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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Akkermann, Jan; Weiler, Simon Risse in Fundamenten von Onshore-Windenergieanlagen - Auswirkungen des frühen Zwangs Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 2-11 Fachthemen

Kurzfassung

Bei der Herstellung von Fundament-Kreisplatten aus Stahlbeton für Onshore-Windenergieanlagen wird immer wieder eine radiale Rissbildung in der Erhärtungsphase des Betons beobachtet. Ausgehend von einem kontinuumsmechanischen Hydratationsmodell werden mittels numerischer Simulation die Vorgänge bei der Erhärtung untersucht und mit in situ festgestellten Schädigungen verglichen. Hierbei werden die wesentlichen betontechnologischen, thermischen und mechanischen Parameter identifiziert. Es werden Empfehlungen für die Ausführung in der Praxis unterbreitet.

Cracks in foundations of onshore wind energy plants - effects of early constraint
During the construction of circular foundation-plates made of reinforced concrete a radial cracking in the hardening phase of the concrete is observed often. Basing on a continuum-mechanic hydration model, the processes during hardening are studied by numerical simulations and compared with damages detected in situ. Hereby the main concrete technology, thermal and mechanical parameters are identified. Recommendations for the practical execution are proposed.

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Betonkanu-Regatta 2017 in Köln Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 11 Aktuelles

Kurzfassung

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Selleng, Christian; Meng, Birgit; Gröger, Katja; Fontana, Patrick Einflussgrößen auf die Wirksamkeit einer Wärmebehandlung von Ultrahochfestem Beton (UHFB) Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 12-21 Fachthemen

Kurzfassung

Mittels Wärmebehandlung lassen sich die hervorragenden Eigenschaften von UHFB nochmals verbessern. Die für eine optimale Umsetzung relevanten Randbedingungen werden aktuell in der Fachwelt diskutiert. In dieser Veröffentlichung werden die Ergebnisse eines Forschungsprojekts vorgestellt, das die Wirkung verschiedener Einflussgrößen bei der Wärmebehandlung auf die Eigenschaften von UHFB zum Thema hatte. Dabei wurden die Art des Schutzes gegen das Austrocknen, die Vorlagerungszeit und die Haltezeit variiert. Um die zugrunde liegenden Prozesse zu verstehen, wurde der Phasenbestand mittels Röntgendiffraktometrie untersucht.
Die höchsten Druckfestigkeiten des UHFB ließen sich bei einer Wärmebehandlung mit Wasserlagerung erzielen, da hierbei eine weitere Hydratation begünstigt wird. Vergleichsweise niedriger waren die Steigerungen bei einer Behandlung mit Schutz vor Austrocknung, während eine ungeschützte Behandlung zu deutlich geringeren Festigkeiten führte. Die Vorlagerungszeit beträgt im Idealfall einige Tage, um die Ausbildung eines offenbar günstigen Ausgangsgefüges sicherzustellen. Die Haltezeit sollte möglichst ausgedehnt sein, weil die Hydratation entsprechend lange gefördert wird.
Im oberflächennahen Bereich war unter bestimmten Bedingungen eine Zonierung zu beobachten, deren Ursachen und Folgen, insbesondere in Bezug auf die Dauerhaftigkeit, weitere Forschung erfordern.

Influencing factors for the effectivity of heat treatment of ultra-high performance concrete (UHPC)
Using heat treatment, the excellent properties of UHPC can be further improved. The relevant conditions for an optimal realisation are currently in discussion among experts. In this paper the results of a research project are presented. It was focused on the impact of different factors of heat treatment influencing the properties of UHPC. Therefore, the type of protection against drying, the pre-storage time and the dwell time were varied. To understand the underlying processes, the phase composition was determined via X-ray diffraction.
The highest compressive strength was reached with a heat treatment in hot water, because a broader hydration was promoted. The increase of strength was comparatively less with a treatment with protection against drying, while an unprotected treatment led to a significantly lower strength. The pre-storage time covers ideally a few days, to ensure the formation of a favourable initial texture. The dwell time should be as long as possible, because the hydration is proceeded.
Under certain conditions a zonation occurred in the superficial area. Its causes and implications, especially with respect to durability, need further research.

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Ma, Jianxin; Dehn, Frank Schwind- und Kriechverhalten von Beton auf Basis eines alkalisch-aktivierten Hüttensands Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 22-30 Fachthemen

Kurzfassung

In diesem Beitrag werden die Erkenntnisse einer experimentellen Studie zum Schwind- und Kriechverhalten von Beton auf Basis eines alkalisch-aktivierten Hüttensands (AAS-Beton) zusammengefasst und mit den für Portlandzement-Beton bekannten Schwind- bzw. Kriechmodellen verglichen. Für den untersuchten AAS-Beton wurde eine repräsentative Zusammensetzung ausgewählt, die bzgl. des Hüttensandeinflusses einen großen Anwendungsbereich abdeckt und somit grundsätzliche Aussagen und eine Übertragbarkeit bzgl. des Langzeitverformungsverhaltens auch für andere AAS-Betone zulässt.

Shrinkage and creep behavior of alkali-activated slag concrete
Based on an experimental study, this paper summarizes constitutive findings for the shrinkage and creep behaviour of concrete based on alkali-activated slag in comparison to well-known coherences for Portland cement concrete. For the investigated alkali-activated slag concrete (AAS concrete) a representative composition was chosen which covers a wide spectrum of application areas as well as enables basic statements and transferability to other AAS concretes.

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von der Haar, Christoph; Marx, Steffen Ein additives Dehnungsmodell für ermüdungsbeanspruchten Beton Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 31-40 Fachthemen

Kurzfassung

In diesem Beitrag wird das Dehnungsverhalten von ermüdungsbeanspruchtem Beton auf Grundlage eines additiven Dehnungsmodells betrachtet. In dem Modell setzen sich die Dehnungen des Betons aus elastischen, viskosen, thermischen und schädigungsinduzierten Dehnungen zusammen. Die einzelnen Dehnungsanteile entwickeln sich individuell in Abhängigkeit von der Zahl der Lastwechsel, der Versuchsdauer und den zyklischen Beanspruchungsparametern. Kernstück des Beitrags ist die Bestimmung eines kriechaffinen Beanspruchungsniveaus, um den viskosen Verformungsanteil in Abhängigkeit von der Ermüdungsbeanspruchung abzuschätzen.
Die gemessenen Dehnungen ermüdungsbeanspruchter Betonproben werden entsprechend der additiven Modellvorstellung zerlegt und analysiert. Durch dieses Vorgehen bieten sich neue Erkenntnisse zum Dehnungs- und Materialverhalten von Beton bei Ermüdungsbeanspruchung.

An additive strain model for fatigue-loaded concrete
In this contribution, the deformation behaviour of concrete is considered according to an additive strain model. The model assumes that under cyclic loads elastic, viscous, thermal and damage-induced strains occur in concrete. The strain components develop independently of each other as a function of the number of load cycles, the test duration and stress level. This thesis focuses on the determination of a creep-relevant stress level to estimate the viscous deformation component. The creep-relevant stress level is the stress level which causes the same viscous deformations under constant loads as under cyclic loads for the same test duration.
Experimentally measured fatigue strains of concrete specimens are separated into the strain components assumed by the additive strain model. The components are evaluated and analysed individually. The investigations show new findings of the strain and material behaviour of fatigue-loaded concrete.

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Strieder, Emanuel; Hilber, Raimund; Murr, Roland; Bergmeister, Konrad Entwicklung der Materialeigenschaften im jungen Massenbeton - Bestimmung des zeitlichen Verlaufs der Materialparameter in der Hydratationsphase als Basis für die Modellierung der Risswahrscheinlichkeit im Massenbeton Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 41-49 Fachthemen

Kurzfassung

Bei Massenbetonbauteilen ist die Berechnung der Rissbildung und Rissbreiten umstritten. Auch die Ermittlung der Mindestbewehrung für Stahlbetonbauteile aus Massenbeton wird immer wieder kontrovers diskutiert. Sowohl die baupraktische Erfahrung als auch aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die normgemäße Ermittlung der Mindestbewehrung nach EC2 bei Massenbeton nicht zielführend ist.
Die Gefahr der Frührissbildung kann mithilfe nichtlinearer FE-Berechnungen unter Berücksichtigung der zeitlichen Entwicklung der relevanten Materialparameter abgeschätzt werden. Versuchsergebnisse mit geeigneten Betonrezepturen sind eine solide Basis für FE-Berechnungen zur Rissminimierung. Der vorliegende Artikel zeigt Versuchsergebnisse der zeitlichen Entwicklung von mechanischen Eigenschaften und der Hydratationswärmefreisetzung unterschiedlicher Bindemittel im Beton. Materialentwicklungsfunktionen werden anhand der Prüfergebnisse angepasst. Diese dienen als Grundlage für die Ermittlung der während der Hydratation im Beton auftretenden Spannungen und der daraus folgenden erforderlichen Mindestbewehrung. Dadurch soll ein Beitrag zur Reduktion der Mindestbewehrung geleistet werden.

Development of Material Properties in Young Mass Concrete -Determination of the Development of Material Properties during Hydration as Basis for Modelling Crack ability in Mass Concrete
The calculation of crack development and crack width in mass concrete and the calculation of the appropriate minimum reinforcement to control crack width in mass concrete is controversial.
The practical experience on construction site and current research show that the minimum reinforcement calculated according to modern codes (Eurocode 2) is unrewarding.
The danger of early cracking can be calculated using nonlinear time history FE-calculations considering the development of material properties. Good bases for all calculations are experimental results of the materials. The current article shows test results of concrete containing different types of cement. Functions for the development of the mechanical properties and heat development are adapted. With this test results the stresses in the concrete and the resulting minimum reinforcement can be calculated properly. This contributes to a reduction of the minimum reinforcement in mass concrete.

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 1/2017 Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 51-56 Beton- und Stahlbetonbau aktuell

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Nachrichten:
Neuer Vorstand der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau gewählt / Hochschuldozententage 2016: Fachtagung in Mannheim mit Exkursion zum El Dorado der Betonsandwichgebäude “Eastsite” / DFG gratuliert Manfred Curbach zum Deutschen Zukunftspreis / “Die ETA lohnt sich” / Konvent der Baukultur 2016 in Potsdam / VDI-Arbeitskreis Technikgeschichte / Fritz-Höger-Preis für Backstein-Architektur / Call for abstracts: 15th International Probabilistic Workshop

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 1/2017 57-58 Veranstaltungskalender

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Annual table of contents / Jahresinhaltsverzeichnis: Geomechanics an Tunnelling 2016 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 1-20 Annual table of contents

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Content: Geomechanics and Tunnelling 1/2017 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 Inhalt

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Thuro, Kurosch Rock Slopes - Rock Falls / Felsböschungen und Sturzprozesse Geomechanics and Tunnelling 1/2017 2 Editorials

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News: Geomechanics and Tunnelling 1/2017 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 3-11 News

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Ceremonial breakthrough in the Bad Cannstatt Tunnel / Feierlicher Durchschlag im Tunnel Bad Cannstatt
Salini Impregilo reaches a milestone on the Riyadh Metro Project / Salini Impregilo erreicht Meilenstein im Riad-Metro-Projekt
New Autotunnel in Karlsruhe awarded / Neuer Autotunnel in Karlsruhe vergeben
Ground breaking for new S-Bahn tunnel in Gateway Gardens / Spatenstich für neuen S-Bahntunnel in Gateway Gardens
Joint Venture gains framework contract from London Underground / Joint Venture erhält Rahmenauftrag von London Underground
Design services for the Mittlerer Ring in Munich awarded / Planungsleistungen für den Mittleren Ring in München vergeben
North bypass Zürich: start of construction of the 3rd bore of the Gubrist Tunnel / Nordumfahrung Zürich: Baubeginn 3. Röhre Gubristtunnel
Pfons-Brenner contract tendered / Baulos Pfons-Brenner ausgeschrieben
Porr takes over Franki Grundbau / Porr übernimt Franki Grundbau
Call for papers - Topics for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

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Sellmeier, Bettina; Thuro, Kurosch Comparison of two 3D rockfall codes on behalf of a case study in the Bavarian Alps Geomechanics and Tunnelling 1/2017 15-23 Topics

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Rockfall events along main traffic routes in alpine regions emphasize the necessity of enhancing hazard assessment, especially in terms of rockfalls. In the field of regional rockfall modelling it becomes more and more important to work with 3D rockfall codes to account for morphological structures. Due to the general scale of regional rockfall modelling it is in most cases not possible to collect quantitative field data. Thus the input parameters are determined according to disposition models like in the Bavarian hazard map. The current paper deals with a detailed rockfall study which was accomplished during rockslope scaling works in the Bavarian Alps. The rock slope consisting of the Hauptdolomite-Formation extends along the federal road B 305 north of the village of Schneitzlreuth in Bavaria. Due to attending rockslope scaling works in cooperation with the State Agency for Construction in Traunstein, a quantification of block dimensions according to real rockfall field tests was possible. After having determined the three main block axes for over 300 rocks, rockfall modelling were accomplished applying the 3D rockfall codes Rockyfor3D and RAMMS::Rockfall. One part of the parameter studies covers the main proportion of the detected block sizes using Rockyfor3D. The second part of the study presents a comparison of the Rockyfor3D and RAMMS::Rockfall outcomes, taking the same block class for both codes into account. This paper demonstrates the limits and possibilities of using different 3D rockfall codes taking detailed field data into account.

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Mölk, Michael; Rieder, Benedikt Rockfall hazard zones in Austria. Experience, problems and solutions in the development of a standardised procedure / Steinschlag-Gefahrenzonen in Österreich. Erfahrungen, Probleme und Lösungsansätze bei der Entwicklung einer standardisierten Vorgangsweise Geomechanics and Tunnelling 1/2017 24-33 Topics

Kurzfassung

The Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK) set up a partnership in 2011 to deal with “Risk management for gravitational natural hazards in landuse planning”. As gravitational natural hazards have a decisive influence on development in the Alpine Region, standard procedures were developed for the assessment of the relevance of these processes for landuse planning. This paper describes the recommended procedure for the assessment of hazards affecting permanent settlements from rockfall in a top-down approach. The first step to define potential conflicts between the maximum run-out of rockfall processes and the presence of settlements is a conservative empirical assessment based on rock outcrops serving as potential detachment zones and the maximum reach of such rockfalls, leading to a hazard indication map. This approach is only based on existing cartographic information, field investigations are not necessarily involved at this stage. To ensure conservative results, the use of a high-resolution 1 m ground model to identify rock outcrops is recommended. The next step includes a thorough examination of those areas in the hazard indication map with conflicts between the maximum reach/run-out of falling blocks and settlements. This stage includes field investigations with mapping of maximum reach blocks, block size distributions, underground conditions of the transit zone and the condition of rock outcrops that act as potential detachment zones. All this information is subsequently integrated into a 3D rockfall simulation. As a result the modelling enables a delineation of areas out of reach (no rockfall hazard), areas with potential impact energies ≤ 100 kJ (low intensity) and areas with potential impact energies > 100 kJ (high intensity).
Im Rahmen der Österreichischen Raumordnungskonferenz (ÖROK)-Partnerschaft “Risikomanagement für gravitative Naturgefahren in der Raumplanung” wurden Empfehlungen erarbeitet, die eine standardisierte Vorgangsweise zur Abgrenzung von Steinschlaggefährdungsbereichen beschreiben. Im Forstgesetz von 1975 (§ 11) ist eine differenzierte Abgrenzung von Gefahrenzonen für den Prozess Steinschlag/Felssturz nicht explizit vorgesehen, es wird lediglich die Ausweisung von Hinweisbereichen angeführt, die möglicherweise von Rutschungen oder Steinschlag betroffen sein könnten. Gleiches gilt für die Gefahrenzonenplanverordnung BGBL 436/1976. Die Raumordnungsabteilungen der Länder fordern jedoch eine ausreichend zuverlässige Abgrenzung von durch Steinschlagprozesse potenziell gefährdeten Flächen. Daher wurde im Rahmen der Strategie 2020 der Wildbach- und Lawinenverbauung die Einführung einer geeigneten Vorgangsweise - vorerst in je einer Testgemeinde je Bundesland - vereinbart. Der Beitrag beschreibt eine auf der ÖROK-Empfehlung basierende praktikable Methodik, mit der Gefährdungsbereiche nachvollziehbar identifiziert und dargestellt werden können. Darüber hinaus werden aus den Erfahrungen bei der Bearbeitung von Testgebieten Empfehlungen abgeleitet, die sicherstellen sollen, dass künftig einheitliche Ergebnisse erzielt werden.

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Zumbrunnen, Thomas; Thuro, Kurosch; König, Sebald Dealing with natural hazards along federal and state roads in Bavaria / Umgang mit gravitativen Naturgefahren entlang von Bundes- und Staatstraßen in Bayern Geomechanics and Tunnelling 1/2017 34-46 Topics

Kurzfassung

Roads in the municipal Berchtesgaden are among the traffic infrastructure in Germany most highly endangered by natural hazards. Landslide, avalanche, rockfall and debris flow events led to repeated accidents and road closures. In order to improve the safety of main roads, a three-stage approach has been introduced by the responsible road authority, especially in the light of finding the most suitable and sustainable solutions quickly. The first stage was a systematic spatial detection and delineation of all risk areas, as well as assessment of the level of risk and the resulting urgency. Based on this assessment, a more detailed investigation was conducted, leading to the development of tailored protection concepts. The main criteria for the entire design phase of any measure have always been the necessary level of protection, reasonable costs and environmental compatibility. Matching all these requirements is critical for rapid construction and therefore a reasonable use of resources. A good example of this approach is the integral protection concept for the B 21 main road with its central structure of a multifunctional protection gallery near Baumgarten. This has been completed recently, and several other projects are currently under construction.
Die Straßen im Landkreis Berchtesgadener Land zählen zu den am stärksten durch Naturgefahren gefährdeten Strecken in Deutschland. Rutschungen, Lawinen-, Steinschlag- und Murereignisse führen hier immer wieder zu Unfällen und Straßensperrungen. Um die Sicherheit auf den überregionalen Straßen bestmöglich, nachhaltig und schnell zu verbessern, wurde vom zuständigen Staatlichen Bauamt eine dreistufige Vorgehensweise eingeführt. Sie soll helfen, Mittel gezielt einzusetzen, Maßnahmen an den dringendsten Punkten zu realisieren und langwierige, teure Fehlplanungen zu vermeiden. Erster Schritt war die räumliche Erfassung und Abgrenzung aller Gefahrenbereiche sowie die Beurteilung des jeweiligen Risikos und der daraus resultierenden Dringlichkeit. Erst nach dieser Bewertung konnten in einem nächsten Schritt vertiefte Untersuchungen stattfinden und mit der Entwicklung von Schutzkonzepten begonnen werden. Entscheidend für die Umsetzung einer Maßnahme sind dabei die Schutzwirkung, die Wirtschaftlichkeit und die Umweltverträglichkeit einer Planung. Ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise ist das derzeit in Bau befindliche integrale Schutzkonzept an der Bundesstraße 21 mit seinem zentralen Bauwerk, der multifunktionalen Schutzgalerie bei Baumgarten.

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Nickmann, Marion; Schweigl, Theresa; Thuro, Kurosch Engineering geological and geotechnical analysis of a rock slide in the quarry Frauenmühle near Metten (Lower Bavaria) / Ingenieurgeologisch-geotechnische Analyse einer Felsrutschung im Steinbruch rauenmühle bei Metten (Niederbayern) Geomechanics and Tunnelling 1/2017 47-58 Topics

Kurzfassung

In spring 2008 a rock slide detached from one of the walls in the quarry “Frauenmühle” locally used as climbing park, mobilizing a volume of 50 m3. The binary granite is relative fresh on the bottom of the walls, but the weathering increases significantly to the natural surface. The bedrock shows an orthogonal joint system enabling the so-called “Wollsackverwitterung”. Mapping of the joints followed by a kinematic analysis of the quarry wall by DIPS (Rocscience) indicates the slope failure to be of a planar sliding type on a medium-steep dipping plane. As the contributing factor for the slide, weathering along the plane has to be considered. Thereby the destruction of rock bridges downgrades the overall shear strength. A stability analysis based on the reconstructed block geometry and the determined shear parameters verifies the instability of the block. For today's situation, the kinematic analysis detects some critical intersections of joints being able to generate slide wedges.
Im Frühjahr 2008 ereignete sich im als Klettergarten genutzten Steinbruch Frauenmühle eine Felsrutschung, bei der sich ein Block von ca. 50 m3 aus einer der Steinbruchwände löste. Der hier anstehende Zweiglimmergranit ist im Fußbereich relativ frisch, zur Geländeoberfläche hin nimmt die Verwitterung deutlich zu. Das Gebirge zeigt ein orthogonales Kluftsystem, von dem aus die sogenannte Wollsackverwitterung angreift. Eine Trennflächenaufnahme und kinematische Analyse der Ausbruchwand mithilfe von DIPS (Rocscience) legt nahe, dass es sich bei der Rutschung um planares Gleiten auf einer mittelsteil aus der Wand fallenden Trennfläche handelte. Als entscheidender Faktor für das Abgleiten ist die Verwitterung zu sehen. Eine Stabilitätsanalyse mithilfe der rekonstruierten Blockgeometrie und der ermittelten Reibungsparameter stützt die Vermutung, dass die Zerstörung ehemaliger Felsbrücken durch fortschreitende Verwitterung zum Versagen führte. Für die heutige Situation identifiziert die kinematische Analyse mehrere kritische Verschneidungen, die in der bestehenden Wand Gleitkeilbildung ermöglichen können.

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Hofmann, Robert; Sausgruber, Johann Thomas Creep behaviour and remediation concept for a deep-seated landslide, Navistal, Tyrol, Austria / Kriechverhalten und Sanierungskonzept einer Großhangbewegung, Navistal, Tirol, Österreich Geomechanics and Tunnelling 1/2017 59-73 Topics

Kurzfassung

In the valley of Navis, the village of Kerschbaum with 84 houses stands on a slowly downhill moving, relatively corase grained, aqua bearing earth-flow/-slide about 40 m thick. This secondary movement overlies a deep-seated rock slide. The rates of movement at the surface of the earth-flow/-slide were between 1 und 3 cm/a before the implementation of remedial works. Starting from the geotechnical and geomechanical model of the slope, measures were developed, which were intended to reduce the movement. A monitoring system was installed to provide information about the movement and slope water conditions of the earth-flow/-slide and the sliding rock mass. In order to estimate the creep behaviour of the earth-flow/-slide, the ductility index ILZR was determined from shear tests. A simple flow law was assumed for the estimation of the change of creep rate. Measurements over a period of about 18 months after the first phase of remedial works show rates between 0.5 and 1.2 cm/a. The reduction of the rate of movement is compared with the creep model applied and the viscosity index ILZR to check the validity.
Im Navistal steht auf einem sich langsam talwärts bewegenden, lockergesteinsartigen, etwa 40 m mächtigen, wasserführenden Schuttstrom, der seinerseits als Sekundärbewegung einer tiefreichenden Felsgleitmasse aufliegt, die Siedlung Kerschbaum mit 84 Häusern. Die Bewegungsgeschwindigkeiten an der Oberfläche des Schuttstroms betrugen vor der Setzung von Sanierungsmaßnahmen zwischen 1 und 3 cm/a. Aufbauend auf das ingenieurgeologische und geotechnische Modell des Hangs wurden Maßnahmen entwickelt, die zur Verringerung der Bewegungen führen sollen. Ein installiertes Monitoringsystem gibt Auskunft über Bewegungen und Hangwasserverhältnisse des Schuttstroms und der Felsgleitmasse. Für die Abschätzung des Kriechverhaltens der Schuttstrommasse wurde aus Scherversuchen der Viskositätsindex ILZR ermittelt. Mit diesem erfolgte unter der Annahme eines einfachen Fließgesetzes die Abschätzung der Änderung der Kriechgeschwindigkeit. Messungen nach der ersten Sanierungsphase über einen Zeitraum von 18 Monaten zeigen Geschwindigkeiten zwischen 0,5 und 1,2 cm/a. Die Geschwindigkeitsreduktion wird mit dem verwendeten Kriechmodell und dem Viskositätsindex ILZR verglichen und die Gültigkeit überprüft.

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Wendeler, Corinna; Bühler, Yves; Bartelt, Perry; Glover, James Application of three-dimensional rockfall modelling to rock face engineering / Anwendung eines 3D-Steinschlag Modells für Felssicherungen Geomechanics and Tunnelling 1/2017 74-80 Topics

Kurzfassung

Many problems in engineered rock faces involve evaluation of the efficiency of rockfall mitigation measures, specifically rockfall dams, embankments and catch nets. Existing rockfall trajectory models are not suited for this purpose because they do not consider the non-linear dynamics of rock motion, which is highly dependent on rock size, shape and impact configuration. In this paper, we discuss the application of the new 3D rockfall modelling tool RAMMS::Rockfall, which computes rock-ground interactions using hard-contact impact mechanics. The model is applied to evaluate the effectiveness of a rockfall bank at the Geobrugg/WSL test site in Walenstadt, Switzerland.
Viele Fragestellungen bezüglich Steinschlagschutz betreffen die Effizienz von Schutzsystemen, vor allem bei einer Neubeurteilung von Steinschlagschutzwällen, -dämmen sowie flexiblen Fangnetzen. Viele bestehende Steinschlag-Trajektorien-Modelle sind nicht geeignet für diesen Zweck, da sie das nichtlineare Verhalten der Steinbewegung, die stark von der Größe und Form der Sturzblöcke sowie den Aufschlagparametern abhängt, nur ungenügend abbilden. In dem vorliegenden Beitrag wird die Anwendung des neuen 3D-Steinschlagmodells RAMMS::Rockfall vorgestellt, das die Interaktion zwischen Stein und Untergrund mittels mechanischer Modelle berechnet, die von einem harten Kontakt zwischen den beiden Einflussgrößen (Stein und Untergrund) ausgehen. Das Berechnungsmodell wird an einem Fallbeispiel angewendet, um die Effizienz eines Steinschlagdamms in der gemeinsamen Testanlage der Firma Geobrugg AG und der WSL in Walenstadt, Schweiz, zu überprüfen und neue Schutzmaßnahmen zu planen.

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Martinelli, Daniele; Winderholler, Rodrigo; Peila, Daniele Undrained behaviour of granular soils conditioned for EPB tunnelling - A new experimental procedure Geomechanics and Tunnelling 1/2017 81-89 Topics

Kurzfassung

This paper presents a characterisation campaign carried out on granular soils conditioned for EPB tunnelling using a modified direct shear box. The main objective of soil conditioning is the reduction of its shear strength to control the counterpressure inside the bulk chamber. In order to preserve the pseudo-fluid characteristics of the conditioned soil mass, the main concerning parameters are their undrained properties. To characterise the undrained behaviour an adopted watertight direct shear apparatus was used. The purpose of this research is to define a simplified testing procedure for conditioned soil, analysing its feasibility and reliability with resources that can be found at any laboratory or job site. A comparison between the results obtained under dry and conditioned conditions is presented for three different cohesionless soils. The choice of the materials studied has been made in order to cover a wide range within sands grain size.

Undräniertes Verhalten von grobkörnigen Böden für Vortriebe mit EPB-Schilden - Ein neues experimentelles Verfahren.
Dieser Beitrag stellt Untersuchungen an grobkörnigen konditionierten Böden, wie sie bei Vortrieben mit EPB-Schilden vorkommen, mittels eines modifizierten Rahmenschergeräts vor. Das Hauptziel der Bodenkonditionierung ist die Reduzierung der Scherfestigkeit, um den Stützdruck in der Abbaukammer zu steuern. Um das undränierte Verhalten zu untersuchen, wurde ein wasserdichtes Rahmenschergerät entwickelt. Ziel der Entwicklung ist die Definition sowie die Überprüfung der Durchführbarkeit und der Zuverlässigkeit eines vereinfachten Prüfverfahrens für konditionierte Böden mit Mitteln, die in jedem Labor oder auf jeder Baustelle gefunden werden können. Abschließend werden die Ergebnisse von Untersuchungen an drei verschiedenen nichtbindigen Böden unter trockenen und konditionierten Bedingungen vorgestellt. Die untersuchten Böden decken ein breites Spektrum der Korngrößenverteilungen für Sande ab.

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Conference Report: Geomechanics an Tunnelling 1/2017 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 90-91 Conference Report

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Forum Tunnelbau and exhibition “Historic Alpine tunnels” at the RWTH Aachen University / Forum Tunnelbau und Ausstellung “Historische Alpendurchstiche” an der RWTH Aachen University

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Site Report: Geomechanics an Tunnelling 1/2017 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 92-93 Site Report

Kurzfassung

The new Eibsee gondola on the Zugspitze: Dywidag systems for Germany's highest construction site / Die neue Eibsee-Gondel auf der Zugspitze: Dywidag-Systeme für Deutschlands höchste Baustelle

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Product Informationen: Geomechanics an Tunnelling 1/2017 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 94-100 Product Informationen

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Securing and documenting rock slopes, detecting slides / Felshangsicherungen dokumentieren, Rutschungen erkennen
Simplified design approach for rockfall meshes: MacRo 1 Software / Vereinfachter Berechnungsansatz für Schutznetzverhängungen: MacRo 1 Software
Professional geomonitoring services - DMT Safeguard

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Diary of Events: Geomechanics an Tunnelling 1/2017 Geomechanics and Tunnelling 1/2017 100-102 Diary of Events

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Mauerwerk: Jahresinhaltsverzeichnis 2016 Mauerwerk 1/2017 Jahresinhaltsverzeichnis

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Inhalt: Mauerwerk 1/2017 Mauerwerk 1/2017 Inhalt

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