von Betonalter, Antennenmittenfrequenz und Betonsorte abgelesen werden können. Um den Einfluss der oberflächennahen Bewehrung und des Größtkorns der Gesteinskörnung auf die Detektionstiefen zu quantifizieren, sind tiefergehende Auswertungen mithilfe der POD(a)-Analyse erforderlich. Die Ergebnisse dieser beiden Einflussgrößen sind als Teil einer umfangreichen Dissertation zum Thema POD hier dargestellt.

Quantification of depth measurement for the detection of metal rebars using Radar
Among non-destructive testing methods in civil-engineering (NDT-CE) Radar or GPR (Ground Penetrating Radar) has been well established. As a first step the engineer has to make sure the chosen NDT-method is applicable. When the physical requirements for an application are fulfilled the engineer wants to know up to what depth he might detect reinforcement bars. This article summarizes the results of systematic testing with radar at well-defined test specimens with different concrete mixtures, rebars in various depths using different antenna frequencies for their detection. As a result simple detection curves allow the engineer to estimate the attainable detection depth of reinforcement bars depending on the concrete age, concrete mixture and antenna frequency. To quantify the influence of the reinforcement near the surface or the maximum grain size of the aggregate advanced data assessment using the theory of POD (Probability of Detection) is presented as part of a comprehensive PhD thesis.

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Rhythmus der Farben Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 450 Aktuell

Kurzfassung

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Huber, Patrick; Schweighofer, Anton; Kollegger, Johann; Brunner, Helmut; Karigl, Walter Vergleich der rechnerischen Querkrafttragfähigkeit von Bestandsbrücken nach Eurocode 2 und fib Model Code 2010 Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 451-462 Fachthemen

Kurzfassung

Das ständig steigende Verkehrsaufkommen sowie die im Laufe der Jahre überarbeiteten Bemessungsnormen erfordern eine neue Beurteilung der angestrebten Nutzungsdauer bestehender Brücken. Die rechnerische Schubtragfähigkeit erweist sich hierbei in vielen Fällen als besonders problematisch. Im Zuge der Überarbeitung der österreichischen Nachrechnungsrichtlinie ONR 24008 “Bewertung der Tragfähigkeit bestehender Eisenbahn- und Straßenbrücken” wurden Vergleichsberechnungen bezüglich der rechnerischen Querkrafttragfähigkeit von Bestandsbrücken nach Eurocode 2 und fib Model Code 2010 durchgeführt. Der vorliegende Beitrag fasst die wesentlichen Ergebnisse aus dem Vergleich zwischen fib Model Code 2010 und dem Eurocode 2 zusammen und erläutert die Besonderheiten der Berechnung der rechnerischen Querkrafttragfähigkeit gemäß fib Model Code 2010.

Comparison of the calculative shear resistance of existing bridges according to Eurocode 2 and fib Model Code 2010
Due to the constantly increasing traffic loads and the revised design approaches it becomes necessary to reassess the expected service life of existing bridges. In many cases the calculative shear resistance turns out to be particularly problematic. In the course of the revision of the Austrian Assessment Technical Regulation ONR 24008 “Evaluation of load capacity of existing railway and highway bridges” comparative calculations according to the shear carrying capacity of existing bridges conforming to Eurocode 2 and fib Model Code 2010 were carried out. The present paper summarizes the main results of the comparison between the fib Model Code 2010 and Eurocode 2 and explains characteristics of the calculations of the shear resistance according to fib Model Code 2010.

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Urban, Susanne; Strauss, Alfred; Wagner, Richard; Reiterer, Michael; Dehlinger, Christian Experimentelle Untersuchung von ermüdungsbeanspruchten Betonstrukturen zur Feststellung des realen Schädigungsgrades Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 463-475 Fachthemen

Kurzfassung

Ingenieurbauwerke sind im Laufe ihres Lebens ständig statischen und dynamischen Lasten ausgesetzt. Diese haben sowohl künstliche wie auch natürliche Ursachen. Durch die dynamische Belastung kann es an Betonbauwerken zu Ermüdungserscheinungen kommen. Die Änderungen in der Betonmatrix, die mit diesen Ermüdungserscheinungen einhergehen, sind noch nicht vollständig untersucht. Bei den Fundamenten für Windenergieanlagen im Bereich On- und Offshore stellt die Materialermüdung eine besondere Herausforderung dar. Die Lastkombinationen, welche für die Ermüdungsnachweise angenommen werden, sind oft bemessungsmaßgebend. Da eine Spannungsumlagerung innerhalb des Querschnitts beim Nachweis nicht berücksichtigt wird, hat dies zur Folge, dass die zu bemessende Betonstruktur sehr konservativ ausgelegt wird beziehungsweise über die Lebensdauer ein höherer Schädigungsgrad angenommen wird, als er in der Realität vorliegt. Ein Ziel der Forschungen ist die Entwicklung eines Monitoringsystems, mit welchem der wirklich vorhandene Schädigungsgrad einer Betonstruktur abgelesen werden kann. Das Strabag-Testfundament in Cuxhaven, gebaut von der Ed. Züblin AG, stellt eine optimale Möglichkeit dar, dieses Monitoringsystem an einer Betonstruktur mit realen Dimensionen zu testen. Die Durchführung der Ermüdungsversuche am Testfundament Cuxhaven sind für Anfang 2013 geplant.
Die vorliegende Veröffentlichung ist wie folgt gegliedert: Nach einführenden Worten über den Sachverhalt Betonermüdung und Offshore werden die Konzeption der Versuchsdurchführung, die geplante dynamische Erregung des Testfundamentes und erste Ergebnisse der nichtlinearen Modellbildung des Testfundamentes in der FE-Software ATENA vorgestellt.

Experimental modelling of fatigue processes to detect the real degree of deterioration. Conceptual design of the fatigue tests at the Strabag-Gravity base in Cuxhaven
Engineering structures are subjected to continuous and increasing static and dynamic loads from artificial and natural environmental conditions (e.g. wind, traffic loads or wave loading on offshore wind turbine structures). Dynamic Loads can result in fatigue phenomena within the material concrete which are not totally explored even in their beginnings. Especially in the fields of Foundations for wind energy plants on- and offshore fatigue is a big problem. The Fatigue associated load combinations are mostly the decisive ones for design and dimensioning of the structure. The targets of the research are the development of a monitoring system for detecting the initiation or the early stage of a fatigue process in concrete and for the identification of the degree of deterioration in the concrete structure. The full scale model of a new type of gravity base foundation for offshore wind turbines in Cuxhaven projected by the Ed. Züblin AG is an optimal possibility to test the monitoring system within a concrete structure of real dimensions.
The objective of this contribution is to provide a short review of concrete fatigue properties, to discuss, demonstrate and portray preliminary analyses results which are decisive for the final fatigue test layout at the Strabag gravity base foundation in Cuxhaven. The conduction of the fatigue tests at the gravity base foundation are planned in the beginning of the year 2013.

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Pistol, Klaus; Weise, Frank; Meng, Birgit Polypropylen-Fasern in Hochleistungsbetonen Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 476-483 Fachthemen

Kurzfassung

Bauteile bzw. Tragwerke aus Hochleistungsbetonen müssen in der Regel gegen brandinduzierte Abplatzungen mit geeigneten Maßnahmen geschützt werden, um einen ausreichenden Feuerwiderstand im Brandfall zu gewährleisten. Die bisher wirtschaftlich und technologisch sinnvollste Methode zur Verhinderung von explosionsartigen Betonabplatzungen im Brandfall ist die Zugabe von Polypropylen-Fasern. Die Wirksamkeit der Fasern konnte zwar empirisch gezeigt werden, es stellt sich allerdings die Frage, welche Mechanismen zur Verhinderung der Abplatzungen führen. Der vorliegende Beitrag fasst bisherige Theorien zur Wirkungsweise von Polypropylen-Fasern in brandbeanspruchten Hochleistungsbetonen zusammen und stellt eine innovative Methodologie zur Erforschung der mikrostrukturellen Prozesse vor. Die Ergebnisse zeigen, dass die nach dem Schmelzen und Zersetzen der Polypropylen-Fasern frei werdenden Mikrokanäle durch eine gleichzeitig einsetzende Mikrorissbildung netzartig verbunden werden. Die Mikrorissbildung ermöglicht somit den Abbau von Eigen- und Zwangsspannungen im Beton (mechanischer Effekt) und die Entstehung eines Transportwegesystems für den ausströmenden Wasserdampf (Permeationseffekt).

Polypropylene fibres in high performance concretes. Mechanisms of action in the event of fire
Structural members and bearing structures of high performance concrete generally have to be protected against explosive spalling due to fire exposure to guarantee a sufficient fire resistance. Up to now, the economically and technologically most worthwhile method to prevent explosive spalling is the addition of polypropylene fibres. Though the effectiveness of the fibres could be shown empirically, the mechanisms preventing explosive spalling are still debatable. The present article summarizes the existing theories concerning the mode of action of polypropylene fibres in fire exposed high performance concretes and presents an innovative methodology for analysing the micro structural processes. The results show that due to the thermal decomposition of the polypropylene fibres micro channels are created and simultaneously connected due to a netlike micro crack formation. This enables the relief of internal stresses (mechanical effect) and the formation of a permeable transport system for the escaping water vapour (permeation effect).

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Bauchemie-Broschüre zur Lagerung und Dosierung von Betonzusatzmitteln Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 483 Aktuell

Kurzfassung

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Fuchs, Maximilian; Schmied, Carola Meggle Food Turm in Wasserburg Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 484-489 Berichte

Kurzfassung

Der Neubau eines ca. 53 m hohen, turmartigen Produktionsgebäudes für die Lebensmittelindustrie in Wasserburg am Inn (Oberbayern) stellte aufgrund vielfältiger Anforderungen aus Bau und Nutzung eine spannende Ingenieuraufgabe für alle am Bau Beteiligten dar. Der vorliegende Beitrag beschreibt nach einer Darstellung der besonderen Randbedingungen aus Bauzeit, Bauablauf und späterer Nutzung den daraus resultierenden Entwurf, die Konstruktion und die Ausführung des Industriebauwerkes aus Stahlbeton.

Meggle Food Tower in Wasserburg - Design and Construction of an industrial facility in reinforced concrete
The newly built 53 m high, tower-like production building for the food industry company Meggle in Wasserburg am Inn (Oberbayern) was a challenging work for all participants due to requirements of construction and utilization. The paper in hand shows the construction and detailing of an industrial facility in reinforced concrete based on the special boundary conditions of construction progress, time schedule and subsequent utilization.

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Goldammer, Klaus-R. DBV-Sachstandbericht "Betonkosmetik" an Sichtbetonbauteilen Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 490-494 Berichte

Kurzfassung

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E.V. erarbeitet zurzeit einen Sachstandbericht zur Betonkosmetik. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass Sichtbetonbauteile seit einigen Jahren vermehrt betonkosmetisch nachbearbeitet werden. Hierbei kann es sich entweder um rohbaumäßig einfache, handwerklich speziell qualifizierte oder aber auch um künstlerisch-restauratorische Maßnahmen handeln. Da das gegenwärtige Normenwerk zum Beton, Stahlbeton und Spannbeton keinerlei praktisch anwendbare Regelungen für betonkosmetische Maßnahmen enthält, hat sich ein DBV-Arbeitskreis die Aufgabe gestellt, in einem Sachstandbericht “Betonkosmetik” den gegenwärtigen Stand der Technik darzustellen. Im Mittelpunkt sollen technische und organisatorische Fragen stehen; vertragsrechtliche Belange werden nicht behandelt. Der Bericht soll sich mit seinen Aussagen sowohl an Auftraggeber und Architekten als auch an Auftragnehmer richten und Voraussetzungen, Möglichkeiten und Methoden einer sachgerechten betonkosmetisch-restauratorischen Nachbearbeitung von Sichtbetonoberflächen aufzeigen, mit denen das optische Erscheinungsbild der Bauteile hochwertig und dauerhaft angepasst oder verbessert und im künstlerischen Anspruch vervollkommnet werden kann.

DBV-Guide to Good Practice for Concrete Cosmetics on Exposed Concrete Surfaces
Despite best planning and execution, optical blemishes - e.g. color variations, accumulation of pores or broken edges - occasionally occur on exposed concrete surfaces. Such deficiencies can be remedied or reduced by professional concrete cosmetics. As there are no utilizable regulations, the German Society for Concrete and Construction Technology (DBV) currently develops a Guide to Good Practice for Concrete Cosmetics in order to provide assistance with elaborating the optical appearance of structural elements in a high grade and sustainable manner. Cosmetic works always require a faultless substrate. In case of sustrate faults the concrete structure must be repaired in advance. This report deals with the pre-conditions, chances, limits and technologies of concrete cosmetics and their wide-ranging variations from simple handicraft to high grade artistic labour, and points out the procedure of mapping the deficiencies, gathering and checking the catalogue of measures and the quality plan. The report closes with an example of restoring a pre-cast element with its typical OSB surface texture.

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Beton- und Stahlbeton aktuell 7/2012 Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 495-499 Aktuell

Kurzfassung

Nachrichten:
• DBV lobt “Rüsch-Forschungspreis” und “Innovationspreis Bautechnik” aus
• Bayerische Ingenieurekammer-Bau lobt Ingenieurpreis 2013 aus. Der Ingenieurpreis mit dem Thema “Ingenieure gestalten Zukunft” ist mit 10.000 Euro dotiert
• Auftragslage gut, Bachelor-Abschluss schlecht. Mitglieder- und Konjunkturumfrage der Ingenieurkammer Baden-Württemberg
• Beton und Stahlbeton nach Eurocode 2
• Bundesweiter Wettbewerb: “Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft”
• Ideenwettbewerb für den Entwurf einer Lärmschutzwand
• Deutscher Brückenbaupreis 2012: Dokumentation erschienen
• Holger Svensson zum Honorarprofessor ernannt
• Bedeutung des Wohnungsbaus weiter gestiegen

Persönliches:
• Heinrich Schroeter 70 Jahre (von Dipl.-Ing. Univ. Helmut Schütz, 1. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau im Namen des Vorstands)

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 7/2012 500-502 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

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Inhalt: Stahlbau 7/2012 Stahlbau 7/2012 Inhalt

Kurzfassung

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Knob, Wolfgang; Eckersberg, Gerald; Erlenbusch, Bernd; Casper, Hans-Joachim; Frühauf, Wolfgang Erneuerung Rheinvorlandbrücke Worms: Brückenkonstruktion und Zusammenwirken mit dem Eisenbahnoberbau - Teil 1 Stahlbau 7/2012 497-503 Fachthemen

Kurzfassung

Mit der Rheinvorlandbrücke Worms wurde eine bestehende, aus dem Jahr 1900 stammende Eisenbahnbrücke als moderne Stahlverbundfachwerkbrücke mit zweigleisigem Querschnitt unter laufendem Eisenbahnbetrieb erneuert. Unter den vorgegebenen Rand- und Herstellbedingungen stellt sie eine innovative und äußerst anspruchsvolle Ingenieuraufgabe dar. Nicht weniger herausfordernd war die Planung des Eisenbahnoberbaus, insbesondere im Übergang zwischen Rheinvorlandbrücke und anschließender Rheinbrücke. Mit der neuen Rheinvorlandbrücke wurde nicht nur ein gestalterisch, konstruktiv und funktional hervorragendes Brückenbauwerk geschaffen, auch der Eisenbahnoberbau im Übergang zwischen Rheinvorlandbrücke und Rheinbrücke wurde entscheidend verbessert. Dank der gelungenen Planung an der Schnittstelle zwischen Brückenbauwerk und Eisenbahnoberbau konnte das gewünschte Ergebnis erreicht werden.

Renewal of the bridge over the Rhine lowland near Worms: Bridge construction and cooperation with the railway permanent way - Part 1.
With the bridge over the Rhine lowland an existing railway bridge constructed in 1900 has been renewed as a modern composite steel and reinforced concrete framework bridge with double line cross section under running railway operation. Regarding the existing conditions of surroundings and construction, the structure represents an innovative and extremely ambitious task of engineering work. Not less challenging was the design of the railway permanent work on the bridge, especially the transition between the bridge over the Rhine lowland and the bridge over the Rhine. Regarding its design, construction and functionality, a distinguished new bridge of the Rhine lowland has been constructed. Moreover, the railway permanent way in the transition of the bridge over the Rhine lowland and the bridge over the Rhine has been improved essentially. Due to the extremely satisfying design on the intersection between bridge construction and railway permanent way the desired result could be achieved.

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Meyer, Christian; Bosshard, Max; Brühwiler, Eugen Nachweis der Ermüdungssicherheit von Brücken - Teil 1: Veranlassung, Ziel und Messkonzept des Monitoring-Projekts "Bahnbrücke Eglisau" Stahlbau 7/2012 504-509 Fachthemen

Kurzfassung

Durch steigende Anforderungen des modernen Bahnverkehrs (vor allem durch höhere Achslasten und Zugfrequenzen) werden Bahnbrücken immer stärker beansprucht. Entsprechend muss die Trag- und Ermüdungssicherheit dieser Brücken nachgewiesen werden. Dies erfolgt über eine so genannte Aktualisierung, indem die effektiv auftretende Beanspruchung des Brückentragwerks genau ermittelt wird.
Im Rahmen eines Pilotprojekts werden zurzeit zerstörungsfreie, statische und dynamische Belastungsversuche an der Bahnbrücke Eglisau, Schweiz, durchgeführt, um Informationen zu erhalten, auf deren Basis zuverlässige Aussagen zur Tragsicherheit und Ermüdungssicherheit gemacht werden sollen. Im laufenden Bahnbetrieb ist die eingleisig befahrene Bahnbrücke schwer zugänglich, weshalb die Langzeitmessungen mit Hilfe eines festinstallierten, vollautomatischen Bauwerk-Monitoring-Systems (swissMon) durchgeführt werden. Mit Hilfe dieses Systems können beliebig viele, unterschiedliche Messsensoren zyklisch oder getriggert durch das Überfahren eines Zuges betrieben werden. Die mit swissMon gewonnen Daten sind eine verlässliche Grundlage für weitere Analysen und Modellrechnungen und unterstützen die beteiligten Tragwerksingenieure insbesondere bei der Beurteilung der Ermüdungssicherheit.

Fatigue design of bridges - Part 1: Motive, intent and measuring concept of the Swiss monitoring-study “Railway Bridge Eglisau.
Due to increasing requirements of modern railways (higher load per axle, higher train frequencies etc.) higher loads are drawn on railway bridges in the present. A pilot study has been carried out to capture non-intrusive static and dynamic load tests on a railway bridge at Eglisau, Switzerland. The tests have provided reliable data needed to produce a meaningful report presenting the current and predicted structural safety, serviceability and structural fatigue of the bridge. The single track railway bridge provides limited access when in operation. Therefore, a fully automated construction monitoring system (swissMon) was installed onto the bridge to continuously supply remote measurement data throughout the monitoring period. The system was used to program multiple sensors and sensor types to record measurements at regular time intervals or to trigger the sensors upon the passing of a train. The data obtained from swissMon provided the fundamental reliable information required to carry out further analysis and modeling to support the expert engineers‘ structural assessment of the single track railway bridge at Eglisau.

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