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Eiserne Eremitage - Bauen mit Eisen im Russland der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Fedorov, Sergej G. / Heres, Bernhard / Lorenz, Werner

Eiserne Eremitage - Bauen mit Eisen im Russland der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Juli 2020
  • ca 682 Seiten
  • ca 1036 Abbildungen
  • Hardcover
  • Deutsch
ISBN: 978-3-433-03156-8
bereits vorbestellbar

Preise inkl. Mehrwertsteuer

Beschreibung

Die vorliegende zweibändige Monographie eröffnet eine gänzlich neue Sichtweise auf einen Gebäudekomplex von Weltrang - die Bauten der ehemaligen Zarenresidenz in Sankt Petersburg, die heute umgangssprachlich unter dem Namen Eremitage zusammengefasst werden. Erstmals steht deren Konstruktion im Fokus. Ihr Gegenstand ist die kaum enden wollende Landschaft der eisernen Dach- und Deckentragwerke, die, verborgen hinter barocken und klassizistischen Fassaden, zwischen 1838 und 1852 eingebaut wurden und noch heute in vielen Bereichen erhalten sind.

Die Arbeit ist Ergebnis eines langjährigen, durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG finanzierten und maßgeblich durch die Staatliche Eremitage Sankt Petersburg geförderten Forschungsprojekts. Eindrucksvoll belegt sie die Qualität, die sich für die Bautechnikgeschichte durch interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit erreichen lässt und schlägt eine neue Brücke zwischen Bautechnik- und Architekturgeschichte.

Auch methodisch gehen die Verfasser in der Entwicklung einer ingenieurmäßig akzentuierten historischen Bauforschung neue Wege. Nie zuvor ist eine historische Eisenkonstruktion in derartiger Tiefe und Weite untersucht, dokumentiert und interpretiert worden. Das Ergebnis verändert unseren Blick auf die Frühgeschichte des Stahlbaus - im Verständnis der Entwurfs-, Konstruktions- und Bauprozesse eines derartigen Großprojekts, aber auch und vor allem hinsichtlich der Traditionslinien, die diesen Bau überhaupt erst ermöglichten: die zahlreichen, bislang nahezu unbekannten russischen Pionierleistungen für das Bauen mit Eisen bereits im 18. Jahrhundert.

Die Autoren erläutern sowohl die konkreten Fragestellungen des Projektes als auch die übergreifenden Zielsetzungen und die Untersuchungsmethodik einer Bauforschung mit ingenieurwissenschaftlichem Schwerpunkt, zu der neben Archivarbeit und In-situ-Untersuchungen eben auch z. B. statisch-konstruktive Analysen gehören. Vor dem Leser entfaltet sich das beeindruckende Panorama der Eisenerzeugung und des Bauens mit Eisen in Russland seit dem 18. Jahrhundert, das in Entwurf, Logistik und Bau der "Eisernen Eremitage" seinen Höhepunkt fand. In einem eigenen Tafelband werden aus der Fülle des Materials Archivalien und Visualisierungen mit Konstruktionsdetails der eisernen Decken- und Dachtragwerke präsentiert und kommentiert. Das Buch ist für Bauingenieure, Architekten, Technikwissenschaftler bis hin zu interessierten Laien eine Schatzkammer der Konstruktionsgeschichte.

Über die Reihe Edition Bautechnikgeschichte:

Mit erstaunlicher Dynamik hat sich die Bautechnikgeschichte in den vergangenen Jahrzehnten zu einer höchst lebendigen, international vernetzten und viel beachteten eigenständigen Disziplin entwickelt. Auch wenn die nationalen Forschungszugänge unterschiedliche Akzente setzen, eint sie doch das Bewusstsein, dass gerade die inhaltliche und methodische Vielfalt und das damit verbundene synthetische Potenzial die Stärke des neuen Forschungsfeldes ausmachen. Bautechnikgeschichte erschließt neue Formen des Verstehens von Bauen zwischen Ingenieurwesen und Architektur, zwischen Bau- und Kunst-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte.

Mit der Edition Bautechnikgeschichte erhält die neue Disziplin erstmals einen Ort für die Publikation wichtiger Arbeiten auf angemessenem Niveau in hochwertiger Gestaltung. Die Bücher erscheinen in deutscher oder englischer Sprache. Beide Hauptrichtungen der Bautechnikgeschichte, der eher konstruktionsgeschichtlich und der eher theoriegeschichtlich geleitete Zugang, finden Berücksichtigung; das Spektrum der Bände reicht von Überblickswerken über Monographien zu Einzelaspekten oder -bauten bis hin zu Biographien bedeutender Ingenieurpersönlichkeiten. Ein international besetzter Wissenschaftlicher Beirat unterstützt die Herausgeber in der Umsetzung des Konzepts.

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