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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Schwaller, Johann; Wegerer, Paul; Bednar, Thomas Modifikation des Glaser-Verfahrens zur Berücksichtigung solarer Strahlung und konvektiver Feuchteeinträge Bauphysik 2/2016 71-80 Fachthema

Kurzfassung

Das Glaser-Verfahren galt in der Bauphysik der letzten Jahrzehnte als das wesentliche Verfahren für den feuchteschutztechnischen Nachweis. Simulationsverfahren und die gezielte Erforschung des Feuchteverhaltens bestimmter Baustoffe sowie unzählige dokumentierte Schadensfälle zeigen jedoch, dass die Annahmen des Glaser-Verfahrens oftmals zu falschen Ergebnissen führen. Durch eine Modifizierung des Glaser-Verfahrens, die solare Einstrahlung und konvektive Feuchteeinträge in die Konstruktion berücksichtigt, kann für bestimmte Konstruktionen dennoch ein praxistauglicher vereinfachter feuchteschutztechnischer Nachweis erbracht werden. Anhand von drei Beispielkonstruktionen wird gezeigt, dass die Anwendung des modifizierten Verfahrens verglichen mit hygrothermischen Simulationen in manchen Fällen Ergebnisse auf der sicheren Seite liefert, in anderen jedoch Fehlplanungen. Die Beurteilung der jeweiligen Ergebnisse ist daher von großer Bedeutung und zeigt die Grenzen für die Anwendbarkeit des vereinfachten Nachweises auf.

Modification of the Glaser method using solar radiation and convective moisture penetration.
The Glaser method was considered the most significant method for proof of moisture performance in building physics during the last decades. However, simulation methods and the concerted research of certain building materials' moisture behaviour as well as countless documented cases of damage show that the Glaser method's assumptions often lead to false results. By modifying the Glaser method, taking into account the solar irradiation und convective damp penetrations into the construction, a practicable, simplified hygrothermal proof can be yielded for certain constructions yet. Using three exemplary constructions it is shown that applying the modified method in comparison with hygrothermal simulations provides safe results in some cases, incorrect plannings in others. Evaluation of the respective results is therefore of the utmost importance and highlights the limits of the simplified proof's practicability.

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Neues Fassadenelement Siding Plus Bauphysik 2/2016 80 Aktuell

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

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Mähner, Dietmar; Lengers, Jacob; Brand, Carina "Energieklinker" - System zur Nutzung solarer Wärmeenergie in Klinkerfassaden Bauphysik 2/2016 81-87 Fachthemen

Kurzfassung

In dem folgenden Bericht wird ein Forschungsvorhaben vorgestellt, welches das Ziel verfolgte, ein System zu entwickeln, mit dessen Hilfe die solare Strahlung auf Klinkerfassaden für Heizzwecke nutzbar gemacht werden kann. Das System wurde an klein- und großformatigen Versuchsaufbauten unter realen Wetterbedingungen getestet. Neben der messtechnischen Bestimmung des Entzugspotenziales wurden weiterhin die für die technische Umsetzung wichtigen Fragestellungen bearbeitet. Ein besonderer Fokus lag bei der Entwicklung von praxistauglichen Einbaumethoden unter Verwendung von etablierten und genormten Bauprodukten. Für die gewählte Versuchsanordnung konnte an sonnigen Wintertagen ein Energieangebot von ca. 0,4 kWh/m2 Fassade und Tag gemessen werden. In den Sommermonaten erhöhte sich das Energieangebot auf ca. 2,6 kWh/(m2·d). Nach ersten Erkenntnissen scheint die Nutzung dieser Energie mithilfe von Wärmepumpen technisch möglich.

“Energieklinker” - A system to utilize the solar heat radiation on clinker façades.
The featured research project was aiming to develop and test a specially modified clinker façade which would convert solar irradiation on the façade into energy suitable for heating purposes. The system was tested in medium and large scale experimental setups under real weather conditions. The main objective was to measure the energy extraction potential but also all other issues regarding the technical feasibility had to be taken into account. A very strong focus was laid on a practicable installation method using established and standardized construction products. For a sunny winter day an energy extraction potential of 0.4 kWh/m2 of façade and day was measured. During summer days, an extraction potential of up to 2.6 kWh/(m2·d) could be observed. Initial findings allow the assumption that this energy could be utilized by applying a heat pump.

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Schoof, Alina; Korjenic, Azra Ökologische und ökonomische Gebäudebewertung für ein Einfamilienhaus in Varianten Bauphysik 2/2016 88-97 Fachthemen

Kurzfassung

Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit den ökologischen und ökonomischen Sachverhalten bei der Errichtung, der Instandhaltung und dem Abbruch eines Gebäudes über einen Lebenszyklus von 100 Jahren. Dazu wurden eine ökologische Bilanzierung und eine ökonomische Kalkulation unterschiedlicher Bauweisen vorgenommen. Der Gebäudeentwurf wurde in einer Massivbauweise und in einer Leichtbauweise geplant.
Es werden verschiedene Umweltindikatoren diskutiert. Einer der bedeutendsten ist das Treibhauspotenzial, welches immer stärker in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Die treibhauswirksamen Gase spielen bei der Energiebilanz der Erde eine wichtige Rolle, vor allem der Beitrag zum Treibhauseffekt, der durch menschliche Aktivitäten hervorgerufen wird. Aber auch andere Indikatoren und Potenziale haben einen Anspruch auf Wahrnehmung. So unter anderem der Primärenergieeinsatz, die Wassernutzung, der Einsatz von Sekundärbrennstoffen, der abiotische Ressourcenverbrauch, das Ozonabbaupotenzial oder das Versauerungspotenzial.
Die Finanzierung spielt beim Bau eines Hauses ebenfalls eine wichtige Rolle. Wie verhalten sich hier die Gewichte zwischen einer Ausführung in Massivbau mit den vorrangigen Baustoffen Mauerwerk und Stahlbeton gegenüber einer Ausführung in Leichtbau mit den vorrangigen Baustoffen Holz und Dämmmaterial, sind häufig gestellte Fragen, mit denen die Bauherren konfrontiert sind. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde ein reales Einfamilienhaus, das in zwei Ausführungen angeboten wird, ökologisch und ökonomisch analysiert und bewertet.
Das Ergebnis der vergleichenden Analyse der beiden Bauweisen Massiv- und Leichtbau ergab einen ökologischen Vorteil für die Leichtbauweise und geringere Kosten in der Herstellung und Instandsetzung für die Massivbauweise. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass ihre Darstellung bzw. die Wahl der physikalischen Einheit Vorteile bzw. Nachteile für bestimmte Bauweisen verschaffen kann.

Ecological and economic building assessment on the basis of an example single family house.
The present work deals with ecological and economic aspects of construction, maintenance and demolition buildings during a lifetime of 100 years. Therefore a real single family home was planned and analyzed for two different types: solid construction and light weight construction.
Nowadays the global warming potential is an important factor for the ecological evaluation of a structure. For comparison, various environmental indicators are discussed, including globalwarming potential, primary energy, water footprint, secondary fuels as well as abiotic resource depletion potential, ozone depletion potential and acidification potential.
In addition the finances play an important role in the construction of a house. Construction material in solid construction mainly consists of masonry and reinforced concrete while wood and insulation are primary materials in a lightweight structure. An evaluation and comparison is given in the present work.
The comparative analysis indicates an environmental benefit for lightweight construction, and lower costs in the production and maintenance for the massive construction. The presentation of the results and the choice unit can generate advantages or disadvantages for particular construction systems.

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Hengsberger, Herwig; Kautsch, Peter; Ruisinger, Ulrich Innendämmung ohne Dampfsperre - aufgespritzte und verputzte Altpapierzellulose auf dem Prüfstand Bauphysik 2/2016 98-111 Fachthemen

Kurzfassung

Im Zuge der zunehmenden energetischen Ertüchtigung von Bestandsgebäuden sind Innendämmungen in vielen Fällen die einzige Möglichkeit, eine wesentliche Erhöhung der Behaglichkeit und Wertbeständigkeit des Objekts zu erzielen.
In den letzten Jahren sind zahlreiche diffusionsoffene, kapillaraktive Systeme auf den Markt gekommen, von denen eines, das einige Besonderheiten und vielfältige Anwendungsmöglichkeiten aufweist, hier vorgestellt wird.
Seit seiner Entwicklung in Zusammenarbeit mit Joanneum Research und der Fa. CelluloseProduktionHartberg - CPH im Rahmen eines geförderten Forschungsprojektes wurde die aufgespritzte und verputzte Zellulosedämmung in drei weiteren, vom Institut für Hochbau der TU Graz geleiteten Förderprojekten in Kooperation mit renommierten nationalen und internationalen Partnern weiterentwickelt und anhand von Vor-Ort-Langzeitmessungen kombiniert mit instationären hygrothermischen Simulationsberechnungen getestet, zuletzt im Vergleich mit vier anderen als ökologisch und diffusionsoffen geltenden Innendämmsystemen anhand der besonders kritisch zu sehenden Einbindung von Holzbalken.
Auch wenn die Applikation durchaus anspruchsvoll ist, konnte die Eignung aufgespritzter und verputzter Altpapierzellulose als diffusionsoffene Innendämmung ohne Dampfsperre selbst im Fall von einbindenden Holzbalken gezeigt werden und es empfiehlt sich insbesondere für die thermische Ertüchtigung von stark unebenen oder gekrümmten Bauteilen.

Interior insulation without a vapour barrier - spray-on rendered recycled paper cellulose put to the test.
In the course of increasing thermal upgrades of existing buildings, interior insulation is in many cases the only way of achieving a substantial increase in comfort and safeguarding the value of the building.
In recent years, numerous diffusion-open, capillary-active systems have appeared on the market, one of which is presented in the following, a system with a number of special characteristics and a wide range of possible applications.
Since its development in collaboration with Joanneum Research and the CelluloseProduktionHartberg - CPH company under a subsidised research project, the spray-on rendered cellulose insulation has been refined in three further subsidised projects headed by the Institute of Building Construction at Graz University of Technology in cooperation with renowned national and international partners and tested by means of long-term in situ measurements combined with transient hygrothermal simulation calculations. Most recently in a comparison with four other interior insulation systems regarded as ecological and diffusion-open based on the integration of timber beams, a particularly critical factor.
Even though the application is highly demanding, it was possible to demonstrate the suitability of spray-on rendered recycled paper cellulose as diffusion-open interior insulation without a vapour barrier even with integrated timber beams. The system is thus recommended for thermal upgrade of extremely uneven or curved structures.

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Grafe, Michael Die Verbrauchsstrukturanalyse - Ein einfaches und schnelles Verfahren zur energetischen Bewertung bestehender Nichtwohngebäude Bauphysik 2/2016 112-120 Fachthemen

Kurzfassung

Über den Energiebedarf und -verbrauch von Nichtwohngebäuden im Bestand ist wenig bekannt. Die Erhebung dieser gebäudebezogenen Energiekennwerte gestaltet sich zudem aufwendig, was eine vollständige Erhebung ganzer Gebäudebestände erschwert. Bisher liegen keine geeigneten Benchmarks zur Einordnung des energetischen Zustandes eines Gebäudes im Vergleich mit anderen Nichtwohngebäuden eines Portfolios und zur Ermittlung von gebäudeindividuellen Einsparpotentialen vor.
Das hier vorgestellte Verfahren setzt genau an diesen Punkten an. Die Verbrauchsstrukturanalyse eines bestehenden Nichtwohngebäudes ermöglicht eine schnelle Abschätzung des Energieeinsatzes im Gebäude. Dazu werden klassifizierte Energiekennwerte für die vorhandenen Verwendungszwecke nach Nutzungsprofilen getrennt angegeben. Im Normalfall kann ein Gebäude innerhalb eines halben Tages analysiert werden. Im Forschungsprojekt wurde für die Testanwendungen des entwickelten Verbrauchsstrukturanalysetools an zehn Büro- und Verwaltungsgebäuden eine gute Übereinstimmung zwischen dem gemessenen Verbrauch und dem - nach Verfahren der Verbrauchsstrukturanalyse ermittelten - Bedarf festgestellt. Mit dem Verfahren werden objektspezifische Benchmarks für den Istzustand und für zwei verschiedene Sanierungsstandards eines Gebäudes ermittelt.

The Consumption-Structure-Analysis - A simple and quick method for the evaluation of energy consumption in existing non-residential buildings.
Only little is known about both the energy demand and the energy consumption of existing non-residential buildings. Further, the collection of those building-specific energy data is laborious, which makes the full coverage of whole building stocks difficult. So far there are no benchmarks available which are suitable for the classification of the energy status of a non-residential building, compared to others of a portfolio and for the determination of building-individual saving potentials.
The method presented here targets precisely these issues. The Consumption-Structure-Analysis of an existing non-residential building enables a quick estimation of its energy use. For this purpose, classified characteristic energy values regarding the existing purposes will be specified separately for different usage profiles. Generally, a building analysis within half a day is achievable by applying this method. Within the research project a test application of the developed Consumption-Structure-Analysis-tool at ten office and administrative buildings showed good accordance between measured energy consumption data and demand calculation. The method determines object-specific benchmarks for the current state as well as for two different refurbishment standards of a building.

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Ruhe, Carsten Zur Neufassung von DIN 18041 Hörsamkeit in Räumen Bauphysik 2/2016 121-123 Bericht

Kurzfassung

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Neues VDI-Gremium "Digitale Transformation" Bauphysik 2/2016 123 Aktuell

Kurzfassung

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Roloff, Jürgen; Häupl, Peter Zum 10. Todestag von Karl Petzold Bauphysik 2/2016 124-125 Persönliches

Kurzfassung

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Dworok, Philipp-Martin; Flemming, Daniela; Harder, Nadine; Hermes, Marcus; Röseler, Holger; Zhao, Mosha Schew-Ram Mehra 65 Jahre Bauphysik 2/2016 124 Persönliches

Kurzfassung

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Rotterdamer Architekturpreis für die "Markthal" Bauphysik 2/2016 126 Aktuell

Kurzfassung

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Technische Regelsetzung: Bauphysik 2/2016 Bauphysik 2/2016 127 Technische Regelsetzung

Kurzfassung

Neue Richtlinie VDI 4800 Blatt 1 zur Bewertung der Ressourceneffizienz von Produkten, Dienstleistungen und Organisationen
DIN-Sonderpräsidialausschuss “Bauen und Gebäude”
VDI 6012 Systemauswahl und Befestigung auf Gebäuden von Solarmodulen und -kollektoren

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Veranstaltungen: Bauphysik 2/2016 Bauphysik 2/2016 128 Veranstaltungen

Kurzfassung

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Inhalt: Bautechnik 2/2016 Bautechnik 2/2016 Inhalt

Kurzfassung

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Ernst & Sohn (Hrsg.) Sonderheft: Industrie- und Gewerbebauten 2016 Bautechnik 2/2016 1-74 Sonderheft

Kurzfassung

Moderne Industrie- und Gewerbebauten sind komplexe Gebäude, die oft Produktion und Verwaltung unter einem Dach vereinen. Im Sinne des Corporate Identity eines Unternehmens haben sie hohen individuellen Anspruch an Gestaltung und technische Ausstattung: Einerseits sind sie das "Gesicht" der Firma, andererseits müssen sie den speziellen Anforderungen des jeweiligen Unternehmens gerecht werden, wichtige technische Funktionen für eine reibungslose Produktion und logistische Ansprüche erfüllen. Ihre Planung und Ausführung erfordert umfassendes Spezialwissen über die zu fertigenden Produkte, Produktionsabläufe und deren Sicherheitsanforderungen und nicht zuletzt über die Integration der Verwaltungsstrukturen des Unternehmens in ein Fertigungs- oder Logistikgebäude.

Das Sonderheft Industrie und Gewerbebau informiert über:
• Neue Entwicklungen in der Fertigungsumgebung
• Aktuelle Normen und Richtlinien
• Projekte und Objekte aus Neubau und Sanierung
• Nachhaltige Materialien und Bauelemente für Produktions-, Logistik- und Gewerbebauten

Aktuelle Produkt-und Objektberichte von marktteilnehmenden Unternehmen runden den Fachteil wie gewohnt ab.

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Kleiser, Michael Formlogik an Brücken - Teil 1 - Überlegungen zur authentischen Formbildung von integralen Brückenenden Bautechnik 2/2016 49-58 Aufsätze

Kurzfassung

Brücken mit kurzen und mittleren Spannweiten werden in den letzten Jahren durchwegs als integrale Bauwerke ohne Fugen und Lager konzipiert. Das zugrunde liegende statische System des Rahmens erfordert ein differenziertes konzeptionelles Vorgehen nicht nur in statisch-konstruktiven, sondern auch in ästhetischen Belangen. Es werden Anregungen zur Formbildung aufgezeigt, die der innewohnenden Absicht der Bauweise in der entsprechenden Ausformung Geltung verschaffen. Viele Beispiele im Infrastrukturbau zeigen jedoch noch immer Brückentypen, die statisch konstruktiv integral berechnet und konstruktiv ausgebildet sind, jedoch das äußere Erscheinungsbild einer gelagerten bzw. gefügten Brücke vermitteln. Auch vielen Ingenieuren ist der essenzielle Zusammenhang zwischen der rationalen statisch-konstruktiven Lösung und dem formalen Ausdruck vielfach zu wenig bewusst. Um zu ganzheitlichen und authentischen Entwürfen zu gelangen, muss eine Kohärenz zwischen der Form der Brücke und dem ihr zugrunde liegenden statischen System erkennbar sein. Ziel ist es, Ingenieure von einer ingenieurtechnischen zu einer erweiterten ingeniösen Herangehensweise zu ermutigen, die auch die aus dem statischen System heraus entwickelten formgebenden Aspekte berücksichtigt und letztendlich in der Gesamtheit zu ästhetisch befriedigenden Ergebnissen führen soll. In diesem ersten Aufsatz werden konzeptionelle Überlegungen zur Formbildung im Bereich der Brückenenden erläutert, die die integrale Bauweise auf Basis hergeleiteter Funktionseinheiten reflektieren.

Form logic on bridges (Part 1) - Considerations on authentic shaping of integral bridge ends
In recent years bridges with short and medium spans have been designed as integral structures without expansion joints and bearings. The structural system is based on the frame system and requires a differentiated conceptual approach not only in structural but also in aesthetic concerns. In this paper form suggestions are introduced, which provide the inherent intention of the integral structure to the viewer. However, many bridges within the infrastructure are calculated and structurally designed as monolithic structures but have a visual appearance of conventional supported and assembled bridges. Moreover, many engineers are not sufficiently aware of the essential correlation between the rational structural design and its formal expression. In order to achieve holistic and authentic designs, a coherence between the form of the bridge and its underlying structural system must be perceptible. The aim is to encourage engineers from the pure engineer-technical to an extended ingenious approach that considers form aspects which are developed based on the structural system and ultimately leads to aesthetically satisfactory results. In this first paper, conceptual form considerations for integral bridge ends are discussed, which are based on derived functional units and reflect the integral structural system.

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Wenner, Marc; Lippert, Peter; Plica, Sebastian; Marx, Steffen Längskraftabtragung auf Eisenbahnbrücken - Teil 1: Geschichtliche Entwicklung und Modellbildung Bautechnik 2/2016 59-67 Aufsätze

Kurzfassung

Beim Entwurf von Eisenbahnbrücken spielt die Wechselwirkung zwischen Gleis und Bauwerk eine maßgebende Rolle. Durch die lückenlose Verlegung der Schiene über längere Tragwerke führen Bewegungen des Überbaus infolge Temperatur, Langzeitverhalten des Betons sowie vertikaler und horizontaler Verkehrslasten zu einer zusätzlichen Beanspruchung der ohnehin schon stark belasteten Schiene. Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit müssen daher die in der Schiene auftretenden Kräfte begrenzt werden. Das zu verwendende Rechenmodell sowie die zu führenden Nachweise und die dazugehörigen Grenzwerte sind europaweit im Eurocode EN 1991-2, Kapitel 6.5.4 geregelt. In Deutschland gilt zusätzlich die DB-Richtlinie 804.3401. In der praktischen Anwendung kommt es jedoch immer wieder zu Fragen hinsichtlich des Hintergrunds der Modellannahmen sowie der Herkunft der Grenzwerte und der fallbezogenen Anpassung derselben. Die aktuellen Regelungen sind geprägt durch eine lange historische Entwicklung, die vorrangig auf Untersuchungen in Deutschland basiert. Im folgenden Teil 1 des Beitrags sollen die Geschichte des lückenlosen Gleises und die Entwicklung der Betrachtung des Zusammenwirkens zwischen Schiene und Brücke vorgestellt werden. Zusätzlich werden das Modell und die Annahmen, auf denen es beruht, präsentiert. Im Teil 2 werden dann die Hintergründe des Nachweises und der zugehörigen, im Regelwerk verankerten Grenzwerte erläutert.

Track-bridge-interaction - Part 1: historical development and model
In order to guarantee improved driving dynamics and comfort for railway passengers, it is common today to weld rails to a continuously track. However, viaducts constitute singularities in the railway substructure. Under thermal variations, creep, shrinkage, train passage and braking, the bridge structure deforms and leads to additional solicitation of the rail. The track-bridge interaction becomes a decisive criterion in railway bridge design. The forces in the rail must be limited in order to guarantee the safety of the traffic. The calculation model as well as the verification schema is regulated in the Eurocode EN 1991-2, chapter 6.5.4 and in Germany additionally in the Richtlinie 804. However, the backgrounds of the model assumptions and of the stress limits, which are necessary for the understanding of the calculations, are very poor documented. In the part 1 of this article, the history of the continuous welded rail and the development of the investigation of track-bridge interaction effects will be presented. Additionally, the model as well as the assumptions for the calculation will be presented. In the part 2, the backgrounds of the verification procedure and of its limits will be explained.

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Betonfertigteiltage in Darmstadt Bautechnik 2/2016 67 Firmen und Verbände

Kurzfassung

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Schellander, Janez; Strauss, Alfred Dämpfungsverhalten unterschiedlicher Fluide in einem Flüssigkeitstilgersystem Bautechnik 2/2016 68-84 Aufsätze

Kurzfassung

Die Verwendung von Flüssigkeitstilgersystemen (Tuned liquid column dampers - TLCD) zur Dämpfung unerwünschter Strukturschwingungen stellt eine gute Alternative zu herkömmlichen Dämpfungssystemen dar. Diese werden in der Regel durch sogenannte Isolatoren oder Dissipatoren bzw. mithilfe von Masse-Feder-Dämpfern (TMD) reduziert. Isolatoren und Dissipatoren arbeiten ohne zusätzliche Masse, TMD-Systeme besitzen eine zusätzliche Masse, welche über eine Feder und meist einen viskosen Dämpfer mit dem Hauptsystem gekoppelt ist. Eben diese zusätzliche Masse sorgt sowohl beim TMD als auch beim Flüssigkeitstilger durch ihre dem Hauptsystem gegenläufige Bewegung für den gewünschten Dämpfungseffekt. Die theoretischen wie auch praktischen Laboruntersuchungen der Bemessungsparameter des Flüssigkeitstilgers sind Gegenstand des vorliegenden Beitrags. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Eigendämpfung des Fluids. Diese hängt wesentlich von den rheologischen Eigenschaften der Flüssigkeit selbst ab und weist dementsprechend - je nach Flüssigkeit - relativ große Unterschiede auf. Dieser Beitrag beschreibt zum einen theoretische, rheologische Grundlagen und zum anderen untersucht und überprüft er deren Auswirkungen auf das Dämpfungsverhalten eines Flüssigkeitstilgers anhand von Versuchsergebnissen. Ziel war es, die Auswirkungen der Flüssigkeitseigenschaften wie Viskosität, Scherraten, Dichte usw. auf die Eigendämpfung der Flüssigkeit darzustellen und zu vergleichen. Darüber hinaus sollte der Zusammenhang von Tilgerdämpfung und der Dämpfung des Gesamtsystems dargestellt werden. Dafür wurden mittels eines eigens entwickelten Versuchsstands Ausschwingversuche durchgeführt und die ausgewerteten Zeitverläufe gegenübergestellt.

Damping behavior of different fluids used for a Tuned Liquid Column Damper System
Tuned liquid column dampers (TLCD) represent a good alternative to other commonly used damping systems applied on engineering structures. The use of an additional mass causes a contrary motion in relation to the main oscillating system. This contrary motion enables an efficient way to mitigate unwanted structural vibrations. To obtain high damping efficiencies certain parameters of the TLCD must be optimized and adjusted to the main system. Important parameters would be the mass - m, the eigenfrequency of the damper fT, the stiffness and of course the damping of the system itself. The theoretical and experimental investigations of certain parameters are the aim of this contribution. The main focus was on the damping term of the TLCD. Since it is strongly dependent on the rheological parameters of the fluid, such as viscosity, shear rates, density etc. different fluids were tested and after evaluation compared. To execute these experiments, a test stand has been designed and built. So the main aim of this research work is to theoretically explain fundamental fluid parameters and in a further step to show how a change of these parameters changes the damping behavior of the TLCD.

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Sichtbeton-Seminare im Süden Bautechnik 2/2016 84 Veranstaltungen

Kurzfassung

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Schacht, Gregor; Bolle, Guido; Marx, Steffen Belastungsversuche - Internationaler Stand des Wissens Bautechnik 2/2016 85-97 Aufsätze

Kurzfassung

Belastungsversuche sind in Deutschland seit 15 Jahren durch die Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) geregelt. Weiterentwicklungen der Bewertungsverfahren und die Einführung der Eurocodes führten dazu, dass der DAfStb eine Überarbeitung der bestehenden Richtlinie beschloss. Dieser Beitrag stellt die internationalen Regelungen zu Belastungsversuchen vor und gibt einen Überblick über die bekannten Bewertungsverfahren in verschiedenen Ländern. Neben der Beschreibung der gegenwärtigen deutschen Regeln wird gezeigt, welche Entwicklung die Anwendung von Belastungsversuchen in den USA in den letzten Jahren nahm und welche aktuellen Regeln dort bestehen. An praktischen Beispielen werden die deutschen und amerikanischen Regeln miteinander verglichen und Schlussfolgerungen zu Anforderungen an eine Neufassung der Richtlinie gezogen.

Load testing - international state of the art
For 15 years load testing in Germany is regulated by the guideline of the Deutscher Ausschuss für Stahlbeton (DAfStb). Further research activity resulted in an improvement of the existing evaluation criteria. This and the introduction of the Eurocode into practice led to the need to revise the existing guideline. This paper summarizes the actual international rules for load testing and compares the different existing evaluation criteria. In addition to the description of the german standard, the actual development of the method of load testing in the USA is shown. Practical examples compare the German and American guidelines. It is concluded which requirements are demanded for the amendment of the guideline.

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Suffner, Andrea; Schulze, Torsten Grünbrückenkonstruktion aus Fertigteil-Bogensegmenten Bautechnik 2/2016 98-101 Berichte

Kurzfassung

Aufgabe der Grünbrücken ist eine Wiedervernetzung von Lebensräumen, um die Zerschneidungswirkung von Verkehrswegen zu kompensieren.
Aus ihrer Funktion heraus sind Grünbrücken in der Regel in ökologisch sensiblen Gebieten erforderlich, die sich im Umkreis stark befahrener Verkehrswege befinden.
Die Errichtung einer Grünbrücke bedeutet im Gegensatz zu ihrem Schutzziel einerseits einen starken Eingriff in gerade diesen sensiblen, oftmals geschützten Raum und andererseits eine Beeinträchtigung des Verkehrs der betroffenen Verkehrswege während der Bauzeit. Der Entwurf und der Bau eines Bauwerks in diesem Spannungsfeld werden im Folgenden beschrieben.

Green bridges from prefabricated arch-segments
Green bridges aim at relinking habitats to compensate for the dissection effect of traffic routes. Resulting from this function, green bridges are usually needed in ecologically sensitive areas, which are situated in the vicinity of highly frequented traffic routes. Contrary to its protective purpose, the construction of a green bridge on the one hand represents a drastic intervention into these delicate, mostly protected areas and on the other hand a disturbance of traffic on the concerned routes. Considering this area of conflict, the design and construction of a green bridge are described below.

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Raupach, Michael; Driessen, Carla SMART DECK - Ein multifunktionaler Brückenbelag aus Textilbeton Bautechnik 2/2016 102-104 Berichte

Kurzfassung

Ein multifunktionaler Brückenbelag, SMART-DECK, ermöglicht erstmals eine Kombination unterschiedlicher Aufgaben: Kontinuierliches und vollflächiges Monitoring des Bauwerkszustands, ggf. Schutz des Bauwerks mittels präventivem kathodischen Korrosionsschutz (pKKS) und Verstärken der Tragfähigkeit. Ermöglicht wird dies durch eine mit Carbontextil bewehrte Spezialmörtelschicht. Die SMART-DECK-Zwischenschicht soll so das Eigengewicht der Konstruktionen kaum erhöhen und sowohl für Brücken im Neubau als auch für Bestandsbrücken verwendet werden. So soll ein wesentlicher Beitrag zur Sicherstellung einer nachhaltigen Mobilität geliefert werden, da Schäden frühzeitig erkannt und notwendige Instandsetzungsmaßnahmen über Jahre in verkehrsberuhigte Zeiten hinausgezögert werden können. Der Betreiber des Brückenbauwerks ist über das Monitoringkonzept in der Lage, den Zustand seiner Fahrbahnabdichtungen in Echtzeit überwachen zu können.

Multifunctional textile reinforced concrete interlayer for bridges
A multifunctional interlayer for bridges, SMART-DECK, provides for the first time a combination of different functions: Continuous all over monitoring of the bridge condition and if necessary the protection of the bridge with a preventive cathodic corrosion protection and the strengthening of the load capacity. All three functions are realized with a carbon textile reinforced concrete interlayer. The SMART-DECK interlayer will not increase the dead load of the construction and will be used for new construction as well as for existing structures. Thus an essential contribution for a sustainable mobility will be made, because damages will be identified earlier and maintenance as well as repair work can be postponed for years to times with little traffic. The operator of the bridge construction is able to monitor the condition of the bridge in realtime.

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Ingenieurkammer Hessen begrüßt neues Ingenieurgesetz (HIngG) - Mehr Sicherheit und Schutz für Ingenieure und Verbraucher Bautechnik 2/2016 104 Nachrichten

Kurzfassung

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Morgen, Karl; Süfke, Stephan; Keuser, Manfred; Braml, Thomas Hochstraße Barkauer Kreuz in Kiel - Nachrechnung und Instandsetzung einer anspruchsvollen Spannbetonbrücke Bautechnik 2/2016 105-113 Berichte

Kurzfassung

Die Hochstraße Barkauer Kreuz wurde 1970/71 als Spannbetonbrücke mit einstegigem Plattenbalkenquerschnitt errichtet. Die Brücke weist sieben Felder mit Stützweiten bis zu 33,15 m und im Grundriss eine starke Krümmung auf. Die Nachrechnung der Brücke in den Stufen 1 und 2 gemäß der Nachrechnungsrichtlinie [1] zeigte, dass nahezu alle Nachweise geführt werden konnten. Lediglich an den Achsen B, C und D zeigten sich Defizite. Daher wurde hier eine Nachrechnung nach Stufe 4 auf der Grundlage einer Finite-Element-Berechnung durchgeführt und der Nachweis für Brückenklasse 60 erbracht. Zur Sicherstellung der langfristigen Nutzung wurden Sanierungsarbeiten erforderlich.

Bridge across the Barkauer Crossing in Kiel - Recalculation and rehabilitation of a demanding prestressed concrete bridge
The bridge across the Barkauer crossing was built in 19970/71 as a prestressed concrete bridge with a wide T-beam cross section. The bridge has seven spans with span widths up to 33.15m and it is extremely curved in the ground section. The recalculation of the bridge on the levels 1 and 2 according to the German recalculation regulations [1] showed good results for most of the parts of the bridge. Deficits were found only in the axes B,C and D. Therefore a recalculation on level 4 was done, based on a FE-calculation and the proof for bridge class 60 was obtained. For a safe long time use a rehabilitation was necessary.

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