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Autor(en):     
 
Jochum, Patrick; Mellwig, Peter
 
Titel:     
 
Grenzen der Dämmung opaker Bauteile
 
Kurzfassung:     
 
Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht vor, den Einsatz fossiler Brennstoffe in Gebäuden bis zum Jahre 2050 um 80 % zu senken. Da bis 2050 voraussichtlich noch rund 80 % der heutigen Gebäude stehen werden, adressiert dieses Ziel vor allem den Gebäudebestand. Die grundsätzlich einsetzbaren Werkzeuge auf dem Weg zu diesem Ziel sind die Verbesserung der thermischen Hülle und der Einsatz erneuerbarer Energien. Beide Werkzeuge stehen jedoch nur in begrenztem Umfang zur Verfügung und somit stellt sich die Frage, mit welchen jeweiligen Anteilen sie zur Zielerreichung beitragen können. Das Niveau des Wärmeschutzes hängt direkt von den erreichbaren Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werten) der Bauteile ab. Heutige U-Werte liegen in der Größenordnung von 0,30 bis 0,14 W/(m²K). In diesem Artikel soll gezeigt werden, wie weit die Wärmedurchgangskoeffizienten durch Dämmmaßnahmen künftig noch weiter sinnvoll abgesenkt werden können. Dabei können neue Dämmstoffe, die erst in der Zukunft entwickelt werden und deren Eigenschaften wir noch nicht kennen, natürlich nur begrenzt vorgedacht werden. Es können jedoch Grundprinzipien gezeigt werden, von denen auch künftige Dämmstoffe betroffen sein werden, aus denen sich gewisse Untergrenzen für den U-Wert ableiten lassen.

The limits of insulation for opaque structural elements.
The German Federal government’s Energy Concept pledges an 80 % reduction in the use of fossil fuels in buildings by 2050. Since around 80 % of existing buildings will still be standing in 2050, this target primarily encompasses the current building stock. The main tools available for use in achieving this target are improvements to the thermal envelope and the use of renewable energies. Yet there are limits to the scope for using these tools. This begs the question of the extent to which each tool can help achieve the target. The level of thermal protection depends directly on the heat transfer coefficients (U-values) that can be achieved in each structural element. Current U-values are in the order of 0.30 to 0.14 W/(m²K). In the present article, we investigate any significant reduction in heat transfer coefficients that can be achieved in future using insulation measures. The properties of as yet undeveloped insulation materials are of course unknown, and hence for the purposes of our investigation cannot be considered in full. It will however be possible to demonstrate basic principles which will also apply to any future insulation materials, and to derive from these specific lower limits for U-values.
 
Erschienen in:     Bauphysik 36 (2014), Heft 6
 
Seite/n:     289-297
 
Sprache der Veröffentlichung:     Deutsch



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