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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Meier, Claas; Boley, Conrad Methode zur empirischen Prognose der Verformungen von sackungsanfälligen Lössböden Bautechnik 9/2012 579-584 Aufsätze

Kurzfassung

Forschungstätigkeiten auf dem Gebiet der Sackungsanfälligkeit von Lössböden waren insbesondere zwischen den 30er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts von nationaler Individualität gekennzeichnet. Erst seit Anfang der 80er Jahre, mit Aufstellung der Arbeitsgruppe “Geotechnical Properties of Loess” der International Union for Quarternary Research (INQUA), ist eine international referenzierende Forschung auf dem Gebiet der Erfassung bodenmechanischer Eigenschaften von Lössböden zu verzeichnen. Der Schwerpunkt bisheriger Forschungsarbeiten lag auf der Erarbeitung sogenannter Kollapskriterien zur qualitativen Abschätzung des Sackungspotenzials bei einem Anstieg des Wassergehalts. Bisher durchgeführte geochemische Untersuchungen von Lössböden beschreiben zwar die mineralische Zusammensetzung, geben jedoch nur eingeschränkt Aufschluss über die Löslichkeit dieser Bestandteile in Wasser oder deren Einfluss auf das Sackungsverhalten.
Am Institut für Bodenmechanik und Grundbau der Universität der Bundeswehr in München wurde erstmals der Anteil leicht wasserlöslicher mineralischer Bestandteile eines afghanischen Lössbodens ermittelt und anhand von Parameterstudien der Einfluss des Ton- und Kalkgehalts auf das Hydrokonsolidationsverhalten untersucht.
Die gewonnenen Erkenntnisse dienten als Grundlage für die Formulierung einer neuen, empirisch abgeleiteten Prognosemethode zur qualitativen Abschätzung der infolge Hydrokonsolidation zu erwartenden kollapsartigen Verformung (Kollapsverformung).

Method for the empirical prediction of the collapse deformations of loess soils
Research into the liability of loess ground to collapse was historically carried out at the level of individual nations, particularly between the 30s and 80s of the last century. Internationally linked research in the area of the identification of the characteristics of the soil mechanics of loess ground is only taking place since the beginning of the 80s with the formation of the Geotechnical Properties of Loess working group. The main effort of research work in the past has been in the derivation of so called Collapse Criteria for the qualitative estimation of collapse potential in relation to increasing water content. While geochemical examinations of loess soils carried out so far have described their mineral compositions, they have, however, only produced limited amounts of data about the water solubility of soil components and its influence on collapse liability.
An initial examination of water soluble components of Afghan loess soils and of the influence of their clay and chalk contents on hydroconsolidation - on the basis of parameter studies - has been carried out at the Institute for Soil Mechanics and Geotechnical Engineering at the University of the Bundeswehr in Munich.
The resultant findings served as the basis for the formulation of a new, empirically derived prognosis method for the qualitative estimation of collapse-type deformations which can be expected as a consequence of hydroconsolidation.

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Cuéllar, Pablo; Baeßler, Matthias; Georgi, Steven; Rücker, Werner Porenwasserdruckaufbau und Bodenentfestigung um Pfahlgründungen von Offshore-Windenergieanlagen Bautechnik 9/2012 585-593 Aufsätze

Kurzfassung

Die Gründung von Offshore-Windenergieanlagen erfordert oft die Installation von Stahl-Pfählen mit großem Durchmesser, entweder als Monopile- oder Mehrpfahl-Konfiguration (Jacket, Tripod, usw.). In dieser Veröffentlichung werden die Auswirkungen einer zyklischen lateralen Belastung auf Offshore-Pfahlgründungen untersucht. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Entwicklung des Porenwasserdrucks im umgebenden gesättigten Boden gelegt. Es wird gezeigt, dass der progressive Aufbau von Porenwasserdruck zu erheblichen Veränderungen des Verhaltens der Gründung unter externer Belastung führen kann, die die Stabilität bzw. Gebrauchstauglichkeit der Anlage potenziell gefährden. Dazu werden auch einige Effekte, die während eines realistischen Sturms von moderater Stärke entstehen, untersucht. Die transiente Abminderung der Gründungssteifigkeit wird hierbei thematisiert. Die genannten Aspekte wurden von den Autoren mittels eines gekoppelten zweiphasigen numerischen Modells der Offshore-Gründung untersucht. Das verwendete Stoffgesetz für den Boden, im Rahmen der Theorie der verallgemeinerten Plastizität, kann wichtige Merkmale von zyklischem Bodenverhalten reproduzieren, wie z. B. die Tendenz zu einer fortschreitenden Verdichtung unter zyklischer Belastung, die für Verflüssigungsphänomene unter undränierten Bedingungen verantwortlich ist. Die Notwendigkeit der Verwendung eines solchen Ansatzes wird hier anhand von Vergleichsberechnungen mit einem einfacheren Stoffmodell bzw. mit einem ungekoppelten Modell erörtet. Abschließend werden einige Implikationen der untersuchten Fragenstellungen für die praktische Bemessung von Offshore-Monopiles diskutiert und spezifische Empfehlungen gegeben.

Pore pressure buildup and soil stress relaxation in monopile foundations of offshore wind converters
For the installation of wind turbines in the offshore environment and their foundation in the seabed it is customary to employ large-diameter steel piles, either in monopile or multi-pile configurations (jacket, tripod, etc. ...). The effects of cyclic lateral loading on the offshore piles and particularly the possibility of a progressive accumulation of residual pore water pressure within the saturated embedding soil are discussed in this article. Here it is shown that this can lead to significant changes of their behaviour under external loading, which can potentially compromise the foundation's stability or serviceability. Furthermore, some of the singular effects arising during a realistic storm of moderate magnitude as well as their potential for transient damages to the foundation's stiffness are addressed in the paper. For the investigation of these phenomena the authors have employed a coupled bi-phasic analytical model of the offshore foundation. The constitutive model employed for the seabed, in the frame of the theory of Generalized Plasticity, can reproduce some complex features of cyclic soil behaviour such as the tendency for a progressive densification under cyclic loading, which is responsible for the soil liquefaction phenomena in undrained conditions. Finally, some implications and specific recommendations for the design of offshore monopiles in the frame of the limit states are provided.

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Hettler, Achim Die 5. Auflage der Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben Bautechnik 9/2012 594-599 Aufsätze

Kurzfassung

Mit der Einführung des Eurocode 7 einschließlich Nationalem Anhang und ergänzenden Regeln der DIN 1054 wurde eine Anpassung der 4. Auflage der Empfehlungen des Arbeitskreises “Baugruben” (EAB) der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik erforderlich. Im vorliegenden Beitrag werden die wesentlichen Änderungen der 5. Auflage vorgestellt und kommentiert.

The fifth edition of the “Recommendations on excavations”
Introducing Eurocode 7 including the national rules it was necessary to revise the fourth edition of the “Recommendations on excavations” of the German Committee for excavations. In the contribution the essential modifications of the fifth edition are discussed and commented.

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Gutjahr, Stephan; Könemann, Frank; Pähler, Ingo Projekt Kö-Bogen in Düsseldorf - Beeinflussung der Hochstraße "Tausendfüßler" durch eine tiefe Baugrube sowie durch die Unterfahrung mittels TVM Bautechnik 9/2012 600-609 Berichte

Kurzfassung

Die Herstellung von tiefen Baugruben im innerstädtischen Raum beinhaltet in der Regel besondere Herausforderungen, die sich aus den jeweiligen Randbedingungen ergeben. Besonders die räumliche Nähe zu vorhandener Bebauung fordert oftmals eine konkrete und eingehendere Betrachtung der Interaktion zwischen der Baugrubenherstellung und dem Bauwerksbestand.
In zentraler Lage im Innenstadtkern der Landeshauptstadt Düsseldorf wird ein Areal im Rahmen des Projekts Kö-Bogen I städtebaulich entwickelt. Herausragend ist dabei die Herstellung einer etwa 20 m tiefen Baugrube unmittelbar neben der denkmalgeschützten Hochstraße, die der “Tausendfüßler” genannt wird. Weiterhin liegen die Gründungen der Einzelstützen des Tausendfüßlers im direkten Einflussbereich einer Unterfahrung durch eine Tunnelvortriebsmaschine (TVM) zur Herstellung eines Stadtbahn-Tunnels. Es werden die Randbedingungen, die sich hier unter anderem aus der besonderen Lage ergeben, dargestellt und die Interaktionen zwischen Neubau und Bestand herausgestellt.
Im kritischen Vergleich von Ergebnissen der Verformungsprognosen und Messungen werden besondere Aspekte der Planung und Überwachung beschrieben.

Project Kö-Bogen in Düsseldorf - Influence on the flyover “Tausendfüßler&rdquo due to a deep excavation and due to underpass by TBM
Deep excavations in urban areas usually involve special challenges arising from the relevant boundary conditions. In particular, the proximity to existing buildings often demands a specific and detailed consideration of the interaction between the pit excavation and building inventory.
Centrally located in the downtown core of the state capital Düsseldorf, an area will be developed within the project Kö-Bogen I. Outstanding is an about 20 m deep excavation located immediately next to the flyover, that is called “Tausendfüßler”. Furthermore are the foundations of the single columns of the Tausendfüßler in the area of direct influence of an underpass by a tunnel boring machine (TBM) for a light rail tunnel. The boundary conditions that arise here are and the interactions between new and existing constructions are highlighted.
In a critical comparison of the results of deformation measurements and predictions are specific aspects of the planning and monitoring described.

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Steiner, Josef Problemfälle Bautechnik 9/2012 610-622 Berichte

Kurzfassung

Planungs- und Ausführungsmängel sind bei der Herstellung von Gebäudeunterfangungen nach DIN 4123 und von Baugrubensicherungen weit verbreitet, da solchen Baumaßnahmen oft nur der Charakter von Geld verschlingenden und nur vorübergehend erforderlichen Baubehelfen zugemessen wird.
Falls sich im Zuge eines Bauvorhabens die Unterfangung eines Gebäudes auf dem benachbarten Grundstück als notwendig erweist, sind neben den technischen zunächst auch nachbarrechtliche Erfordernisse zu beachten. Am Beispiel eines auf viele Mängel und Fehler bei der Baugrunderkundung, der Planung und der Herstellung einer Unterfangung zurückzuführenden Gebäudeschadens werden die Erfordernisse einer normgerechten Herstellung aufgezeigt. Die für Unterfangungen geltende aktualisierte DIN 4123 ist eingebunden in ein komplexes Werk von harmonisierten Europäischen Grundbau-Normen. Dabei ist ein dichtes Gestrüpp aus der Europäischen Grundnorm EC 7, einem Nationalen Anwendungsdokument und den mit viel Akribie und Aufwand von evtl. konkurrierenden Regelungen entkleideten Resten einer großen Zahl nationaler Normen entstanden. Die schwierige und äußerst aufwändige praktische Arbeit mit allen neuen Euro-Normen, die seit Juli 2012 in der Liste der Technischen Baubestimmungen bekanntgemacht und damit bauaufsichtlich eingeführt sind, hat in Deutschland bereits vor einigen Jahren Initiativen ausgelöst, die zur Vereinfachung der Normen und zu verbesserter Gebrauchstauglichkeit der nächsten Normengeneration führen sollen. Die ersten Ergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass dieses Ziel erreicht werden kann.

Problem cases - Underpinnings according to DIN4123 and the scrub of new geotechnical norms
Deficits in the construction of underpinnings according to DIN 4123 and supporting excavation walls in planning and implementing are common, because the bracing is often seen as costly and only temporary necessary. In fact underpinning of a building on a neighboured property is often necessary during the construction. Additionally to the technical regards, the demands of the neighbours must be taken into account. The requirements of constructions conforming to standards are presented by the example of a structural damage that resulted from various shortcomings and mistakes in foundation ground reconnaissance, planning and construction of an underpinning. The updated DIN 4123, regulating the construction of underpinnings, is embedded within a complex work of harmonised European codes of foundation engineering. Therefrom has developed, a dense scrub of the European norm EC7, a national implementation document and the leftovers of a huge number of national codes that had been unburdened from potentially competing regulations. The challenging and extremely elaborate practical work with all new EU codes, which were published in July 2012 in the list of technical building instructions and, therefore, are implemented by the authorities, has resulted in many initiatives in Germany that look for a simplification and better usability of future codes. First results indicate that this target is achieveable.

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Breitsprecher, Georg; Seegers, Jörg; Haß, Helmut Zum Weiterbau der U-Bahnlinie U5 in Berlin-Mitte Bautechnik 9/2012 623-628 Berichte

Kurzfassung

Im März 2012 begann mit Herstellung der ersten Schlitzwände die Rohbauphase zum Weiterbau der U-Bahnlinie U5 in Berlin-Mitte. Mit diesem U-Bahnbau erfolgt ein wichtiger Lückenschluss im Berliner Nahverkehrsnetz zwischen den derzeitigen Endhaltepunkten der U-Bahnlinien U5 am U-Bhf. Alexanderplatz und U55 am U-Bhf. Brandenburger Tor. Der neue Streckenabschnitt wird die Erreichbarkeit der für Touristen und Bürger gleichermaßen bedeutsamen Ziele rund um die Museumsinsel, entlang der Straße Unter den Linden und im Regierungsviertel maßgeblich verbessern und erstmalig eine direkte U-Bahn-Anbindung dieser Ziele an den Berliner Hauptbahnhof schaffen.
Bauwerksreste und Gründungselemente vergangener Bauepochen, eng gestufte Sande, Zonen mit Geschiebemergel und Steinen sowie ein hoher Grundwasserstand von rund 3 m unter Gelände prägen den Untergrund im Bereich des Bauvorhabens. Diese eiszeitlich geprägten und für das Berliner Urstromtal typischen Baugrundverhältnisse stellen eine große Herausforderung für die Planung und Ausführung der Baugruben und der Tunnelvortriebe dar.
Spree und Spreekanal beidseits der Museumsinsel sowie Bauwerke, historische Gründungen und das in Bau befindliche Humboldtforum müssen im Rahmen der Tunnelvortriebe unterfahren werden. Ferner sind die zuvor hergestellten, jedoch dann noch nicht gelenzten und noch nicht ausgehobenen Baugruben ebenso zu durchfahren wie auch Störungszonen im Bereich von zuvor zu bergenden Spundwänden und Ankern.

About the building works on the metroline U5 in Berlin-Mitte
In March 2012 preliminary building works on the metroline U5 in Berlin-Mitte started with the construction of the first diaphragm walls. This metroline intends to close the gap between the existing metro stations Brandenburger Tor and Alexanderplatz. The new rout section will improve the accessibility of main destinations around Museumsinsel, Straße Unter den Linden and of the government quarter for tourists as well as for citizens of Berlin. Furthermore it offers a direct connection from the aforementioned places of interests to the central railway station.
Structural remains and foundations of past epochs, poorly graded sands, zones of marly till, stones as well as a high groundwater level of around 3 m u gsf form the underground conditions of the project area. The glacial subsoil, which is typical for the galcial valley of Berlin, poses a great challenge for planning and execution of construction pits and tunnel excavation.
Spree and Spreekanal at both sides of the Museumsinsel as well as buildings, historical foundations and the Humboldtforum, which is already under construction, have to be crossed underground by the metroline. Furthermore construction pits, accomplished before, but not deballasted and excavated at the moment of undercutting have to be crossed as well as fault lines around retrieved anchors and sheet piles

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Moderne Klimatechnik für traditionsreiches Wiener Amalienbad Bautechnik 9/2012 628 Bautechnik aktuell

Kurzfassung

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Schuppener, Bernd; Weißenbach, Anton Zuverlässigkeit und Sicherheit bei der Bemessung in der Geotechnik Bautechnik 9/2012 629-639 Kommentar

Kurzfassung

Am 1. Juli 2012 wurden die Eurocodes bauaufsichtlich eingeführt. In sämtlichen Fachbereichen des konstruktiven Bauingenieurwesens muss spätestens seit diesem Zeitpunkt das Teilsicherheitskonzept angewandt werden. Über das Sicherheitskonzept bestehen bei den praktisch arbeitenden Ingenieuren vielfach noch erhebliche Informationslücken und Verständnisprobleme. Aufbauend auf einer kurzen Vorstellung des probabilistischen Sicherheitskonzepts, welches ursprünglich das Globalsicherheitskonzept mit der Einführung der Eurocodes ersetzen sollte, und der Beschreibung der Entwicklung des Sicherheitskonzepts wird gezeigt, wie die wichtigsten Festlegungen im Eurocode 7-1 und in der DIN 1054:2010 entstanden sind.
Das Teilsicherheitskonzept erweckt den Eindruck, dass die Einwirkungen bzw. Beanspruchungen und die Widerstände entsprechend ihrer Unsicherheit mit wahrscheinlichkeitstheoretisch begründeten Teilsicherheitsbeiwerten beaufschlagt werden. Dies ist in der Geotechnik nicht möglich. Aus Gründen der Einheitlichkeit im Bauwesen haben sich die Geotechniker Europas vielmehr entschlossen, für die ständigen und veränderlichen Einwirkungen aus dem Baugrund die gleichen Teilsicherheitsbeiwerte zu verwenden wie der übrige konstruktive Ingenieurbau. Die Teilsicherheitsbeiwerte für die Widerstände aus dem Baugrund wurden so gewählt, dass das Sicherheitsniveau des bewährten Globalsicherheitsniveaus weitgehend erhalten blieb, sich also bei Anwendung des Teilsicherheitskonzepts etwa die gleichen Abmessungen für Gründungen und geotechnische Bauwerke ergeben wie zuvor beim Globalsicherheitskonzept. Das Teilsicherheitskonzept in seiner heutigen Form ist daher zumindest in der Geotechnik bei Licht besehen ein modifiziertes Globalsicherheitskonzept. Dem Anwender wird damit ein teilweise neues und komplizierteres Konzept zugemutet. Dies ist allerdings eine vertretbare Zumutung, wenn man sich vergegenwärtigt, dass wir damit zur dringend erforderlichen Vereinheitlichung der europäischen Baunormen und damit auch zur Einigung Europas beitragen.

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Schäfers, Martin Energieeffizienz von Gebäuden - Bautechnik versus Anlagentechnik? Bautechnik 9/2012 640-648 Berichte

Kurzfassung

Die energetische Effizienz eines Gebäudes wird durch das Zusammenspiel zwischen der Qualität der Gebäudehülle und der anlagentechnischen Systeme bestimmt. Dabei bestehen grundsätzlich Wechselbeziehungen zwischen diesen beiden Seiten - sie können nicht losgelöst voneinander betrachtet werden. Diese Wechselwirkungen werden innerhalb dieses Beitrages aufgezeigt und analysiert. Neben einer hohen energetischen Qualität der Gebäudehülle kann auch eine hohe thermische Trägheit der Bauteile, die in direktem Kontakt zur Raumluft stehen, zu einer geringeren Heizlast beitragen. Deshalb bilden funktionsgetrennte Außenbauteile mit einer schweren raumseitigen Schicht und einer außenliegenden Dämmebene die beste Grundlage für den Einsatz hocheffizienter Anlagentechnik. Weiterhin wird eine Gegenüberstellung verschiedener anlagentechnischer Systeme anhand der aktuell vorliegenden Literatur durchgeführt. Abschließend werden auf der Grundlage der angestellten Betrachtungen Schlussfolgerungen für die bevorstehende Fortschreibung der EnEV und des EEWärmeG gezogen.

Energy performance of buildings - construction versus systems installation?
The energy efficiency of a building is dependent on the interaction between the quality of the exterior constructions and the heating resp. ventilation installation. Basically there are interdependencies between these two components - they cannot be considered detached from each other. These interdependencies are appointed and analysed within the current article. A closer view on the procedure of the heating load estimation leads to the conclusion, that exterior constructions with heavy inside layers and insulating outside layers are the best basis for the application of highly efficient heating resp. ventilation systems. By means of a survey of current literature, a comparison of different systems is carried out. Finally, conclusions for the forthcoming update of EnEV and EEWärmeG are drawn on the basis of the accomplished considerations.

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Braun, Joachim; Müller, Alfred; Tusche, Jens Verwendung eines neuen Verankerungssystems für Fingerfahrbahnübergänge Bautechnik 9/2012 649-652 Berichte

Kurzfassung

Die Finger-Fahrbahnübergangskonstruktion ist eine seit Jahrzehnten eingesetzte Übergangskonstruktion. Durch die Form der Finger erzeugt dieser Fahrbahnübergang besonders wenig Schallemission und zeichnet sich durch einen hervorragenden Überfahrkomfort aus. Eine neuartige Verankerungslösung, welche die Kraft direkt aus dem Finger in die Brückenkonstruktion weiterleitet, wurde bei diesen Brücken angewendet und wird in diesem Beitrag vorgestellt. Diese Anwendung erfolgte in den Niederlanden erstmals im westlichen Europa.

Use of an innovative joint system for finger joint systems. Examples: Bridges Jan Blankenbrug and Martinus Nijhoffbrug (NL)
Finger joints have been used as expansion joints on bridges for decades. The finger shape reduces sound emissions and provides excellent rider comfort as vehicles cross of these kinds of expansion joints. A new anchorage method which transfers the force from the finger directly into the bridge structure was applied on these bridges in the Netherlands and is presented in this paper. This is the first application of this type of joint in Western Europe.

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Gödecke, Heinz-Joachim; Viedenz, Ulrich; Gödecke, Jörg-Henrik Flachgründung einer 400-kV-Schaltanlage am Kaspischen Meer Bautechnik 9/2012 653-657 Berichte

Kurzfassung

Erdbebenerschütterungen können in sandigen im Grundwasser stehenden Gründungsböden zur Bodenverflüssigung mit einem erheblichen Porenwasserdruckaufbau führen. Dies ist weitläufig als Liquefaction bekannt. Durch den Aufbau des Porenwasserdruckes können die wirksamen Korn-zu-Korn-Spannungen maßgeblich abgebaut und dadurch die Scherfestigkeiten im Untergrund vermindert werden. Im ungünstigsten Fall kann dies bis zum Grundbruchversagen der gesamten Bauwerksgründung führen, oder der Porenwasserdruck kann je nach Gründungstiefe und Sohlpressung die in den Untergrund eingebetteten Baukörper aufschwimmen lassen. Nachfolgend wird vom Bau einer 400-kV- Hochspannungsanlage zur Stromversorgung des stark von Erdbeben beanspruchten Südwestens am Kaspischen Meer berichtet und vom geotechnischen Entwurf der dort flach gegründet ausgeführten Einzelfundamente, die für den Lastfall der Bodenverflüssigung beim Bemessungerdbeben auszulegen waren.

Shallow foundation of a 400-kV-substation at the Caspian Sea with shear failure analysis at liquefaction
Earthquakes in case of high ground water tables in sandy foundation soils could lead to liquefaction with remarkable pore water pressure. By this pore water pressure the effective grain-to-grain-stresses and thus the shear strength of the subsoil could be reduced significantly. As a worst case scenario this may result in a shear failure of the entire building foundation, or depending on the foundation depth and pressure the foundation structures due to the pore water pressure may be damaged by uplift. Subsequently it will be reported about the construction of a 400 kV substation for the power supply in the southwest of the Caspian Sea. For this area heavily exposed by earthquakes the geotechnical conceptual design for the foundation with shallow single footings will be highlighted, which had to be designed for the load case of liquefaction due to the design earthquake.

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Bautechnik aktuell 9/2012 Bautechnik 9/2012 659-663 Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Persönliches:
Karl-Eugen Kurrer 60 Jahre (von Werner Lorenz, BTU Cottbus)

Nachgehakt: Zuschriften an die Bautechnik. Zu Raithel, M.; Werner, S.; Küster, V.; Alexiew, D.: Analyse des Trag- und Verformungsverhaltens einer Gruppe geokunststoffummantelter Säulen im Großversuch. Bautechnik 88 (2011), H. 9, S. 593-601. Von Dr.-Ing. Frank Rackwitz, Technische Universität Berlin, Fachgebiet Grundbau und Bodenmechanik - Degebo, und Dr.-Ing. Maik Schüssler, Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg, Niederlassung Autobahn. - Erwiderung der Autoren.

Rezension: Brücken und Stege im alten Erfurt. (Von Dr.-Ing. Doris Greiner-Mai)

Von der Baustelle: Lichtblitze am Ende des Tunnels

Firmen und Verbände: Planungsstopp im Straßenbau

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 9/2012 664-666 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 Inhalt

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Schnell, Jürgen Von konstantem Kurvenverlauf und Gleichheit mit großer Genauigkeit Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 569 Editorial

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Dauberschmidt, Christoph; Vestner, Stephan; von Thermann, Edmund Tiefgaragen mit unbeschichteten Stahlbeton-Bodenplatten - ein Erfahrungsbericht Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 570-578 Fachthemen

Kurzfassung

Die Ausführung von unbeschichteten, direkt befahrenen Bodenplatten ist eine nach den aktuellen Normen und Merkblättern anerkannte Bauweise, wenn zum einen ein möglichst chloriddichter Beton bei ausreichend hoher Betondeckung verwendet wird. Zum anderen sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Rissbildung zu vermeiden bzw. sollte eine “begleitende Rissbehandlung” im Rahmen der Wartung durchgeführt werden. Die Erfahrungen an insgesamt vier durch einen Fachplaner gutachterlich begleiteten Bauvorhaben zeigen, dass sowohl die Chloriddichtheit nachweisbar erreicht werden kann, als auch eine weitestgehende Rissfreiheit, selbst nach mehreren Wintern, eingehalten ist. Entscheidend für den Erfolg der rissfreien Konstruktion ist, dass bereits in den frühen Planungsphasen eine zwängungsarme Auflagerung berücksichtigt wird. Zudem sind auch ein ausreichendes Gefälle sowie die Konzeption von Entwässerungseinrichtungen frühzeitig planerisch zu berücksichtigen. Die Ausführungsqualität der Bodenplatte kann mittels zerstörungsfreier Betondeckungsmessungen und durch Bestimmung der Chloridbelastung überprüft werden. Letztlich konnte mit den hier beschriebenen, unbeschichteten Tiefgaragen-Bodenplatten eine dauerhafte und wirtschaftliche Konstruktion gefunden werden, deren Instandhaltungsaufwand im Vergleich zu beschichteten Bodenplatten deutlich geringer sein wird.

Uncoated and directly driven RC-ground slabs in underground car parks - a field report
The construction of an uncoated and directly driven RC-ground slab is proven and acknowledged by standards and bulletins, if on one hand a concrete is used, which is chloride dense as possible in combination with a sufficient thick concrete cover. On the other hand actions should be taken to avoid crack initiation or an accompanied crack treatment within the scope of the maintenance should be carried out. The experience of four building projects, which were supervised by concrete technology consultants, show, that as well the chloride impermeability is verifiable achievable as hardly any cracks have been determined - even after several winter periods. Important to achieve a crack-free construction is the consideration of a bearing with reduced restraints already in early stages of the design. Also the planning of a sufficient gradient of the surface and a drainage concept has to be considered early within design. The quality of the execution of the ground slab can be checked by using non destructive concrete cover measurement and by determining the chloride contamination. Finally a durable and cost-effective construction could be achieved with the described uncoated subterranean garage ground slabs leading to a reduced maintenance expense compared to coated ground slabs.

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Motzke, Gerd Parkhäuser und Tiefgaragen Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 579-589 Fachthemen

Kurzfassung

Im September 2010 ist die 2. Auflage des Merkblatts “Parkhäuser und Tiefgaragen” des Deutschen Beton- und Bautechnik-Vereins E.V. erschienen. Dieses Merkblatt ist in der Kette der DIN 1045-1:2008-8 und dem Heft 525 des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton zu sehen, das auf der Seite 19 auf das genannte Merkblatt verweist. Das Heft 525 wiederum ist mit der DIN 1045-1:2008-8 insofern verknüpft, als die Tabelle 3 im Abschnitt 6.3 unter der Überschrift Bewehrungskorrosion, ausgelöst durch Chloride, ausgenommen Meerwasser bei Nennung der Expositionsklasse XD3 in der Fußnote b) auf das Heft 525 des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton verweist. Demnach ist das Merkblatt “Parkhäuser und Tiefgaragen” mittels Heft 525 mit der DIN 1045-1:2008-8 verbunden. Das wirft die Frage auf, ob das Merkblatt in jeder Hinsicht von besonderer Wertigkeit ist und gleichsam “geadelt” durch das Heft 525 und DIN-Normen Ausdruck allgemein anerkannter Regeln der Technik ist.

Multi-storey and underground car parks. On the legal validity of the leaflet of the same name of the German Society for Concrete and Construction Technology, September 2010 edition
In September 2010, the 2nd edition of the “Multi-storey and underground car parks” leaflet was published by the German Society for Concrete and Construction Technology. This leaflet is seen as being within the DIN 1045-1:2008-8 series and booklet 525 of the German Committee for Reinforced Concrete, which refers on page 19 to the stated leaflet. Booklet 525 is in turn linked with DIN 1045-1:2008-8 inasmuch as Table 3 in Section 6.3 under the heading ”Reinforcement corrosion due to chlorides, excluding seawater”, when quoting exposure class XD3 refers in footnote b) to booklet 525 of the German Committee for Reinforced Concrete. Accordingly, the “Multi-storey and underground car parks” leaflet is linked by booklet 525 with DIN 1045-1:2008-8. This poses the question as to whether the leaflet is of particular value in every respect and is similarly ”ennobled” by booklet 525 and DIN standards as an expression of being the generally acknowledged state-of-the-art.

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Software-Entwicklung mit Weitblick Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 589 Aktuell

Kurzfassung

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Albrecht, Christian; Albert, Andrej; Pfeffer, Karsten; Schnell, Jürgen Bemessung und Konstruktion von zweiachsig gespannten Stahlbetondecken mit abgeflachten rotationssymmetrischen Hohlkörpern Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 590-600 Fachthemen

Kurzfassung

Zur Realisierung von leichten, zweiachsig gespannten Decken werden Hohlkörpersysteme vermehrt eingesetzt, was zu einer wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Bauweise führt. Bei der Bemessung und Konstruktion muss das besondere Tragverhalten dieser Systeme berücksichtigt werden. Es werden experimentelle Untersuchungen notwendig, um ein abgesichertes Bemessungsmodell aufstellen zu können. Mittels numerischer Untersuchungen können die Versuche nachgerechnet und Parameterstudien durchgeführt werden. Vereinfachungen und Bemessungshilfen ermöglichen den Tragwerksplanern eine einfache Bemessung und Konstruktion analog der massiven Flachdecke. Bei Berücksichtigung der Bemessungs- und Konstruktionsregeln können zweiachsig gespannte Stahlbetondecken mit abgeflachten rotationssymmetrischen Hohlkörpern auf dem bauaufsichtlich geforderten Sicherheitsniveau hergestellt werden.

Design and construction of two-way spanning reinforced concrete slabs with flattened rotationally symmetrical void formers
For the realization of lightweight, two-way spanning concrete slabs, hollow body systems are increasingly used, resulting in economic and resource-efficient constructions. In the design and construction, the special structural behavior of these systems must be considered. In order to establish a safe design model, experimental investigations are required. By numerical investigations, the tests can be modeled and parametric studies can be carried out. Simplifications and design tools allow a simple design and construction similar to the conventional reinforced concrete slabs. By considering the design and detailing rules of two-way spanning concrete slabs with flattened rotationally symmetrical void formers, the safety level required by the building authority is met.

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1310 m Einzelspannweite bei bis zu 60 km Windgeschwindigkeit Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 600 Aktuell

Kurzfassung

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Maisner, Matthias; Eßer, Angelika; Kwenjeu, Aristide; Westendarp, Andreas; Schnellenbach-Held, Martina Quellfähige Acrylatgele - Eine Instandsetzungsalternative für Bewegungsfugen in Verkehrswasserbauwerken? Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 601-612 Fachthemen

Kurzfassung

Können quellfähige Acrylatgele möglicherweise eine interessante Alternative für die Instandsetzung von undichten Bewegungsfugen in Wasserbauwerken sein? Im Rahmen eines FuE-Vorhabens wurden drei handelsübliche Acrylatgele für diesen Anwendungsfall untersucht, für den derzeit noch keine eigenen Regelungen bestehen. Zwei dieser Gele sind laut Herstellerangaben auch für die Instandsetzung von Fugen verwendbar. An den Gelen wurden ausgewählte physikalische Eigenschaften bestimmt. Die Verträglichkeit mit Bauelementen, mit denen die Gele im Fugenbereich Kontakt haben könnten, wurde anhand von Betonmodellen untersucht. Der Fokus der Untersuchungen richtete sich dabei auf etwaige nachteilige Auswirkungen auf Fugenbänder aus PVC und Elastomer sowie auf Einbauteile aus Stahl, inkl. Betonstahlbewehrung. Über die Injektion von Betonbauteilen wurde die Injektionsfähigkeit von Acrylatgelen gegen drückendes Wasser hinterfragt. Außerdem erfolgten Betrachtungen zur Umweltrelevanz derartiger Instandsetzungsmaßnahmen unter Verwendung von Acrylatgelen.

Swellable acrylatgels - An alternative maintenance method for expansion joints at navigable waterway constructions?
Could swellable acrylatgels offer an interesting application possibility for navigable waterway constructions? Within a research and development project three for other applications commercially used acrylatgels were investigated with respect to this application. The maintenance of expansion joints is currently unregulated. Concerning the manufacturer two gels are applicable for the maintenance of joints. Selected physical properties of the gels were determined. For statements concerning the compatibility with structural elements, which are in contact with the gels within the joint, concrete models were developed and constructed. The focus on the investigations was on the harmful impacts of waterstop types like PVC and Elastomer and of build-in parts of steel, incl. concrete reinforcement steel. On investigations concerning the injectability of acrylatgels on reinforced concrete the applicability against heavy water pressure was questioned. Furthermore, considerations concerning the ecological relevance of such measures using acrylatgels were carried out.

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E-Schein BZB Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 612 Aktuell

Kurzfassung

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Hunkeler, Fritz Einfluss des CO2-Gehaltes, der Nach- und Vorbehandlung sowie der Luftfeuchtigkeit auf die Karbonatisierungsgeschwindigkeit von Beton Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 613-624 Fachthemen

Kurzfassung

Die Karbonatisierung von Beton war Mitte des letzten Jahrhunderts ein stark beachtetes Thema. Die damals entstandenen Schäden durch Bewehrungskorrosion führten zu entsprechenden Anpassungen in den Normen. Wegen den Veränderungen des Zement- und Betonmarktes steht die Dauerhaftigkeit von Beton heute erneut im Fokus des Interesses. Dabei geht es darum, die Leistungsfähigkeit von Beton vermehrt mit Prüfungen nachzuweisen. Der vorliegende Beitrag setzt sich mit der Prüfung des Karbonatisierungswiderstandes von Beton auseinander. Es wird gezeigt, dass die Prüfung mit 4 % CO2 möglich ist und erlaubt, verschiedene Einflüsse zu bewerten. Weiter werden Ergebnisse zum Einfluss der Nach- und Vorbehandlung sowie zum Einfluss der relativen Luftfeuchtigkeit vorgestellt.

Influence of CO2-content, curing, preconditioning and relative humidity on the carbonation rate of concrete
In the middle of the last century the carbonation of concrete was an important issue. The damages then occurred, caused by the corrosion of the reinforcement, led to corresponding improvements of the standards. Due to changes in the cement and concrete market the durability of concrete is now again in the centre of attention. Thereby the performance of concrete has to be assured increasingly by testing. The present paper deals with the testing of the carbonation resistance of concrete. It is shown that the test with 4 % CO2 is feasible and allows evaluating various factors. Furthermore, results on the influence of curing, preconditioning (pre-treatment) as well as of the relative humidity are presented.

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Faulbehälter der Kläranlage Düren mit Fertigspanngliedern vorgespannt Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 624 Aktuell

Kurzfassung

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Pahl, Gerhard; Schmidmeier, Michael Die Bootshausbrücke in Sigmaringen Beton- und Stahlbetonbau 9/2012 625-634 Berichte

Kurzfassung

Nachfolgend wird über die Planung und Realisierung einer besonderen Fußgängerbrücke über die Donau in Sigmaringen berichtet, bei welcher neben hohen gestalterischen Ansprüchen auch der Grad an Wirtschaftlichkeit sehr wichtig war. Für den Überbau kamen dabei Stahlbeton- und Spannbeton-Fertigteile zum Einsatz, die mit den Pfeilern zu einem semiintegralen, monolithischen Dreifeldträgerrahmen verbunden wurden. Die Sichtbeton-Oberflächen des Trogquerschnittes wurden durch Sandstrahlen bearbeitet.

The Bootshaus Bridge in Sigmaringen - a monolithic semi-integral pedestrian bridge across the river Danube
The following report deals with the design and implementation of a special pedestrian and cyclist bridge across the river Danube in Sigmaringen, where not only the high demands on aesthetics but also the degree of efficiency were very important factors. The superstructure consists of precast armoured and prestressed concrete elements, which were connected to the bridge piers forming a semi-integral, monolithic three-span frame. The fairfaced concrete surface of the trough cross-section was treated with sandblasting.

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