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Autor(en)TitelZeitschriftAusgabeSeiteRubrik
Stettner, Christian; Dauberschmidt, ChristophTragende Bodenplatten von Tiefgaragen - Aspekte bei der Planung und Möglichkeiten für einen effektiven BetonstahleinsatzBeton- und Stahlbetonbau4/2017207-218Fachthemen

Kurzfassung

Bei den Planern von tragenden Bodenplatten von Tiefgaragen herrscht derzeit eine gewisse Verunsicherung: auf der einen Seite wird auf Planerseite versucht, durch strenge Vorgaben an die zulässigen Rissbreiten und Ansatz des späten Zwangs den Vorgaben an Wasserundurchlässigkeit und Dauerhaftigkeit gegenüber einer Chloridbelastung gerecht zu werden. Dies führt zu meist hohen Bewehrungsgraden, wie eine Parameterstudie im Rahmen dieses Papers aufzeigt. Zum anderen ist der Planer angehalten, wirtschaftlich zu planen. Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma stellen die im Entwurf des DBV-Merkblatts Parkhäuser und die in der WU-Richtlinie dargestellten Entwurfsgrundsätze (EGS) dar: bei Ansatz des EGS “Risse planen” kann z. B. durch gezielte Anordnung von Sollriss-Elementen und einer abgestimmten Bewehrungsanordnung Mindestbewehrung eingespart werden. Ein weiterer beleuchteter Aspekt dieses Beitrags ist die Überprüfung der Chloriddichtheit von unterschiedlichen Betonen. Dabei zeigt sich, dass der in der Norm gewählte deskriptive Ansatz, durch hohe geforderte Betondruckfestigkeiten auch eine hohe Dauerhaftigkeit sicherzustellen, nicht zielführend ist. Es ist vielmehr zu empfehlen, bei Wahl eines geeigneten Bindemittels die Betonfestigkeiten möglichst zu reduzieren.

Load bearing base plates of underground car parks - Aspects in the planning and possibilities for an effective reinforcement design
There is a certain insecurity existent among planners of load bearing base plates for underground car parks: on the one hand they try to meet the requirements in regard to water impermeability and durability against chloride exposure by fulfilling strict requirements in regard to maximum crack width and late restraints. This leads to high reinforcement contents of the base plates, as shown in a parameter study. On the other hand the planner is obliged to plan economically. A possible way out of this dilemma is shown in the draft of the DBV fact sheet “Car Parks” and the watertight guideline: the design principle (EGS) “planning cracks” allows the reduction of the minimum reinforcement by e. g. targeted placement of crack-inducing elements and reinforcement design. Another discussed aspect of this paper is to verify the tightness against chloride ingress of different concrete mixtures. It is proven that the approach of the standard to ensure the durability by using high strength concrete is not constructive. It is rather to suggest to reduce the strength of the concrete with choosing a suitable binder.

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Müller, Matthias; Ludwig, Horst-Michael; Schulte-Schrepping, Christoph; Breitenbücher, RolfDauerhafte Betonfahrbahndecken durch Verwendung unterschiedlicher Bindemittel in Ober- und UnterbetonBeton- und Stahlbetonbau4/2017219-227Fachthemen

Kurzfassung

Die Eignung hüttensandhaltiger Zemente sowie von Steinkohlenflugaschen zur Vermeidung einer betonschädigenden Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) im Beton ist hinreichend bekannt. Im deutschen Betonstraßenbau werden entsprechende Bindemittel jedoch nur selten eingesetzt, da eine Verschlechterung des Frost-Tausalz-Widerstands des Betons erwartet wird, insbesondere bei hohen Klinkersubstitutionsraten. Die zweischichtige Bauweise von Fahrbahndecken bietet hier die Möglichkeit, Zemente mit erhöhtem Hüttensandanteil nur im Unterbeton einzusetzen, während im hochbelasteten, dünnen Oberbeton weiterhin klinkerreiche Zemente verwendet werden. So kann die Gefahr einer schädigenden AKR im Unterbeton vermindert werden, ohne den Frost-Tausalz-Widerstand der Fahrbahndecke zu beeinträchtigen. Diese Herangehensweise wird im aktuellen Regelwerk (TL Beton-StB 07) allerdings noch ausgeschlossen. Für den Ober- und Unterbeton ist ein Zement der gleichen Art und Festigkeitsklasse zu verwenden. Weiterhin ist die Anrechnung von Steinkohlenflugasche auf den Wasserzementwert von Straßenbeton nicht zulässig. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens sollten daher die notwendigen theoretischen sowie labortechnischen Kenntnisse gewonnen werden, um die Chancen und Risiken einer flexibleren Bindemittelanwendung im Betonstraßenbau einzuschätzen.

Durable concrete pavements using different binders in top and bottom lift
It is a matter of common knowledge that ground granulated blast furnace slag and siliceous fly ash can be used to mitigate alkali-silica-reaction (ASR) in concrete. Nonetheless such materials are seldom used for the construction of concrete pavements in Germany, as their application can impair the deicer-scaling resistance of the concrete. In two-lift concrete pavements a possible approach to avoid this problem is to use cements with a higher proportion of blast furnace slag only in the thick bottom lift, thus minimizing its susceptibility to ASR. The thin top lift, which is subjected to a high level of mechanical and freeze-thaw stress, is still produced with Ordinary Portland Cement, hence ensuring a sufficient deicer-scaling resistance. However, this approach is currently hindered by the German technical standards for concrete pavements, which require the use of the same cement in the top and bottom lift. Furthermore the standards do not permit the application of siliceous fly ash to partly substitute cement in concrete pavements. It was therefore the aim of a research project to obtain the necessary knowledge for assessing potential benefits and risks of a more flexible use of binders in concrete pavements.

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Praxis-Seminar zu Gebäudehüllen aus StahlBeton- und Stahlbetonbau4/2017227Aktuelles

Kurzfassung

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Müller, CorinnaEinfluss der Stahlfaserzugabe auf die Spannungs-Dehnungs-Linie von Beton unter DruckbeanspruchungBeton- und Stahlbetonbau4/2017228-237Fachthemen

Kurzfassung

Aus zahlreichen Forschungsarbeiten ist bekannt, dass sich durch die Zugabe von Stahlfasern die Verformungseigenschaften und der Bruchmechanismus von Beton unter Druckbeanspruchung beeinflussen lassen (u. a. [1-3]). Um zukünftig die Eigenschaften von Stahlfaserbeton bei der Entwicklung robuster druckbeanspruchter Stahlbetonbauteile berücksichtigen zu können, ist ein Ansatz zur Beschreibung der Spannungs-Dehnungs-Linie von Stahlfaserbeton erforderlich. Am iBMB der Technischen Universität Braunschweig wurden experimentelle Untersuchungen durchgeführt, auf Basis derer ein für die praxisüblichen Stahlfasertypen geeigneter Ansatz zur Beschreibung der Spannungs-Dehnungs-Linie von Stahlfaserbeton unter Druckbeanspruchung entwickelt worden ist. Der neuartige Ansatz berücksichtigt die Stahlfasertragwirkung über materialspezifische Kennwerte in Anlehnung an die DAfStb-Richtlinie “Stahlfaserbeton” [4].

Influence of steel fibers on the stress strain relationship of concrete under compression
Numerous research projects have shown that the deformation behavior and the failure characteristics of concrete under compression can be influenced by steel fiber addition (e. g. [1-3]). In order to take the characteristics of steel fiber reinforced concrete into account in the future development of robust compressive loaded building members made of reinforced concrete, an approach to describe the stress strain relationship of steel fiber reinforced concrete is required. On the basis of experimental investigations carried out at the iBMB of the Technical University of Braunschweig an approach to describe the stress strain relationship of steel fiber reinforced concrete under compression has been developed which is suitable for common steel fiber types. The innovative approach describes the steel fiber effect on material-specific parameters according to the DAfStb guideline “Stahlfaserbeton” [4].

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Vitalisierung der historischen Wintersportstätte "Schierker-Feuerstein-Arena"Beton- und Stahlbetonbau4/2017237Aktuelles

Kurzfassung

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Schwabach, EnricoBemessung von Industrieböden aus BetonBeton- und Stahlbetonbau4/2017238-246Berichte

Kurzfassung

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E.V. (DBV) hat sein Merkblatt “Industrieböden aus Beton für Frei- und Hallenflächen” aus dem Jahre 2004 komplett überarbeitet und ergänzt. Das neue Merkblatt “Industrieböden aus Beton” (Fassung Februar 2017) behandelt die Besonderheiten von Industrieböden aus Beton für Hallen- und Freiflächen bei Entwurf, Bemessung und Konstruktion sowie der Ausführung. Es wartet beispielsweise mit wesentlichen Neuerungen im Hinblick auf die Bemessung mit reduzierten Teilsicherheitsbeiwerten bzw. das Sicherheitskonzept für nicht tragende und nicht aussteifende Industrieböden auf. Zudem werden sogenannte Entwurfsgrundsätze eingeführt, wie mit der Rissbildung bei Industrieböden umgegangen werden sollte. Die im Merkblatt empfohlenen Regeln sollen allen am Bau Beteiligten, dem Planer, dem Bauausführenden und auch dem Bauherrn eine Hilfe sein, um Industrieböden so zu planen und herzustellen, dass der Bedarf des Bauherrn bzw. des Nutzers im Rahmen der technischen Machbarkeit und der Wirtschaftlichkeit erfüllt wird. Im vorliegenden Beitrag werden einige Neuerungen hinsichtlich der Bemessungs- und Konstruktionsregeln für nicht tragende und nicht aussteifende Industrieböden aus Beton vorgestellt.

Design of industrial concrete floors
The German Society for Concrete and Construction Technology (DBV) has completed a significant revision to the Guide to Good Practice “Industrial Concrete Floors for covered and open areas” from the year 2004. The new Guide to Good Practice “Industrial Concrete Floors” (version February 2017) deals with special requirements for the planning, design, detailing and construction of industrial concrete floors for covered and open spaces. It contains significant variations to the safety concept through the reduction of partial safety factors for non-load bearing and non-stiffening industrial floors on grade. In addition, design principles with varied approaches to cracking of the concrete are introduced. This Guide to Good Practice is intended to be an aid to all members of the construction team (owner, planer, contractor), with the aim to realize a project which satisfies the owner and end-user requirements, within the technical framework and project constraints. In the present article, innovations relating to the design and construction rules for non-load-bearing and non-stiffening industrial concrete floors are presented.

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Ist-Zustandserfassung von Parkbauten in BetonbauweiseBeton- und Stahlbetonbau4/2017246Aktuelles

Kurzfassung

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Berger, Tobias; Schade, AndréDie neue Siemens Konzernzentrale München - eines der nachhaltigsten Bürogebäude EuropasBeton- und Stahlbetonbau4/2017247-254Fachthemen

Kurzfassung

Im Frühjahr 2010 lobte die Siemens AG einen internationalen Wettbewerb für den Neubau ihrer Konzernzentrale am Standort Wittelsbacherplatz in München aus. Das Gebäude sollte 45 000 m2 oberirdische Geschossfläche für 1 200 Mitarbeiter bieten und dabei besonders nachhaltig und technisch innovativ sein. Aufgrund der prominenten Lage war es dem Bauherrn darüber hinaus auch sehr wichtig, ein nachhaltiges Gebäude mit modernen Arbeitswelten zu schaffen, das gleichzeitig öffentlich zugänglich sein sollte. Dabei sollte es sich um ein hochmodernes Gebäude handeln, das sich gleichermaßen in die sensible innenstädtische Lage einfügt. Der nachfolgende Bericht beschreibt die tragende Konstruktion des Gebäudes der Hauptverwaltung, die Integration der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude am Wittelsbacher Platz sowie die Gebäudehülle.

The New Siemens Headquarter in Munich - One of the Most Sustainable Office Buildings in Europe
In the summer of 2010, Siemens AG organized an international competition for the new construction of its corporate headquarters in the traditional location in Munich. The building should provide 45, 000 m2 of floor space for 1, 200 employees and be particularly sustainable and technically innovative. Due to the prominent location at Wittelsbacher Platz in Munich, the building owner was also very important to give the building a high recognition value. The following report describes the supporting structure of the main administration building, the integration of the listed buildings at Wittelsbacherplatz and the building envelope.

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Beton in neuem DesignBeton- und Stahlbetonbau4/2017254Aktuelles

Kurzfassung

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 4/2017Beton- und Stahlbetonbau4/2017255-258Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Kurzfassung


Persönliches
: Karl Morgen 65 Jahre

Nachrichten: DBV-Merkblatt “Industrieböden aus Beton”
VBI und BIngK loben Deutschen Brückenbaupreis 2018 aus Ausschreibung ab sofort online / Einsendeschluss am 16. September 2017
Planer weiter auf Erfolgskurs
Fehlende Qualität kostet mehr
Betoninstandsetzung - eine vorrangige Zukunftsaufgabe für die nächsten Jahrzehnte
Neues Sonderheft Beton- und Stahlbetonbau: “Betonoberflächen”

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBeton- und Stahlbetonbau4/2017259-260Veranstaltungskalender

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Betonbohr- und -sägebranche weiter auf WachstumskursBeton- und Stahlbetonbau4/2017218Aktuelles

Kurzfassung

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Content: Geomechanics and Tunnelling 4/2017Geomechanics and Tunnelling4/2017Contents

Kurzfassung

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Schubert, WulfCurrent state of tunnelling in fault zones / Stand der Technik des Tunnelbaus in StörzonGeomechanics and Tunnelling4/2017326Editorials

Kurzfassung

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News: Geomechanics and Tunnelling 4/2017Geomechanics and Tunnelling4/2017328-337News

Kurzfassung

Breakthrough of the Belchen Tunnel refurbishment project / Durchschlag des Sanierungstunnels Belchen
Official ground breaking at the Spitzenberg Tunnel / Offizieller Tunnelanschlag Spitzenberg
Breakthrough in the Filder Tunnel / Durchschlag im Fildertunnel
Breakthrough of the second bore of the Perjen Tunnel / Durchschlag der 2. Röhre des Perjentunnels
Semmering Base Tunnel: Grautschenhof Tunnel under construction / Semmering-Basistunnel: Tunnel Grautschenhof in Bau
Last ground breaking on the Koralmbahn in Carinthia / Letzter Tunnelanschlag an der Koralmbahn in Kärnten
Refurbishment of the Plabutsch Tunnel / Sanierung des Plabutschtunnels
Investigation drilling for rail tunnel in Offenburg / Erkundungsbohrungen für Eisenbahntunnel in Offenburg
50 years ILF / 50 Jahre ILF
Dieter Schwank takes over management from Renzo Simoni / Dieter Schwank übernimmt Leitung von Renzo Simoni
Call for papers - Themes for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

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Schubert, Wulf; Blümel, Manfred; Staudacher, Robert; Brunnegger, StefanSupport aspects of tunnels in fault zones / Aspekte des Ausbaus von Tunneln in StörungszonenGeomechanics and Tunnelling4/2017342-352Topics

Kurzfassung

Special considerations are required for the support of tunnels in fault zones. On the one hand, standard support elements are not compatible with the imposed displacements. On the other hand, local shearing can cause damage to the lining already at rather small displacements magnitudes. Cracks in the lining frequently are observed, when the geometry of the tunnel changes, or at the intersection with cross passages. As strengthening of the lining in many cases cannot prevent damage, temporarily leaving an open gap in the primary lining. Implementing yielding elements into the lining is as well feasible, as economical increasingly replaces the traditional method of leaving open gaps. This results in a better utilization of the lining's capacity and a considerable reduction of displacements. As the lining with integrated yielding elements develops considerable thrust, a transfer of the loads via the construction joints is required. Thus, careful construction of those joints is essential. Another problem can be the bond between bolt, grout, and rock mass, as the bolts are installed, when the displacement rate is highest, and the strength of the grout still low. This paper deals only with phenomena caused by discontinuities and large displacements, and does not address other hazards, like flowing ground.
Der Tunnelbau in Störungszonen stellt ganz besondere Herausforderungen an den Ausbau. Zum einen sind die üblicherweise verwendeten Ausbaumittel mit den zu erwartenden Verformungen nicht kompatibel. Andererseits kann es, bedingt durch lokalisierte Scherverschiebungen an Trennflächen auch schon bei kleineren Verformungen zu Schäden an der primären Stützung kommen. Risse in der Spritzbetonschale treten häufig auch bei Querschnittswechseln oder beim Ansatz von Querschlägen auf. Da häufig eine Verstärkung der Schale Schäden nicht verhindert, ist bei höherer Überlagerung das Belassen eines offenen Schlitzes in der Spritzbetonschale zweckmäßig und wirtschaftlich. Anstelle der früher üblichen offenen Schlitze in Störungszonen werden zunehmend Stauchelemente eingesetzt, was zu einer besseren Auslastung der Schale und damit zu einer deutlichen Reduktion der Verformungen führt. Durch die bessere Auslastung der Schale kommt auch der Ausführung von Arbeitsfugen vermehrt Bedeutung zu. Problematisch kann auch der Verbund zwischen Felsbolzen, Mörtel und Gebirge bei höheren Deformationsraten während der Aushärtung des Mörtels sein. Dieser Beitrag beschäftigt sich nur mit Phänomenen, die durch Trennflächen und große Verformungen hervorgerufen werden. Andere Mechanismen wie fließendes Gebirge werden hier nicht diskutiert.

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Brandtner, Markus; Lenz, GeroldChecking the system behaviour using a numerical model / Überprüfung des Systemverhaltens anhand eines numerischen ModellsGeomechanics and Tunnelling4/2017353-365Topics

Kurzfassung

The Semmering Base Tunnel with a total length of approx. 27 km is being driven through a complex system of fault zones. During the investigation period, technically demanding site investigations were carried out to obtain information on geological and hydrological conditions including the determination of the strength and stiffness of the faulted zones. The results formed the basis for the geotechnical design, performed according to the Guideline for the Geotechnical Design of Underground Structures with Conventional Excavation published by the Austrian Society for Geomechanics. According to the regulations, the system behaviour must already be tested against the designed support measures during the design stage. In this case the behaviour was assessed using a complex 3D Finite Element model. The expected and therefore predicted system behaviour represents the baseline for the observational method.
Der Semmering Basistunnel mit einer Gesamtlänge von ca. 27 km wird in einem äußerst komplexen Störungssystem vorgetrieben. Im Vorfeld wurden aufwändige Baugrunderkundungen angestellt, die auch umfangreiche Untersuchungen der hydraulischen Bedingungen sowie die Bestimmung der Festigkeit bzw. Steifigkeit des Gebirges in den Störungszonen umfassten. Die Ergebnisse der Vorerkundung bildeten die Basis für die Planung gemäß ÖGG Richtlinie für die geotechnische Planung von Untertagebauten mit zyklischem Vortrieb. Der Richtlinie entsprechend ist bereits im Planungsprozess das Systemverhalten bei der Festlegung der Baumaßnahmen zu überprüfen. Im gegenständlichen Fall wurde die Systemantwort anhand eines 3D Finite Elemente Modells ermittelt. Das erwartete und somit prognistizierte Systemverhalten stellt die Ausgangsbasis für die Beobachtungsmethode dar.

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Lenz, Gerold; Kluckner, Alexander; Holzer, Robert; Stadlmann, Thomas; Schachinger, Tobias; Gobiet, GerhardPrediction of fault zones based on geological and geotechnical observations during tunnel construction / Prognose von Störungszonen auf Basis geologisch-geotechnischer Beobachtungen im VortriebGeomechanics and Tunnelling4/2017366-379Topics

Kurzfassung

During the construction of the Semmering Base Tunnel, Lot SBT1.1, the drives have already encountered several fault zones in the Greywacke Zone. Because of the high overburden, the exact position of these fault zones is unknown at tunnel level; a common problem for all tunnelling projects in mountainous regions. Simple exploration drilling techniques such as percussion drillings, where only cuttings and not cores are won, do not always provide enough information to precisely specify the position of the fault zones or their nature ahead of the face. This is reason enough to examine other possibilities for the short-term prediction of fault zones with differing characteristics ahead of the face. Usually displacement data evaluation provides the basis for a short-term prediction of the system behaviour. However, experiences from Lot SBT1.1 show that applying this approach solely does not always yield satisfying results. A further systematic analysis of selected geological data can improve the short-term prediction. In particular, changes of discontinuity and rock mass characteristics mapped at the tunnel face are analysed to spot significant trends indicating fault zones ahead of the face. These trends are then related to and verified by the results of displacement data evaluation. This combination of rock mass characteristics mapped at the face and state-of-the-art evaluation of displacement data has helped to improve the reliability of short-term predictions during the tunnel excavation.
Beim Vortrieb des Semmering-Basistunnels wurden im Baulos SBT1.1 bisher mehrere Störungszonen in der Grauwackenzone durchörtert. Wie im Gebirgstunnelbau mit größeren Überlagerungen üblich, ist die metergenaue Lage dieser Störungszonen auf Tunnelniveau nicht bekannt und Tastbohrungen von der Ortsbrust aus nicht immer aussagekräftig. Diese Umstände wurden als Anlass genommen, die Möglichkeiten einer Kurzzeitprognose von Störungszonen zu evaluieren. Dieser Beitrag zeigt die Auswirkungen von Störungszonen unterschiedlicher Ausprägung auf das Systemverhalten des Tunnels bei der Durchörterung. Die systematische Analyse der geotechnischen Messdaten bildet hierzu eine elementare Grundlage, führt aber alleine nicht immer zum Ziel. Anhand der Erfahrungen beim Baulos SBT1.1 wird gezeigt, dass auch eine systematische Auswertung ausgewählter geologischer Parameter und geotechnische Beobachtungen beim Vortrieb wichtige Grundlagen für eine Kurzzeitprognose bilden können. Die Entwicklung des Gefüges und der geotechnischen Eigenschaften des Gebirges an der Ortsbrust im Nahbereich von Störungszonen wird analysiert und mit den Ergebnissen der geotechnischen Messungen korreliert. Die Kombination dieser Beobachtungen mit der Messdatenauswertung soll ein frühzeitiges Erkennen von Änderungen in den geotechnischen Verhältnissen, insbesondere von Störungszonen, im Vortrieb erleichtern.

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Schmidt, Markus; Richter, Thomas; Lehmann, PaulInnovative geophysical technologies for the exploration of faults, karst structures and cavities in tunnelling / Innovative Geophysik-Technologien zur Störungs-, Karst- und Hohlraumerkundung im TunnelbauGeomechanics and Tunnelling4/2017380-394Topics

Kurzfassung

In rock formations prone to karstification, there are no or only limited geological/hydrological principles that enable safe prognosis of the existence and location of karst and fault structures. The application of geophysical methods offers a high efficiency of detection and localisation of faults, cavities and karst structures, and when combined with targeted verification drillings, provides an extensive three-dimensional structural investigation of rock formations. Four examples of geophysical karst and fault investigations in German tunnelling are presented here to demonstrate the innovative technologies and their respective survey results that in all cases contributed to a safe excavation process and later operation of the tunnels.
In verkarstungsfähigen Gesteinsformationenexistieren keine oder nur eingeschränkt gültige geologisch-hydrologische Gesetzmäßigkeiten, die eine sichere Prognose der Existenz und räumlichen Lage von Karst- und Störungsstrukturen ermöglichen. Daher kann bei der Karst-, Störungs- und Hohlraumerkundung im Tunnelbau die Geophysik mit hoher Effizienz zur Prospektion eingesetzt werden, da sie, in Kombination mit einer gezielten bohrtechnischen Aufschlusserkundung, eine umfassende räumliche Strukturerkundung der Gesteinsformationen ermöglicht. Anhand von vier Beispielen der geophysikalischen Karst- und Störungserkundung im deutschen Tunnelbau werden die an die jeweilige Aufgabenstellung adaptierten innovativen Messtechnologien vorgestellt und mit konkreten Ergebnissen untersetzt, die in allen Fällen wesentlich zu einem gesicherten Vortrieb sowie zu einer sicheren Betriebsphase der Tunnel beigetragen haben.

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Leitner, Andreas; Herzfeld, Thomas; Nebois, Christian; Schreitl, Bernhard; Wageneder, JohannesThe new line crossing U2/U5 of the Vienna subway / Das neue Linienkreuz U2/U5 der Wiener U-BahnGeomechanics and Tunnelling4/2017395-405Topics

Kurzfassung

Vienna is not only a growing city but also one with a high quality of life. One reason for this is the availability of good public transport services, the heart of which is the subway system, which has been steadily extended for 40 years. In order to relieve Line U6 and provide better conditions for changing trains, an underground route will be constructed for Line 2 in the next few years through the densely built-up 19th century part of the city starting from Rathaus station and running to Matzleinsdorfer Platz. Most of the running tunnels will be bored with an EPB machine while the station tunnels, crossovers and cross passages will be excavated conventionally using the New Austrian Tunnelling Method. Most of the tunnels pass through Miocene silt. In addition, a section with driverless operation and platform doors is planned for the construction of the U5 in order to gain experience for future extensions.
Wien ist nicht nur eine Stadt, die wächst, sondern auch eine mit hoher Lebensqualität. Mitverantwortlich dafür ist auch das gute Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Herzstück dafür ist das U-Bahnsystem, das seit 40 Jahren stetig erweitert wird. Zur Entlastung der U6 und um bessere Umsteigrelationen zu erhalten, wird in den nächsten Jahren durch die dichtverbauten Gründerzeitviertel eine U-Bahnstrecke für die Linie 2 ausgehend von der Station Rathaus bis zum Matzleinsdorfer Platz errichtet. Ein Großteil der Streckenröhren wird dabei mit einer EPB-Schildmaschine aufgefahren werden, während die Stationen, Gleiswechsel und Querschläge konventionell nach der Neuen Österreichischen Tunnelbaumethode ausgebrochen werden. Zum überwiegenden Teil kommen die Tunnel im Schluff des Miozäns zu liegen. Darüber hinaus wird mit dem Bau der U5 auch eine Strecke mit fahrerlosem Betrieb und Bahnsteigtüren errichtet, um Erfahrungen für den zukünftigen Ausbau zu sammeln.

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Kister, Bernd; Rubin, Karl-HeinzBlock rotation on impact - A factor to be considered in the design of rockfall protection embankments / Die Blockrotation beim Impakt - Eine zu berücksichtigende Größe bei der Konstruktion von SteinschlagschutzdämmenGeomechanics and Tunnelling4/2017406-420Topics

Kurzfassung

In the course of several research projects carried out at the Lucerne University of Applied Sciences and Arts, the effect of block rotation on impact on protection embankments has been investigated. The occasion for these experimental studies was the conflicting statements in the literature about the influence of block rotation on impact and the different and mostly very simple models for the design and sizing of such structures. Considering this, both small-scale quasi-2D tests and half-scale 3D tests were performed and evaluated. The test results show that block rotation, which has until now been neglected in the design and sizing of rockfall protection embankments, is actually of great significance. Three rules for the geometry of such structures could be derived from the test results.
An der Hochschule Luzern wurde im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten der Einfluss der Blockrotation beim Impakt auf einen Schutzdamm untersucht. Anlass für diese Untersuchungen waren zum einen die widersprüchlichen Aussagen in der Literatur im Hinblick auf den Einfluss der Blockrotation beim Impakt und zum anderen unterschiedliche, meist sehr einfache Modelle für den Entwurf und die Bemessung von solchen Bauwerken. Vor diesem Hintergrund wurden sowohl kleinmaßstäbliche Quasi-2D-Versuche als auch halbmaßstäbliche 3D-Versuche durchgeführt und ausgewertet. Die Versuchsergebnisse zeigen auf, dass der Blockrotation, die bisher beim Entwurf und der Bemessung von Steinschlagschutzdämmen vernachlässigt wurde, eine große Bedeutung zukommt. Aus den durchgeführten Versuchen konnten drei Regeln für die Geometrie solcher Bauwerke abgeleitet werden.
An der Hochschule Luzern wurde im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten der Einfluss der Blockrotation beim Impakt auf einen Schutzdamm untersucht. Anlass für diese Untersuchungen waren zum einen die widersprüchlichen Aussagen in der Literatur im Hinblick auf den Einfluss der Blockrotation beim Impakt und zum anderen unterschiedliche, meist sehr einfache Modelle für den Entwurf und die Bemessung von solchen Bauwerken. Vor diesem Hintergrund wurden sowohl kleinmaßstäbliche Quasi-2D-Versuche als auch halbmaßstäbliche 3D-Versuche durchgeführt und ausgewertet. Die Versuchsergebnisse zeigen auf, dass der Blockrotation, die bisher beim Entwurf und der Bemessung von Steinschlagschutzdämmen vernachlässigt wurde, eine große Bedeutung zukommt. Aus den durchgeführten Versuchen konnten drei Regeln für die Geometrie solcher Bauwerke abgeleitet werden.

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Diary of Events: Geomechanics and Tunnelling 4/2017Geomechanics and Tunnelling4/2017421-422Diary of Events

Kurzfassung

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Inhalt: geotechnik 4/2017geotechnik4/2017Inhalt

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von Wolffersdorff, Peter-AndreasKönnen wir Geotechniker auch BIM?geotechnik4/2017229Editorials

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Sondermann, WolfgangQuo vadis? Über das Wissen vom Wissengeotechnik4/2017230-231Vom Vorsitzenden

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