abo_gift abo_online abo_print abo_student abo_test angle_left angle_right angle_right_filled arrow_big_down arrow_big_down_filled arrow_big_left arrow_big_left_filled arrow_big_right arrow_big_right_filled arrow_big_up arrow_big_up_filled arrow_dropdown_down arrow_dropdown_up arrow_small_left arrow_small_left_filled arrow_small_right arrow_small_right_filled arrow_stage_left arrow_stage_left_filled arrow_stage_right arrow_stage_right_filled caret_down caret_up close close_thin close_thin_filled contact download_thick download_thick_filled download_thin download_thin_filled ebook edit element_headline element_label element_relatedcontent lock mail minus page page_filled pages pages_filled phone plus print print_filled quotationmarks_left quotationmarks_right search send share share_filled shoppingcart_big shoppingcart_big_filled shoppingcart_header shoppingcart_small shoppingcart_small_filled social_facebook social_googleplus social_linkedin social_pinterest social_twitter social_xing social_youtube user_big user_small

Artikeldatenbank

Filter zurücksetzen
  • Autor(en)

  • Sprache der Veröffentlichung

  • Erschienen

  • Rubrik

Zeitschriften-Selektion

  • Alle auswählen Keine auswählen
Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Ein "EKG" für Bauwerke Bautechnik 6/2013 347 Aus den Hochschulen

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Brunn, Benjamin; Nitschke, Andreas; Schramm, Thomas Die neue indische Antarktis-Forschungsstation Bautechnik 6/2013 348-353 Berichte

Kurzfassung

Die erste Herausforderung dieses außergewöhnlichen Projektes bestand im Zusammenführen aller Beteiligten: Den indischen Bauherrn, die norwegischen und deutschen Baufirmen und die Autoren als Generalplaner sowie Bauüberwacher und Kopf eines Teams mit zwei Sub-Planern für Architektur und Haustechnik. Die zweite Herausforderung war die Antarktis. Planungsgrundlagen, die sonst aus Normen entnommen werden können, mussten zunächst ermittelt werden, z.B. Wind- und Schneelasten sowie Eisbedingungen. Alle Materialien mussten für den Einsatz im antarktischen Klima geeignet sein. Eine dritte Herausforderung war die Logistik. Alle Komponenten mussten in 20-Fuß-Container passen, die für Hubschraubertransporte nicht zu schwer sein durften. Der Zeitraum für den Bau während des antarktischen Sommers ist sehr kurz. Alle Randbedingungen spiegeln sich im Gebäude wider. Form und Materialien sind auf Ort, Klima und Logistik abgestimmt. Das dreigeschossige Containergebäude mit 52 m Länge und 30 m Breite kann 47 Personen beherbergen und enthält Labore, eine Garage, eine Werkstatt, Wohn- und Büroräume, ein Kino, einen Sportraum, eine Bibliothek, einen Speiseraum und einen Salon mit Blick über das Meer. Dieses durch die indische Regierung veranlasste Projekt eines hochmodernen Gebäudes konnte erfolgreich durch eine enge Zusammenarbeit internationaler Teilnehmer sowie deren Leidenschaft für das gemeinsame Ziel, dem gegenseitigen Vertrauen zueinander und dem Respekt voreinander und vor der Natur realisiert werden.

New Indian Research Station at Larsemann Hills, Antarctica
The first challenge of this extraordinary project was the integration of all involved parties: The Indian client, the Norwegian and German construction companies and the authors as general planners and site supervisors being head of a team with two sub-consultants for architecture and building services. The second challenge was Antarctica. Planning bases usually taken from standards had to be ascertained, e.g. wind loads, snow and ice conditions. All materials needed to be suitable for Antarctic climate conditions. A third challenge was the logistics. All components had to fit into 20-foot containers, which in turn required being light enough for helicopter transport. The time frame for construction during the Antarctic summer is short. All boundary conditions are reflected in the building; form and material are suited for the location, climate and logistics. The three-storey container building, which is 52 m long and 30 m wide, can accommodate 47 people and contains laboratories, a garage, workshop, living and office areas, a cinema, fitness room, library, dining hall and lounge with a view of the ocean. The Indian government initiated this state-of-the-art project, which was successfully completed through the co-operation of international participants with passion, faith and respect for each other and nature.

x
Schrems, Maximilian; Kotnik, Toni Zur Erweiterung der grafischen Statik in die 3. Dimension Bautechnik 6/2013 354-358 Aufsätze

Kurzfassung

Im 19. Jahrhundert wurden grafische Methoden - 1866 von Carl Culmann als “Graphische Statik” systematisiert und publiziert - dazu benutzt, den Zusammenhang zwischen geometrischer Form und innerem Kräftefluss genauer zu untersuchen. Diese Methoden wurden mehr und mehr durch analytische Verfahren ersetzt, da in den aufstrebenden Ingenieurwissenschaften die leichter zu verarbeitende numerische Berechnung, in Kombination mit physikalischen Experimenten, an Bedeutung gewann, wodurch ein Bedürfnis nach numerischer “Präzision” bestand. Heutzutage können mithilfe von digitalen Werkzeugen auch komplexe dreidimensionale Geometrien dargestellt werden und somit taucht in der Architektur wieder das Interesse an der grafischen Statik auf. Dieses Interesse gründet auf der einfachen und mathematisch präzisen Herangehensweise der grafischen Statik, mit deren Hilfe der Zusammenhang von Kraft und Form diskutiert werden kann. Die laufende Forschung an der ETH Zürich zur Erweiterung der grafischen Statik in die 3. Dimension hat einerseits das Ziel, Limitierungen des zweidimensionalen Culmann'schen Ansatzes zu überwinden, andererseits eine vektorgeometrische, visuelle und damit synthetische Methode zur Untersuchung von dreidimensionalen Kräfteflüssen zu generieren. Dabei ist wichtig, dass der Fokus auf der Betrachtung der Resultierenden und der Erforschung von deren Enstprechung im Raum liegt.

On the extension of graphical statics into the 3rd dimension
In the 19th century methods of graphical statics - systematized and published by Carl Culmann in 1866 - were used to study in more detail the relationship between form and the flow of forces. Historically, they were superseded by analytical methods, due to the relative ease of numerical calculations and the increasing importance of experimentation by the developing discipline of engineering with its need for precision. Nowadays, however, with the availability of digital tools and the possibility of visualization of geometry in 3D space, there is a re-emerging interest in graphic statics within the design process. Therefore, a visual dialogue about the flow of forces based on graphic statics should be fostered because these methods offer a simple yet precise way to discuss the geometrical dependency of form and forces. The research is part of an ongoing process to extend the methods of graphic statics to the third dimension in order to overcome, on the one hand, some of the limitations of Culmann's approach and on the other, to generate a geometrical, visual and thus synthetic method for exploring 3D equilibrium. The focus is on the resultant and on the likeness in space.

x
Müller, Werner Alterung von Bewehrungsgittern aus Polyester Bautechnik 6/2013 359-366 Aufsätze

Kurzfassung

Durch die hydrolytische Alterung ändert sich die Zugfestigkeit eines Polyester-Bewehrungsgitters im Laufe der Zeit. Nach den Empfehlungen für den Entwurf und die Berechnung von Erdkörpern mit Bewehrung aus Geokunststoffen (EBGEO) der DGGT wird dieser Effekt durch einen Abminderungsfaktor bei der Bemessung berücksichtigt. Es ist zwar im Prinzip festgelegt, wie man bei der Bestimmung eines solchen Faktors für eine chemisch bedingte Materialveränderung vorgehen soll (ISO/TR 20432), es bleiben jedoch große Freiheiten bei der Umsetzung. Die Fragen, die sich daraus bei Bewehrungsgittern aus Polyester ergeben, werden diskutiert. Es werden Bausteine eines einheitlichen Verfahrens vorgeschlagen, das sich nicht nur auf den Festigkeitsverlust, sondern auch auf die molekulare Veränderung konzentriert.

Aging of PET geodrids
Due to hydrolytic aging of the polyester material the tensile strength of PET-geogrids will change with time. According to the design recommendations (EBGEO) of the German Geotechnical Society DGGT this effect has to be taken into account by a factor of reduction. In principle the determination of the factor for chemical degradation is described in ISO/TR 20432. However, there is a considerable discretionary leeway in realizing the procedure for a special type of product. The questions, which occur from this for PET-geogrids, will be discussed in detail. Against this background building stones of a well-defined procedure are suggested, which considers not only mechanical degradation but also degradation in molecular weight.

x
Küenzlen, Jürgen H. R.; Lind, Dieter Ganzheitliche Planung eines Hochwasserrückhaltebeckens - Betrachtung von Hochwasserschutz, Naturschutz, Energieerzeugung und Naherholung Bautechnik 6/2013 367-375 Aufsätze

Kurzfassung

Die vorgestellte private Planungsvariante eines Hochwasserrückhaltebeckens zeigt, dass auch rein technische Ingenieurbauwerke unter ganzheitlicher Betrachtung ein Gewinn für die gesamte Umgebung - und nicht alleine für den Hochwasserschutz - sein können. Bei der Planung und Ausführung derartiger Bauwerke darf sich der planende Ingenieur nicht von seinem Technikbauwerk einnehmen lassen. Es ist viel mehr notwendig, das Projekt in seiner ganzen Dimension und unter Einbeziehung aller Belange zu betrachten und zu lösen. Dabei ist es unerlässlich, frühzeitig alle Beteiligten einzubeziehen und sich mit deren Vorstellungen auseinanderzusetzen, wobei auch für einen Ingenieur ein gewisses “Fingerspitzengefühl” im Umgang mit von der Baumaßnahme besonders betroffenen Anwohnern unverzichtbar ist. Ein reines “sich darauf verlassen”, dass bei öffentlichen Bauprojekten die Projektlösung alleine durch “Verwaltungsmacht” bzw. gerichtliche Auseinandersetzungen herbeigeführt werden kann, ist im 21. Jahrhundert auf keinen Fall mehr zeitgemäß. Auch das bequeme Zurückziehen auf das einfache und fast immer zutreffende Argument “Kosteneinsparung” kann nicht allein gelten, da bei Bauwerken mit Veränderung und Verlegung ganzer Flussläufe über zeitliche Dimensionen von 100 Jahren und mehr nachgedacht werden muss.

Holistic planning of a flood control reservoir
The presented private planning option of a flood control reservoir shows that even solely technical engineering structures like flood control reservoirs can prove to be beneficial for the whole environment and not only with regard to flood prevention when looked at in their entirety. The planning engineer, however, must not only concentrate on the technical structure when it comes to planning and execution of structures like that. In fact, it is necessary to regard and solve this project in its whole dimension, involving all issues. It is essential to include all parties involved and to deal with their conceptions at an early stage. This makes it indispensable for the engineer to have a certain intuition when it comes to dealing with residents who are strongly affected by the building project. In the 21st century it is not contemporary anymore to just “rely” on the notion that the solution for a project can simply be brought about by “administrative power” respectively judicial dispute. Moreover, the convenient retraction to the simple and almost always applicable argument of “cost savings” cannot solely apply because structures like this kind of retention reservoirs including the transformation and relocation of complete river courses require the need to take dimensions of 100 years and more into account.

x
Veihelmann, Karen; Holzer, Stefan M. Deutschlands älteste Betonbrücken Bautechnik 6/2013 376-379 Berichte

Kurzfassung

Die Wurzeln des modernen Betonbaus werden in der Literatur meist stiefmütterlich behandelt. Über einige Eckdaten, die von Publikation zu Publikation kopiert werden, gehen die Vorbemerkungen meist nicht hinaus. Im Rahmen eines Forschungsprojektes an der Universität der Bundeswehr in München/Neubiberg wird durch die Autoren diese Frühzeit genauer beleuchtet. Im Zuge der Arbeiten konnte Deutschlands älteste Betonbrücke ausfindig gemacht werden: Die Brücke über die Lenne bei Vorwohle. Die Brücke, deren Tragwerk bis heute nahezu unbeschädigt erhalten ist, wird nachfolgend beschrieben und in den Zusammenhang mit zwei beinahe bauzeitgleichen Schwesterbauwerken gestellt.

Germany's first concrete bridges
The early history of unreinforced concrete has received little attention until now. However, significant engineering concrete structures have been constructed long before the advent of reinforced concrete in bridge building at the end of the 19th century. In this short notice, the authors present three small arch bridges dating back to 1877/1878 which are probably Germany's oldest concrete bridges.

x
8. Internationales BUILDAIR-Symposium Bautechnik 6/2013 379 Firmen und Verbände

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Bautechnik aktuell 6/2013 Bautechnik 6/2013 381-384 Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Persönliches:
Zum 60. Geburtstag von Achim Hettler (Anton Weißenbach)
Werner Sobek mit Verdienstorden ausgezeichnet

Aus den Hochschulen:
Ehrendoktorwürde für Professor Holschemacher

Firmen und Verbände:
Stahlbau-Experte mit konsequentem Werdegang

Rezension:
Straßen und Brücken im Römischen Reich. Barow, Horst: Roads and Bridges of the Roman Empire. (Klaus Brandes, Berlin)

x
Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 6/2013 385-386 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 Inhalt

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Morgen, Karl Geiz ist geil! Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 361 Editorial

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Weber, Felix; Distl, Hans Echtzeitgeregelte Massendämpfer für Wolgograd-Brücke Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 362-372 Fachthemen

Kurzfassung

Im Mai 2010 traten auf der Wolgograd-Brücke windinduzierte Biegeschwingungen mit geschätzten Amplituden bis 40 cm auf. Seit November 2011 wird die Wolgograd-Brücke durch adaptive Massendämpfer bedämpft, deren Frequenz und Dämpfung über geregelte MR-Dämpfer in Echtzeit an die aktuelle Schwingfrequenz der Brücke angepasst sind. Im schlechtesten Fall bedämpft dieses Konzept die Brücke gleich stark wie passive Massendämpfer und in allen übrigen Fällen stärker. Diese Verbesserung ist mit ungefähr nur halb so viel Massendämpfermasse im Vergleich zu passiven Massendämpfern erreicht, was der Bauweise der Brücke entgegenkommt.

Real-time controlled tuned mass dampers for Wolgograd Bridge
In May 2010, the Wolgograd Bridge underwent wind-induced bending vibrations with estimated amplitudes of up to 40 cm. Since November 2011, the Wolgograd Bridge is mitigated by adaptive tuned mass dampers whose frequency and damping are adjusted to the actual frequency of vibration in real-time by controlled MR dampers. This concept mitigates the bridge in the worst case similarly to and in all other cases better than passive tuned mass dampers. This improvement is achieved by approximately half the mass damper mass compared to passive tuned mass dampers which is a desirable feature for the bridge construction type.

x
Breitenbücher, Rolf; Youn, Bou-Young Untersuchungen zu Betonabplatzungen an Brückenkappen infolge Frost-Taumitteleinwirkungen Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 373-381 Fachthemen

Kurzfassung

An den Beton für Brückenkappen werden zwei einander entgegenlaufende Anforderungen gestellt. Auf der einen Seite ist für einen hohen Frost-Taumittelwiderstand (XF 4) ein niedriger Wasserzementwert anzustreben, auf der anderen Seite soll dieser Kennwert nicht zu niedrig sein, um die Betonfestigkeit und damit die rissbreitenbeschränkende Bewehrung nicht zu sehr anwachsen zu lassen.
In letzter Zeit sind mehrfach Frostabwitterungen an den Oberflächen von Brückenkappen festgestellt worden. Dies wird gelegentlich damit in Verbindung gebracht, dass heute vermehrt auch bei Brückenkappen CEM II- und CEM III-Zemente anstelle der früher üblichen Portlandzemente verwendet werden. Um den Einfluss der verschiedenen beton-und ausführungstechnischen Parameter auf den Frost-Taumittelwiderstand unter den speziellen Randbedingungen von Brückenkappen zu erfassen, wurden einschlägige Laboruntersuchungen (CDF-Tests) durchgeführt. Dabei zeigte sich u.a., dass der in ZTV-ING für Kappenbetone als maximal zulässig vorgegebene w/z-Wert von 0,50 grenzwertig ist. Nur eine geringfügige Überschreitung führte zu signifikanten Frostabwitterungen. Dies zeigte sich bei den Betonen mit CEM II-Zementen noch stärker als bei denen mit CEM I-Zement. Daher kommt bei Brückenkappen der Abstimmung von Zement und Wasserzementwert eine hohe Bedeutung zu.

Investigations of concrete scaling at edge beams of bridges due to freeze deicing salt attacks
Two nearly contrary requirements are set to the concrete of edge beams on bridges. On the one hand a low water-cement-ratio is sought with respect to a sufficient freeze deicing salt resistance (XF 4). On the other hand the same characteristic value should be not too low as the concrete strength and in sequence the crack-limiting reinforcement should be kept below certain ranges.
In the last few years at several times scaling at concrete surfaces of edge beams on bridges due to the attack by freeze and deicing salt has been observed. This casually is associated with the fact, that today also in concretes for these edge beams more and more CEM II- and CEM III-cements are used - contrary to the past, where traditionally CEM I-cement had been applied. To check the influence of the various parameters of concrete and execution on the freeze deicing salt resistance considering the specific random conditions of bridges appropriate lab tests (CDF-tests) had been performed. Amongst others it could be demonstrated that the w/c-ratio, with 0.50 set in ZTV-ING as maximum allowable value, seems to be marginal. Only a small exceeding of this value resulted in significant increased scaling. This was quite more evident in the concretes with CEM II-cements than in those with CEM I. Thus the specific adjustment between cement and water-cement-ratio is of very high importance in concretes for edge beams on bridges.

x
Herrmann, Michael; Haase, Walter Tragverhalten biege- und querkraftbeanspruchter Bauteile aus funktional gradiertem Beton Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 382-394 Fachthemen

Kurzfassung

Die Gradierung von Betonbauteilen ermöglicht eine Anpassung des Bauteilinneren an das vorherrschende statische oder bauphysikalische Anforderungsprofil. Durch eine in bis zu drei Raumrichtungen kontinuierlich frei veränderbare Porosität lassen sich maßgeschneiderte Betonbauteile herstellen. Um das Potenzial der neuen Bauweise erschließen zu können, müssen das Tragverhalten untersucht und Bemessungsansätze entwickelt werden.
Nachfolgend werden die verwendeten Nachweise und die getroffenen Annahmen zur Auslegung von Bauteilen aus gradiertem Beton beschrieben. Der Einfluss des Gradientenlayouts und der verwendeten Bewehrungsmaterialien auf das Biegetragverhalten wurde in Bauteilversuchen ermittelt. Die Querkrafttragfähigkeit wurde in Abhängigkeit der Schubschlankeit untersucht und der Vergleich zur rechnerischen Tragfähigkeit nach Norm gezogen. Der vorliegende Aufsatz soll somit einen Beitrag zum Verständnis der Besonderheiten im Tragverhalten gradierter Betonbauteile darstellen.

Load bearing behaviour of functionally graded concrete components under flexural and shear stress
The grading of concrete components enables the adaptation of the internal material distribution according to static demands and requirements related to building physics. Customized elements can be fabricated by changing the concrete porosity continuously in three dimensions. In order to utilize the potential of this new construction method, the load bearing behaviour needs to be investigated and design methods need to be developed.
The following describes the analyses and assumptions that were applied for the design of graded concrete elements. The influence of the gradient layout and of the reinforcement type on the flexural load bearing behaviour was determined experimentally. The shear capacity was investigated as a function of the shear slenderness ratio and compared to the design values computed according to the national code. The present article is intended to aid the understanding of the specific characteristics of the load bearing behaviour of functionally graded concrete elements.

x
Berger, Tobias; Prasser, Patrick; Reinke, Hans Georg Einsparung von Grauer Energie bei Hochhäusern Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 395-403 Fachthemen

Kurzfassung

Angesichts schrumpfender Ressourcen und der stetig zunehmenden Belastung unserer Umwelt durch Schadstoffe und zu deponierende Abfälle muss das Ziel im Bauwesen in einer erheblichen Neuorientierung der Konstruktionsweisen bestehen. Die gebaute Umwelt (Hochbau, Tiefbau, Infrastruktur) steht für ca. 35% des Energieverbrauchs, 35% der Emissionen, 50% des Ressourcenverbrauchs und - zumindest in Zentraleuropa - für mehr als 50% des Massenmüllaufkommens. Mittel- bis langfristig ist dies im Interesse einer nachhaltigen Bewahrung unserer Umwelt für die nach uns kommenden Generationen nicht mehr zu vertreten. Ziel muss sein, die permanente Entnahme von Rohstoffen aus der Natur stark zu reduzieren (langfristig auf Null) und gleichzeitig das Entstehen nicht anderweitig zu verwendenden Abfalls möglichst zu vermeiden. Ein recyclinggerechtes Konstruieren ist für das Erreichen dieser Ziele eine wichtige Voraussetzung. Ziel muss eine Kreislaufwirtschaft sein, bei der idealerweise nur die Ressourcen genutzt werden, die sich bereits vorher im Stoffkreislauf befanden. Um dies praktisch erreichen zu können, sind allerdings viele durchgreifende Veränderungen notwendig, die jetzt den entwerfenden und konstruierenden Ingenieur erreicht haben.

Reduction of weight and embodied energy in Highrise construction
The built environment (architectural engineering, civil engineering, infrastructure) stands for approx. 35% of the energy consumption, 35% of the emissions, 50% of the consumption of resources, and - that is to say in Central Europe - for more than 50% of the mass waste volume. In medium to long-term considerations about a sustainable preservation of the environment and for the benefit of the coming generations this view can no longer be hold. In the light of dwindling resources and of the steadily increasing pollution of the environment by pollutants and by waste to be landfilled the target must consist in a radical re-orientation - both with regard to the question, how we are building and with regard to the question, how we are using our built environment. We must succeed in drastically reducing the permanent withdrawal of natural resources from the nature (in the long term down to zero) and simultaneously in avoiding the development of non-reusable waste. At the same time it will be necessary to produce the entire energy required for the built environment on the regenerative way. A recyclable design is an indispensable precondition for reaching these goals. The aim must be a circular economy with ideal use of resources which were already before integrated in the material cycle. Indeed this can in fact be reached with radical changes only.

x
Schnell, Jürgen; Kohlmeyer, Christian; Bayer, Dirk; Müller, Frank Werkstoffgerechtes Konstruieren mit Hochleistungsbetonen Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 404-413 Berichte

Kurzfassung

Hochleistungsbetone eröffnen neue Möglichkeiten für Gestaltung und Konstruktion. Der Beitrag schildert an der TU Kaiserslautern verfolgte Ansätze zu einem möglichst werkstoffgerechten Umgang mit diesem Material am Beispiel filigraner Bauteile mit angepassten Bewehrungs- und Fügetechniken.
Ein Ansporn für die fortwährende Suche nach neuen ingenieurtechnischen Lösungen, die auch gestalterische Optionen eröffnen, sind die unzähligen Entwürfe, mit denen Werner Sobek dem intelligenten und multifunktionalen Einsatz verschiedenster Materialien in oft hybrider Kombination im Bauwesen weltweit den Weg bereitet hat.

High-performance concretes open up new possibilities for design and construction
This paper depicts the approaches pursued at the TU Kaiserslautern in order to facilitate an appropriate dealing with this material exemplified by filigree components with customized reinforcement and joining techniques.
An incentive for the continuous search for new technical solutions, that open up also creative options, are the countless designs with which Werner Sobek has paved worldwide the way for intelligent and multifunctional use of different materials in often hybrid combination in the construction industry.

x
Braun, Joachim; Tusche, Jens Ein Fahrbahnübergangssystem als Fingerkonstruktion mit einer direkten Einleitung der Verankerungskräfte in den Beton Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 414-420 Berichte

Kurzfassung

Die Fingerkonstruktion ist eine seit Jahrzehnten eingesetzte Fahrbahnübergangskonstruktion. Durch die Form der Finger erzeugt dieser Fahrbahnübergang besonders geringe Schallemissionen und zeichnet sich durch einen hervorragenden Überfahrkomfort aus. Eine neuartige Verankerungslösung, welche die Verankerungskraft mithilfe spezieller Verankerungskörper direkt aus dem Finger in die Brückenkonstruktion weiterleitet, wird derzeit für die Regelprüfung entwickelt und hier vorgestellt. Für die Sicherstellung der Wasserdichtigkeit stehen inzwischen dauerhafte Lösungen zur Verfügung.

An expansion joint system as a finger construction with direct transfer of the anchoring forces into the concrete
Finger construction is an expansion joint construction that has been employed for decades. The finger form means that this expansion joint produces particularly low noise emissions and gives it an excellent comfort when passing by vehicles. An innovative anchoring solution, which transfers the anchoring force with the help of special anchoring elements directly from the finger into the bridge construction, is currently in development for standard testing and is presented here. To ensure water-tightness of the finger joint, durable solutions have been developed in the meantime.

x
Sinntalbrücke mit elegantem Gesims Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 420 Aktuell

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Bastert, Heinrich; Conrad, Wolfgang WU-Dächer - Weiße Dächer und Decken aus Stahlbeton Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 421-428 Berichte

Kurzfassung

Wasserundurchlässige Dächer und Decken in Betonbauweise, sogenannte “Weiße Dächer und Decken” oder kurz “WU-Dächer”, folgen der in über vier Jahrzehnten entwickelten und angewandten WU-Bauweise. Der Kenntniszuwachs aus Praxis und Grundlagenforschung der WU-Bauweise ermöglicht mittlerweile die zielsichere Errichtung von Bauwerken, bei denen die konstruktiven Betonbauteile auch die dichtende Funktion gegenüber drückendem und nichtdrückendem Wasser erfolgreich übernehmen. Wie bei den für Bodenfeuchte und drückendes Wasser ausgelegten “Weißen Wannen” gilt die DAfStb-Richtlinie “Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton” (WU-Richtlinie) grundsätzlich auch für die WU-Bauweise von Dächern und Decken. Dieser Beitrag befasst sich mit den planerischen und konstruktiven Besonderheiten dieser Bauweise, die sich ergänzend zu den Regelungen der o.g. Richtlinie bewährt haben und daher bei Planung und Bauausführung Beachtung finden sollten. Neben den mittlerweile bewährten Planungs- und Konstruktionsgrundsätzen wird auch der aktuelle Erfahrungsstand aus Sicht von Planern und Bauausführenden dargestellt.

Waterproof Concrete Roofs and Floors
Waterproof roofs and floors have been built for more than four decades in the construction of buildings, industrial facilities etc. The rules of the Code of Practice for Waterproof Concrete Structures published by the German Committee for Reinforced Concrete (DAfStb e. V.) also apply to waterproof roofs but they do not include detailed provisions regarding roofs and floors. Beyond the design and construction principles of the code of practice this paper gives additional information about design principles, concrete technology, and construction work that should be considered to ensure the quality of a waterproof reinforced concrete roof.

x
Starker Zuwachs des operativen Ergebnisses Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 428 Aktuell

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Beton- und Stahlbetonbau aktuell 6/2013 Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 429-437 Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Kurzfassung


Persönliches:
Werner Sobek 60 Jahre. (Prof. Dr.-Ing. Wolfram Jäger, TU Dresden)
Ehrendoktorwürde an Prof. Dr.-Ing. Klaus Holschemacher verliehen. Dekan der Fakultät Bauwesen ist Ehrendoktor der Universität SWSU Kursk
Hochschule für Technik ernennt den Baudynamik-Experten Prof. Dr.-Ing. Albrecht Burmeister zum Honorarprofessor

Nachrichten:
Deutscher Bautechnik-Tag 2013 in Hamburg mit 1200 Teilnehmern ein voller Erfolg
Wer billig baut, baut teuer. Ingenieure fordern Leistungs- statt Preiswettbewerb
BetonMarketing Nordost begrüßte mehr als 2000 Ingenieure und Architekten

Bücher:
E. Carrera, G. Giunta, M. Petrolo: Beam Structures. Classical and Advanced Theories. (Richard Friedrich, Erlangen)

x
Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 6/2013 438 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Content: Geomechanics and Tunnelling 6/2013 Geomechanics and Tunnelling 6/2013 621-623 Content

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Galler, Robert Dear geomechanical engineers and enthusiastic tunnellers! / Liebe Geomechaniker und begeisterte Untertagebauer! Geomechanics and Tunnelling 6/2013 624-625 Editorial

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
News: Geomechanics and Tunnelling 6/2013 Geomechanics and Tunnelling 6/2013 626-634 News

Kurzfassung

Breakthrough at Sparvo Tunnel / Durchschlag am Sparvo-Tunnel
First Crossrail tunnel complete / Erster Crossrail-Tunnel fertig
Final breakthrough at Hallandsas-Tunnel / Durchbruch am Hallandsas-Tunnel
Main construction contracts for the Brenner Base Tunnel tendered / Großbaulose für den Brenner Basistunnel ausgeschrieben
Vinci builds Line B of the Rennes Metro / Vinci baut Linie B für die U-Bahn Rennes
Wolf II contract awarded / Baulos Wolf II vergeben
Hydropower experts from all over the world in Innsbruck / Wasserkraft-Experten aus aller Welt in Innsbruck
Terratec delivers sixth TBM for Delhi Metro Phase III / Terratec liefert sechsten TBM für Delhi Metro Phase III
Master Builders Solutions globally introduced to Underground Construction industry / BASF führt Master Builders Solutions weltweit in der Tunnel- und Bergbaubranche ein
Call for papers - Themes for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

x