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Autor(en)TitelZeitschriftAusgabeSeiteRubrik
Bramann, HelmutSerieller Wohnungsbau - Der Schlüssel für mehr kostengünstigen Wohnraum in unseren StädtenBautechnik3/2017170-173Berichte

Kurzfassung

Deutschland ist in Bewegung gekommen: Immer mehr Menschen zieht es in die Ballungszentren und Städte. Gleichzeitig stehen wir vor der Herausforderung, knapp 1 Mio. Zuwanderer mit Wohnraum zu versorgen. Hier hat sich inzwischen ein enormer Nachfragedruck aufgebaut. Seit vielen Jahren wurde im bezahlbaren Mietwohnungsbau zu wenig gebaut. Um wachsenden Wohnungsengpässen zu begegnen, müssen alle Möglichkeiten ausgelotet werden. Bestehende Standards, Vergabestrukturen, baurechtliche Rahmenbedingungen werden hinterfragt, Planungs- und Genehmigungsprozesse müssen beschleunigt werden. Vor allem aber gilt es, innovative Baukonzepte zu entwickeln, mit denen Wohnungen in größerer Stückzahl und angemessener architektonischer Qualität errichtet werden können. Moderne serielle Fertigungsweisen und eine stärkere Industrialisierung des Wohnungsbaus bieten hierzu den Schlüssel.

Serial housing - the key to more cost-effective housing in our cities
Germany has come into its own: more and more people are attracted to urban centers and cities. At the same time, we face the challenge of supplying almost one million immigrants with living space. In the meantime, an enormous demand for living space has grown here. For many years, too little was put in affordable rental housing construction. In order to meet growing housing bottlenecks, all possibilities must be explored. Existing standards, tender, basic building laws and regulations are being questioned, planning and approval processes must be accelerated. Above all, it is important to develop innovative construction concepts that can be used to build apartments in larger numbers and with adequate architectural quality. Modern serial production methods and a stronger industrialization of housing construction offer the key to this.

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Winter, Stefan; Jacob-Freitag, Susanne; Köhler , ClaudiaMobi-Space - ein modulares, wiederverwendbares Bausystem aus HolzBautechnik3/2017174-180Berichte

Kurzfassung

Das Bausystem Mobi-Space wurde zunächst als Mobi-Sku:l entwickelt, um während Grundsanierungen von Schulen den Gemeinden einen ansprechenden Ersatzbau mit hohen energetischen und räumlichen Qualitäten anzubieten. Die wesentlichen Anforderungen an das System sind schnelle Errichtung, gute Demontier- und Wiederverwendbarkeit, ein energetischer Standard der Hülle oberhalb des EnEV-Niveaus und in den bis zu dreigeschossigen Gebäuden ein den regulatorischen Anforderungen entsprechender Schall- und Brandschutz. Das System besteht aus 54 m2 großen Raummodulen, die überwiegend aus hoch vorgefertigten Holztafelelementen bestehen. Eine besondere Herausforderung stellt mit Blick auf eine mehrfache Montage und Demontage die Sicherstellung der horizontalen Lastabtragung und räumlichen Aussteifung dar. Dazu wurden zum Teil Steckverbindungen und Verspannungen, ergänzt durch lösbare Verschraubungen, verwendet. Temporäre Gründungen ergänzen das Gesamtkonzept.
Durch die modulare Konzeption können die Erschließungskonzepte den jeweiligen örtlichen Randbedingungen angepasst werden. Die Strom- und Medienversorgung erfolgt über Steckverbindungen von Modul zu Modul.
Das Bausystem wurde bisher nicht nur als temporärer Schulersatzbau, sondern auch als Mobi-Office, z. B. an der TU Darmstadt, umgesetzt. Insgesamt wurden bisher 25 Projekte realisiert, drei davon bereits demontiert und neu aufgebaut. Das Mobi-Space-Konzept zeigt, wie modulares, industrielles Bauen mit hoher architektonischer Qualität realisiert werden kann.

Mobi-Space - a modular, re-usable timber construction system
The construction system Mobi-Space was originally developed as Mobi-Sku:l to offer school communities an attractive replacement building with high energetic and spatial quality during renovation periods of their school facilities. The essential requirements are a short erection time, ability of non-destructive demolition, an energetic standard above regulations and an adequat noise- and fire protection. The system exists out of 54 m2 big modules, created from highly prefabricated timber frame elements. Taking into account a number cycles of erection and demolition design special attention was allocated to horizontal load distribution and spatial stiffening. Special plug connections and tensioning elements are used, combined with solvable screw connections. Temporary foundations complete the system.
Based on the modular conception the configuration of the modules can be adapted to the local requirements. Electrical- and media supply are also solved with plug-in connections.
The concept is not only realised as school replacement buildings, but as Mobi-Office also as office solutions, e. g. at TU Darmstadt. In between 25 projects were realized, three of them were demolished and erected again.
The Mobi-Space concept proofs, how modular and industrial construction is feasible even with high architectural quality.

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Glowienka, Simon; Meyer, Julian; González, Rosa Maria AlberichPlanung und Errichtung eines Tanklagers mit Anforderungen gemäß WasserhaushaltsgesetzBautechnik3/2017181-189Berichte

Kurzfassung

Bei der Planung und Ausführung von Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe gelagert werden (sog. L-Anlagen), müssen nach § 62 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes [1] Maßnahmen zur primären und sekundären Sicherheit getroffen und die Standsicherheit, aber auch die Dichtigkeit nachgewiesen werden. Planung und Umsetzung sollen beispielhaft für ein Projekt der chemischen Industrie an einem deutschen Standort aufgezeigt werden.
HOCHTIEF wurde im Rahmen eines Design-and-Build-Projekts mit der Bauplanung und Bauausführung eines Tanklagers beauftragt. Der Auftrag umfasste im Wesentlichen die Errichtung von drei Tanktassen, die im Havariefall als sekundäre Barriere dienen. Eine Tanktasse wurde dabei in Form einer Edelstahlwanne ausgebildet und die zweite als Stahlbetoncontainment mit innen liegender Beschichtung. Das dritte Containment wurde als Betonkonstruktion mit Dichtigkeitsnachweis nach DAfStb-Richtlinie [2] geplant und ausgeführt, wobei die Ringwand horizontal vorgespannt war. Der Artikel geht auf die Besonderheiten in der Planung und bei der Bauausführung ein.

Design and construction of a storage tank in accordance with the stipulations of the German water resources law
The design and construction of facilities in which water-hazardous substances need to be stored (L-Anlagen) must meet all the demands stipulated by the German water resources law [1]. The measures refer to primary and secondary safety but also to structural integrity, without neglecting the impermeability of the system. The design and implementation of such measures will be illustrated for a project in a German chemical industrial site.
HOCHTIEF was commissioned with the design and construction of a tank storage facility. Essentially, the contract covered the construction of three storage tanks, which in case of damage should act as a secondary barrier. The first storage tank was planned as a stainless steel basin, the second one as a concrete structure with a coating in the interior side and the third one just as a concrete structure. This third containment, provided with a horizontally pre-stressed ring wall, was designed and executed as a concrete structure meeting all the impermeability requirements according to the DAfStb guideline [2]. This article refers to the specific requirements of the design and construction of such structures.

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Touren, Tiger, TechnikBautechnik3/2017189Veranstaltungen

Kurzfassung

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Becker, PatrickZum Nachweis der Abtragung von Vertikalkräften bei VerbauwändenBautechnik3/2017190-199Aufsätze

Kurzfassung

Bei der Abtragung von Vertikalkräften bei Verbauwänden werden Erddruck und Erdwiderstand mit unterschiedlichen Mobilisierungsgraden für die Bemessung im Grenzzustand der Tragfähigkeit (ULS) beim Nachweis gegen Versinken berücksichtigt. Auf der Erdseite wird die Vertikalkomponente des Erddrucks an den aus der Biegebemessung und der Ermittlung der Einbindetiefe resultierenden mobilisierten erhöhten aktiven oder aktiven Erddruck gekoppelt. Die Festlegung des aktiven Erddruckneigungswinkels erfolgt dabei in der Regel ohne Berücksichtigung der aus der Vertikalkraft resultierenden Relativverschiebung. Es hat sich zwischenzeitlich herausgestellt, dass mit Umstellung vom Global- auf das Teilsicherheitskonzept der Nachweis der äußeren vertikalen Tragfähigkeit vermehrt bemessungsrelevant werden kann. In diesem Beitrag wird die Abtragung von Vertikalkräften bei Verbauwänden mit numerischen Methoden untersucht und gezeigt, dass für den Nachweis gegen Versinken im Grenzzustand der Tragfähigkeit eine Entkopplung der vertikalen Widerstände von den horizontalen Beanspruchungen aus der Biegebemessung möglich ist. Darüber hinaus werden Ansätze zur Berücksichtigung der mobilisierten Widerstände bei der Nachweisführung zur Diskussion gestellt.

Failure of earth retaining structures due to vertical displacements
The ultimate limit state of retaining structures with vertical loads considers in general diverse degrees of mobilization for vertical earth pressures independent from vertical displacements of the wall. The vertical component of the earth pressure on the earth-retaining site is coupled to the classical design. Shifting the design to the partial safety factor concept has shown an increasing significance of the vertical bearing capacity of earth retaining structures. In this paper, the mobilization of the vertical resistance of retaining walls is investigated with numerical methods and it can be shown that for the ultimate limit state a decoupling of the vertical resistance from horizontal stress states due to the classical design is reasonable.

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Schlammer, Janine; König, Claus; Schmidt, JörgDie produktrechtlichen Haftungsrisiken des BerechnungsingenieursBautechnik3/2017200-205Aufsätze

Kurzfassung

Simulationsprogramme, wie z. B. die Methode der Finiten Elemente, gehören heute zu den Standardwerkzeugen in der Produktentwicklung. Mit diesen Systemen werden in vielen Bereichen technische und naturwissenschaftliche Probleme mathematisch abgebildet und deren Lösung grafisch aufbereitet. Den Entstehungsprozess des Produkts unterstützen diese Werkzeuge in hohem Maße, die fachlichen Entscheidungen allerdings trifft der Berechnungsingenieur. Dieser sollte für seine Tätigkeit über ein ausreichendes theoretisches und anwendungsspezifisches Fachwissen verfügen und somit auch Kenntnis über mögliche Fehlerquellen besitzen.
Da bis zum Ende des Projekts Fehler in der Analyse nicht ausgeschlossen werden können, verbleibt für den Projektingenieur ein erhebliches fachliches Risiko. Ein konsequentes Prozess- bzw. Qualitätsmanagement kann dazu beitragen, diese fachlichen Risiken zu verringern bzw. zu vermeiden. Mit den fachlichen Risiken verbunden sind stets auch Haftungsrisiken. Hier kann zwischen Ansprüchen aus Vertrag und solchen aus außervertraglicher Haftung unterschieden werden. Zu Letzterem zählen auch Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz. Grundsätzlich ist das Risiko, für einen Produktfehler zur Verantwortung gezogen zu werden, umso größer, je mehr Verantwortung der Berechnungsingenieur innerhalb des Unternehmens besitzt.
Diese Ausarbeitung soll einen Überblick über das produktrechtliche Haftungsrisiko des Berechnungsingenieurs geben. Somit richtet sich die Thematik insbesondere an Unternehmen und Ingenieure, die Berechnungsdienstleistungen oder Berechnungsleistungen im Rahmen ihrer unternehmensinternen Produktentwicklung ausführen.

Civil law liability risk of calculation engineers
Simulation programs like the Finite Element Method belong to the set of standard tools in product development. These systems are used to describe scientific problems using mathematical means and present the solutions for those problems in a graphical way. They also support the development process of a product significantly. Subject matter decisions however, are made by the calculation engineer. To do that, she needs sufficient theoretical, application specific knowledge and thus knowledge about potential sources of errors.
As errors in the analysis cannot be ruled out even until the very end of the project, certain subject matter risks persist. Consistent process and quality management can help mitigating those risks or even avoid them completely. Liability risks are strongly related to subject matter risks. For those, we can distinguish between contractual and non-contractual liabilities. Product liability claims belong to the latter, too. Fundamentally, the risk to be accountable for a product defect is the greater, the more responsibility the calculation engineer has within the company.
This paper is supposed to give an overview about the civil law liability risks of calculation engineers. This means, it especially targets companies and engineers that provide calculation services to third parties or execute those services for internal product development.

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Bautechnik aktuell 3/2017Bautechnik3/2017207-209Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Persönliches:
Verstorben: Professor Claus Scheer

Firmen und Verbände: BIM-Gipfel 2017; DEGES stellt Pilotprojekte vor

Nachrichten: Neues DBV-Heft 39 “Ist-Zustandserfassung von Parkbauten in Betonbauweise” erschienen
Dialog. Innovation. Qualität. - Deutscher Bautechnik-Tag 2017

Veranstaltungen: 6. Sicherheitsforum Bau
DWA-GeoIt-Tage: Digitalisierung verändert Wasserwirtschaft

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Korrektur zu Quellenangabe Titelfoto Bautechnik 2/2017Bautechnik3/2017209Erratum

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBautechnik3/2017210-212Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 3/2017Beton- und Stahlbetonbau3/2017Inhalt

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Marx, SteffenMilliarden Euro für den Brückenbau - und was wir daraus machenBeton- und Stahlbetonbau3/2017131-132Editorials

Kurzfassung

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Albrecht, Christian; Schnell, JürgenZum Einfluss einzelner Traganteile auf die Querkrafttragfähigkeit von Stahlbetondecken mit integrierten HohlräumenBeton- und Stahlbetonbau3/2017133-143Fachthemen

Kurzfassung

Für die Querkrafttragfähigkeit von Stahlbetondecken ohne Querkraftbewehrung steht noch kein allgemein anerkanntes mechanisch begründetes Bemessungskonzept zur Verfügung. Um einen Beitrag zum besseren Verständnis des Tragmechanismus zu leisten, wurden an der TU Kaiserslautern Tastversuche durchgeführt, bei denen einzelne Traganteile gezielt ausgeschaltet wurden. Hierzu wurden Versuche mit in der Höhe verlagerter Druckzone sowie mit ausgeschalteter Rissverzahnung und eliminierter Dübelwirkung der Längsbewehrung durchgeführt [1]. Der rechnerische Einfluss der einzelnen Traganteile konnte durch die Nachrechnung von Versuchen zu Hohlkörper- und Installationsdecken unter Verwendung des bestehenden mechanisch begründeten Rechenmodells nach GÖRTZ [2, 3] visualisiert und verifiziert werden.

About the influence of the individual carrying parts on the shear force bearing capacity of reinforced concrete slabs with integrated void formers
Until now there is no generally accepted mechanically justified design concept for the shear force bearing capacity of reinforced concrete slabs without shear reinforcement. To deliver a contribution for a better understanding of the shear force resistance, first trials were carried out at the Technical University of Kaiserslautern. In these tests the individual carrying parts were switched off in intended sequence. For this purpose, experiments were carried out with a displaced compression zone and with a switched off crack's aggregate interlock and eliminated dowel action of the longitudinal reinforcement [1]. The influence of the individual carrying parts to the total capacity could be visualized and verified by the recalculation of tests with voided flat slabs and installation slabs applying an existing mechanically justified calculation model following GÖRTZ [2, 3].

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Wasserdurchlässige Baustoffe für VerkehrsflächenBeton- und Stahlbetonbau3/2017143Aktuelles

Kurzfassung

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Heek, Peter; Look, Katharina; Minelli, Fausto; Mark, Peter; Plizzari, GiovanniDatenbank für querkraftbeanspruchte Stahlfaserbetonbauteile - Bewertung der Bemessungsansätze nach DAfStb-Richtlinie und fib Model Code 2010Beton- und Stahlbetonbau3/2017144-154Fachthemen

Kurzfassung

Der Einsatz von Makrofasern aus Stahl gewinnt seit der bauaufsichtlichen Einführung der Richtlinie “Stahlfaserbeton” des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) auch in tragenden Betonkonstruktionen zunehmend an Bedeutung. Insbesondere beim Nachweis ausreichender Querkrafttragfähigkeit erweist sich die Fasertragwirkung als günstig, da eine Querkraftbewehrung auch bei Balken rechnerisch vollständig durch Fasern gebildet sein kann - Bügel also entfallen. Haupteinflussparameter ist die Nachrisszugfestigkeit, die aufgrund vielfältiger interagierender Einflussparameter hohen Streuungen unterliegt und nach Ansätzen der DAfStb-Richtlinie bzw. den Modellen des Model Codes 2010 deutlich unterschiedlich einfließt. Der Beitrag vergleicht die Prognosegenauigkeiten rechnerischer Querkrafttragfähigkeiten, indem rechnerische Bruchlasten experimentellen Daten von Schubversuchen aus der Literatur gegenübergestellt werden. Die aufgebaute Schubdatenbank umfasst dabei über 250 Versuche mit praxistypischen Konfigurationen, d. h., dass Querschnittsgeometrie, Längs- und Bügelbewehrungsgehalt, Nachrisszugfestigkeit des Stahlfaserbetons sowie Betondruckfestigkeit variable Parameter sind.

Database with shear tests on steel fibre reinforced concrete girders
The application of macro fibres made of steel is recently growing in concrete engineering since valid standards like the DAfStb-Guideline “Steel fibre reinforced concrete” of the German Committee for Structural Concrete (DAfStb) are available. In particular, it is meaningful to take into account fibre's effect in shear design to considerably reduce the amounts of stirrups. The most significant parameter is the steel fibre's post-cracking tensile strength that exhibits pronounced scattering due to several interacting parameters. It is differently considered in the design approaches of DAfStb-Guideline and fib Model Code 2010, respectively. The paper investigates accuracies of predicted shear resistances by comparing calculative and experimental ultimate loadings. For this purpose, a shear database is build up comprising more than 250 test results from the literature that differ in cross-section's geometry, ratios of longitudinal rebars and stirrups, fibre amounts and concrete compressive classes, respectively.

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Claßen, Martin; Hegger, JosefAusstanzmodell mit Rissreibung für Verbunddübelleisten im gerissenen BetonBeton- und Stahlbetonbau3/2017155-166Fachthemen

Kurzfassung

Die Schubtragfähigkeit von Verbunddübelleisten mit Ausstanzversagen wird durch Querrisse im Betongurt vermindert. Experimentelle Untersuchungen zeigen, dass Querrisse als Begrenzungen des Betonausstanzkegels wirken, an denen eine Kraftübertragung lediglich durch Rissreibung erfolgt. In den bisherigen Bemessungsansätzen für Verbunddübelleisten wird der Einfluss von Rissbildung im Beton nicht berücksichtigt. Hieraus kann ein Sicherheitsdefizit in der Bemessung von Verbundträgern mit Verbunddübelleisten resultieren, falls der Betongurt vollständig oder bereichsweise aufreißt. Im vorliegenden Beitrag wird daher ein mechanisch basierter Modellansatz für das Ausstanzen von Verbunddübelleisten im gerissenen und ungerissenen Beton hergeleitet, der die Übertragung von Schubspannungen durch Rissverzahnung berücksichtigt. Mit dem Modell lassen sich die vorhandenen Versuche mit guter Genauigkeit nachrechnen. Das Ausstanzmodell für den gerissenen und ungerissenen Beton wird anhand einer Versuchsdatenbank validiert und auf das Bemessungsniveau überführt. Das entwickelte Modell lässt sich auf das Tragverhalten von Befestigungen (Kopfbolzen und Hinterschnittdübel) im gerissenen Ankergrund übertragen. Alle vorgestellten Untersuchungen wurden im Rahmen von [1] durchgeführt und sind hierin ausführlich beschrieben.

Mechanical model with aggregate interlock for pry-out failure of composite dowels in cracked concrete
The shear capacity of composite dowels with pry-out failure decreases in the presence of transverse concrete cracks. Concrete cracks induce a detachment of the pry-out cone. Here, the shear force transfer is limited to crack friction. The well-known design models for composite dowels do not account for concrete cracking. Therefore, they usually overestimate the shear capacity of composite dowels with pry-out failure in cracked concrete. To prevent an unsafe shear design, the present paper describes a novel physical approach for the pry-out failure in cracked concrete. The developed engineering model can be applied to cracked and uncracked concrete slabs and shows good agreement with experimental investigations. The engineering model is validated by a comprehensive test data base and converted into a safe design model. In the future, it can be assigned to other issues (for example to fasteners and studs in cracked concrete). All investigations are part of [1], where they are documented in detail.

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Auszeichnung für wegweisende Arbeit zur DauerhaftigkeitsbemessungBeton- und Stahlbetonbau3/2017166Aktuelles

Kurzfassung

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Bocklenberg, Lennart; Winkler, Karsten; Mark, PeterDurchstanzexperimente an Plattenvierteln - Optimierung der Symmetrielagerung und Verifikation gegenüber VollplattenBeton- und Stahlbetonbau3/2017167-177Fachthemen

Kurzfassung

Die Beschreibung des Durchstanzverhaltens von dicken Stahlbetonplatten stellt Ingenieure seit Jahrzehnten vor große Herausforderungen. Der komplexe räumliche Spannungszustand im Bereich der Decken-Stützenverbindung, welcher zudem von einem Maßstabseffekt überlagert wird, führt zu uneinheitlichen, teils widersprüchlichen Vorstellungen des Tragverhaltens. Gleichzeitig können maßstäbliche experimentelle Untersuchungen aufgrund hoher Prüflasten und Eigengewichte nur an vergleichsweise dünnen Platten durchgeführt werden.
Ein an der Ruhr-Universität Bochum entwickeltes Versuchskonzept soll nun erstmals Experimente an dicken Platten erlauben. Zu diesem Zweck wurde eine Lagerung entwickelt, welche die Nutzung von Bauteilsymmetrien im Versuch ermöglicht. Angewendet auf einen doppelt symmetrischen Deckenausschnitt kann so ein Plattenviertel anstelle einer ganzen Stahlbetonplatte geprüft werden.
Im Beitrag wird die Weiterentwicklung des Konzepts präsentiert. Zwei Anschlussvarianten reduzieren ungewollte Versteifungseffekte im Anschlussbereich zwischen Versuchskörper und Symmetrielagerung, die in einem ersten prototypischen Durchstanzversuch zu einer Überschätzung der Tragfähigkeit führten. Zur experimentellen Absicherung des Konzepts wurde eine Versuchsreihe, bestehend aus einer ganzen Stahlbetonplatte sowie zwei korrespondierenden Plattenvierteln, getestet. Beide Versuchsarten führen zu nahezu identischen Ergebnissen, was auch rechnerisch gezeigt wird.

Punching experiments on slab quarters - Optimization of symmetry bearings and verification to full-sized slabs
Since decades, the punching shear behavior of thick RC slabs poses a major challenge in civil engineering. The complex three-dimensional stress state at column-slab links along with a distinct size effect leads to inconsistent and sometimes even contradictory perceptions of the load-bearing behavior. Concurrently, full-scale tests of RC slabs are limited to comparatively thin members due to progressively rising test loads and nearly unmanageable self-weights.
To enable experimental investigations of actually thick RC slabs for the first time, a test-concept was established at the Ruhr-Universität Bochum, Germany. The basic idea of this test-concept is to consequently utilize axial symmetry in experiments. Exploiting symmetry, a slab quarter can be tested instead of a common double symmetric RC slab. Such a symmetric reduction provides entirely new testing ranges for RC slabs while maintaining the infrastructure already at hand.
This contribution presents the recent enhancements of the test-concept. Two joints for load transfer at interconnection are modified to reduce unintended stiffening effects which had occurred in a first prototypical punching shear test. For experimental validation, a new test program comprising a full-sized reference slab and two slab quarters was launched. The results provide evidence, that both experimental setups deliver almost identical results, which is confirmed by recalculations, too.

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Strieder, Emanuel; Hilber, Raimund; Bergmeister, KonradUntersuchung zur Rissentwicklung im Massenbeton - Numerische Modellierung von Zwangsspannungen im Massenbeton - Einfluss von Bindemittelart und AusschalzeitpunktBeton- und Stahlbetonbau3/2017178-186Berichte

Kurzfassung

Im erhärtenden Beton treten temperaturbedingt Dehnungen und/oder Spannungen auf, während sich die Materialeigenschaften Steifigkeit, Festigkeiten etc. verändern. Da sich sowohl der Widerstand als auch die Einwirkungen zeitlich verändern, kann mit Zeitverlaufsberechnungen die Rissbildung untersucht werden. In einem Forschungsprojekt zur Ressourcenoptimierung beim Bau von Stahlbetonschutzbauwerken im Wasserbau wurden der Einfluss von unterschiedlichen Bindemitteln auf die Rissbildung und die zu deren Begrenzung erforderliche Mindestbewehrung erarbeitet [1]. In diesem Beitrag wird das hierzu verwendete ABAQUS Finite-Elemente-Modell detailliert beschrieben. Der Einfluss unterschiedlicher Bindemittel auf die Rissbildung und die Auswirkungen einer Nachbehandlung des Betons durch längere Ausschalfristen werden numerisch untersucht.

Reduce Cracks in Mass concrete-modelling restraint in mass concrete-cement type and time of removal of formwork
During hardening of concrete temperature depending strains occur. In the same period the material properties young's modulus, compressive strength and tensile strength etc. develop. Because of the reason that resistances and stresses are developing dependent the ongoing hydration a time history calculation is one way to calculate the ability to crack in every single time step. In a research project about decreasing the cost of reinforced concrete protection measures against natural hazards in water engineering the influence of different cement types on the possibility to get cracks because of restraint is worked out. This paper gives a detailed description of the used ABAQUS Finite-Element-Model. Two aspects of the results of the calculations are pointed out: The influence of different cement types on the crack ability and the consequences of different age of the concrete when the formwork is removed.

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Polónyi, StefanDer armierte Beton im GeschossbauBeton- und Stahlbetonbau3/2017187-190Berichte

Kurzfassung

Der französische Gärtner JOSEPH MONIER hat seine aus Zementmörtel hergestellten Pflanzkübel mit Drahtringen armiert. Seiner Idee wurde 1867 das Patent erteilt. Die Bauingenieure waren bemüht, diese Erfindung auf ihre Tragkonstruktionen anzuwenden. Für die rechnerische Erfassung des bewehrten Balkens standen drei Analogtragverhalten zur Verfügung: der Bogen, das Hängewerk und das Fachwerk. Da man sich gerade unter der “Herrschaft” der Fachwerkstatik befand, entschied man sich für das Fachwerk, womit die Eigenschaften des Betons im Wesentlichen außer Acht blieben. Aus Rundstäben wurden Bewehrungskörbe gebunden und diese einbetoniert.
Im Gegensatz zu seiner großen Druckfestigkeit besitzt Beton nur eine geringe Zugfestigkeit. Das bedeutet, dass Bewehrungsstäbe dort eingelegt werden müssen, wo der Beton die während der vorgesehenen Nutzung auftretende Zugbeanspruchung nicht aufnehmen kann. Im Folgenden wird erörtert, wo und wie der Beton eines mehrgeschossigen Hauses bewehrt bzw. nicht bewehrt werden soll [1].

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 3/2017Beton- und Stahlbetonbau3/2017191-194Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Kurzfassung


Nachrichten:
Innovationspreis der Zulieferindustrie Betonbauteile 2017
Ingenieurpreis 2017 verliehen
Die Broschüre Musterzeichnungen für Betonfertigteile - Hinweise für Konstruktion und Planung - ab sofort zum kostenlosen Download auf der FDB-Homepage
Bayerische Ingenieurkammer-Bau vergibt Ehrenmedaille

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBeton- und Stahlbetonbau3/2017195-196Veranstaltungskalender

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Content: Geomechanics and Tunnelling 3/2017Geomechanics and Tunnelling3/2017Contents

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Barla, Giovanni; Mor, BerndBase tunnelsGeomechanics and Tunnelling3/2017230Editorials

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News: Geomechanics and Tunnelling 3/2017Geomechanics and Tunnelling3/2017231-241News

Kurzfassung

Breakthrough of the first connecting tunnel of the Brenner Base Tunnel / Durchschlag erster Verbindungstunnel am Brenner Basistunnel
Breakthrough of the new Pforzheimer Tunnel / Durchschlag beim neuen Pforzheimer Tunnel
Further milestone on the Koralmbahn / Weiterer Meilenstein bei der Koralmbahn
All tunnel drives underway in Mauls / Inbetriebnahme aller Vortriebe in Mauls
Southern bypass should relieve the town centre of Wesel / Südumgehung soll die Innenstadt von Wesel entlasten
Boßler Tunnel: Tunnel boring machine starts the construction of the second bore / Boßlertunnel: Tunnelvortriebsmaschine startet mit Bau der zweiten Tunnelröhre
Bids handed in for the largest contract of the Brenner Base Tunnel / Angebotsabgabe zum größten Baulos des Brenner Basistunnels
Successful business year 2016 for Herrenknecht / Erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 für Herrenknecht
Porr takes over Hinteregger / Porr übernimmt Hinteregger
Call for papers - Themes for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

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Bufalini, Maurizio; Dati, Gianluca; Rocca, Manuela; Scevaroli, RiccardoThe Mont Cenis Base TunnelGeomechanics and Tunnelling3/2017246-255Topics

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The New Lyon-Turin Line (NLTL) is an essential component of the “Mediterranean Corridor”, one of the nine TEN-T network corridors, the future “European metropolitan railway” that will promote the movement of people and goods by rail, an ecological mode of transport. The goal is to reduce road transport, which increases pollution and greenhouse gas emissions. The core element of the new line is the 57.5 km Mont Cenis Base Tunnel. The reference geological model is based on the data obtained during the excavation of the inclined access adits at Saint-Martin-La-Porte, La Praz and Modane, including the La Maddalena exploratory tunnel. With the planned investigations completed, all the collected data will allow a technical and economical optimization of the construction phase and operation and maintenance of the line. The impact on water resources is minimized by using a full-round waterproofing system up to a hydrostatic pressure of 10 bar. The expected residual water flows at the portals will be exploited for both drinking water and heating purposes. With 12 % of the tunnels already excavated, there are currently 800 people working on the NLTL. This unique project, with its extraordinary history and innovative features, has been proposed as the subject of an international case study.

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