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Autor(en)TitelZeitschriftAusgabeSeiteRubrik
Händler, Kai; Walz, MarcusInstandsetzung und Ertüchtigung der Vogelsangbrücke in Esslingen am NeckarBautechnik7/2019580-584Berichte

Kurzfassung

Die Instandsetzungsarbeiten an der Vogelsangbrücke in Esslingen am Neckar stellen die ausführenden Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Neben der Instandsetzung der geschädigten Bereiche ist zudem noch eine Verstärkung des Tragwerks notwendig. Da es sich um eine Hauptverkehrsverbindung zwischen zwei Stadtteilen der Stadt Esslingen handelt und neben dem Neckar und der Bundestraße B 10 auch Gleise der Deutschen Bahn überquert werden, sind besondere Anforderungen an den Bauablauf gestellt. Die Arbeiten an der Vogelsangbrücke müssen die weitere Nutzung der Brücke während das Bauablaufs gewährleisten. Zudem muss die Beeinträchtigung des Schiffs- und Bahnverkehrs während des Bauablaufs auf ein Minimum reduziert bzw. vollständig vermieden werden. Dafür sind neben der Optimierung des Bauablaufs zahlreiche Schutzmaßnahmen notwendig.

Redevelopment and strengthening the Vogelsang Bridge in Esslingen am Neckar
The redevelopment on the Vogelsang Bridge in Esslingen am Neckar poses special challenges for the executing companies. In addition to repairing the damaged areas, reinforcement of the structure is also necessary. Since it concerns a main link between two districts of the city Esslingen and in addition to the Neckar, the federal road B 10 also tracks of the Deutsche Bahn are crossed, special demands are made on the construction process. The work on the Vogelsang Bridge must ensure the continued use of the bridge during the construction process. In addition, the impairment of shipping and rail traffic during the construction process must be reduced to a minimum or completely avoided. In addition to the optimization of the construction process, numerous protective measures are necessary.

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Unternehmenskultur fördert MitarbeiterzufriedenheitBautechnik7/2019584Nachrichten

Kurzfassung

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Bühler, DirkBrücken in Lateinamerika - die GeschichteBautechnik7/2019585-592Berichte

Kurzfassung

Diese Betrachtung der Geschichte des Brückenbaus in Lateinamerika beginnt mit der vorspanischen Zeit, als die Hochkulturen der Azteken und Mayas in Mittelamerika und der Inkas in den Andenländern erblühten. Die Baustoffe aus der Natur wurden mit geschickten Techniken zum Bauen verwendet. Aus Steinplatten wurden Kraggewölbe gefertigt; Lehmziegel wurden beim Pyramidenbau eingesetzt; Naturfasern aus Gras, Schilf, Lianen wurden zu tragfähigen Seilen geflochten oder zu Schwimmkörpern gebündelt; Holz und Bambus ermöglichten Balkenkonstruktionen.
Mit dem Eintritt der Spanier in die Geschichte des Kontinents kommen ab 1492 mit den - bis dahin mangels Rohstoffen unbekannten - Werkzeugen aus Eisen auch neue Bautechniken hinzu, die von der einheimischen Bevölkerung gerne als Verbesserung aufgenommen wurden: Jetzt werden auch Steinbögen beim Bau von Brücken und Aquädukten eingesetzt und europäische Zimmertechniken ermöglichen neue Holzkonstruktionen.
Die ab 1810 einsetzenden Unabhängigkeitsbewegungen gingen Hand in Hand mit den technischen Neuerungen der industriellen Revolution und der ersten Globalisierungswelle um 1900. Der Aufbau eines Eisenbahnnetzes ist ein entscheidendes Merkmal dieser vom Baustoff Eisen bestimmten Zeit.
Heute ist der Kontinent wie selbstverständlich Teil unserer auch im Technischen globalisierten Welt.

Bridges in Latin America - their history
These reflexions on the history of bridge building in Latin America begin with the pre-Hispanic period, when the advanced civilizations of the Aztecs and Mayans in Central America and the Incas in the Andean countries flourished. The building materials taken from nature were used with skilful building techniques. Stone slabs were employed to make corbelled arches; clay bricks were used even to build pyramids; natural fibres from grass, reeds and lianas were braided into load-bearing ropes or bundled into floating bodies; wood and bamboo made beam constructions possible.
With the entry of the Spaniards into the history of the continent in 1492, new construction techniques, along with imported iron tools - previously unknown due to a lack of raw materials -, were welcomed by the local population as improvements: Now stone arches are also used to build bridges and aqueducts, and European new carpentry techniques improved wooden constructions.
The independence movements that began in 1810, went hand in hand with the technical innovations of the industrial revolution and the first wave of globalization around 1900. The construction of a railway network is a crucial characteristic of this period, determined by iron as a building material.
Today, the continent is part of our globalized world, also in terms of technology.

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Bautechnik aktuell 7/2019Bautechnik7/2019593Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Veranstaltungen
: “Auf IT gebaut” Bautalente 2020 gesucht!

Firmen und Verbände: Neuerscheinung in der AHO-Schriftenreihe

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBautechnik7/2019594Veranstaltungskalender

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Titelbild: Beton- und Stahlbetonbau 7/2019Beton- und Stahlbetonbau7/2019Titelbild

Kurzfassung


Zum Titelbild: Betonoase: Infraleichtbeton mit feuerverzinkter Bewehrung -
In Berlin-Lichtenberg wurde die sogenannte “Betonoase” errichtet. Der Ersatzneubau für einen seit den 1970er Jahren existierenden Jugendclub wurde mit Infraleichtbeton gebaut, der mit einer Rohdichte von unter 800 kg/m3 deutlich weniger wiegt als Normalbeton und hervorragende Dämm-Eigenschaften bietet. Mit seinen einschaligen Sichtbetonwänden erreicht der von Gruber + Popp Architekten entworfene und in Zusammenarbeit mit Prof. Mike Schlaich, TU Berlin und schlaich bergermann partner realisierte Bau den Passivhausstandard. Faktoren wie die hohe Porosität von Infraleichtbeton führen zu einer um ein Vielfaches größeren Carbonatisierung im Vergleich zu Normalbeton. Der Betonstahl wurde deshalb feuerverzinkt ausgeführt, um dauerhaft Bewehrungskorrosion zu verhindern. (Foto: Alexander Blumhoff, Berlin)

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 7/2019Beton- und Stahlbetonbau7/2019Inhalt

Kurzfassung

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Mechtcherine, ViktorNeue Baustoffe als Innovationsmotor des BetonbausBeton- und Stahlbetonbau7/2019447Editorials

Kurzfassung

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Reinhardt, Hans-Wolf; Mielich, Oliver; Müller, BurkhardZum Kriechen von Beton mit Superabsorbierenden Polymeren unter DruckbeanspruchungBeton- und Stahlbetonbau7/2019448-453Fachthemen

Kurzfassung

Superabsorbierende Polymere (SAP) speichern im Beton Wasser und geben es während der Hydratation des Zements ab, was eine innere Nachbehandlung darstellt, oder stellen es zur Aktivierung von nicht hydratisiertem Zement in Mikrorissen zur Verfügung, was einer Selbstheilung gleichkommt. Der zweite Effekt liegt den Untersuchungen zugrunde, da Kriechen von Beton, neben viskosen Verformungen des Zementsteins, auch durch Mikrorisse verursacht wird. In einer Versuchsreihe wurden fünf Betonzusammensetzungen einer Druckspannung unterworfen und die dabei auftretenden Verformungen gemessen. Es zeigte sich, dass geringe Mengen von SAP das Kriechen signifikant vermindern.

Creep of SAP modified concrete under compressive stress
Superabsorbent polymers (SAPs) take up water and release the water during hydration of the cement. This behavior can support internal curing as well as activation of non-hydrated cement in microcracks (self-healing). The second effect forms the basis of investigations since creep is caused by viscous deformations and microcracks. A series of tests has been performed on five concrete mixtures subjected to compressive stress and the resulting deformations were measured. It was found that small amounts of SAP significantly reduce creep.

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Wolf, Benjamin; Glomb, Daniel Sebastian; Kustermann, Andrea; Dauberschmidt, ChristophUntersuchung des Zug- und Verbundverhaltens von Basaltfaserverstärkter Kunststoff-Stabbewehrung in BetonBeton- und Stahlbetonbau7/2019454-464Fachthemen

Kurzfassung

Bei der Instandsetzung von Stahlbetonbauteilen muss, um die Dauerhaftigkeit sicherzustellen, die Betondeckung hinreichend groß gewählt werden. Der Einsatz alternativer Bewehrungsmaterialien wie z. B. Basalt als Faserverbundstab bietet durch die Korrosionsbeständigkeit gegenüber Karbonatisierung und Chlorideinwirkung die Möglichkeit, die Betondeckung zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit zu minimieren und gleichzeitig korrosionsresistente Bauteile zu erstellen. Nachfolgend werden - als Auszug aus einem Forschungsprojekt zur Untersuchung zur Instandsetzung von Sichtbetonfassadenelementen mittels Basaltstabbewehrung und Spritzbeton - Untersuchungen zum Tragverhalten von basaltbewehrten Verbundkörpern präsentiert. Die geprüften “Basaltfaserverstärkten Kunststoff-Bewehrungsstäbe” (BFVK-Stab) weisen am reinen Stab höhere Zugfestigkeiten bei geringeren E-Moduln als vergleichbare Betonstähle auf. Im zentrischen Zugversuch an bewehrten Betonknochenproben zeigen sich bei den Prüfkörpern mit der BFVK-Stabbewehrung Längsrisse infolge hoher Spannungen im Verbundbereich sowie eine höhere Anzahl an breiteren Querrissen als im betonstahlbewehrten Referenzprüfkörper. Mithilfe numerischer Simulationen kann das Zug-Verformungsverhalten der Prüfkörper gut nachgebildet werden. Bei der lichtmikroskopischen Untersuchung präparierter Prüfkörper nach der Zugprüfung zeigten sich verstärkt Mikrorisse, ausgehend von der Kontaktzone zwischen BFVK-Stab zur Betonmatrix. Bei den Auszugsversuchen versagte stets der Beton, nicht die BFVK-Stabbewehrung.
Die Untersuchungsergebnisse belegen, dass der Einsatz von Basaltstabbewehrung in Beton die Herstellung dauerhafter Bauteile mit geringen Betondeckungen ermöglicht. Weitere Versuche wurden bereits zum Biegetragverhalten, zur Dauerschwingfestigkeit und Dauerhaftigkeit durchgeführt. Derzeit werden weitere Basaltbewehrungsstäbe anderer Geometrien untersucht.

Investigation on tension and bonding behaviour of basalt fibre reinforced polymers in concrete structures
For retrofitting of RC structures, the concrete cover of the renewed reinforcement has to be sufficient to ensure the durability. Alternative reinforcement like rebars of basalt fibre reinforced polymers (BFRP) gives the possibility to minimize the concrete cover ensuring durable structures due to their resistance against carbonation and chlorides. In this paper investigations on load-bearing behaviour of BFRP reinforced test specimens as an excerpt from a research project on basalt fibre reinforced concrete as repairing material with shotcrete and also basalt rebars as additional strengthening reinforcement for fair faced concrete facades are presented. The tested BFRP rebars show higher tension strength and lower Young's Modulus as comparable steel reinforcement bars. In centrical tension tests on the BFRP reinforced concrete specimen longitudinal cracking due to high tension in the contact zone and a higher number and also higher widths of crosswise cracking appear. The load bearing behaviour can be confirmed by numerical simulation. The results of the investigation with the incident light microscope on prepared specimen after tension tests show an enhanced number of microcracks in the contact zone between BFRP rebar and cement matrix. In pull out tests always the concrete failed, never the BFRP rebars.
The results of this investigation confirm the possibility to ensure durable concrete structures using BFRP reinforcement. Further tests have been carried out on the flexural strength behaviour, the fatigue strength and durability. At the moment BFRP rebars of various designs are tested.

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Bielak, Jan; Bergmann, Sarah; Hegger, JosefQuerkrafttragfähigkeit von Carbonbeton-Plattenbrücken mit C-förmiger Querkraftbewehrung - Theoretische und experimentelle Untersuchungen für zwei Straßenbrücken in GaggenauBeton- und Stahlbetonbau7/2019465-475Fachthemen

Kurzfassung

Anders als die Biegebemessung stellt die Querkraftbemessung von Carbonbeton Planer und Forscher noch vor grundlegende Fragen. Während für dünne Platten ohne Querkraftbewehrung bereits zahlreiche Anwendungen und erste bauaufsichtliche Zulassungen vorliegen, besteht für den technischen und wirtschaftlichen Praxiseinsatz von Bauteilen mit Querkraftbewehrung aus nichtmetallischen Textilien noch Forschungsbedarf. Für den Neubau zweier schiefwinkliger Straßenbrücken aus Carbonbeton wurden statische und zyklische Versuche an Plattenstreifen mit C-förmiger Querkraftbewehrung am Institut für Massivbau der RWTH Aachen durchgeführt. Die Ergebnisse überraschen mit einer sehr geringen Streuung und einem gutmütigen Ermüdungsverhalten. Insgesamt sind deutliche Parallelen zum Querkraftversagen bei Stahlbeton oder Beton mit stabförmiger Faserverbundkunststoff(FVK)-Bewehrung erkennbar. Der Beitrag zeigt praxisnah die Anwendungsmöglichkeit und die weiteren Herausforderungen für den Einsatz von Carbonbeton auch abseits von filigranen Einzelanwendungen und architektonischen Kunstobjekten.

Shear capacity of carbon reinforced concrete slab bridges with c-shaped shear reinforcement - Theoretical and experimental investigations for two road bridges in Gaggenau
In contrast to design for bending, both engineers and researchers are still confronted with fundamental questions regarding shear design of carbon reinforced concrete. While numerous applications for slabs and thin façade panels without shear reinforcement, some with first general approvals, already exist, there is still a need for research into the technical and economic application of components with shear reinforcement made of non-metallic textiles. For the construction of two road bridges made of carbon concrete with c-shaped shear reinforcement, static and cyclic tests were carried out at the Institute of Structural Concrete at RWTH Aachen University. The results show surprisingly low scatter and an excellent fatigue behavior. Overall, there are clear parallels to the shear failure of reinforced concrete or concrete with Fiber-Reinforced Polymer (FRP) rebars. This paper highlights the application potential and further challenges for the use of carbon concrete apart from filigree individual applications and mere objects of art.

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Neues DBV-Merkblatt "Nachbehandlung von Beton"Beton- und Stahlbetonbau7/2019475Aktuelles

Kurzfassung

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von der Heid, Ann-Christine; Grebe, Reiner; Will, Norbert; Hegger, JosefGroßformatige Sandwichelemente mit Deckschichten aus Textilbeton - Untersuchungen an SandwichplattenstreifenBeton- und Stahlbetonbau7/2019476-484Fachthemen

Kurzfassung

In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland die energetischen Anforderungen an die Gebäudehüllen sukzessive verschärft. Für konventionell errichtete Gebäude mit kerngedämmten Sandwichelementen mit Deckschichten aus Stahlbeton bedeutet dies eine kontinuierliche Vergrößerung der Außenwandstärken. Um auch in Zukunft nicht auf die wirtschaftliche Sandwichbauweise verzichten zu müssen, wurden im Zuge eines Forschungsvorhabens großformatige, leichte und energieeffiziente Elemente entwickelt. Das Untersuchungsziel war die praxistaugliche Herstellung von schlanken, großformatigen Sandwichelementen, deren Deckschichten aus 30 mm dünnen Textilbetonschalen bestehen. Dieser innovative Verbundwerkstoff ermöglicht schlanke Bauteile mit gleichzeitig hoher Tragfähigkeit.
Im vorliegenden Beitrag werden der Aufbau der Elemente, die Herstellung von großformatigen Prüfkörpern sowie erste Versuchsergebnisse präsentiert.

Large-size sandwich elements with layers made of textile reinforced concrete - Investigations on sandwich panels
In the last years, the energy requirements imposed on building envelopes became more stringent in Germany. For conventional constructed buildings with core-insulated sandwich elements with reinforced concrete layers, this means a continuous increase in outer wall thickness due to thicker insulation. In order to be able to use the economic sandwich construction method also in the future, large-format, lightweight and energy-efficient elements were developed in the course of an research project. To achieve the research objective of producing slim, large-format sandwich elements suitable for practical use, layers of 30 mm thin textile reinforced concrete were used. This innovative composite material enables components with low cross-sectional thickness and high load-bearing capacity.
This article presents the structure of the elements, the production of large-sized test specimens and the first experimental results.

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Wagner, Juliane; Mende, Katrin; Kraft, Robert; Holschemacher, Klaus; Curbach, ManfredStabanker für dünne CarbonbetonwändeBeton- und Stahlbetonbau7/2019485-494Fachthemen

Kurzfassung

Carbonbeton ist in der Welt der Bauingenieure bei Weitem kein Fremdwort mehr. Aufgrund seiner sehr guten Dauerhaftigkeit und der Korrosionsbeständigkeit der Carbonbewehrung hat er sich vor allem als Baustoff für schlanke und filigrane Bauteile einen Namen gemacht. So ist er beispielsweise auch für die Verwendung in den Wandschalen von Elementwänden und somit zur Verringerung ihrer Schalendicken geeignet. Aufgrund der damit verbundenen geringeren Einbindetiefe wird jedoch die Verwendung herkömmlicher Einbauteile problematisch. Aus diesem Grund wurde ein neuartiger Stabanker zur Verbindung der beiden Wandschalen entwickelt und mechanisch und bauphysikalisch untersucht. Die Ergebnisse der ersten Untersuchungen werden in dem vorliegenden Beitrag vorgestellt.

Anchor sticks for thin walls made out of carbon reinforced concrete
Carbon reinforced concrete is no stranger anymore. Non-corrosive properties made it popular for the use in slender and filigree structures. For example, to reduce their thickness, carbon reinforced concrete is well suitable for the wall shells of an element wall. However, thus the bonding depth is reduced and conventional built-in parts cannot be used anymore. Therefore, a new anchor stick for the connection of the two wall shells was developed, and its mechanical and thermal properties were examined. The results of these first investigations are presented in the paper.

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Schmidt, Philipp; Furche, Johannes; Bauermeister, UlrichOrthogonale Anordnung der Filigran®-Durchstanzbewehrung - Vereinfachte Anwendung in OrtbetondeckenBeton- und Stahlbetonbau7/2019495-504Fachthemen

Kurzfassung

Die Filigran®-Durchstanzbewehrung wurde zur Anwendung in vorgefertigten Fertigteilplatten, die mit Ortbeton zur fertigen Decke ergänzt werden, entwickelt. Die steife Verankerung und die optimierte Geometrie bewirken einen hohen maximalen Durchstanzwiderstand. Wie die parallel angeordneten, durchgehenden Gitterträger zur Montagesicherung dieser Fertigteilplatten werden auch die Durchstanzbewehrungselemente zur Vereinfachung des Einbaus parallel angeordnet. Dementsprechend wurden bereits Durchstanzversuche zur Herleitung von Bemessungs- und Konstruktionsregeln durchgeführt.
Zur effektiven Ausnutzung der geneigten Stäbe ist allerdings eine orthogonale Ausrichtung der Bewehrungselemente zur Stütze erstrebenswert. Untersuchungen mit anderen Durchstanzsystemen bei orthogonaler Anordnung zeigen jedoch eine Reduktion des Durchstanzwiderstands, wenn größere Plattenbereiche in den Eckbereichen zur Stütze ohne Durchstanzbewehrung verbleiben. Bei den im Beitrag beschriebenen ergänzenden Versuchen mit der Filigran®-Durchstanzbewehrung mit orthogonal angeordneten Bewehrungselementen wurden freie Plattenbereiche durch zusätzlich angeordnete Bewehrungselemente vermieden. Die Auswertung dieser Versuche bestätigt unterschiedliche Neigungen der Durchstanzrisse abhängig von der Ausdehnung der unbewehrten Plattenbereiche. Im Rahmen der neuen Europäischen Technischen Bewertung ETA-13/0521 wurden Abstandsregeln festgelegt, bei deren Einhaltung ein Faktor zur Erhöhung des Durchstanzwiderstands gegenüber schubunbewehrten Platten von 2,1 wie bei paralleler Gitterträgeranordnung genutzt werden kann. Die untersuchte und im Beitrag beschriebene orthogonale Anordnung bietet sich zur Anwendung in Ortbetondecken an.

Orthogonal Arrangement of Filigran®-Punching Shear Reinforcement
Simplified Application in in-situ Concrete Slabs
The Filigran®-Punching Shear Reinforcement was developed for the application in semi precast slabs. The stiff anchorage and the optimized shape induce a high punching shear resistance. Like parallel-arranged continuous lattice girders in the precast part of the slab, the punching shear reinforcement is also arranged parallel for easy installation. Punching shear tests with this parallel reinforcement layout were already carried out to deduce design and construction rules.
Nevertheless, an orthogonal arrangement of lattice girders is desirable to achieve an effective utilization of the inclined loadbearing bars in the vicinity of the column. However, investigations with other shear reinforcement systems with orthogonal arrangements showed a decrease of the punching shear resistance if larger areas in the slab adjacent to the corner of the column remain without punching shear reinforcement. In current tests with an orthogonal layout, additional Filigran®-Punching Shear Reinforcement was arranged to avoid areas without shear reinforcement. The evaluation of these tests confirms different inclinations of the shear crack angles depending on the extent of unreinforced areas. Within the new European Technical Assessment ETA-13/0521 distance rules were determined to ensure the application of the factor of 2.1 for increasing the punching shear resistance in comparison to slabs without shear reinforcement. The orthogonal arrangement of Filigran®-Punching Shear Reinforcement investigated in this paper is well suited for use in in-situ concrete slabs.

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Pfeifer, MatthiasEin Hochhaus der neuen Generation - Der OMNITURM in Frankfurt am MainBeton- und Stahlbetonbau7/2019505-516Berichte

Kurzfassung

Mit seinen 190 Metern Höhe gehört der neu errichtete OMNITURM in Frankfurt am Main nicht zu den höchsten Hochhäusern im weltweiten Vergleich, nicht einmal im Vergleich mit anderen Hochhäusern in Frankfurt, seine architektonische Strahlkraft und die damit verbundenen statisch-konstruktiven Herausforderungen machen ihn aber zu etwas ganz Besonderem. Weithin sichtbar ist das architektonische Merkmal des sogenannten “Hüftschwungs”, eine über neun Geschosse, vom 14. bis zum 23. Geschoss, reichende rotierende Verschiebung der Ebenen gegeneinander um bis zu 8,5 m gegen die Vertikale. Dies ist der sogenannte “RESI”-Bereich, der, anders als der Rest des Gebäudes, nicht mit Büros, sondern durch hochwertige Wohnungen genutzt wird und durch die gegenseitigen Verschiebungen in jedem Stockwerk die Anordnung von Terrassen ermöglicht, von denen aus man das Flair der Stadt auch in der Dämmerung oder am Abend genießen kann. Da die äußerst schlanken Schleuderbetonstützen des Gebäudes, gefertigt aus hochfestem Beton C140 mit Sonderbewehrung SAS 670, an den äußeren Rändern der Deckenplatten angeordnet sind, folgen sie den Verschiebungen, stehen teilweise - sehr imposant aussehend - deutlich schräg, vereinigen sich sogar im unteren Drittel des RESI-Bereich, in zwei Gebäudeecken von je zweien zu je einer Stütze, durchlaufen gekrümmt den RESI-Bereich, um schließlich im oberen Drittel sich wieder zu entzweien und dann gerade bis zur Spitze des Turms durchzulaufen. Demgegenüber führen die Verschiebungen an den gegenüberliegenden Gebäudeecken zu immer größer werdenden Auskragungen der Decken, denen mit zusätzlichen “Rucksackstützen” begegnet wird. In diesem Beitrag werden einige der vielen statisch-konstruktiven Besonderheiten des Bauwerks beschrieben.

A high-rise of the new generation - The “OMNITURM” in Frankfurt am Main
Some 190 meters in hight, the newly erected “OMNITURM” in Frankfurt am Main is not one of the tallest skyscrapers in world comparison, not even compared with other high-rise buildings in Frankfurt, but its architectural appeal and the associated challenges concerning structural design issues make him something very special. Visible from afar is the architectonic feature of the so-called “hip swing”, a rotating shift of the levels over nine floors, from the 14th to the 23rd floor, by up to 8.5 m from the vertical. This is the so-called “RESI” area, which, unlike the rest of the building, is not occupied by offices but by high-quality dwellings, and by the mutual shifts on each floor allows the arrangement of terraces from which one can enjoy the flair of the city at dusk or in the evening. As the extremely slender spun concrete columns of the building, made of high-strength concrete C140 with special reinforcement SAS 670, are arranged on the outer edges of the slabs, they follow the displacements in a certain shape, moving inside the building, are partially - quite impressive looking - clearly slanted, even unite in the lower third of the RESI area in two building corners from two to one column, run curved through the RESI area to finally split up again in the upper third from one to two columns and then go straight through to the top of the tower. In contrast, the displacements on the opposite side of the building lead to ever-increasing cantilevers of the slabs, which are counteracted with additional “backpack supports”. This article describes some of many special structural features of the building.

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DBV-Merkblattsammlung jetzt auch als praktische AppBeton- und Stahlbetonbau7/2019516Aktuelles

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 7/2019Beton- und Stahlbetonbau7/2019517-521Beton- und Stahlbetonbau aktuell

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Nachrichten:
Das 29. Dresdner Brückenbausymposium - ein starker Magnet unter Ingenieuren
Es werden wieder die besten Bautalente für den Wettbewerb “Auf IT gebaut” 2020 gesucht!
HTWK-BetonkanuTeam in den Niederlanden erfolgreich
FDB-Merkblätter Nr. 8 über Betonfertigteile aus Architekturbeton und Nr. 10 zum Nachhaltigen Bauen mit Betonfertigteilen - Überarbeitungen mit Stand 05/2019 sind jetzt veröffentlicht
Call for Papers: 10. Kolloquium Industrieböden am 3. und 4. März 2020 in Esslingen
Call for Papers

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBeton- und Stahlbetonbau7/2019522-523Veranstaltungskalender

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Titelbild: Stahlbau 7/2019Stahlbau7/2019Titelbild

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Schwebende Lamellen, umlaufend unregelmäßig versetzt. Sie strahlen Leichtigkeit aus und erzeugen eine Schichtung zwischen den Fensterbändern der Geschosse. Das war die architektonische Idee von KMB PLAN WERK STADT für die Fassade beim Neubau des DLZ, medizinischen Dienstleistungszentrums in Bietigheim-Bissingen. Für Planung und Umsetzung des raffinierten Entwurfs holten die Architekten Experten von Freyler Metallbau an Bord. Dank deren präziser Planung, Fertigung und exakter Zuordnung der einzelnen Elemente konnte auch die Montage vor Ort reibungslos und in kürzester Zeit erfolgen. (Foto: Hopermann Fotografie / FREYLER)

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Inhalt: Stahlbau 7/2019Stahlbau7/2019Inhalt

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Schäfer, Markus; Braun, MatthiasChancen und Herausforderungen für Stahl-Verbundkonstruktionen im modernen GeschossbauStahlbau7/2019617Editorials

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Schäfer, Markus; Braun, MatthiasEntwicklung der Slim-Floor-Bauweise in EuropaStahlbau7/2019618-624Aufsätze

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Flachdecken in Verbundbauweise, auch Slim-Floor- oder Shallow-Floor-Bauweise genannt, stellen innovative Deckensysteme für den Geschossbau dar. Dabei handelt es sich um gewalzte oder geschweißte Stahlprofile, die vollständig oder nahezu vollständig in die Decke integriert werden. Diese Bauweise repräsentiert eine der jüngsten Entwicklungen im Stahl-Verbundbau und hat in den letzten beiden Jahrzehnten immer größere Bedeutung gewonnen. In diesem Beitrag werden die Bauweise und ihre Entwicklung vorgestellt.

Development of slim-floor construction in Europe
Slim-floor or also called shallow floor construction represents innovative composite beam systems for multi-storey buildings. These are rolled or welded steel profiles fully or partially integrated into the concrete slab. This construction method constitutes one of the most recent developments in steel-concrete composite construction and has become increasingly important in the last two decades. In this article, the construction method is explained as well as its development.

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Reusability of components from single-storey steel-framed buildingsStahlbau7/2019624Empfehlungen der Redaktion

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Kuhlmann, Ulrike; Schorr, Johannes; Aggeloupolos, Eleftherios; Lam, Dennis; Sheehan, Therese; Zandonini, Riccardo; Baldassino, Nadia; Tibolt, Mike; Labory, FrancoiseAnwendungsregeln für Slim-Floor-Träger unter Berücksichtigung von Sicherheit, Funktionalität und NachhaltigkeitStahlbau7/2019625-632Aufsätze

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Slim-Floor-Träger als teilweise einbetonierte Verbundträger erlauben besonders geringe Konstruktionshöhen bei dennoch großen Spannweiten. Das Ziel des europäischen Forschungsprojekts “SlimAPP - Slim-Floor Beams - Preparation of Application rules in view of improved safety, functionality and LCA” war die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Stahlanwendungen in Gebäuden durch die Entwicklung von verlässlichen und vorteilhaften Anwendungsregeln für Slim-Floor-Träger in Bezug auf Sicherheit, Funktionalität und Lebenszyklusbewertungen. Neben einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Gesichtspunkte eines optimalen technischen und nachhaltigen Entwurfs berücksichtigt, wurde ein besonderer Schwerpunkt auf den Einfluss der Schubtragfähigkeit von effizienten Verbundmitteln aus Betondübeln mit Bewehrungsstählen gelegt. Für Slim-Floor-Träger, die bisher im Eurocode 4 nicht berücksichtigt sind, wurde die Anwendung der bekannten Bemessungsregeln geprüft und zum Teil neue Regeln für die Bemessung insbesondere der Betondübel entwickelt. Mithilfe von Beispielen verschiedener Slim-Floor-Lösungen wird die Bemessung im Grenzzustand der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit erläutert und mit einer ganzheitlichen Lebenszyklusanalyse untereinander verglichen.

Application rules for slim-floor beams in view of safety, functionality and sustainability
Slim-floor beams as composite beams partially embedded in concrete allow for an especially shallow construction height with however long spans. The aim of the European project “SlimAPP - slim-floor beams - Preparation of Application rules in view of improved safety, functionality and LCA” was to increase the competitiveness of steel constructions in buildings by developing the application of slim-floor beams through improved rules for safety, functionality and LCA. Within a holistic approach considering all aspects of optimal technical and sustainable design, special focus is given to the composite action by concrete dowels with reinforcing bars as efficient shear connectors. For normal design, where slim-floor solutions are currently not covered in Eurocode 4, the application of existing design rules was checked and new rules especially in view of the shear connectors developed. Supported by examples of “pilot” projects the design methodology for ultimate limit state (ULS) and Serviceability limit state (SLS), is explained and based on a lifecycle assessment (LCA) different composite slim-floor solutions are compared with each other.

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