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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Dietsch, Philipp; Mestek, Peter; Winter, Stefan Analytischer Ansatz zur Erfassung von Tragfähigkeitssteigerungen infolge von Schubverstärkungen in Bauteilen aus Brettschichtholz und Brettsperrholz Bautechnik 6/2012 402-414 Aufsätze

Kurzfassung

Dieser Beitrag stellt einen analytischen Ansatz zur Berechnung der Tragfähigkeit von Brettschicht- bzw. Brettsperrholzbauteilen vor, bei denen stiftförmige Verbindungsmittel als Schubverstärkungen vorliegen. Das Verfahren basiert auf bekannten mechanischen Grundlagen und Werkstoffgesetzen unter Anwendung der Matrizenschreibweise. Es greift die konstruktive Anisotropie der schubverstärkten Querschnitte auf und ermöglicht auch die Erfassung des nachgiebigen Verbundes zwischen den Verstärkungselementen und dem Holzquerschnitt. Nach der Beschreibung der generellen Vorgehensweise folgt ein Vergleich mit experimentellen Untersuchungen. Für Brettsperrholzelemente zeigte sich ein deutlicher, positiver Einfluss einer Schubverstärkung in Form von selbstbohrenden Schrauben. Für mit selbstbohrenden Schrauben schubverstärkte Brettschichtholzbauteile ergaben sowohl das analytische Verfahren wie auch die Versuche nur eine geringe Erhöhung der Schubsteifigkeit und Schubfestigkeit.

Analytical approach to determine the increase in load-carrying capacity due to shear reinforcement in structural elements from glued-laminated and cross-laminated timber
This article presents an analytical approach to determine the load-carrying capacity of timber elements from glued-laminated or cross-laminated timber, featuring shear reinforcements like self-tapping screws. Using matrix format, the approach is based on common theoretical concepts and constitutive equations for material properties. It uses the structural anisotropy of the cross-sections with shear reinforcement, also enabling to incorporate the semi-rigid composite action between the reinforcement and the wood material. The description of the general approach is followed by a comparison with experimental data from tests on both timber products. It is shown that shear reinforcements have a distinct positive influence on cross-laminated timber elements. Shear reinforcement by self-tapping screws in glued-laminated timber elements does in contrast only result in a small increase in shear stiffness and shear strength.

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Rug, Wolfgang; Eichbaum, Guido Untersuchungen zur Festigkeit von Robinienholz Bautechnik 6/2012 415-428 Berichte

Kurzfassung

Der Beitrag beschreibt Untersuchungen zur Festigkeit von Robinienholz (Robinia pseudoacacia). Diese sehr dauerhafte Holzart kann zurzeit nicht im Bauwesen eingesetzt werden, da sie in den Berechnungsnormen nicht geregelt ist. Die Auswertung früherer und eigener Untersuchungen zeigt eine Einordnung dieser Holzart, sortiert nach den Regeln der DIN 4074-5:2008, in die Festigkeitsklassen D50 bis D70 nach DIN 1052:2008, Tabelle F.7 bzw. DIN EN 338:2010.

Investigations to determine the strength of false acacia wood
This paper describes investigations to determine the strength of false acacia wood. At present, this kind of very durable timber can not get used in building practice, because there are no rules in the German timber design codes. The results permit a classification in the strength classes D50 to D70 according to the Timber design Code DIN 1052:2008, Table F.7 or to the European standard EN 338:2010.

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Stritzke, Jürgen Deutscher Brückenbaupreis 2012 und 22. Dresdner Brückenbausymposium Bautechnik 6/2012 429-441 Berichte

Kurzfassung

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BAUTECHNIK aktuell 6/12 Bautechnik 6/2012 443-447 Bautechnik aktuell

Kurzfassung

• Auslobungen und Auszeichnungen:
• 13. Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn ausgelobt
• Fritz-Leonhardt-Preis
• Tagungsbericht:
• Betoningenieure trafen sich zur VDB-Fachtagung 2012 in Wolfsburg
• Firmen und Verbände:
• Torkret AG leitet Planinsolvenzverfahren ein
• Kammeyer neuer BIngK-Präsident
• Bauwirtschaft: Wachstum und kein Ende
• HOAI-Gutachten nun beauftragt
• Erweiterter VBI-Leitfaden “Oberflächennahe Geothermie” erschienen
• Recht: Rücktritt vom Vertrag wegen geringfügiger Mängel
• Verwendung von nicht vereinbartem Baumaterial
• Aus den Hochschulen: Zerstörungsfreie Prüfverfahren in der Bauwerksdiagnose
• Persönliches: Neu an der Fachhochschule Münster - Prof. Dr. Birgit Hartz

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 6/2012 448-450 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 Inhalt

Kurzfassung

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Meyer, Lars Was macht eigentlich die PRB konkret? Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 371 Editorial

Kurzfassung

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Huismann, Sven; Korzen, Manfred; Rogge, Andreas Entwicklung und Validierung eines allgemeinen Rechenverfahrens für Stahlbetonstützen aus hochfestem Beton unter Brandbeanspruchung Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 372-378 Fachthemen

Kurzfassung

Ausgehend von einer kritischen Analyse der Materialkennwerte für normalfesten (NFB) und hochfesten Beton (HFB) im Eurocode 2 wurden in grundlegenden Untersuchungen an der BAM exemplarisch für einen HFB die thermomechanischen Materialkennwerte bestimmt, um auf der Basis eines geeigneten Materialmodells das Verhalten von Stahlbetonstützen aus HFB unter Brandbeanspruchung zu simulieren. Die Validierung des Modells erfolgte mittels großmaßstäblicher Brandversuche an belasteten Stahlbetonstützen aus dem gleichen HFB wie in den Materialuntersuchungen. Es konnte gezeigt werden, dass die Festigkeit als charakteristischer Parameter des Materialmodells zwingend auf der Basis instationärer Versuche - und nicht aus stationären Versuchen wie bei NFB üblich - bestimmt werden muss. Mit den in vorgeschlagenen Materialbeziehungen für HFB wird das Tragverhalten der untersuchten Stützen dagegen deutlich überschätzt, was sich in den numerischen Simulationen insbesondere durch zu geringe Verformungen äußert.

Development and Validation of an Advanced Calculation Model for High Strength Concrete Columns Subjected to Fire Loading
Following a critical analysis of the material parameters of normal strength (NSC) and high strength concrete (HSC) presented in Eurocode 2 the thermo-mechanical material parameters of one representative HSC were identified. Using these parameters and based on an appropriate material model the behavior of HSC columns was simulated. The validation of the model was realized through real scale fire resistance tests on loaded columns of the same type of HSC as in the material identification tests. It was found that the strength as a characteristic parameter of the material model has to be identified on the basis of transient creep tests and not of stationary tests, respectively as realized usually for NSC. It could be shown that the structural behavior of the tested columns is overestimated if the numerical simulations are based on the material properties of HSC as proposed in. This feature is expressed especially through insufficient displacements.

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Natürliche Optik aus Beton: Eisbärenanlage im Tierpark Hellabrunn Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 378 Aktuelles

Kurzfassung

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Sadegh-Azar, Hamid; Hartmann, Hans-Georg; Wörndle, Pierre Sicherheitsreserven und Konservativitäten in der normgerechten Erdbebenauslegung von Stahlbetonbauwerken Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 379-393 Fachthemen

Kurzfassung

Die Erdbebenauslegung von Bauwerken in Deutschland wie auch in den meisten anderen Ländern der Welt erfolgt deterministisch für ein in der jeweils geltenden Erdbebennorm definiertes Bemessungserdbeben. Das Bemessungsziel ist im Allgemeinen der Nachweis der Standsicherheit und damit der Ausschluss einer Gefährdung von Leib und Leben durch Tragwerksversagen. Hier stellt sich die Frage, was bei einem denkbaren auslegungsüberschreitenden Erdbeben oder bei größeren Nachbeben passieren kann. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass im Allgemeinen eine Aktualisierung der Erdbebennorm zu einer Erhöhung des anzusetzenden Bemessungserdbebens führt. Ist somit für vorhandene Stahlbetonbauwerke direkt Gefahr im Verzug und ist ein Versagen der bestehenden ingenieurmäßig errichteten Strukturen unter Erdbebeneinwirkung anzunehmen? Ziel dieses Beitrags ist es, einige der in der Erdbebenauslegung von Stahlbetonbauwerken vorhandenen Auslegungsreserven zu identifizieren und anhand eines typischen steifen und eines flexiblen Stahlbetongebäudes zu quantifizieren. Es werden im Wesentlichen die Einflüsse der Erdbebenenergie, der Boden-Bauwerk-Wechselwirkung, der Rissbildung und des nichtlinearen Materialverhaltens bei Erdbeben untersucht.

Safety margins and conservatisms in the seismic design of reinforced concrete buildings
The seismic design of buildings in Germany and in most other countries of the world is a deterministic approach using a single code specified design earthquake. The design objective is generally to prevent loss of life by structural collapse. The question is, what will happen in case of a probable earthquake exceeding the design earthquake or in case of possible aftershocks. The past shows, that in most cases the evolution and update of seismic codes is associated with higher earthquakes to be used for design. Now, is there an imminent danger for the existing buildings designed according to a previous code? The objective of this paper is to identify and quantify some of the safety margins inherent in the seismic design of reinforced concrete buildings. In particular, the influences of earthquake energy, soil-structure interaction and cracking and nonlinear material behavior of buildings during earthquake are investigated.

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Hummeltenberg, Anja; Curbach, Manfred Entwurf und Aufbau eines zweiaxialen Split-Hopkinson-Bars Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 394-400 Fachthemen

Kurzfassung

In diesem Beitrag werden der Entwurf und der Aufbau eines zweiaxialen Split-Hopkinson-Bars und erste experimentelle Ergebnisse vorgestellt. Um das Verhalten von Materialien unter stoßartigen also dynamischen Belastungsbedingungen zu ermitteln, ist der Split-Hopkinson-Bar eine etablierte Versuchsmethode. Dabei ist es möglich, Proben definiert einaxial und mit Verzerrungsraten von 50 bis 150 1/s zu belasten. Mit dem zweiaxialen Versuchsstand soll das Materialverhalten von Betonen unter zweiaxialen dynamischen Belastungszuständen untersucht werden. Daher muss die zu entwickelnde Versuchsanlage hinsichtlich der zu untersuchenden Betone, hinsichtlich der zu untersuchenden Verzerrungsraten bzw. Belastungsgeschwindigkeiten sowie hinsichtlich einer synchronen zweiaxialen Belastung konzipiert werden.

Design and construction of a biaxial Split-Hopkinson-Bar
The Split-Hopkinson-Bar setup is a widely used method to determine the dynamical properties of materials under high loading rates. From these experiments, a rise of the concrete compression strength with increasing loading rate is known. Furthermore, an increase of compression strength under multiaxial static loading conditions is known. For the purpose to study the effect of multiaxial compression and concurrently high loading rates, a biaxial Split-Hopkinson-Bar has been designed and built up. With this test facility strain rates up to 150 1/s can be reached. The design of this biaxial Split-Hopkinson-Bar requires the consideration of the material strength of the test specimens, the loading rates and the synchronisation of two gas guns.

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Proske, Tilo; Hainer, Stefan; Jakob, Mathias; Garrecht, Harald; Graubner, Carl-Alexander Stahlbetonbauteile aus klima- und ressourcenschonendem Ökobeton Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 401-413 Fachthemen

Kurzfassung

Der vorliegende Beitrag präsentiert am Institut für Massivbau der TU Darmstadt durchgeführte Forschungsarbeiten zu klima- und ressourcenschonenden Ökobetonen mit reduziertem Zementklinkergehalt. Es wird gezeigt, dass zur Herstellung von Betonen mit mittlerer Festigkeitsklasse (C20/25-C25/30) der Zementgehalt gegenüber konventionellen Mischungszusammensetzungen auf unter 150 kg/m3 verringert werden kann. Bei Stahlbetonbauteilen, die einem moderaten chemischen und physikalischen Angriff ausgesetzt sind (C30/37, Expositionsklasse XC4, XF1 und XA1), ist es technisch möglich, Betone mit einem Zementgehalt von weniger als 200 kg/m3 zu verwenden. Da die Mischungszusammensetzungen der entwickelten Ökobetone die normativ vorgegebenen Mindestzementgehalte (DIN 1045-2:2008-08) unterschreiten sowie die maximalen Wasserzementwerte überschreiten, wurden umfangreiche Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit der Ökobetone durchgeführt. Dabei wurden alle bemessungsrelevanten mechanischen Eigenschaften und die für die Dauerhaftigkeit relevanten Materialkenngrößen der Betone ermittelt. Weiterhin wurde die Eignung der Betone für die industrielle Fertigung bei den Forschungspartnern überprüft. Abschließend wurden mit den Kooperationspartnern aus der Betonfertigteil- und Transportbetonindustrie die baupraktische Anwendbarkeit und die Sichtbetoneigenschaften an großformatigen Bauteilen sowie das Tragverhalten von Bauteilen aus Ökobeton analysiert.

Eco-friendly Concrete for Reinforced Concrete Structures - Technical Innovation for Sustainable Buildings
This paper presents the results of studies at the Institut für Massivbau of the TU Darmstadt focused on the development of clinker reduced Green Concretes. The research results showed, that concrete with a cement content lower than 150 kg/m3 can be used for interior structures (C20/25-C25/30, exposure class XC1). It is also possible to use concrete for exterior structures (C30/37, exposure class XC4, XF1 and XA1) with less than 200 kg/m3 cement.
The cement content of the developed concretes is below the minimum content according to DIN 1045-2:2008-08 and the water-cement ratio exceeds the normative limit value. This requires extensive investigations on the performance of the Green Concretes. In the conducted test all mechanical design-relevant parameters and a number of durability properties of the concrete were determined. The suitability of the concrete during the industrial production has been verified. Full-scale samples were produced for the evaluation of the surface quality and the analyses of the load bearing capacity.

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Hankers, Christoph; Schmidt, Heinz-Günter; Matzdorff, Dirk Die Großmarkthalle Frankfurt a. M. Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 414-420 Berichte

Kurzfassung

Die denkmalgeschützte Großmarkthalle in Frankfurt am Main stellte zum Zeitpunkt der Fertigstellung im Jahre 1928 den weltweit größten stützenfrei überspannten Hallenbau aus Eisenbeton dar. Das charakteristische Tonnengewölbe der Halle besteht aus 15 nur wenige Zentimeter dicken Tonnenschalen. Realisierbar wurde der Entwurf durch das Zeiss-Dywidag Konstruktionsprinzip in Kombination mit dem Spritzbetonverfahren. Die Großmarkthalle wird in den Neubau für die Europäische Zentralbank (EZB) integriert und infolgedessen instand gesetzt. In diesem Beitrag wird über die historische Konstruktion, das damals wie heute vorteilhafte Spritzbetonverfahren und die derzeitige Instandsetzung der Tonnenschalen berichtet.

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Engel, Judith Wien Hauptbahnhof - Mehr als ein Bahnhof Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 421-428 Berichte

Kurzfassung

Im Projekt “Wien Hauptbahnhof - Bahninfrastruktur und Verkehrsstation” entsteht auf etwa 50 ha Fläche eine neue Bahnanlage. Alle betrieblichen Funktionen im Großraum Wien werden völlig neu organisiert und auf höchstem technischem Standard geplant. Auf den Flächen ehemaliger Frachtenbahnhöfe entstehen im Zuge des Projekts Anlagen für eine moderne und effiziente Betriebsführung. Das Herzstück des Projekts ist die Verkehrsstation mit ansprechender und barrierefreier Architektur.
Der Bahnhof wird als Durchgangsbahnhof die beiden bis 2009 bestehenden Kopfbahnhöfe Süd- und Ostbahnhof ersetzen und damit eine durchgehende Bahnverbindung durch Wien bzw. Ostösterreich schaffen. Gemeinsam mit den Projekten auf der Westbahnstrecke (insbesondere Lainzer Tunnel) wird mit Inbetriebnahme des Wiener Hauptbahnhofes ein leistungsfähiger Schienenknotenpunkt aller Himmelsrichtungen in Wien entstehen. Damit ist der Hauptbahnhof Wien auch für die europäische TEN (Transeuropäische Netze) Achse 17 im Abschnitt Salzburg bis Bratislava von großer Bedeutung.
Das Projekt Wien Hauptbahnhof ist aber weit mehr als ein Bahnhof. Rund um die zukünftige Bahnanlage entsteht ein neuer Stadtteil mit ca. 55 ha Fläche und rund 8 km neuen Straßen. Die Stadt Wien als Projektpartner errichtet die städtische Infrastruktur (Ver- und Entsorgungsleitungen, Parkanlage, Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Schulen, etc.), private Investoren errichten Büros, Wohnungen und Geschäfts- bzw. Gewerbeflächen.
Besondere Bedeutung kommt - neben den technischen Herausforderungen - im Projekt der Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung zu. Schon frühzeitig wurde im Projekt diese Tätigkeit aufgenommen, um die Vielzahl von Betroffenen und Beteiligten des Projekts rechtzeitig einzubinden.

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 6/2012 Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 429-439 Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Kurzfassung

• Vorstand der Bundesingenieurkammer gewählt: Kammeyer neuer Präsident der Bundesingenieurkammer
• BW-Vizepräsident Professor Engelsmann neu im Bundesvorstand der Bundesingenieurkammer
• Professor Jürgen Schnell zum neuen Vorsitzenden des DAfStb gewählt
• Beton-Seminare 2012. BetonMarketing Nord und Ost begrüßten mehr als 2500 Teilnehmer
• 19. Brandenburgischer Bauingenieurtag 2012: Eurocode 2 und aktuelle Entwicklungen im Massivbau
• DBV-Tagungen auf Wachstumskurs
• Spritzbeton-Tagung 2012
• 5 x Darmstädter Betonfertigteiltage: Praxisnahes Wissen zum konstruktiven Betonfertigteilbau
• Titel “Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst” verliehen (Auszeichnung für König-Ludwig-Brücke in Kempten)
• Schülerwettbewerb ENERGIEgeladen: Wasserkraft nutzen - Nachwuchs-Ingenieure bauten starke Wasserräder
• Wie kommt ein CE-Zeichen auf einen Transportanker und was bedeutet dies? Maschinenrichtlinie - BGR106 - VDI/BVBS-Richtlinie 6205
• Aufträge im Bauhauptgewerbe im Februar 2012: real + 10 Prozent zum Vorjahr
• Deutscher Bautechnik-Tag 2013 in Hamburg: Call for Papers
• 13. Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn ausgelobt
• fib Bulletin 63: Design of precast concrete structures against accidental actions
• fib Bulletin 64: Effect of zinc on prestressing steel

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 6/2012 440 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

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Content: Geomechanics and Tunnelling 6/2012 Geomechanics and Tunnelling 6/2012 649-651 Content

Kurzfassung

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Galler, Robert 8th Austrian Tunnel Day / 8. Österreichischer Tunneltag Geomechanics and Tunnelling 6/2012 652 Editorial

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News: Geomechanics and Tunnelling 6/2012 Geomechanics and Tunnelling 6/2012 653-659 News

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Ahrental access tunnel at the Brenner broken through / Zufahrtstunnel Ahrental am Brenner durchgeschlagen
S10 - Start of the Neumarkt Tunnel / S10 - Tunnelanschlag Neumarkt
Alpine completes the first underground tunnel for the Singapore Downtown Line / Alpine stellt ersten U-Bahn Tunnel der Singapur Downtown Line fertig
German Railways DB awards Albaufstieg tunnels / Deutsche Bahn vergibt Tunnelbauwerke des Albaufstiegs
Hochtief extends the subway in New York / Hochtief erweitert die U-Bahn in New York
Crossrail TBMs for the east section to start soon / Crossrail-TBMs für den Ostabschnitt vor dem Start
Works acceptance for Danzig TBM / Werksabnahme für Danziger TBM
Call for papers - Themes for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

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Zenz, Gerald BR. h.c. Dipl. Ing. Dr. techn. Richard Widmann - Obituary / Nachruf Geomechanics and Tunnelling 6/2012 660-661 People

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Pöchhacker, Horst Opening ceremony of the 8th Austrian Tunnel Day / Eröffnung des 8. Österreichischen Tunneltags Geomechanics and Tunnelling 6/2012 662-669 Topics

Kurzfassung

The new Austrian tunnelling method has proved greatly successful in the past fifty years thanks to its flexibility and cost-effectiveness. The application of the NATM demands a high degree of technical and social competence from all project parties and is based on a carefully developed culture. The article summarises the requirements for the successful implementation of NATM projects, discusses some current wrong turnings and explains modern ideas in the fields of cooperative project development, tender models and value engineering.
Die Neue Österreichische Tunnelbauweise hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten dank ihrer Flexibilität und Wirtschaftlichkeit in höchstem Maße bewährt. Die Anwendung der NÖT erfordert von allen Projektbeteiligten ein hohes Maß an technischer und sozialer Kompetenz und beruht auf einer sorgsam aufgebauten Kultur. Der Beitrag fasst die Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung von NÖT-Projekten zusammen, zeigt aktuelle Fehlentwicklungen auf und erläutert aktuelle Ansätze in den Bereichen kooperative Projektabwicklung, Vergabemodelle und Value Engineering.

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Karlbauer, Andreas Tunnelling on the railway line VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt through the example of the Eierberge Tunnel / Tunnelbau auf der Bahnstrecke VDE 8.1 Ebensfeld-Erfurt am Beispiel Tunnel Eierberge Geomechanics and Tunnelling 6/2012 670-677 Topics

Kurzfassung

German Railways DB AG has awarded a contract to the joint venture Tunnel Eierberge consisting of the Austrian companies PORR, G. Hinteregger, Östu-Stettin and Jäger Bau for the design and construction of the Bad Staffelstein construction section. This 7.7 km long section is part of the new line from Ebensfeld to Erfurt and the core structure is the Eierberge Tunnel. The Eierberge Tunnel is a two-track rail tunnel with an excavated cross-section of 160 to 190 m2 and will be built with three emergency exits. The main tunnel and the emergency exits pass through the clay, marl and limestone of the Lower Jurasssic (Lias) overlain by Quaternary strata and lie entirely below the groundwater table. The 3.7 km long Eierberge Tunnel was driven by drill and blast with mucking by hydraulic excavator. The support was according to the principles of the ne Austrian tunnelling method.
The tunnel was constructed on account of the prevailing water pressures of up to 6 bar with all-round plastic waterproofing membrane and inner lining of waterproof concrete. In order to comply with the provisions of a guideline that was revised during the construction period, an integrated system for subsequent grouting had to be designed and installed; this was used for DB for the first time in the Eierberge Tunnel.
Die Deutsche Bahn hat die Arbeitsgemeinschaft Tunnel Eierberge aus den österreichischen Unternehmen PORR, G. Hinteregger, Östu-Stettin und Jäger Bau mit der Planung und dem Bau des Bauabschnitts Bad Staffelstein beauftragt. Dieser 7,7 km lange Abschnitt ist Teil der Neubaustrecke Ebensfeld-Erfurt und umfasst als Kernelement den Tunnel Eierberge. Der Tunnel Eierberge ist ein zweigleisiger Eisenbahntunnel mit einem Ausbruchquerschnitt von 160 bis 190 m2 und wird mit drei Notausgängen hergestellt. Der Haupttunnel und die Notausgänge durchörtern die Ton-, Mergel- und Kalksteine des Unteren Jura (Lias) sowie Deckschichten des Quartärs und liegen zur Gänze unter dem Grundwasserspiegel. Der 3,7 km lange Tunnel Eierberge wurde im Spreng- und Baggervortrieb aufgefahren. Die Sicherung erfolgte nach den Grundsätzen der Neuen Österreichischen Tunnelbauweise.
Der Tunnel wurde aufgrund der vorherrschenden Wasserdrücke bis 6 bar mittels KDB-Rundumabdichtung und Innenschale aus WU-Beton druckdicht ausgebildet. Um der Forderung einer während des Baus geänderten Richtlinie nachkommen zu können, musste ein integriertes Injektionssystem geplant und eingebaut werden, das bei der DB am Tunnel Eierberge zum ersten Mal zum Einsatz gelangte.

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Gamsjäger, Hannes; Atzl, Georg Experience in Scandinavia through the example of the Södermalm Tunnel / Erfahrungen in Skandinavien am Beispiel des Södermalmstunnels Geomechanics and Tunnelling 6/2012 678-685 Topics

Kurzfassung

Contract B-9528 - Södermalm Tunnel is a good example of urban tunnelling, where tunnel alignments cannot be chosen freely due to existing buildings and subsurface structures. Around ten tunnel crossings and a number of difficult situations underpassing existing buildings were in the scope of Södermalm Tunnel with the main focus on the Maria Magdalena Church. A NATM approach enabled tunnelling of the first double track tunnel in Stockholm's Esker to succeed in very close vicinity of the church.
Hauptbaulos B-9528 - Södermalmstunnel ist ein Beispiel für innerstädtische Randbedingungen, wo die Linienführung des Tunnels von existierenden Bauwerken beeinflusst ist und nicht mehr frei wählbar ist. Neben rund zehn Tunnelkreuzungen war eine Reihe von schwierigen Gebäudeunterfahrungen im Auftragsumfang des Projekts B5-9528 - Södermalmstunnel, wobei die Maria-Magdalena-Kirche im Fokus der Bemühungen stand. Ein NÖT-Vortrieb ermöglichte im Nahbereich der Kirche die erste Durchörterung von Stockholms Esker (Oser) mit einem Großquerschnitt.

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Müller, Meik; Bargmann, Paul Geological and logistical challenges of the TBM drive of the Pinglu Tunnel in China / Geologische und logistische Herausforderungen beim TMB-Vortrieb des Pinglu Tunnels in China Geomechanics and Tunnelling 6/2012 686-692 Topics

Kurzfassung

The 25 km long Pinglu Tunnel is part of a large water supply project in the north west of the Chinese province of Shanxi. After a brief description of the overall project, the article describes the alignment, geology, lining and the TBM and machinery concept. A second-hand hard rock double shield machine built in 1994 was supplied by the employer and had to be overhauled for the reject. During the progress of tunnelling, numerous mechanical, logistical and geological challenges had to be overcome.
Der 25 km lange Pinglu-Tunnel ist Teil eines großen Wasserversorgungsprojekts im Nordwesten der Provinz Shanxi/China. Nach einer kurzen Gesamtprojektübersicht beschreibt der Beitrag die Trassenführung, die Geologie, das Ausbaukonzept sowie das TBM- und Gerätekonzept. Zum Einsatz kam eine gebrauchte Hartgesteins Doppelschild Maschine aus dem Jahr 1994, die vom Auftraggeber bereitgestellt wurde und vom Auftragnehmer für das Projekt aufgearbeitet werden musste. Bei dem Tunnelvortrieb gab es zahlreiche maschinentechnische, logistische und geologische Herausforderungen zu meistern.

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Penn, Stefan; Holzhuber, Michael Project implementation as partners of the Filder Tunnel and Ober- and Untertürkheim approach lines on the line Stuttgart-Ulm / Partnerschaftliche Projektdurchführung Stuttgart-Ulm im Bereich Fildertunnel und Zuführung Ober- und Untertürkheim Geomechanics and Tunnelling 6/2012 693-701 Topics

Kurzfassung

The Stuttgart-Ulm railway project is a central investment in the future for the German state of Baden-Württemberg. The new line will be part of the European high-speed rail network “Magistrale for Europe”, linking the European metropolitan areas of Paris, Strasbourg, Munich and Vienna along a central west-east axis to Bratislava and Budapest. Altogether, the Stuttgart-Ulm railway project includes the rearrangement of the Stuttgart rail node and the new line Wendlingen-Ulm. The joint venture ATCOST21 under lead company Porr has been awarded the contract for the Filder Tunnel and the approaches to Ober- and Untertürkheim. Employer and contractor intend to develop the project as partners with the aim of technical and commercial optimisation under the terms of the contractually agreed partnering model.
Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm ist für Baden-Württemberg eine zentrale Investition in die Zukunft. Die Neubaustrecke wird Teil des europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes “Magistrale für Europa” und verbindet als zentrale West-Ost-Achse die europäischen Metropolen Paris, Straßburg, München und Wien mit Bratislava und Budapest. Insgesamt umfasst das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm die Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart sowie die Neubaustrecke Wendlingen-Ulm. Die Arge ATCOST21 unter Federführung der Firma Porr ist mit der Herstellung des Fildertunnels und der Zuführung nach Ober- und Untertürkheim beauftragt. Auftraggeber und Auftragnehmer bekennen sich zur partnerschaftlichen Abwicklung des Projektes mit dem Ziel einer technischen und wirtschaftlichen Optimierung im Sinne des vertraglich vereinbarten Partnerringmodells.

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