Einreichungen 2013
37 Projekte wurden zum Ingenieurbau-Preis 2013 eingereicht. Die ausführliche Projektbeschreibung, die Darstellung der besonderen Ingenieurleistung sowie Fotomaterial finden sie auf Structurae, der Ernst & Sohn Datenbank für Ingenieurbauwerke.
Projektübersicht:
- Neue Indische Forschungsstation auf den Larsemann Hills, Antarktis
IMS Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg - Fußgängerbrücke über die Adler (Orlice) in Königgrätz (Hradec Králové, Tschechische Republik)
baum & baros Architekten mit Ingenieurgemeinschaft Führer - Kosch - Jürges und Transconsult s. r. o., Aachen, Hradec Králové - U-Bahn-Bauwerk A(20) - Stahlviadukt Binnenhafenbrücke (Auszeichnung 2013)
WTM Engineers GmbH (Massivbau), Hamburg
Ingenieurbüro Grassl GmbH (Stahlbau), Hamburg - Neubau der Eisenbahnbrücke über die BAB 4 Nähe Anschlussstelle Düren
Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Lorenz Cornelissen, Nideggen - Westbahnhof Tianjin (China)
schlaich bergermann und partner, Stuttgart - Nationalstadion Warschau (Preisträger 2013)
schlaich bergermann und partner, Stuttgart - Brücke Segerothstraße, Essen
ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin - Blattenbrücke, Malters (Schweiz)
Synaxis AG, Zürich - NürnbergMesse - Neugestaltung und Erweiterung Eingang Mitte
Weischede, Herrmann und Partner GmbH Beratende Ingenieure, Stuttgart - adidas LACES, Herzogenaurach
Weischede, Herrmann und Partner GmbH Beratende Ingenieure, Stuttgart - Die Windelbachtalbrücke - Überbauerneuerung mit innovativem Montageverfahren, Herborn (Hessen)
Donges Steeltec GmbH, Darmstadt - Brücke über die lJssel, Zwolle (Niederlande)
SSF lngenieure AG, München - Brücke über die Sava, Belgrad (Serbien)
Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI GmbH, Stuttgart - Riedbahnbrücke, Mannheim
Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI GmbH, Stuttgart - Murrtalviadukt im Zuge der B 14, Backnang
Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI GmbH, Stuttgart - Themenpavillon "One Ocean" Expo 2012, Yeosu (Südkorea)
Knippers Helbig Advanced Engineering, Stuttgart - Ötztaler Achbrücke, ÖBB Strecke Innsbruck - Bludenz, Km 47.314, Roppen
SBV ZT GmbH / TU Wien - Institut für Tragkonstruktionen/Stahlbau (Planer), Salzburg - Eisenbahnbrücke Brunngraben, ÖBB-Strecke Linz - Selzthal, km 100.740, Ardning (Steiermark)
SBV ZT GmbH / TU Wien - Institut für Tragkonstruktionen/Stahlbau (Planer), Salzburg - ZOB Schwäbisch Hall
Engelsmann Peters Beratende Ingenieure GmbH, Stuttgart - Neubau der Brücke über die Saale im Zuge der B 180 bei Naumburg/Roßbach
SSF lngenieure AG Beratende lngenieure im Bauwesen, Halle/Saale - Zweifachturnhalle, Chiasso (Schweiz)
Ingegneri Pedrazzini Guidotti Sagl, Lugano (Schweiz) - Überdachung St. Antony: Industriearchäologischer Park des Rheinischen Industriemuseums - Wiege der Ruhrindustrie, St. Antony Hütte, Oberhausen
SchülkeWiesmann Ingenieurbüro, Dortmund - Eisenbahnbrücke Unstruttalbrücke, VDE 8.2 NBS Erfurt - Leipzig/Halle, Karsdorf/Wetzendorf
INGE SMP Ingenieure im Bauwesen GmbH, NORD-WEST Planungsgesellschaft mbH, Dresden - Eisenbahnüberführung Gänsebachtalbrücke VDE 8.2 NBS Erfurt - Leipzig/Halle, Buttstädt bei Weimar
schlaich bergermann und partner Beratende Ingenieure im Bauwesen, Berlin - Mischa-Meier-Brücke - Brücke über den Kunduz River (benannt nach gefallenem deutschen Hauptgefreiten Mischa Meier), Distrikte Chahar Darreh und Aliabad, Kunduz River (Afghanistan)
SSF Ingenieure AG Beratende Ingenieure im Bauwesen, Köln - Sanierung Hauptbahnhof, Hamburg (Auszeichnung 2013)
lngenieurbüro A. Elsner, Schneverdingen - OU ltzehoe, Erneuerung des Bauwerkes Brücke über die Stör, RiFa Heide, Itzehoe
lngenieurbüro Prof. Weyer, Dortmund - Neubau Riesentropenhalle Gondwanaland, Zoo Leipzig
Tragwerksplanung: Arge Gondwanaland Eisenloffel, Sattler und Partner, ESP, Berlin - Neubau der Niedernfelder Brücken, Hamburg
Projektbeschreibung: Bahnbrücke / Straßenbrücke
lngenieurbüro Prof. Weyer, Dortmund
lngenieurbüro Dr.Schütz, Kempten - Zayed University, Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate)
Ingenieurbüro Dr. Binnewies Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg - Eisschnelllaufhalle, Inzell
Köppl Ingenieure (Tragwerksplaner Entwurf- u. Genehmigungsplanung Hallendach), Rosenheim - Metropol Parasol - Verschattungskonstruktion aus Holz, Sevilla
Arup Deutschland GmbH, Berlin - Kirchenbrücke, Muotathal/SZ (Schweiz)
Pirmin Jung lngenieure für Holzbau AG, Rain (Schweiz) - Donaubrücke Traismauer, Österreich
Dl Josef Mayer ZT GmbH für Bauwesen, Wien - Paul-Amann-Steg, Wien
DI J. Mayer, Wien - Textilbetonbrücke, Albstadt-Lautlingen
H+P Ingenieure GmbH & Co. KG, Aachen - Einbau einer "Alpenpass"-Ausstellungsbrücke im Erwin-Hymer-Museum, Bad Waldsee
Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI GmbH, Stuttgart
Sonderpublikation zum 12. Ingenieurbau-Preis
Der Ingenieurbau-Preis stellt als einzige Auslobung der Baubranche den konstruktiven Ingenieurbau in den Mittelpunkt - und das nunmehr zum 12. Mal! Anlass genug, mit einer hochwertigen Sonderpublikation den Preis und vor allem die Teilnehmer zu feiern. Alle eingereichten Projekte der diesjährigen Auslobung werden vorgestellt.
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Vorwort
Bereits zum 12. Mal wurde im Januar 2010 der Ingenieurbau-Preis von Ernst & Sohn ausgeschrieben. Ziel dieses Preises ist es, das Wirken und Gestalten der Bauingenieure bei der Verwirklichung hervorragender Bauwerke und Detaillösungen zu würdigen.
Die viele Bauingenieure bewegende Diskussion um die (Un-)Sichtbarkeit und Wertschätzung ihrer Leistungen lässt sich anhand zahlreicher tagesaktueller Themen aus Politik und Gesellschaft führen. Obgleich der deutsche Ingenieurbau international ein sehr hohes fachliches Ansehen genießt, ist die Wahrnehmung dieser Qualitäten in der Gesellschaft doch vergleichsweise gering.
Dies zeigt die Bedeutung eines solchen Preises für den Berufsstand der Bauingenieure. Umso mehr erfreut den Verlag Ernst & Sohn, dass der Ingenieurbau-Preis auch in seinem 22. Jahr eine unvermindert hohe Akzeptanz und Wertschätzung genießt, wie die erneut gestiegene Teilnehmerzahl und die Vielfalt der eingereichten Projekte zeigen.
Der Ingenieurbau-Preis wird seit 1987 – er wurde maßgeblich von Herrn Dr. Stiglat ins Leben gerufen und war damals der einzige seiner Art – regelmäßig im Abstand von 2 Jahren ausgelobt. Eingereicht werden können Projekte und innovative Detaillösungen aus dem gesamten Spektrum der Ingenieurtätigkeit. Es werden keine Kategorien gebildet – der häufig durch die Architektur geprägte Hochbau steht also im direkten Wettbewerb mit den klassischen Disziplinen des Ingenieurbaus.
In diesem Jahr wurden insgesamt 45 Arbeiten eingereicht, über die Anfang Oktober 2010 eine 13-köpfige Jury zu beraten hatte. Eine der Bedingungen des Wettbewerbs ist, dass der zu vergebende Preis nicht geteilt werden kann. Dies führte in diesem Jahr zu einer salomonischen Entscheidung. So stand am Ende des Tages die Empfehlung der Jury, keinen Preis zu vergeben und stattdessen insgesamt fünf besonders herausragende Projekte, die gleichzeitig so unterschiedlich in ihrer Aufgabenstellung sind, mit einer Auszeichnung zu würdigen. Mit dieser Entscheidung wird dem gleichmäßig hohen Niveau, aber innerhalb der verschiedenen Aufgabengebiete sehr individuellen Lösungen der ausgezeichneten Projekte Rechnung getragen. Der Verlag Ernst & Sohn dankt an dieser Stelle den Jurymitgliedern für ihr großes Engagement in der teils emotionalen und stets konstruktiven und weitsichtigen Diskussion. Ganz besonderer Dank gebührt Frau Dr. Greiner-Mai, der ehemaligen Chefredakteurin der Zeitschrift BAUTECHNIK, die in all den Jahren den Preis begleitet und auch die Ihnen vorliegende Publikation redaktionell betreut hat.
Alle 45 eingereichten Arbeiten werden auf den folgenden Seiten vorgestellt. Den Anfang machen die fünf ausgezeichneten Projekte. Sie werden in Wort und Bild ausführlich dokumentiert, einschließlich der jeweiligen Jurybegründung für die Auszeichnung. Die Reihenfolge der weiteren Projekte entspricht dabei keiner Rangfolge, sondern dem Eingang der Bewerbungsunterlagen im Verlag. Das Anliegen von Ernst & Sohn ist es, mit dem Ingenieurbau-Preis die bereits erwähnte Bandbreite der Projekte und Vielfalt der Ingenieuraufgaben zu dokumentieren und die besonderen Leistungen sichtbar zu machen. Abschließend möchten wir uns bei allen Teilnehmern des Wettbewerbs bedanken und Sie bereits jetzt für die Teilnahme am nächsten Ingenieurbau-Preis 2012 motivieren.
Karin Lang und Dirk Jesse








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