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Autor(en)TitelZeitschriftAusgabeSeiteRubrik
Schwede, Dirk A.; Lu, YiLebenszyklusorientierte Entwicklung von opaken Wandbauteilen für verschiedene Klimazonen in ChinaBauphysik6/2015334-344Fachthemen

Kurzfassung

Der Energie- und Ressourcenverbrauch für Gebäude in China ist in der Gesamtheit um ein Vielfaches höher als für Gebäude in Deutschland. Die rasante Bautätigkeit bedeutet, dass die Anstrengungen in Deutschland nur bedeutsam sind, wenn entsprechende Zielsetzungen auch in Ländern wie China angestrebt und klimaangepasste Maßnahmen lokal umgesetzt werden. In diesem Sinne wurde zur Ermittlung von klimaangepassten primärenergetisch optimierten Wandkonstruktionen ein typisches Wohnraummodul mit einem dynamischen Simulationsmodell für 26 Klimata in China untersucht. Dabei wurden opake Wandelemente schrittweise von einer geringen hin zu einer hohen Dämmwirkung variiert. Bei sonst konstanter Raum- und Betriebskonfiguration wurden die Energiebedarfswerte für Heizen und Kühlen ermittelt. Im Anschluss wurden der Außenwand für jedes Klima verschiedene Materialschichtdicken zugewiesen und der Energieaufwand zur Herstellung der Materialien ermittelt. Es wurde berechnet, bei welcher Materialschichtdicke der letzte zugefügte Zentimeter eine primärenergetische Amortisationszeit innerhalb der Nutzungsdauer (30, 60 oder 100 Jahre) aufweist. Weiterhin wurden der Raum in die vier Himmelsrichtungen ausgerichtet und die resultierenden Materialschichtdicken bestimmt. Es wurde gezeigt, dass in allen untersuchten Klimata eine angepasste Dämmwirkung der Außenwand sinnvoll ist, dass aber in weiten Regionen in Südchina monolithische Wandaufbauten aus zum Beispiel Porenbeton zu primärenergetisch optimalen Ergebnissen führen. Es wird geschlossen, dass große Teile des derzeitigen globalen Neubauvolumens mit energie- und ressourcenoptimierten sowie kreislauffähigen Wandelementen konstruktiv umgesetzt werden könnten.

Life-Cycle oriented development of opaque wall elements in various climate zones in China.
The energy and resource demand of the building stock in China is in total many time es higher than for buildings in Germany. The rapid construction activity means that the efforts made in Germany are only relevant, if similar targets are adopted also in countries like China and if climate adapted measures are implemented locally. In this sense a simulation study of a typical residential room module has been conducted in order to identify climate adapted and lifecycle optimized wall constructions in 26 climates in China. Therein opaque wall elements have been improved stepwise in their insulation capacity. For a constant room and operation configuration the energy demand for heating and cooling has been determined. Following, selected materials have been assigned to the external wall. It has been calculated for which layer thickness the last added centimetre has an energy payback time within the useful life (30, 60 and 100 years). Furthermore the room was turned in the four compass points and the thicknesses have been determined. It has been shown, that in all climates a certain insulation capacity is required, but that in southern China monolithic walls, for example made from aerated concrete, are optimal and sufficient. It is concluded that large part of the global new construction volume could be constructed with energy and resource optimized wall elements that are also able to be recycled.

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Jäger-Klein, Caroline; Styhler-Aydin, Gudrun; Radinger, Gregor; Stumpf, WolfgangUntersuchungen zur Sonneneinstrahlung und natürlichen Lüftung an einem typischen historischen Wohnhaus in der Altstadt von DschiddahBauphysik6/2015345-354Fachthemen

Kurzfassung

Die traditionelle Wohnhausarchitektur der Hafenstadt Dschiddah an der Westküste Saudi Arabiens weist einzigartige bauklimatische Eigenschaften auf, die bisher noch nicht auf wissenschaftlich fortschrittlichem Niveau dokumentiert wurden. Eine interdisziplinäre Studie von Architekturgeschichte- und Bauforschungsexperten hat sich daher damit beschäftigt, regionaltypische historische Wohnhausformen und ihre Wechselwirkungen mit klimatischen Standortverhältnissen darzustellen. Die typischen drei- bis sechsgeschossigen Gebäude wurden aus dem lokal vorhandenen Korallenstein errichtet. Neben der Verwendung dieses Baustoffes sind die Geometrien der Baukörper sowie die Stadtbild prägenden und in den Straßenraum ragenden Fenstererker eine Reaktion auf das besonders feuchte und heiße Klima von Dschiddah. Um die bauphysikalische Intelligenz dieser Architektur zu erforschen, wurden die solaren Licht- und Strahlungseinträge sowie die vorherrschenden Luftbewegungsverhältnisse mit Tageslichtanalysen und Luftströmungssimulationen am Beispiel des historischen Stadthauses der Familie Nawar aufgezeigt.

Investigations on daylight input and natural ventilation of a typical building in the historic centre of Jeddah.
The traditional domestic architecture of the port town Jeddah, located on the Saudi Arabien west coast, is characterized by unique construction features that have not yet been documented on a current scientific level. An interdisciplinary study of experts in architectural history and building research has illustrated interactions between regional historic building forms and climatic site conditions. The typical three to six-story buildings are made of local coral stone. Apart from this material and certain building geometries, wooden bay-windows response to the particularly humid and hot climate of Jeddah. To explore the physical construction intelligence of this architecture, the solar light and radiation entries and the prevailing air movement conditions are demonstrated by daylight-analyses and airflow simulations applied on the example of a historic townhouse, the residence of the Nawar family.

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Jäger-Klein, Caroline; Styhler-Ayd?n, Gudrun; Radinger, Gregor; Stumpf, WolfgangUntersuchungen zur Sonneneinstrahlung und natürlichen Lüftung an einem typischen historischen Wohnhaus in der Altstadt von DschiddahBauphysik6/2015345-354Fachthemen

Kurzfassung

Die traditionelle Wohnhausarchitektur der Hafenstadt Dschiddah an der Westküste Saudi Arabiens weist einzigartige bauklimatische Eigenschaften auf, die bisher noch nicht auf wissenschaftlich fortschrittlichem Niveau dokumentiert wurden. Eine interdisziplinäre Studie von Architekturgeschichte- und Bauforschungsexperten hat sich daher damit beschäftigt, regionaltypische historische Wohnhausformen und ihre Wechselwirkungen mit klimatischen Standortverhältnissen darzustellen. Die typischen drei- bis sechsgeschossigen Gebäude wurden aus dem lokal vorhandenen Korallenstein errichtet. Neben der Verwendung dieses Baustoffes sind die Geometrien der Baukörper sowie die Stadtbild prägenden und in den Straßenraum ragenden Fenstererker eine Reaktion auf das besonders feuchte und heiße Klima von Dschiddah. Um die bauphysikalische Intelligenz dieser Architektur zu erforschen, wurden die solaren Licht- und Strahlungseinträge sowie die vorherrschenden Luftbewegungsverhältnisse mit Tageslichtanalysen und Luftströmungssimulationen am Beispiel des historischen Stadthauses der Familie Nawar aufgezeigt.

Investigations on daylight input and natural ventilation of a typical building in the historic centre of Jeddah.
The traditional domestic architecture of the port town Jeddah, located on the Saudi Arabien west coast, is characterized by unique construction features that have not yet been documented on a current scientific level. An interdisciplinary study of experts in architectural history and building research has illustrated interactions between regional historic building forms and climatic site conditions. The typical three to six-story buildings are made of local coral stone. Apart from this material and certain building geometries, wooden bay-windows response to the particularly humid and hot climate of Jeddah. To explore the physical construction intelligence of this architecture, the solar light and radiation entries and the prevailing air movement conditions are demonstrated by daylight-analyses and airflow simulations applied on the example of a historic townhouse, the residence of the Nawar family.

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Ahle, Hans-PeterAlbert Dürr zum neuen DIN-Präsidenten gewähltBauphysik6/2015354Persönliches

Kurzfassung

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Technische Regelsetzung: Bauphysik 6/2015Bauphysik6/2015355-356Technische Regelsetzung

Kurzfassung

Produktnorm EN 16034 Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften von Fenstern, Türen, Toren
VDI 6040 Blatt 2 Raumlufttechnik - Schulen - Ausführungshinweise
VDI 3819 Blatt 1 Brandschutz in der Gebäudetechnik

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Technische Regelsetzung: Bauphysik 6/2015Bauphysik6/2015355-356Technische Regelsetzung

Kurzfassung

Produktnorm EN 16034 Feuer- und/oder Rauchschutzeigenschaften von Fenstern, Türen, Toren
VDI 6040 Blatt 2 Raumlufttechnik - Schulen - Ausführungshinweise
VDI 3819 Blatt 1 Brandschutz in der Gebäudetechnik

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Aktuell: Bauphysik 6/2015Bauphysik6/2015356-362Aktuell

Kurzfassung

Leitfaden zu Energieeffizienz in Hallengebäuden
10 Jahre EPD jetzt in Baustoffdatenbank ÖKOBAUDAT
Energetische Sanierung eines Institutsgebäudes der Uni Innsbruck als Passivhaus
Verbale Bewertung von Geruchsintensität nach DIN ISO 16000-28
Akustik Center Austria eröffnet
Integrative Fassadenplanung mit attraktiven Lebenszykluskosten
Resümee Bauphysiktage Kaiserslautern 2015
Gemeinsames Positionspapier der Kammern und Verbände der planenden Berufe zum Nationalen Reformprogramm der Bundesregierung

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Aktuell: Bauphysik 6/2015Bauphysik6/2015356-362Aktuell

Kurzfassung

Leitfaden zu Energieeffizienz in Hallengebäuden
10 Jahre EPD jetzt in Baustoffdatenbank ÖKOBAUDAT
Energetische Sanierung eines Institutsgebäudes der Uni Innsbruck als Passivhaus
Verbale Bewertung von Geruchsintensität nach DIN ISO 16000-28
Akustik Center Austria eröffnet
Integrative Fassadenplanung mit attraktiven Lebenszykluskosten
Resümee Bauphysiktage Kaiserslautern 2015
Gemeinsames Positionspapier der Kammern und Verbände der planenden Berufe zum Nationalen Reformprogramm der Bundesregierung

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Veranstaltungen: Bauphysik 6/2015Bauphysik6/2015362Veranstaltungen

Kurzfassung

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Veranstaltungen: Bauphysik 6/2015Bauphysik6/2015362Veranstaltungen

Kurzfassung

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Inhalt: Bautechnik 6/2015Bautechnik6/2015Inhalt

Kurzfassung

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Ernst & Sohn (Hrsg.)Sonderheft: Geschosswohnungsbau 2015 - Neubau, Umbau, SanierungBautechnik6/20151-92Sonderheft

Kurzfassung

Die Nachfrage nach Wohnraum ist zurzeit immens. Die Stärkung des Wohnungsbaus ist angesichts des Mangels an bezahlbaren Wohnungen "alternativlos", denn steigende Mieten und Wohnungsknappheit sind vor allem in Ballungsgebieten Thema Nr. 1. Aus dem aktuellen sowie dem Nachholbedarf aus den Jahren 2007 bis 2014 wäre es notwendig, in den nächsten Jahren in Deutschland etwa 300.000 Wohnungen jährlich zu bauen; weit mehr als die Hälfte davon im mehrgeschossigen Wohnungsbau. Die Bundesregierung sieht darin eine gesamtgesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe, die sie mit Förderprogrammen unterstützt. Mit dem von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks ins Leben gerufenen "Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen" sollen Bund, Länder, Kommunen, Investoren, Unternehmen und Planer zu gemeinsamen Lösungen an einen Tisch gebracht werden. Das bundesweite Gremium soll die aktuellen wohnungspolitischen Herausforderungen zeitnah bewältigen. Ziel ist es, den steigenden Wohnraumbedarf in nachfragestarken Regionen zu decken und gleichzeitig soziale, demografische und energetische Anforderungen zu berücksichtigen.

Das Sonderheft "Geschosswohnungsbau" greift diese aktuellen Themen auf. Projektbeispiele aus der Praxis von Neubau und Sanierung dokumentieren die planerische und gestalterische Umsetzung bezahlbarer Wohnbauten und zeigen beispielhaft die Anforderungen an zeitgemäßen mehrgeschossigen Wohnungsbau sowie Konzepte für die Sanierung auf. Barrierefreie Ausstattungen, Energieeinsparung, Brandschutz, Gebäudetechnik, der Einsatz regenerativer Energien, Innenraumhygiene, "wohngesunde" Baumaterialien, Rahmenbedingungen für Baugenossenschaften und Mehrgenerationen-Häuser sind einige Schwerpunkte des Sonderheftes.

Informieren Sie sich über ein Thema, das in seiner Bedeutung derzeit oft noch unterschätzt wird. Lesen Sie über die neuesten Wohnungsbau-Trends, über Planungsstrategien und den Einsatz von Materialien und Technik - ob beim Neubau, beim Bauen im Bestand, ob bei Investoren- oder genossenschaftlichen Wohnprojekten. Erfahren Sie, wie Planer mit dem Thema "bezahlbarer Wohnraum" umgehen. Die baulichen, wohnungspolitischen, gesellschaftlichen und immobilienwirtschaftlichen Perspektiven des mehrgeschossigen Wohnungsbaus gehen uns alle an.

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Hadl, Philipp; Gröger, Johannes; Tue, Nguyen VietExperimentelle Untersuchungen zur Streuung im Zugtragverhalten von StahlfaserbetonBautechnik6/2015385-393Aufsätze

Kurzfassung

Stahlfaserbeton wird in Europa seit über 30 Jahren in verschiedenen Bereichen des Bauwesens erfolgreich eingesetzt. Das Anwendungsgebiet erstreckt sich von Fundament- und monolithischen Betonplatten über Fertigteile und Tiefbau bis hin zu Tunnelbau und wasserundurchlässigen Bauteilen. Das Hauptanwendungsgebiet stellen allerdings nach wie vor Industriefußböden dar. Große Streuungen in den Materialkennwerten erschweren die Anwendung für Bauteile mit nennenswerten Beanspruchungen. Am Institut für Betonbau der TU Graz wurden daher in den vergangenen Jahren umfangreiche experimentelle Untersuchungen zur Streuung des Zugtragverhaltens von Faserbeton durchgeführt. Die Untersuchungen beinhalten 4-Punkt-Biegezugversuche, balkenartige Träger und großformatige Kellerbauteile. Die Ergebnisse der Biegezugversuche verdeutlichen die große Streuung im Nachrisszugtragverhalten unabhängig von Frischbetonkonsistenz und Faserlänge. Entlang der langen Balken, welche sich in verwendeter Faserlänge und Herstellungsart unterscheiden, wurden die Faserorientierung und -verteilung mit dem fotooptischen Verfahren bestimmt. Die Orientierung der Fasern ist bei allen Balken annähernd konstant, während die Anzahl der in der Schnittfläche vorhandenen Fasern stark streut. Um realistische Bedingungen zu simulieren, wurden eine Bodenplatte und zwei Wände mit praxisähnlichen Abmessungen hergestellt und anschließend die Faserorientierung und -verteilung bestimmt. Es konnte ebenfalls eine große Streuung in der Faserverteilung festgestellt werden, während die Faserorientierung nur in geringem Maße schwankt.

Experimental investigations on the scattering in the post cracking tensile behaviour of steel fibre reinforced concrete
Steel fibre reinforced concrete (SFRC) has been successfully used in Europe for over 30 years in certain areas of concrete constructions. Its applications range from shotcrete and prefabricated concrete products to monolithic basements, tunnelling and waterproof elements. However, the main area of application remains industrial concrete floor slabs. Therefore, extensive experimental investigations concerning the scattering in the tensile post cracking behaviour of SFRC were carried out at Institute for Structural Concrete, Graz University of Technology. The investigations include 4-point-bending tests, long beams and large-sized cellar components. The results of the bending tests clarify the large scattering in the tensile post cracking behaviour independent of fresh concrete consistency and fibre length. The fibre distribution and orientation along the long beams, which differ in fibre length and manufacturing method, was determined by an optoanalytic method. While the fibre orientation is almonst constant in all beams, the number of fibres in the sections exhibits larger scattering. To consider realistic conditions a basement and two rising walls were manufactured and the fibre distribution and orientation in them were investigated. It could also be detected, that the fibre distribution scatters strongly, in contrast to the fibre orientation which is almost constant.

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Lienhard, Julian; Knippers, JanBiegeaktive TragwerkeBautechnik6/2015394-402Aufsätze

Kurzfassung

Biegeaktive Tragwerke sind gekrümmte Tragwerke, deren Geometrie und Systemsteifigkeit sich aus einer elastischen Verformung von Tragelementen ergibt. Biegung kann demnach dazu genutzt werden, komplexe räumlich gekrümmte Tragsysteme aus ursprünglich geradlinigen oder ebenen Tragelementen zu erzeugen. Bei der Arbeit mit biegeaktiven Tragstrukturen zeigt sich, dass dieser Formgebungsansatz die Entwicklung hocheffizienter Tragsysteme ermöglicht, welche - frei von tradierten typologischen Ansätzen der Tragwerkslehre - aus dem Kurzschließen von Rückstellkräften entstehen. Nach einer Definition der Begriffe und kurzen Darstellung der relevanten mechanischen sowie werkstofftechnischen Grundlagen werden in diesem Aufsatz die besonderen Eigenschaften dieser Tragwerke anhand von Fallbeispielen erläutert.

Bending-active structures
Bending-active structures are curved beam or surface structures that base their geometry and structural integrety on the elastic deformation of their initially straight or planar elements. In these lightweight structures bending is not avoided but instrumentalized to create complex curved geometries on the basis of standard semi-finished building products. After a general introduction of material and mechanical basics this paper discusses the behavior of bending-active structures through three case study projects.

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Trautz, Martin; Koj, Christoph; Uchtmann, HermannLaserstrahlbohrungen für richtungsgenau positionierte Vollgewindeschrauben - Einbau und TragverhaltenBautechnik6/2015403-411Aufsätze

Kurzfassung

Selbstbohrende Vollgewindeschrauben, die ohne Vorbohrung eingeschraubt werden können, haben sich neben ihrer Funktion als Befestigungsmittel im Holzbau auch als leistungsfähige Bauteilverstärkungen und als stabförmige Fügungselemente erwiesen. Für diesen Einsatz sind große Einbaulängen leff > 20 d und sehr große Längen l > 0,6 m erforderlich, die hinsichtlich eines richtungsgenauen Einbaus Probleme verursachen. Bedingt durch die Inhomogenität des natürlichen Baustoffs Holz tritt schon beim Einschrauben von mittleren Schraubenlängen das sogenannte ‘Verlaufen’ der Schrauben, d. h. die Richtungsabweichung der Schraubenspitze von der vorgehaltenen Einschraublage, ein und nimmt mit zunehmender Einschraublänge sogar überproportional zu. Während kurze Einschraublängen im Abbund problemlos mechanisch vorgebohrt werden können, ist bei größeren Einschraublängen eine exakt geradlinige Vorbohrung zur Richtungsführung der Schrauben potenziell nur durch Laserstrahlbohren zu erwarten. Der Energie- und Wärmeeintrag durch die Laserstrahlung führt zu einer thermischen Umwandlung des die Bohrung umgebenden Holzes, die eine Beeinflussung der Tragfähigkeit von darin eingeschraubten Vollgewindeschrauben mit sich bringen kann. An der RWTH Aachen wurden vom Lehrstuhl Tragkonstruktionen (trako) in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Lasertechnik (LLT) Versuche zum Bohren von Brettschichtholz mittels Laserstrahlung sowie zum Trag- und Verbundverhalten von selbstbohrenden Vollgewindeschrauben in auf diese Weise erstellten Bohrungen für kurze Bohr- und Einbindelängen (l = 6 d) durchgeführt. Die Ergebnisse unterstreichen das Entwicklungspotenzial dieses innovativen Holzbearbeitungsverfahrens für die Holzbautechnik.

Laser-drilled guide holes for self-tapping screws - Installation and load bearing behaviour
Self-tapping continuously threaded screws can be installed without predrilling and have - besides their use as fasteners - proven suitable as high-performance reinforcements of structural members and joints in timber construction. For this type of application big installation depths (leff > 20 d) and screw lengths (l > 0.6 m) are required which cause problems regarding precisely positioned installation. Due to the inhomogeneity of wood as a natural material, even at medium size lengths the screws tend to 'stray' i. e. a deviation of the screw tip from the designated axis occurs which is increasing disproportionately with growing screw lengths. While for shorter screws mechanically drilled holes are commonly used as guidance, for longer screws potentially only laser-drilled holes can ensure a straight direction of the screw axis. The high energy and heat input of the laser beam results in a thermal modification of the wood around the drill hole, thus presumably influencing the load bearing and bond behaviour of screws that are screwed into such holes. The Chair of Structures and Structural Design and the Chair of Laser Technology of RWTH Aachen University carried out a series of tests to examine the use of laser radiation to drill holes in glued laminated timber and to evaluate the load bearing behaviour of self-tapping screws installed in these holes focussing on short drill-/bond lengths (l = 6 d).The results point out the potential of the development of this innovative wood processing method for the field of timber construction.

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Bund investiert 700 Millionen in die StädtebauförderungBautechnik6/2015411Nachrichten

Kurzfassung

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Meisel, Andreas; Wallner, Bernhard; Schickhofer, GerhardTragfähigkeit und Verformungsverhalten von KammverbindungenBautechnik6/2015412-423Aufsätze

Kurzfassung

Kämme für Kreuz- und Eckverbindungen sind wesentliche Bestandteile nahezu jedes zimmermannsmäßig errichteten Holztragwerks in Mitteleuropa. Die Anwendung dieser Verbindungen als statisch tragende Anschlüsse nach EN 1995-1-1 bedarf der Kenntnis der mechanischen Kenngrößen. Umso erstaunlicher ist es, dass in der Literatur bislang Angaben zur Tragfähigkeit und insbesondere zum Verformungsverhalten fehlen.
In diesem Beitrag werden 26 zerstörende Prüfungen an unterschiedlichen Kammverbindungen und deren Auswertungen vorgestellt. Sowohl für die Bemessung dieser Verbindungen als auch für die Ermittlung der Steifigkeiten - abgeleitet aus dem Verformungsverhalten - werden Berechnungsvorschläge angegeben.

Load-bearing capacity and load-bearing behaviour of notched joints
Cross and corner joints using notches are important members of almost every roof structure erected by carpenters in central europe. The structural usage of these joints demands the knowledge of their load-bearing capacity and behaviour according to EN 1995-1-1. It's even more astonishing, that therefore codes and literature lack information.
This contribution deals with 26 tests of different notched joints and their results. Both proposals for the design and for the determination of the stiffnesses of these joints are given here.

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Veihelmann, KarenFrühgeschichte des modernen Konstruktionsbetons - Teil 3: Vom Pisé zum StampfbetonBautechnik6/2015424-431Aufsätze

Kurzfassung

Nachdem in den vorangegangenen beiden Teilen des Aufsatzes zur Frühgeschichte des Betons, dessen erste Anwendungen im Molen- und Schleusenbau dargelegt wurden, beschreibt der nun vorliegende dritte Teil die Entwicklungen im Hochbau. Ausgehend vom Stampflehmbau (Pisé) erfuhr die Bauweise mittels Ersetzen des Bindemittels Lehm zunächst durch reinen, später durch hydraulischen Kalk sowie die verschiedenen Spielarten von Zement bedeutende Fortschritte: Aus Stampflehm wurde auf diese Weise Stampfbeton. Die Verbesserung sowohl der Witterungsbeständigkeit als auch der Druckfestigkeit schuf die Grundlage für den breitgefächerten Einsatz von Beton im Hochbau. War zunächst noch die nicht kalkulierbare Qualität des Portlandzementes dem Aufschwung des Betonbaus hinderlich, bedeutete die Einführung der ersten deutschen Zementnormen im Königreich Preußen 1878 den Durchbruch für den Beton im Hochbau, insbesondere aber als Konstruktionsmaterial für weitgespannte Brücken.

On the early history of modern concrete - part III: From rammed earth to rammed concrete
Following the first two parts of the paper on early history of modern concrete which dealt with underwater concrete structures the present part III analyses the development of concrete above ground. Based on the experience of building with rammed earth the technique was improved by replacing the binder clay by lime, later by cement: thus rammed earth became rammed concrete. This improvement of weather resistance and compressive strength opened a wide field of application of concrete above ground. In Germany, the unforeseeable quality of cement first delayed the implementation of concrete structures. It was only in 1878 when the first cement standards were introduced. From that point concrete was used for all kinds of structures, particularly for wide span bridges.

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Kampmeier, Björn; Winter, StefanStand der Wissenschaft zum Brandschutz im mehrgeschossigen HolzbauBautechnik6/2015432-440Berichte

Kurzfassung

Mit der Muster-Holzbaurichtlinie 2004 (M-HFHHolzR) wurde die Möglichkeit geschaffen, Gebäude in Holz bis zu einer Höhe des obersten Geschossfußbodens von 13 m in Holz zu errichten. Die Richtlinie ist in den meisten Bundesländern zwischenzeitlich bauaufsichtlich eingeführt. In der Richtlinie wird allerdings gefordert, dass die hölzernen Tragglieder mit einer nicht brennbaren Bekleidung geschützt werden, die mindestens 60 Minuten lang eine Entzündung des Holzes verhindert. Die Richtlinie beschränkt sich zudem auf die Holztafelbauweise, bei der die Hohlräume vollständig mit nicht brennbarer Wärmedämmung gefüllt sein müssen sowie auf Brettstapeldecken. An der Fassade ist der Einsatz von Holz durch die bauaufsichtliche Anforderung “schwer entflammbar” ohne begründete Abweichung nicht möglich.
Die in den letzten Jahren errichteten mehrgeschossigen Holzbauten weisen häufig erhebliche Abweichungen von diesen Anforderungen auf. Zudem zeigte sich in der baulichen Umsetzung, dass vor allen Dingen die Führung von Installationen und die Ausbildung von Bauteilanschlüssen zu Problemen führten.
In dieser Veröffentlichung werden die wesentlichen Untersuchungen zu diesem Themenfeld aus den letzten Jahren zusammengefasst und Hinweise auf weiterführende Literatur gegeben. Dies betrifft die Optimierung und Reduzierung der Brandschutzbekleidung, die Verwendung brennbarer Dämmstoffe und massiver Holzbauelemente, die Führung von Installationen und die Ausbildung von Bauteilanschlüssen.

State of the art in fire protection of multi-storey timber buildings
With introducing the model guideline for fire protective requirements on multi-storey buildings made of timber in the year 2004 it became possible to construct buildings out of timber up to a height of the upper floor of 13 m. For these types of houses the building code requires a non-combustible cladding to prevent the load bearing timber structure from ignition over 60 minutes time. Furthermore, combustible insulation materials are not allowed inside the timber frame construction.
Multi-storey timber buildings built in the last few years often had significant differences to these regulations. Real building projects show that especially service installations and the joints between building elements cause problems in praxis.
The results of the main research projects in this topic are summarized in this paper and references to further reading are given concerning to optimization of the non- combustible cladding, application of combustible insulation and solid timber constructions, integration of service installations and the jointing of different elements.

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Kleine Talsperren und kleine Hochwasserrückhaltebecken - (Merkblatt DWA-M 522)Bautechnik6/2015440Firmen und Verbände

Kurzfassung

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Grabe, JürgenTechnischer Halbjahresbericht 2015 des Arbeitsausschusses "Ufereinfassungen" - der Hafentechnischen Gesellschaft e. V. (HTG) und der Deutschen Gesellschaft für Geotechnik (DGGT)Bautechnik6/2015441Berichte

Kurzfassung

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Bautechnik aktuell 6/2015Bautechnik6/2015443-448Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Firmen und Verbände:
Deutscher Bautechnik-Tag 2015 - Bau-Kompetenz im Dialog / Fortbildung für Planer und Architekten / BDB-Präsident bestätigt

Persönliches: DBV ehrt Dr. Karl Morgen mit der Emil-Mörsch-Denkmünze

Aus den Hochschulen: Bautechnisches Zentrallabor (BZL) der FH Münster weiht Universal-Prüfrahmen ein / Berufung von Herrn André Dürr an der Hochschule München zum Professor / DFG-Workshop im Dezember

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBautechnik6/2015449-450Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 6/2015Beton- und Stahlbetonbau6/2015Inhalt

Kurzfassung

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Hofmann, JanBauen braucht Innovationen - und auch VertrauenBeton- und Stahlbetonbau6/2015381Editorial

Kurzfassung

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