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Autor(en):     
 
Galmarini, Andreas; Ludin, Matthias; Sidler, Roman; Sidler, Roman; Trojaborg, Steen Savery
 
Titel:     
 

 
Kurzfassung:     
 
Prix Acier 2021, Anerkennung
Die Zweite Hinterrheinbrücke ist eine preisgekrönte neue, 200 m lange, eingleisige Eisenbahnbrücke über den Rhein und die Autobahn A 13 in einem malerischen Tal in den Schweizer Alpen. Die vierfeldrige Brücke liegt unmittelbar neben einer historischen Stahlfachwerk-Eisenbahnbrücke von 1896. Als Zubringer dieses historischen Bauwerks überspannt eine neue, 50 m lange Brücke die Autobahn A 13. Die beiden Brücken wurden an einem sowohl aus Sicht der Verkehrsinfrastruktur als auch der Landschaft und des Kulturerbes äußerst bedeutenden und sensiblen Standort sorgfältig geplant. Die Träger haben einen identischen Trogquerschnitt mit zwei seitlichen trapezförmigen Stahlkästen und einer halb versenkten, quer ausgesteiften Fahrbahnplatte. Die Träger wurden in der Werkstatt in Segmenten hergestellt und auf der Baustelle zu bis zu 50 m langen Einhubsegmenten zusammengesetzt. Das letzte Segment wurde auf den bereits erbauten Teil der Brücke gehoben und über die Autobahn geschoben. Auf der fertigen Brücke wurden vor der Inbetriebnahme mit zwei Lokomotiven Belastungstests durchgeführt. Der Entwurf Sora Giuvna war der Gewinner eines internationalen Wettbewerbs im Jahre 2015.

Design and construction of the second Hinterrhein bridge Reichenau
The second Hinterrhein bridge is an award-winning new 200 m long single-track railway bridge spanning over the river Rhine and the Highway A 13 in a picturesque valley in the Swiss Alps. It has four spans and is located adjacent to a magnificent historic steel truss railway bridge built in 1896. In the continuation of this heritage structure, a matching new 50 m long bridge is spanning over the highway. The two bridges were carefully designed into a highly significant and sensitive location both from a transport infrastructure, landscape and heritage point of view. The girders have identical U-shaped cross sections formed by trapezoidal steel boxes on each side, with the tracks supported on ballast on top of a steel plate stiffened by shallow transverse crossbeams. The girders were fabricated in segments in the workshop and assembled on site into lifting segments up to 50 m long that were installed by crawler crane. The last segment was lifted onto the new bridge and launched over the highway. On the completed bridge, load tests with two locomotives were carried out before taking the bridge into service. The design Sora Giuvna was the winner of an international competition held in 2015.
 
Erschienen in:     Stahlbau 91 (2022), Heft 5
 
Seite/n:     300-307
 
Sprache der Veröffentlichung:     Deutsch



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