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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Helbig, Ulf; Horlacher, Hans.-B.; Stamm, Jürgen; Bellmann, Claudia; Butler, Marko; Mechtcherine, Viktor Nachbildung der Hydroabrasionsbeanspruchung im Laborversuch Bautechnik 5/2012 320-330 Aufsätze

Kurzfassung

Der Oberflächenverschleiß von Wasserbauwerken resultiert zu einem hohen Maße aus hydroabrasiver Belastung infolge Überströmung mit feststoffbehaftetem Wasser. Hierbei spielen auf der Einwirkseite die Fließverhältnisse, die Feststoffart, -form und -zusammensetzung sowie die Zeitdauer der Exposition eine maßgebliche Rolle. Als schwierig erweisen sich unter anderem eine realitätsnahe versuchstechnische Nachbildung sowie ein Vergleich bzw. eine Übertragbarkeit der Verschleißzustände zwischen Modellversuch und Natur. Die experimentellen Untersuchungen zum Einfluss einiger maßgebender Parameter auf die Betonschädigung wurden im ersten Teil des Aufsatzes beschrieben. In diesem, zweiten Teil des Aufsatzes wird ein auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse und Daten entwickelter Korrelationsansatz vorgestellt, mit dem es nun möglich ist, unter Berücksichtigung der Schwere- und Turbulenzverhältnisse sowie der mittleren Korndurchmesser gegenseitige Beziehungen zwischen verschiedenen Hydroabrasionsregimen aufzustellen und eine modellbasierte Prognose des Betonverschleißes vorzunehmen.

Simulation of hydro-abrasion loading in the laboratory. Part 2 - correlation of wear and approaches of prediction
The wear of hydraulic structures is to a great extent caused by hydroabrasive loading. The degree of exposure to such wearing action mostly depends on the flowing waters characteristics, the type, shape and composition of the transported solid phase (sediments) as well as the duration of the exposure. It is also difficult to simulate the hydroabrasive process realistically under laboratory conditions, so that different states of wear as observed in experiments could be compared to or transformed into the real hydroabrasive situations in the practice of construction. The first part of this paper presented the results of own experimental investigations on the effects of various decisive parameters on the concrete degradation due to hydroabrasion. Based on the attained comprehension and data a correlation approach was developed, which enables to estimate the concrete wear under consideration of gravitation and turbulence conditions as well as mean grain diameter. This work is presented in this second part of the paper.

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DWA informiert: Fremdwasser in Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden Bautechnik 5/2012 330 Firmen und Verbände

Kurzfassung

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Kloé, Katrin; Bödefeld, Jörg Bauwerksinspektion an Verkehrswasserbauwerken Bautechnik 5/2012 331-332 Berichte

Kurzfassung

Die Verantwortung für die Bundeswasserstraßen und die zugehörigen Anlagen hat der Bund mit Artikel 89 des Grundgesetzes an die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) delegiert, die dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) nachgeordnet ist. In den vergangenen Jahren hat die WSV zusammen mit dem BMVBS und der Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) die Abläufe der Bauwerksinspektion an den Anlagen, die zugehörigen Regelwerke sowie die unterstützenden Instrumente umfangreich überarbeitet und modernisiert. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Neuerungen in der Bauwerksinspektion.

Inspections for waterway infrastructure
By the constitution of German, the responsibility for the German waterways is delegated to the Federal Waterway Administration (WSV), which is part of the Ministry of Transport, Mobility and Urban Development (BMVBS). In recent years the WSV together with the BMVBS and the Federal Waterways Engineering and Research Institute (BAW) have received and updated the operation, the regulations and supporting tools for the inspection at the waterway constructions. The article gives an overview of the innovation in the process of inspection.

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Frese, Marianne; Bleck, Matthias; Schöner, Michael Tauchwände als Wellenbrecher Bautechnik 5/2012 333-337 Berichte

Kurzfassung

Tauchwände sind eine gängige Methode, um Treibgut von der Wasseroberfläche abzuschöpfen und so z.?B. Kraftwerkseinläufe oder Kläranlagenteile zu schützen. Die Anwendung als Wellenbrecher im Hafenbau und Küstenschutz erfolgt relativ selten, weshalb die Bemessung in den gängigen Regelwerken so gut wie gar nicht behandelt wird. Da bei dem Bau von Wellenbrechern selten nach vollständigem Schutz verlangt wird, kann eine Tauchwand eine kostengünstigere Alternative darstellen. Der Vorteil dieses Wellenbrechertyps liegt in der Erhaltung der hydraulischen Anbindung des geschützten Bereichs. Dies kann z.?B. aufgrund von ökologischen Anforderungen gewünscht sein. Durch den Erhalt des Wasseraustauschs wird der sohlnahe Sedimenttransport weniger gestört als bei herkömmlichen Wellenbrechern, was nachteilige Auswirkungen auf die Morphologie reduziert. Die Schwierigkeit bei Anwendung von Tauchwandwellenbrecher liegt in der Abschätzung der hydraulischen Wirksamkeit und der hydraulischen Belastung infolge Wellenangriffs. Der Artikel berichtet hierzu von Erfahrungen aus aktuellen Projekten und ergänzt diese um weitergehende Untersuchungen zum Verhalten dieser Bauwerke als Küstenschutzelement.

Scum boards as breakwaters - experiences and latest developments
Scum boards are a usual method to skim floating objects (e.g. debris) of the water surface e.g. to protect power plant intakes or water treatment plants. The application as a breakwater for coastal protection or port constructions is quite seldom. Thus the design of scum boards as breakwaters (baffle breakwater) is mostly not included in standard design manuals. Nevertheless as a total blockage of waves and currents is not needed for many breakwater constructions baffle breakwaters can be a cost efficient alternative as less material is required especially for large water depths. The up to a certain degree protected area is still connected to the surrounding water body which may be required e.g. for ecological reasons (water circulation and quality). In addition the bed load sediment transport will not be interrupted which will reduce the morphological impact of the breakwater (lee erosion). The difficulties in the application of baffle breakwaters are the assessment of the hydraulic function and loads especially due to wave attack. The present article describes experiences from recent projects and gives an overview about the existing design rules for baffle breakwaters.

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Dormann, Michael; Herbort, Johannes Erneuerung des Rheinhafens Bendorf Bautechnik 5/2012 338-345 Berichte

Kurzfassung

Im Dezember 2010 begannen die Bauarbeiten zur Erneuerung der Umschlagufer im Rheinhafen Bendorf. Im Rahmen dieser Baumaßnahme werden die über 80 bis 110 Jahre alten Uferwände des Hafens auf einer Länge von 430 m durch eine neue vorgesetzte Stahlspundwand ersetzt, weiterhin werden zwei Gefahrgutliegeplätze für Tankschiffe um weitere Anlegedalben verlängert und mit zusätzlichen Landgängen ausgestattet. Die Hafensohle wird auf einer Fläche von ca. 65000 m2 vertieft und damit an den bereits erfolgten Mittelrheinausbau angepasst. Mit Geländeauffüllungen bis zu 4 m Höhe wird eine neue ca. 12000 m2 große hochwassersichere Lager- und Umschlagfläche geschaffen. Die neuen Betriebsflächen erhalten eine Oberflächenbefestigung aus Verbundsteinpflaster und ein neues Entwässerungssystem einschließlich eines Regenrückhalte- und Absetzbeckens. Sämtliche Arbeiten müssen unter laufendem Hafenbetrieb erfolgen. Inzwischen sind der erste Bauabschnitt der neuen Uferspundwand einschließlich der hochwassersicheren Betriebsfläche sowie die Verlängerung der Gefahrgutliegeplätze fertiggestellt, in der ersten Jahreshälfte 2012 werden sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein. Nach der Fertigstellung steht der Rheinhafen Bendorf GmbH ein moderner und leistungsfähiger Binnenhafen mit deutlich verbesserten Bedingungen für die Berufsschifffahrt und die Umschlagbetriebe zur Verfügung.

Renewal of the Rhine-Port Bendorf - Modernization of an over 100-year old inland port
In December the construction work for the renewal of the handling quays in the Rhine-Port Bendorf started. The 80 - 110 years old bank walls will be replaced by a steel sheet piling with a length of 430 m. Also two berths for tankers will be extended by further mooring dolphins and equipped with additional gangways. A 65000 m2 area of the harbour floor will be deepened and thus adapted to the improvement of the Middle Rhine. A new flood-proof storage and handling area of about 12000 m2 will be created by means of landfills up to 4 m height. These new areas will get a surface with interlocking paving stones and a new drainage system including a rain detention and settling basin. The total work has to be carried out during full harbour operation. Meanwhile the first construction phase of the new sheet piling including the flood-proof area and the extension of the berths are finished, by the end of June 2012 the total work will be completed. Upon completion the Rhine-Port Bendorf will be a modern and efficient inland harbour with clearly improved conditions for the ship's crews and the handling companies.

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Retzlaff, Torsten Hafenentwicklung in Litauen Bautechnik 5/2012 346-349 Berichte

Kurzfassung

Der folgende Bericht geht auf die erfolgten Planungen zur zukünftigen Entwicklung und Erweiterung des Seehafens Klaipeda in Litauen ein. Eine nachhaltige Entwicklung des vorhandenen Hafens sowie dessen Erweiterung ist notwendig, um auch zukünftig den Herausforderungen des Welthandels und der stetig wachsenden Warenströme gerecht zu werden. Im Fokus der Hafenentwicklungsplanung stehen die Weiterentwicklung der bestehenden Hafeninfra- und Hafensuprastruktur sowie Vorschläge zur Verbesserung der allgemeinen Wettbewerbsfähigkeit und der Hafenverwaltung. Eine Herausforderung stellen die begrenzten Möglichkeiten einer territorialen Entwicklung des Hafens aufgrund eines angrenzenden Stadt- und Naturschutzgebietes dar. Neben den Maßnahmen zur Optimierung des bestehenden Hafengeländes wurden verschiedene Standorte an der Ostseeküste Litauens für eine externe Hafenentwicklung bewertet. Für die favorisierten Varianten waren die technischen Entwicklungspläne zu erstellen, eine finanzökonomische Bewertung durchzuführen sowie die notwendigen umweltrechtlichen Genehmigungen einzuholen.

Port development in Lituania - Projecting of the sea port Klaipeda
The following report is concerned with the implemented planning works regarding the future development and extension of Klaipeda Sea Port. A sustainable development of the existing port facilities as well as its extension will be required to meet the demanding and highly competitive challenges of global trade and the growing flow of commodities. This port development project comprises the aspects of the development of the existing port infrastructure and superstructure as well as suggestions for the improvement of the general competitiveness and the port administration. The possibilities of the territorial development of Klaipeda Port are limited to the adjacent city area as well as the adjacent natural protection area. Besides the optimization of the existing port facilities, various port locations at the Baltic Sea coast of Lithuania had to be evaluated concerning the external port development. For the most suitable alternatives the technical development plans had to be developed, the financial-economic evaluation had to be implemented as well as the required environmental approvals had to be obtained.

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Arndt, Michael; Di Pietro, Paolo; Vicari, Marco Stabilisierung des Meeresbodens in der Lagune von Venedig mit 600000 m2 Ballast-Filter-Matratzen Bautechnik 5/2012 350-353 Berichte

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Rehm, Jörg; Barthel, Rainer; Maus, Helmut Instandhaltung und statische Sicherung der Stadtpfarrkirche von Pfaffenhofen an der Ilm Bautechnik 5/2012 354-360 Berichte

Kurzfassung

Über dem Hauptschiff der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptist in Pfaffenhofen an der Ilm befindet sich ein über 520 Jahre altes Dachwerk. Das Sparrendach mit zweifach stehendem Stuhl entstand im Zuge des spätgotischen Ausbaus der Kirche am Ende des 15. Jahrhunderts und wurde bei der Erweiterung der Kirche um 1910 nach Westen ergänzt. Der Dachstuhl über dem Chorbereich wurde bereits vor 1900 erneuert. Durch Feuchteeinwirkung im Bereich der Fußpunkte war der älteste Teil des Dachstuhls in seiner Tragfähigkeit stark beeinträchtigt. Weiterhin wurden Verformungen und komplexe Rissbilder an den aufgehenden Wänden und den Gewölben festgestellt, die in einer sorgfältigen Schadensaufnahme dokumentiert wurden. Der Kirchenraum mit seiner frühbarocken Stuckausstattung stellte hohe Anforderungen an das Instandsetzungskonzept, bei dem es gleichermaßen um die Behebung lokaler Schädigungen wie um die Sicherung der aufgehenden Wände im Ganzen ging. Alle Maßnahmen konnten mit dem Ziel der größtmöglichen Erhaltung historischer Substanz geplant und ausgeführt werden. In einem weiteren Bauabschnitt ist noch die Teilunterfangung des Chores vorgesehen. Erst nach dieser Maßnahme wird die Innenrestaurierung in Angriff genommen.

Repair and static saving of the main church of Pfaffenhofen/Ilm, Germany
The main nave of St. Johannes Baptist in Pfaffenhofen a. d. Ilm still possesses its historic roof structure from the late 15th century. The couple roof with its main trusses was erected during the building's late gothic extension. its western part as added in 1910 after the historic model; the roof above the sanctuary was rebuild in around 1900. A series of damage made a thorough restoration of the church inevitable: the roof trusses' base joints were decayed, and the walls and vaults showed cracks and deformations. In a thorough survey, the damage was systematically recorded and its causes analyzed. The preservation of the church's valuable interior its 17th century stucco made special care during the restoration necessary: all measures were planned and carried out with a special focus on the conservation of historic substance. The underpinning of the sanctuary will follow in the next construction phase; the restoration of the interior is intended as the final step.

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Bundespräsident würdigt das Lebenswerk von Dr. Leonhard Obermeyer Bautechnik 5/2012 360 Persönliches

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Leitfaden zum Technischen Sicherheitsmanagement überarbeitet Bautechnik 5/2012 361 Firmen und Verbände

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Aktuelle Themen und Entwicklungen der Holzbauforschung Bautechnik 5/2012 361 Aus den Hochschulen

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Hessens größte Brücke: Das Himbächel-Viadukt Bautechnik 5/2012 362 Bautechnik aktuell

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Rubin, Helmut Marti, P.: Baustatik. Grundlagen, Stabtragwerke, Flächentragwerke Bautechnik 5/2012 362-363 Rezension

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BW-Vizepräsident Professor Engelsmann neu im Bundesvorstand der Bundesingenieurkammer Bautechnik 5/2012 362 Persönliches

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Recht: Bautechnik 5/2012 Bautechnik 5/2012 363 Recht

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Hinweispflicht des Unternehmers auf drohende Frostschäden
Anspruch wegen mangelhafter Bodenfliesen

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 5/2012 364-366 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 Inhalt

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Morgen, Karl Wa(h)re Ingenieure Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 279 Editorial

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Lindorf, Alexander; Curbach, Manfred Experimentelle Untersuchungen zur Ermüdung des Verbundes von Stahlbeton unter Querzug Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 280-288 Fachthemen

Kurzfassung

Es wurde ein Versuchsprogramm durchgeführt, bei dem die Erforschung des Verbundverhaltens zwischen Bewehrungsstahl und Beton unter kombinierter Beanspruchung aus Ermüdung und Querzug mit Rissbildung im Mittelpunkt stand. Die Untersuchungen für normalfesten und hochfesten Beton erfolgten an Ausziehkörpern mit einem durch Querzug hervorgerufenen Längsriss entlang des Bewehrungsstabes. Die hochzyklischen Versuche mit bis zu einer Million Lastwechseln beinhalteten vier verschiedene Schwingspiele mit variierenden Längsrissbreiten. Für den Vergleich der einzelnen Belastungsbedingungen wurde das Schlupfwachstum zwischen Bewehrungsstab und Beton in Abhängigkeit von der Lastwechselzahl herangezogen. Im Ergebnis stellte sich der Einfluss des Querzuges auf den Verbundwiderstand unter schwellender Belastung deutlich heraus. Je breiter der Längsriss war, desto stärker wuchs der Schlupf und desto eher versagte der Verbund. Auf der Grundlage des Schlupfwachstums wurden Dauerfestigkeitsdiagramme für die Bemessung gegen Verbundermüdungsversagen abgeleitet.

Experimental investigations on bond fatigue under transverse tension
An experimental program was carried out, which focused on investigating the bond behaviour between reinforcing steel and concrete under combined loading due to fatigue and transverse tension. The investigations for both, normal strength concrete and high performance concrete were performed on pull-out specimens with a longitudinal crack along the reinforcing bar due to transverse tension. High cyclic tests, of up to one million load cycles, were carried out for four different load levels with varying crack widths. The increase in slip between reinforcing steel bar and concrete relative to the number of load cycles was taken into account to compare various loading conditions. The influence of transverse tension on bond resistance under repeated loading became evident. The wider the longitudinal crack widths, the greater the increase in slip was and the earlier bond failure occurred. Based on slip development predictions, constant life diagrams were derived for fatigue design against bond fatigue failure.

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Bundesverband Leichtbeton wird Teil des Innovationsclusters Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 288 Aktuelles

Kurzfassung

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Scheydt, Jennifer C.; Millon, Oliver; Müller, Harald S.; Thoma, Klaus Entwicklung eines brandbeständigen ultrahochfesten Betons für hochdynamische Beanspruchungen Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 289-301 Fachthemen

Kurzfassung

Seit einigen Jahren setzt sich die Bundesregierung verstärkt mit den Auswirkungen extremer Ereignisse wie Naturkatastrophen, technische Großunfälle und insbesondere auch Terroranschläge auseinander. Infolgedessen wurde im Jahr 2007 das Programm “Forschung für die zivile Sicherheit” durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen. Hierin sollten Lösungen für den Umgang mit derartigen Bedrohungsszenarien gesucht werden.
Ein besonderes Gefährdungspotenzial besteht hierbei für Infrastrukturen des öffentlichen Verkehrs wie Tunnel oder Brücken, deren Ausfall schwere Folgen für die Versorgung der Bevölkerung haben kann. Um für den Fall der Extrembeanspruchung derartiger Infrastrukturbauwerke den größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, muss die Tragfähigkeit der baulichen Strukturen verbessert werden. Das Forschungsvorhaben AISIS hat sich im Rahmen dessen mit der Entwicklung eines brandbeständigen ultrahochfesten Betons für hochdynamische Beanspruchungen befasst. Die erzielten Forschungsergebnisse sind nachfolgend dargelegt.

Development of an ultra high strength concrete with increased resistance to fire and explosive loading
In recent years, the German Government exceedingly deals with the consequences of extreme events such as natural disasters, technical accidents and terrorist attacks. In 2007, the program “Research for Civil Security” was set up by the German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) which aimed at solutions for the handling of such menaces.
Particularly the breakdown of public transport buildings (e. g. tunnels, bridges) is supposed to involve a drastic undersupply of general public in case of attack. To avoid that, the load bearing capacity of these buildings has to be enhanced. In this context, an ultra high strength concrete with increased resistance to fire and explosive loading was developed within the research project AISIS. The project results are presented within this article.

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Schöppel, Klaus; Stenzel, Gerhard Konstruktionsregeln für Parkbauten in Betonbauweise Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 302-317 Fachthemen

Kurzfassung

In diesem Beitrag werden Konstruktionsregeln für Parkbauten dargestellt. Dabei werden Regel- und Sonderbauweisen definiert. Eine Planung gemäß den vorgeschlagenen Regelbauweisen ergibt regelkonforme Parkbauten, die der üblichen Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit derartiger Bauwerke entsprechen. Konstruktionsmöglichkeiten von Parkbauten, die von den anerkannten Regeln der Technik teilweise abweichen, werden als Sonderbauweisen bezeichnet und hinsichtlich der Risiken infolge der Abweichungen erörtert.
Falls der Bauherr eine Sonderbauweise wünscht, ist der Bauherr vom Planer auf den höheren Wartungs- und Instandsetzungsbedarf und die geringere Dauerhaftigkeit und Werthaltigkeit der Immobilie eindeutig hinzuweisen.

Construction Standards for Car Parks in Concrete Design
In this paper construction standards for car parks are described. Thereby a difference is made between standard constructions and special constructions. A design following the standard constructions leads to state-of-the-art car parks, which show an appropriate serviceability and durability. Construction methods of car parks, which do not fully follow the generally accepted codes of practice are denoted special constructions and their risks caused by the discrepancies from the generally accepted codes of practice are discussed.
If the building owner wants to have a special construction executed, the designer should clearly advise the owner of the exceeded maintenance and repair demand and the reduced durability and real property value.

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Hollmuthtunnel: Kernstadtumgehung Neckargemünd Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 317 Aktuelles

Kurzfassung

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Altmeyer, Felix; Weigl, Joachim; Scharf, Henning Sicherheitsanalyse und statisch konstruktive Ertüchtigung des Naturzugkühlturms Block E im Kraftwerk Niederaußem der RWE-Power AG Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 318-327 Fachthemen

Kurzfassung

Bauwerke sind ab dem Zeitpunkt ihrer Erstellung durch betriebliche Beanspruchung sowie Bewetterung einem Alterungsprozess unterworfen. Sie altern während der Standzeit. Tragwerke, die zum Zeitpunkt der Erstellung in Übereinstimmung mit den gültigen Normen standen, sind nach neuer Normenlage auf einmal “schwach” dimensioniert. Neue, genauere Berechnungsmethoden und bessere Kenntnis der Beanspruchung zeigen allerdings auch, dass nicht alle nach alter Normengeneration bemessenen Tragwerke den tatsächlichen Einwirkungen in vollem Umfang gerecht werden. Hier sind vor allem die mit der DIN 1045-1 erweiterten Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit zu nennen.
Der vorliegende Beitrag behandelt einen Naturzugkühlturm aus dem Jahr 1968 im Kraftwerk Niederaußem, der durch den Betrieb von nachträglich installierten Abgaseinleitungen Schädigungen erfahren hat. Geschildert werden die Bestandsaufnahme des Kühlturms, die Beurteilung der Standsicherheit mit nichtlinearen Methoden und die sich hieraus ableitende notwendige Sanierung der Kühlturmschale, um den sicheren Betrieb für die weitere Laufzeit zu gewährleisten.

Safety analysis and rehabilitation of the natural draft cooling tower Block E at the power plant of Niederaußem
From the moment of their erection, buildings are exposed to weather and loading. They constantly deteriorate.Buildings that have been erected in compliance with the relevant codes are all of a sudden “weak” compared to current codes and regulations.
New and more “close to reality” methods of calculation and better knowledge of the loading situation shows that not all buildings that are built within the regulations of the old codes have the ability to fulfil the actual demands. This applies in particular to the serviceability limit state of the DIN 1045-1.
The report at hand deals with a natural draft cooling tower from 1968 at the power plant of Niederaußem, which has been damaged as a cause of the operation of a subsequently built flue gas discharge unit.
It deals with the surveying of the cooling tower, the estimation of the ultimate limit state with nonlinear methods of calculation and the necessary rehabilitation to guarantee a safe operation during the remaining life time.

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Fontana, Patrick; Pirskawetz, Stephan Beurteilung der Wirksamkeit von Fasern zur Reduzierung von Schrumpfrissen in Beton Beton- und Stahlbetonbau 5/2012 328-334 Bericht

Kurzfassung

Es ist bekannt, dass eine Faserbewehrung die Schrumpfrissbildung in Beton vermindern kann. In der Literatur finden sich jedoch zum Teil widersprüchliche Angaben über die Wirksamkeit unterschiedlicher Faserarten, und deren Wirkungsmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Fasern, die in Deutschland als Betonzusatzstoff eingesetzt werden sollen, bedürfen einer Zulassung durch das DIBt, das für den Nachweis ihrer Wirksamkeit zur Verminderung der Schrumpfrissbildung ein Prüfverfahren mit großformatigen Platten vorschreibt. In diesem Bericht werden die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, in der die Eignung verschiedener Prüfverfahren hinsichtlich der Beurteilung der Wirksamkeit von Polymerfasern untersucht wurde. Dieser Bericht ist eine verkürzte Fassung eines Beitrags zum 52. Forschungskolloquium des DAfStb.

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