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Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Tue, Nguyen Viet; Ehmann, Rainer; Betschoga, Christoph; Tung, Nguyen Duc Schubversuche an simulierten Durchlaufbalken ohne Querkraftbewehrung Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 738-748 Fachthemen

Kurzfassung

Der vorliegende Aufsatz präsentiert eine experimentelle Untersuchung zum Querkraftverhalten von Durchlaufbalken ohne Querkraftbewehrung. Fünf rechteckige zweifeldrige Stahlbetonbalken wurden hierbei mit einer Gleichstreckenlast getestet. Die Felder wurden so geteilt, dass jeder Balken ein langes Hauptfeld als untersuchtes Feld und ein kurzes, stark querkraftbewehrtes Feld besaß. Die Lagerkraft am Endauflager des kurzen Felds wurde während der Versuchsdurchführung modifiziert. Dadurch konnten verschiedene M/V-Verhältnisse am Hauptfeld eingestellt werden. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede sowohl bei der Versagensstelle als auch bei der Querkrafttragfähigkeit am untersuchten Feld bei unterschiedlichen M/V-Verhältnissen. Mit den Versuchsergebnissen kann festgestellt werden, dass die Querkrafttragfähigkeit keine reine Querschnitts-, sondern vielmehr eine Systemeigenschaft darstellt. Eine solche Betrachtung ist auf Grundlage der vorhandenen Ansätze, einschließlich des aktuellen Eurocode, nicht möglich.
Das beobachtete Verhalten in den Versuchen konnte mit dem jüngst entwickelten Ansatz im Allgemeinen gut begründet und interpretiert werden. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse werden Anmerkungen für die Versuchsgestaltung gegeben, sodass praxisgerechte experimentelle Ergebnisse erhalten werden können. Dies soll dazu beitragen, das komplexe Querkraftverhalten von Durchlaufbalken in naher Zukunft besser verstehen zu können.

Shear test on simulated continuous beams without shear reinforcement
This paper presents an experimental investigation on the shear behavior of continuous beams without shear reinforcement. A total of five rectangular 2-span reinforced concrete beams under a uniform load were tested. In each beam the shear failure was arranged to take place in the main span, while the short span was highly reinforced by stirrups. The reaction at the end support of the short span was adjusted by different schemas during the test in order to obtain different M/V-ratios at the main span. By this means significant differences in the failure location and thus the maximum shear force at failure between continuous beams have been observed. The experimental observations showed that the shear resistance is not a pure sectional property but it represents rather a structural character, which cannot be described by the model included in EC 2. The observations were interpreted using the proposed approach and generally could be well explained. Based on the knowledges obtained from this investigation and some other experimental programs, this paper suggests some remarks on the planning of test for continuous beams that conforms to the behavior of concrete structures in the practice.

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Streitlösungsordnung für das Bauwesen "runderneuert" Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 748 Aktuelles

Kurzfassung

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Haveresch, Karlheinz; Maurer, Reinhard; Tauscher, Franka Hinweise für den Ansatz der Betonzugfestigkeit beim Nachweis der Mindestbewehrung für frühen Zwang gemäß Eurocode 2-2 (DIN EN 1992-2/NA) Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 749-758 Fachthemen

Kurzfassung

Im Dezember 2015 wurde die A1-Änderung [1] zum deutschen Nationalen Anhang [2] von DIN EN 1992-1-1 veröffentlicht. Die Änderungen betreffen u. a. den Ansatz der wirksamen Betonzugfestigkeit bei der Ermittlung der Mindestbewehrung zur Begrenzung der Rissbreiten bei frühem Zwang. Der nachfolgende Beitrag erläutert die Hintergründe, warum eine entsprechende A1-Änderung zu DIN EN 1992-2/NA nicht erfolgt. Als Begründung für diese unterschiedliche Vorgehensweise werden die wesentlichen Unterschiede zwischen dem Hochbau und dem Brückenbau dargestellt.

Guideline for the assumption of the effective concrete tensile strength within the minimum reinforcement check due to early cracking according to Eurocode 2-2 (DIN EN 1992-2/NA)
In December 2015, the A1-amendment [1] for the German National Annex [2] of DIN EN 1992-1-1 was published. The amendment affects among others the assumption of the effective concrete tensile strength within the minimum reinforcement check due to early cracking. The following contribution elucidates the background, why a respective A1-amendment for DIN EN 1992-2/NA has not been provided. Furthermore, the main differences between building- and bridge constructions are outlined in order to constitute the different approach.

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Nusch, Annett; Nieder, Norbert Die neue Lahntalbrücke Limburg im Zuge der BAB 3 - Wettbewerb und Entwurf Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 759-775 Berichte

Kurzfassung

An der Lahntalbrücke Limburg wird das Bemühen der planenden Ingenieure/innen und Architekten/innen deutlich, immer dann, wenn ein Neubau erforderlich wird, für das repräsentative Tal eine gelungen gestaltete Brückenkonstruktion auszuarbeiten. Bei beiden Ersatzneubauten, auch nötig, um dem stetig steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, haben sich im Wettbewerb Spannbetonkonstruktionen durchgesetzt, die optisch im Wesentlichen durch ihre Schlichtheit überzeugen und dem Dom seine gestalterische Präsenz im Tal belassen.

The new bridge over the river Lahn near Limburg as part of BAB 3, Germany - Competition and Design
The effort of the responsible engineers and architects at the Lahntalbrücke Limburg always becomes clear when a new well-designed bridge structure is needed for the representative Lahn valley. To handle the steadily increasing traffic prestressed concrete structures have gained acceptance for both replacement constructions. Both constructions also convince optically through their simplicity while leaving the creative presence of the cathedral in the valley unchanged.

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Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 775 Aktuelles

Kurzfassung

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 11/2016 Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 777-780 Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Kurzfassung


Persönliches:
Nachruf Prof. Dr.-Ing. Michael Fastabend

Nachrichten:
Zum Tod des Architekten Horst Linde / DBV-Heft 37 “Frischbetonverbundfolie” neu erschienen / Baumediator/in (HDT) 8. berufsbegleitende Ausbildung Baumediation März bis Dezember 2017 in 9 Modulen am Haus der Technik Essen / Das Fachseminar Fertigteilfassaden aus Architekturbeton / BIM-Leitfaden für die Planungspraxis - VBI legt Empfehlungen für Planer und Auftraggeber vor / Call for papers: 3rd International Symposium Connections between Steel and Concrete / Call for Abstracts! - Shotcrete for Underground Support XIII: New Develoments in Rock Engineering, Tunnelling, Underground Space and Deep Excavation

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 11/2016 781-782 Veranstaltungskalender

Kurzfassung

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Inhalt: Stahlbau 11/2016 Stahlbau 11/2016 Inhalt

Kurzfassung

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Unterweger, Harald; Kampleitner, Andreas Fachwerkträger mit I-Profilen und eingeschlitzten Knotenblechen - Tragverhalten und Drucktragfähigkeit der Füllstäbe auf Basis von Großversuchen Stahlbau 11/2016 709-723 Fachthemen

Kurzfassung

Fachwerkträger im Industrie- und Anlagenbau werden heutzutage oft zur Gänze aus gewalzten I-Profilen gefertigt. Die Füllstäbe sind dabei nicht direkt an die Gurte angeschlossen, sondern in Knotenbleche eingeschlitzt. Schwerpunkt des Aufsatzes ist die Darstellung des Tragverhaltens derartiger Fachwerkträger, insbesondere im Hinblick auf die Drucktragfähigkeit der Füllstäbe, auf Basis von insgesamt vier Großversuchen an einfeldrigen Trägern. Anhand von umfangreichen numerischen Traglaststudien an repräsentativen Ausführungen wurde ein einfaches Ingenieurmodell zur Drucktragfähigkeit von Diagonalstäben entwickelt, das anhand der Großversuche kalibriert werden konnte. Dieses Ingenieurmodell wird auch in Form eines Anwendungsbeispiels dargestellt. Bei Beschränkung der freien Knotenblechlänge zwischen Diagonal- und Gurtstab ist ein alleiniger modifizierter Knicknachweis ausreichend. Die Ergebnisse des Großversuchs dienten ebenfalls dazu, die Treffsicherheit üblicher Stabmodelle in der Praxis zu überprüfen (Durchbiegungen, Stabnormalkräfte) - auch darüber wird berichtet.

Lattice girders with I-section and slotted gusset plates - Load carrying behaviour and ultimate capacity of compression members based on full scale tests.
Nowadays trusses are often designed with I-sections only and no direct connection between the diagonal members and the chords. For the truss joints gusset plates - welded to the chords - are used, which are slotted for the welding connection to the diagonal member. The main focus in this paper is the specific stability behaviour of such diagonal members in compression, leading to an interaction behaviour of member buckling out of plane and local buckling of the gusset plates. The results of four full scale tests on a lattice girder are presented in detail. The compression member capacity of the tests is compared with the results of a FE-model, considering the measured geometric imperfections. Based on comprehensive FE-studies a simple design model for the prediction of the ultimate capacity of the compression members was developed. This model, with an example to show how to use it, is also presented. Finally the overall load carrying behaviour of the truss in the test is analysed and compared with simplified models for global analyses, both for the load - deformation behaviour and for the relationship between load and member axial force.

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Bartholomé, Susanne; Pasternak, Hartmut Träger mit schlanken, wabenförmig strukturierten Stegen - Versuch und Simulation Stahlbau 11/2016 724-732 Fachthemen

Kurzfassung

Geschweißte Stahlträger mit schlanken, wabenförmig strukturierten Stegen wurden auf ihre Schubtragfähigkeit getestet. Mit Versuchen und numerischen Berechnungen mit der FEM-Software Abaqus konnte der Einfluss verschiedener Parameter wie Wabenhöhe, Wabenausrichtung, Schlüsselweite und Fügevariante auf das Beulverhalten dieser Träger analysiert werden.

Girders with slender honeycombed structured webs - Experiment and simulation.
Welded steel girders with slender, honeycombed structured webs under shear load were tested. To analyse the buckling behaviour of these girders, various parameters such as honeycomb height, orientation, key width and joining variant have been investigated by experiments and numerical calculations with the FEM software Abaqus.

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Deutschlands erste feuerverzinkte Stahl-Verbundbrücke fertiggestellt Stahlbau 11/2016 732 Aktuell

Kurzfassung

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Ungermann, Dieter; Rüsse, Christopher Zur Dauerhaftigkeit laserstrahlgeschweißter Stahlhohlplatten im Brückenbau Stahlbau 11/2016 733-739 Fachthemen

Kurzfassung

Die statischen Vorteile von Stahlhohlplatten sind bereits seit über 40 Jahren bekannt und wurden in einer Vielzahl von Arbeiten beschrieben und analysiert. Die wirtschaftliche Herstellung der Platten wurde seit 1990 durch Fortschritte in der Laserschweißtechnik ermöglicht. Mittels Laserstichnaht können die außenliegenden Deckbleche durch diese hindurch mit den innenliegenden Stegen oder Profilen verschweißt werden. Lange beschränkte sich die Dicke der Deckbleche, die bei diesem Verfahren in ausreichender Qualität durchdrungen werden können, auf etwa 4 mm, so dass Hohlplatten nur in Sekundärtragwerken im Schiffbau oder ähnlichen ausschließlich gering belasteten Tragwerken eingesetzt wurden. Um einen Einsatz in stärker belasteten, ermüdungsgefährdeten Tragwerken möglich zu machen, wurden im Rahmen des Forschungsprojektes FOSTA P869 “Laserstrahlgeschweißte T-Stoßverbindungen” (IGF 16935 BG) [4] Schweißparameter erarbeitet, mit denen Deckbleche mit Dicken von bis zu 10 mm prozesssicher angeschlossen werden können. Über ein umfangreiches Versuchsprogramm wurden für diese Verbindungen Bemessungskonzepte für statische sowie dynamische Biege-, Schub- und Normalkraftbeanspruchungen entwickelt. Ein Auszug der Ergebnisse wurde bereits im vergangenen Jahr in [2] veröffentlicht. Im folgenden Artikel werden im Speziellen die Widerstände der Stichnaht gegenüber brückenbautypischen Beanspruchungen im Bereich der Lasteinleitung dargestellt und gezeigt, dass diese Nähte für einen Einsatz im Brückenbau geeignet erscheinen.

Durability of laser welded steel hollow plates in bridge constructions.
The advantages of steel hollow plates were described and analyzed in several research papers since the 1970s. Since the 1990s it is possible to produce these plates economically using laser welding technique. The laser stake weld connects the upper deck plate with the inlying web plates or profiles by welding through this upper deck plate. For long, the maximum thickness of deck plates that was penetrable was approximately 4 mm, so that the application of steel hollow plates was limited to secondary bearing structures in ships or other constructions with low loads. Within the research project “Laser welded T-joint connections” [4], welding parameters for laser stake welds were enhanced to produce deeper and thicker connections in order to connect plates with a thickness up to 10 mm to set up hollow plates for higher static and fatigue loads. The project provides experimentally validated design concepts based on an extensive testing scheme with static and fatigue bending, shear and normal stresses. The paper “Laser-stake welded T-joints of all-steel sandwich panels - Fatigue strength of laser-stake welded T-joints” [2] showed an excerpt of the results. The following article is especially about the investigations regarding the laser stake welds static and fatigue resistance against loads that typically occur in bridge buildings. The findings demonstrate that steel hollow plates using laser stake welds are suitable for an application in steel bridges.

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Maiershofer, Christian; Reisch, Rudolf; Mensinger, Martin; Block, Florian M.; Borgogno, Walter Heißbemessung im Stahlbau - Level 3-Analyse einer Industriehalle nach DIN EN 1993-1-2 Stahlbau 11/2016 740-746 Fachthemen

Kurzfassung

Die EN 1993-1-2 sieht für die Bemessung von Stahlkonstruktionen im Brandfall unterschiedliche Nachweisformate vor. In diesem Beitrag wird eine Level 3-Analyse nach DIN EN 1993-1-2 anhand eines konkreten Beispiels vorgestellt. Die betrachtete Industriehalle mit einer Grundrissfläche von ca. 8000 m2, einer Höhe von 19,0 m und schweren Kranlasten von bis zu 200 t Nutzlast war für eine Feuerwiderstandsdauer von 30 min (R30) zu bemessen und nachzuweisen. Hierfür sollte die Einheits-Temperatur-Zeit-Kurve (ETK) [1] angesetzt werden. Vom Tragwerksplaner wurde die Heißbemessungssoftware VULCAN [3] eingesetzt und für die unabhängige Vergleichsrechnung durch den Prüfingenieur das Softwarepaket SAFIR [4]. Die maßgebenden Verbindungen wurden per Handrechnung nach DIN EN 1993-1-2, Anhang D nachgewiesen. Durch beide Berechnungen konnte eine ausreichende Feuerwiderstandsdauer von 30 min für die Stahlkonstruktion aufgezeigt werden, so dass auf einen konstruktiven Brandschutz der Stahlkonstruktion komplett verzichtet werden konnte. Der nachfolgende Beitrag beschreibt die Vorgehensweise bei der Bemessung und Prüfung, das angewandte Konzept der Teilmodelle und die Berechnung der maßgebenden Anschlüsse. Während der Berechnung zeigte sich, dass der Ansatz eines Vollbrandes mit einem Brandverlauf nach ETK - im konkreten Fall - nicht nur ein extrem unrealistisches Brandszenario darstellt, sondern auch zu erheblichen numerischen Schwierigkeiten bei der Tragwerkssimulation führte. Die Anwendung von “Worst-Case”-Naturbrandszenarien wäre hierfür vorzuziehen und würde mehr Erkenntnis über das tatsächliche Verhalten der Tragstruktur im Brandfall liefern.
Der Inhalt des nachfolgenden Beitrags wurde bereits auf verschiedenen Konferenzen vorgestellt und beruht auf den Quellen [10] und [11].

Fire design for steel structures - Level 3 application of an industrial building according to DIN EN 1993-1-2.
The paper presents a Level 3 application of EN 1993-1-2 [2] for an industrial building in Germany. Due to national building regulations the fire design of a large steel hall (8000 m2 area, 19,0 m height and heavy load cranes with service loads up to 200 t) had to be designed for R30 using the ISO-fire. The design was performed by using the software package VULCAN [3]. For independent checking the prove engineers used the software SAFIR [4] to partially reassess the building. The connections were designed via hand calculation according to EN 1993-1-2. Both designs show, that 30 minutes fire resistance could be achieved. During the fire design it became obvious, that, caused by the ISO-fire scenario [1], the structural response became highly non-linear, which complicated the assessment. The paper describes the process of design and prove engineering, the concept of sub-modeling, which was used for the design, and the design of main connections. A major experience of the project was that the application of Level 3 calculation methods in combination with the standard ISO-fire curve is suboptimal. The application of worst case realistic natural fires is preferable and will lead to a more detailed knowledge about the behavior of the structure in fire.

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Bucak, Ömer; Ehard, Heinrich; Herion, Stefan; Fleischer, Oliver Zur Abminderung der Knotentragfähigkeit von Hohlprofilknoten aus hochfesten Kreishohlprofilen Stahlbau 11/2016 747-763 Fachthemen

Kurzfassung

Unserem Freund und Kollegen Herrn Prof. Dr. Eur.-Ing. Ram Puthli gewidmet
Die Verwendung von Stählen mit Streckgrenzen bis zu fy = 690 N/mm2 (S690) für geschweißte Hohlprofilknoten wird derzeit aufgrund des Fehlens ausreichend abgesicherter Bemessungsregelungen behindert. Die Bemessungsempfehlungen der DIN EN 1993-1-8 basieren auf experimentellen und numerischen Untersuchungen unter Verwendung der allgemeinen Baustähle S235H und S355H. Auf Grundlage weniger detaillierter Untersuchungen über das Tragverhalten von Hohlprofilknoten aus hochfesten Stählen ist für Knoten aus Querschnitten mit einer Streckgrenze zwischen 355 N/mm2 < fy ≤ 460 N/mm2 eine Abminderung auf 90 % des Bemessungswerts des Knotenwiderstands in der DIN EN 1993-1-8 enthalten. In der DIN EN 1993-1-12 wird die Abminderung für Knoten aus Querschnitten mit noch höherfesten Stahlsorten mit Streckgrenzen zwischen 460 N/mm2 < fy ≤ 700 N/mm2 sogar auf 80 % reduziert. Für Knoten aus derart hochfesten Querschnitten sind jedoch keine systematischen Untersuchungen bekannt. Beide Abminderungsbeiwerte sind von der Geometrie der Knoten und von der Beanspruchungsart unabhängig.
Im Rahmen des von der Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) geförderten Projekts P715 und des dem Comité International pour le Développement et l'Etude de la Construction Tubulaire (CIDECT) geförderten Projekts 5BT wurden erforderliche Abminderungen ermittelt und auf Einflüsse der Streckgrenze und der Knotengeometrie hin überprüft.

About the reduction of the joint bearing capacity of high strength circular hollow section.
The use of high strength steels with yield strengths up to fy = 690 N/mm2 (S690) for welded hollow section joints is hampered due to the lack of adequate provisions in design standards. The design recommendations of DIN EN 1993-1-8 are based on experimental and numerical investigations using steel grades S235H or S355H. Based upon the few detailed experimental investigations available dealing with the load carrying behavior of connections made of high strength steels DIN EN 1993-1-8 gives a reduction factor of &agr; = 0.9 to the design formulae for joints made of steels with yield strengths 355 N/mm2 < fy ≤ 460 N/mm2. In DIN EN 1993-1-12 this reduction factor is further reduced to &agr; = 0.8 for joints with yield strengths 460 N/mm2 < fy ≤ 700 N/mm2 without any testing results. Both reduction factors are independent of the geometry and type of loading of the joints. In the framework of two research projects funded by the Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V. (FOSTA) and the Comité International pour le Développement et l'Etude de la Construction Tubulaire (CIDECT) the necessary reduction factors are verified.

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Pelke, Eberhard; Kurrer, Karl-Eugen Zur Entwicklungsgeschichte des Stahlverbundbaus Stahlbau 11/2016 764-780 Fachthemen

Kurzfassung

Über die historische Entwicklung des Fügens biegesteifer Bauteile der Werkstoffe Stahl und Beton - des Stahlverbundbaus - ist bisher wenig bekannt. Im vorliegenden Aufsatz werden deshalb die einzelnen Phasen so herausgearbeitet, dass die Entwicklungsgeschichte des Stahlverbundbaus in großen Zügen erkennbar wird.
Die Initialphase (1850-1900) bildet den Verbundträger im Sinne von Empergers Ideal vom Haftverbund der Werkstoffpartner aus. Sukzessive folgt die konstruktive Trennung der Querschnittsteile in der Konstituierungsphase (1900-1925). In der Etablierungsphase (1925-1945) wächst die Erkenntnis, die Querschnittsteile konstruktiv verbinden zu müssen, zunächst als Lage- und dann als mechanische Schubsicherung. Dabei steht der Versuch im Mittelpunkt des Erkenntnisgewinns. Das quantifizierte Verbinden der Querschnittsteile durch ein konsolidiertes Versuchswesen und die Theoriebildung in der Vollendungsphase (1945-1981) lässt eine vielfältig gebaute Wirklichkeit im Industrie- und Stahlverbundbrückenbau entstehen.

On the evolution of steel-concrete composite construction.
Little has been written so far about the historical development of the joining of rigid elements made from steel and concrete - steel-concrete composite construction. This article therefore describes the individual phases in such a way that the reader gains an overview of the evolution of composite construction with steel and concrete.
The composite beam in the sense of Emperger's ideal of the friction/adhesion bond between the materials marked the initial phase (1850-1900). This was followed by the constitution phase (1900-1925) with its constructional separation of the elements of the cross-section. During the establishment phase (1925-1945) it was gradually realized that the elements of the cross-section had to be connected structurally, initially as positional restraint, later as mechanical shear connector. Tests verifies the bearing capacity of steel composite constructions. The quantified connection of the elements of the cross-section through standardized testing and the formation of theories in the classical phase (1945-1981) enabled the realization of multiple forms of steel-concrete composite construction for industrial buildings and bridges.

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iforum Eurocode 3 Stahlbau 11/2016 780 Aktuell

Kurzfassung

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Mislin, Miron Frühe Eisen- und Stahlhochbauten der Industriearchitektur in den Vereinigten Staaten von Amerika, 1850-1900 Stahlbau 11/2016 781-790 Berichte

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Projekt zur Entwicklung eines neuen Stahls am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung Stahlbau 11/2016 790 Aus der Forschung

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Weihnachtspreisaufgabe: Stahlbau 11/2016 Stahlbau 11/2016 791 Weihnachtspreisaufgabe

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Brux, Gunther Sichtprüfungen und Dämmschichtbildner auf Stahl Stahlbau 11/2016 792-793 Berichte

Kurzfassung

Brandschutzbeschichtungen wurden schon vor über 50 Jahren erfolgreich im Bauwesen eingesetzt, um die Auswirkungen von Bränden wesentlich zu verringern. Die zu erwartende Lebensdauer von Beschichtungen und Bauteilen von Gebäuden im Bestand sind im Allgemeinen nur grobe Schätzungen (Bilder 1 und 2). Im Mittel haben die Tragsysteme selbst eine Lebenserwartung von etwa 60 bis 100 Jahren. Näher eingegangen wird auf die Möglichkeit, Schäden an solchen Beschichtungen möglichst frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen, um die Lebensdauer der Beschichtungen und Bauwerke zu verlängern.

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Persönliches: Stahlbau 11/2016 Stahlbau 11/2016 794 Aktuell

Kurzfassung

Zum Tod des Architekten Horst Linde
Roland Bärtschi in der Leitung des Stahlbau Zentrums Schweiz

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Nachhaltigkeit von Infrastrukturbauwerken - Ganzheitliche Bewertung von Autobahnbrücken unter besonderer Berücksichtigung externer Effekte Stahlbau 11/2016 794-795 Dissertationen

Kurzfassung

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Kurrer, Karl-Eugen Sonar, Th.: Die Geschichte des Prioritätsstreits zwischen Leibniz und Newton. Stahlbau 11/2016 795 Rezensionen

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Möller, Eberhard Nozhova, E.: Networks of Construction. Stahlbau 11/2016 796 Rezensionen

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Firmen und Verbände Stahlbau 11/2016 796-798 Firmen und Verbände

Kurzfassung

40 Jahre R&P RUFFERT Ingenieurgesellschaft mbh
Berliner Stahldialog 2016

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