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Autor(en):     
 
Keuser, Manfred; Niederwald, Michael
 
Titel:     
 
Untersuchungen zur Rissentstehung in den historischen Pfeilern der Elstertalbrücke Pirk
 
Kurzfassung:     
 
Der Bau der Elstertalbrücke Pirk wurde im Jahr 1938 begonnen und 1940 kriegsbedingt eingestellt. Bis dahin waren die aus einem Stampfbetonkern und einer Granitmauerwerksschale bestehenden Pfeiler sowie die zwischen den Brückenpfeilern spannenden Gewölbebögen errichtet. Bis zur deutschen Wiedervereinigung blieb die Brücke aufgrund ihrer Lage im Grenzsperrgebiet der DDR ungenutzt und wurde im Jahr 1993 nach einer Sanierung durch die Herstellung der fehlenden Überbauten vervollständigt. Seitdem kam es im Bereich der Pfeilerköpfe zu einer vertikalen Rissbildung im Granitmauerwerk, die sich nach unten fortsetzt. Zur Feststellung der Rissursache wurden zunächst Finite-Elemente-Berechnungen durchgeführt, in denen das Tragverhalten und die Beanspruchungen der Pfeiler und insbesondere des Pfeilerkopfs untersucht wurden. Des Weiteren wurden nichtlineare Finite-Elemente-Simulationen eines Granitmauerwerksverbands vorgenommen, um die bis zur Bildung eines Risses übertragbaren Zugspannungen beurteilen zu können.

Investigation of the crack developement in the historical piers of the bridge across the Elstertal close to the village of Pirk
The construction works for the bridge over the Elstertal in Pirk started in the year of 1938 and were stopped 1940 because of World War II. Until then the bridge piers made of tamped concrete and granitic masonry and the arches between the piers were built so far. Because of its location in the border area of the GDR the bridge remained unused until it was refurbished and completed by the construction of the missing superstructure in 1993 after the German reunification. Since then vertical cracks developed in the granitic masonry of the pier heads. In order to determine the causes of the crack development first finite element analysis were performed to investigate the bearing behavior and the stresses in the piers and especially in the pier heads. Furthermore, nonlinear finite element analysis of the granitic masonry were conducted in order to evaluate the tensile stresses which can be carried until a crack occurs.
 
Erschienen in:     Bautechnik 95 (2018), Heft 2
 
Seite/n:     91-98
 
Sprache der Veröffentlichung:     Deutsch



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