Auslobung 2010
Zum 12. Mal seit 1988 wurde der Ingenieurbau-Preis ausgelobt. Aus 45 eingereichten Projekten wird die Jury den Preisträger ermitteln. Die Jury-Sitzung findet Anfang Oktober, die öffentliche Preisverleihung am Freitag, dem 26. November 2010 in Berlin statt.
Als Initiator hat sich der Verlag Ernst & Sohn zum Ziel gesetzt, mit der Vergabe des Ingenieurbau-Preise dazu beizutragen, die Akzeptanz und Würdigung klassischer Bauingenieurleistungen zu erhöhen, die in enger Zusammenarbeit mit Bauherren, Architekten und allen am Bau Beteiligten zu herausragenden Lösungen geführt haben. Bewertungskriterien im weitesten Sinn sind die "vier F": Form - Funktion - Festigkeit - Fertigung, die in ausgewogener Gemeinsamkeit ein Bauwerk kennzeichnen.
Anmeldeschluss war der der 31. Juli 2010.
Die Anmeldeunterlagen können Sie sich hier herunterladen...
Stimmen aus dem Markt
Dr. Braun - Maurer Söhne GmbH & Co. KG
"Der Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn ist durch seinen disziplinübergreifenden Charakter einzigartig im deutschen Sprachraum. Ingenieurleistung und Architektur, Brücken und Hochbauten, Funktion und Eleganz sowie sämtliche Baumaterialien konkurrieren gleichwertig bei der Beurteilung der eingereichten Projekte. Und dennoch steht der Ingenieur und sein Werk im Vordergrund. Dies ist eine Homage an eine Zunft, die in der Regel im Schatten des Äußerlichen steht. Somit ist diese Initiative von Ernst & Sohn Motivation für die Schaffenden und deren Nachwuchs. Mir persönlich hat die Zusammenkunft mit den Juroren verschiedenster Disziplinen viel Spaß gemacht, und die Vielfalt der Betrachtungsweisen hat meinen Horizont erweitert."
Herr Mayr - Mayr Ludescher Partner, Beratende Ingenieure
"In Weimar 1992 waren wir mit der Regensburger Eisernen Brücke dabei, als der Ingenieurbaupreis noch einzig war, Werke von Ingenieuren zu würdigen. Dass wir mit unserer Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen 2008 wieder ausgezeichnet wurden, hat uns gefreut und für weitere Teilnahmen Mut gemacht. Das motiviert unseren eigenen Büro-„Nachwuchs“ und sollte auch möglichst viele Kollegen zum Mitmachen ermutigen."
Prof. Dr.-Ing. Grünberg - Universität Hannover - Institut für Massivbau
"Mit dem Ingenieurbau-Preis werden im zweijährlichen Turnus besonders anspruchsvolle Bauwerke aus dem breiten Spektrum der Ingenieurbaukunst ausgezeichnet. Seine Bedeutung lässt sich aus meiner Sicht wie folgt kennzeichnen:
- Der Ingenieurbau-Preis steht jedes Mal für ein herausragendes Bauwerk, in dem sich die Ideen, die Entwurfskunst, das technische Können und damit die individuelle Schaffenskraft des einzelnen Menschen oder auch eines Teams ausdrücken.
- Mit derartigen Bauwerken können wir Ingenieure uns identifizieren; sie sind Ansporn für uns und geben uns Ziel und Richtung des Weges vor, auf dem wir zukünftige Leistungen erbringen.
- Spektakuläre Bauwerke sprechen junge Menschen an, die technisch interessiert sind, und wecken in ihnen die Motivation, einen der schönsten Berufe auf Erden, den des Bauingenieurs, zu ergreifen.
- Die hier ausgezeichneten Bauwerke stehen darüber hinaus dafür, wie unser Berufsstand sich in der Gesellschaft positioniert; denn nicht nur allein innovative und technische, sondern auch ästhetische, ökonomische, ökologische und soziale Kriterien haben großes Gewicht bei der Beurteilung der Preiswürdigkeit.
Der Ingenieurbaupreis trägt in hervorragender Weise dazu bei, die Leistungen der Bauingenieure in der Öffentlichkeit positiv zu präsentieren."
Teilnahmebedingungen
- Standort des Bauwerks in Deutschland, Österreich oder der Schweiz
- Fertigstellung des Bauwerk zwischen 2006 und Sommer 2010
- Teilnahmeberechtigt sind Personen, die für Entwurf und/oder Ausführung verantwortlich sind
(Vorschläge von nicht direkt Beteiligten sind ausdrücklich erwünscht)
Die Anmeldeunterlagen können Sie sich hier herunterladen...
Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2010.
Alle eingereichten Projekte werden von einer unabhängigen Jury bewertet. Diese setzt sich aus Fachleuten aus Ingenieur- und Architekturbüros, Universitäten, Industrie, Verwaltung und Verbänden bei jeder Preisvergabe neu zusammen.
Bewertungskriterien der Jury
Bewertet wird die gesamte Baumaßnahme nach funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Gesichtspunkten, wobei eine besondere Ingenieurleistung erkennbar sein muss.
Die Jury 2010
Prof. DDr. Konrad Bergmeister
Dipl.-Ing. Jürg Conzett
Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Dressel
OAR Dipl.-Ing. Wolf-Dieter Friebel
Prof. Dr.-Ing. Uta Hassler
Dipl.-Ing. Jürgen Krampen
Dr.-Ing. Rainer Mallée
Prof. Dr.-Ing. Michael Pötzl
Prof. Dr. sc. techn. Mike Schlaich
Dr.-Ing. Heinrich Schroeter
Dipl.-Ing. Josef Seiler
Dr.-Ing. Hans-Jörg Vockrodt
Dr.-Ing. Klaus Stiglat
Dipl.-Ing. Karin Lang
Dr.-Ing. Doris Greiner-Mai
Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer
Nehmen Sie teil und nutzen Sie die Gelegenheit, auf herausragende Leistungen im Konstruktiven Ingenieurbau aufmerksam zu machen. Über das ausgezeichnete Bauwerk wird ausführlich in den Fachzeitschriften des Verlags Ernst & Sohn berichtet. Mit den Zeitschriften Bautechnik, Stahlbau, Beton- und Stahlbetonbau, Bauphysik, Mauerwerk und Geomechanics and Tunnelling werden mehr als 25.000 fachkundige Leser über das Projekt, die beteiligten Ingenieurbüros und ausführenden Baufirmen informiert.
Für das ausgezeichnete Bauwerk erhält der Gewinner eine repräsentative Plakette.
Die Anmeldeunterlagen können Sie sich hier herunterladen...
Anmeldeschluss war der der 31. Juli 2010.
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