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Autor(en):     
 
Worch, Anatol; Stelzmann, Mario
 
Titel:     
 
Feuchtetechnisches Verhalten von Innendämmsystemen mit hohen Dämmstoffdicken - Auswertung eines dreijährigen Monitoring verschiedener Innendämmsysteme mit hohen Wärmedurchlasswiderständen
 
Kurzfassung:     
 
Bislang werden erhöhte Dämmstoffdicken einer Innendämmung mit einem erhöhten Tauwasserausfall in der Grenzschicht zwischen Dämmung und Außenwandkonstruktion in Verbindung gebracht. Der durch das Glaser-Verfahren geprägte Blick auf die Wasserdampfdiffusion ist jedoch ein sehr eingeschränkter Ausschnitt auf die tatsächlich ablaufenden Feuchtespeicher- und Feuchtetransportphänomene in einem innengedämmten Außenbauteil. Ein über drei Jahre laufendes Monitoring verschiedener Innendämmsysteme hoher Schichtdicken widerlegt jedoch dieses Vorurteil. Im Falle eines ausreichenden Schlagregenschutzes konnte keine Kondensation innerhalb der Konstruktion nachgewiesen werden. Durch das unterschiedliche Verhalten der Dämmung und des Diffusionswiderstands bezüglich der Dämmstoffdicke als auch die bislang wenig berücksichtigte Speicherung von Wasserdampf in den Baustoffen führt zu einer möglichen Reduzierung des ausfallenden Kondensats. Höhere Dämmstandards bis hin zum Passivhausniveau erscheinen auch bei Innendämmungen möglich.

Humidity-related behavior of internal thermal insulation systems with high insulation thickness - Evaluation of a three-year monitoring of various internal thermal insulation systems with high thermal resistances.
Increased thermal insulation thicknesses of an internal thermal insulation system have been associated with an increased amount of condensation within the boundary layer between the insulation material and the external wall construction. Influenced by the well-known Glaser method only vapor diffusion is considered. The real vapor transport and storage behavior of an internal insulated external wall is much more complex. A three-year monitoring of various internal thermal insulation systems with high layer thicknesses refutes the mentioned prejudice. The case of sufficient driving rain protection, no condensation could be detected within the construction. Due to different behavior of the insulation properties and the diffusion resistance with respect to the thickness of the insulation material as well as the considered storage capacity of water vapor in the building materials leads to a possible reduction of the precipitated condensation. Higher insulation standards seem to be possible.
 
Erschienen in:     Bauphysik 41 (2019), Heft 4
 
Seite/n:     193-198
 
Sprache der Veröffentlichung:     Deutsch



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