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Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis

Shortlist und Preisverleihung 2019

Mit dem Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis zeichnet Ernst & Sohn zum 16. Mal Ingenieurleistungen im Konstruktiven Ingenieurbau aus.

Aus 25 hochkarätige Einreichungen sind dafür nominiert:

  • Rethebrücke (Hamburg)
  • Trumpf Steg (Ditzingen)
  • Taminabrücke (St. Gallen, Schweiz)
  • Schutzdach für die Ausgrabungsstätte am Göbekli Tepe (Türkei)
  • Kienlesbergbrücke (Ulm)

Der Verlag Ernst & Sohn und das Deutsche Museum München laden sehr herzlich zur feierlichen Preisverleihung ein.

Dienstag, 12. Februar 2019, 14 Uhr
Deutsches Museum (Museumstraße 1 / 80538 München)

Für die Teilnahme an der kostenfreien Festveranstaltung bitten wir um eine Anmeldung bis zum 25. Januar 2019 unter diesem Link.

Shortlist – Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2019

Insgesamt erhielt der Verlag Ernst & Sohn 25 hochkarätige Wettbewerbsbeiträge aus dem Hoch- und Brückenbau, aber auch Turmbauwerke und Bauwerke zur Energiegewinnung befanden sich unter den Einreichungen. Der Verlag und die Jury möchten allen Teilnehmern der diesjährigen Auslobung ausdrücklich für ihre Einreichungen danken. Die Wettbewerbsbeiträge stellen eine hervorragende Leistungsschau der Bauingenieurskunst dar, weshalb die Jury erst nach eingehender Betrachtung aller Projekte fünf wiederum herausragende Leistungen für die Shortlist zum Preis nominiert hat. Diese sind (ohne Rangfolge):

Rethebrücke (Hamburg)

Rethebrücke (Hamburg) © Martin Grassl
© Martin Grassl

Mit einer Spannweite von 104 Metern ist die neue Rethebrücke im Hamburger Hafen eine von Europas größten Doppelklappbrücken. Erstmalig wurde bei einer so großen Klappbrücke gänzlich auf eine mechanische Verriegelung der Klappen in der Brückenmitte verzichtet. Durch die konstruktive Ausbildung der Hauptträgerspitzen als Finger können trotzdem Querkräfte und Momente übertragen werden, indem sich beim Schließvorgang die Finger gegenseitig aufeinander abstützen. Mit dieser innovativen, riegellosen Fingerkonstruktion wird der Instandhaltungsaufwand minimiert und ein reibungsloser Verkehr im Hafen ermöglicht.

Eingereicht durch: Ingenieurbüro Grassl GmbH

Trumpf Steg (Ditzingen)

Trumpf Steg (Ditzingen) © schlaich bergermann partner
© schlaich bergermann partner

Gewünscht war der Bau einer direkten Fußgängerverbindung zwischen zwei Arealen des Hauptsitzes der Firma Trumpf GmbH in Ditzingen (Baden-Württemberg). Die Überführung sollte eine sichere und direkte Überquerung der viel befahrenen Landstraße ermöglichen. Die dem Kraftfluss folgenden, gelaserten Öffnungen führen zu einem logisch-konsequenten Zusammenspiel von statischer Funktion und Ästhetik. Dadurch bleibt der Kraftfluss ablesbar und das hocheffiziente und optimierte Tragwerk erscheint auf das Wesentliche reduziert.

Eingereicht durch: schlaich bergermann partner

Taminabrücke (Kanton St. Gallen, Schweiz)

Taminabrücke (Kanton St. Gallen, Schweiz) © Tiefbauamt Kanton St. Gallen
© Tiefbauamt Kanton St. Gallen

Im Zuge der neuen Erschließung des Taminatales im Kanton St. Gallen wurde eine Talquerung in 200 m Höhe erforderlich. Der Grundgedanke bestand in der stützenfreien Überspannung der Taminaschlucht mit einer Bogenkonstruktion und einer ebenfalls stützenfreien Überbrückung der Seitenfelder bis zu den Widerlagern mit einer biegesteifen Rahmenkonstruktion. Innovativ ist insbesondere die hybride Tragkonstruktion bestehend aus Bogen- und Rahmensystemen und die neuartige Umsetzung als asymmetrischer Hauptbogen. Durch die großzügige Bogenlösung in Verbindung mit einer stützenfreien Überspannung der seitlichen Hangbereiche mit biegesteifer Rahmenkonstruktionen wird eine Reduzierung der Stützungspunkte auf ein Minimum erreicht. Die Taminabrücke ist ein regionales Wahrzeichen.

Eingereicht durch: Leonhardt, Andrä und Partner Beratende Ingenieure VBI AG

Schutzdach für die Ausgrabungsstätte am Göbekli Tepe (Türkei)

Schutzdach für die Ausgrabungsstätte am Göbekli Tepe (Türkei) © Doğuş Group
© Doğuş Group

Das archäologische Ausgrabungsfeld am Göbekli Tepe in der Osttürkei weist monumentale, ringförmige Bauanlagen aus der Zeit von ca. 10.000 v. Chr. auf und ist der älteste bekannte Ritualbau der Menschheit. Mit einer Membrankonstruktion werde ein Schutzdach mit geringem Gewicht und guter Transportierbarkeit realisiert. Eine Herausforderung war die Abstützung des Daches auf nur wenigen möglichen und unregelmäßig verteilten Gründungspunkten. Aufgrund der daraus resultierenden großen Spannweiten und Exzentrizitäten wurde die Konstruktion des umlaufenden Stegs zusammen mit dem Dachring als vertikaler Tragring in Form eines gekrümmten Fachwerkträgers konzipiert. Die leichte und weitspannende Konstruktion wird den Bedürfnissen archäologischer Forschung und nachhaltigem Tourismus gerecht.

Eingereicht durch: EiSat GmbH

Kienlesbergbrücke (Ulm)

Kienlesbergbrücke (Ulm) © P. Blaha
© P. Blaha

Die Kienlesbergbrücke überquert am Ulmer Hauptbahnhof mehrere bestehende Gleise sowie den Albabstiegstunnel der ICE-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm. Neben dem Straßenbahnverkehr wird die neue Brücke durch Fußgänger, Radfahrer und Busse genutzt. Die markante Wellenform nimmt Bezug zur historischen Neutorbrücke und bietet Aufenthaltsqualität für Passanten. Der komplexe Tragwerksentwurf sowie die Montage der Brücke im anspruchsvollen Baufeld mittels Längsverschub stellen herausragende Ingenieurleistungen dar. Die Kienlesbergbrücke verdeutlicht in bester Weise das interdisziplinäre Zusammenspiel, welches Brückenbaukultur ausmacht und ist modernes Wahrzeichen an eigentlich unwirtlicher Stelle.

Eingereicht durch: KREBS+KIEFER Ingenieure GmbH

Weitere Einreichungen

  • 50Hertz Netzquartier (Berlin)
  • Lahntalbrücke Limburg (BAB A3 Köln – Frankfurt)
  • Freiform-Gitterschale Chadstone Shopping Centre (Melbourne, Australien)
  • ÖAMTC-Mobilitätszentrum (Wien, Österreich)
  • Umbau und Verstärkung der Pont Grande Duchesse Charlotte (Rout Bréck Luxemburg)
  • Hallendach U4, Haltestelle Elbbrücken (Hamburg)
  • Schierker Feuerstein Arena (Wernigerode)
  • Schönbuchturm (Naturpark Schönbuch, Herrenberg)
  • Vorserienentwicklung der „Stellio“ Heliostattechnologie für Solarturmkraftwerke (Plataforma Solar de Almería / Jülich, Spanien)
  • Lautertalbrücke (BAB A6, Kaiserslautern)
  • Neubau Ludwig Erhard Zentrum (Fürth)
  • Schlotterbeck Areal (Zürich, Schweiz)
  • Frankfurt School of Finance and Management (Frankfurt am Main)
  • Wolkenhain Aussichtsbauwerk (Berlin-Marzahn)
  • Bürogebäude Unterstrasse 12 (St. Gallen, Schweiz)
  • ThyssenKrupp Testturm in Rottweil (Rottweil)
  • Übungshalle für die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg (Würzburg)
  • Ortenau-Brücke (Lahr )
  • Bauhilfsmaßnahmen für den Bau der Taminabrücke (Pfäfers / Valens, Schweiz)
  • Faulbehälter (Würzburg)

Programm der Preisverleihung 2019

  • Begrüßung und Grußworte
  • Gastvortrag: Prof. Cengiz Dicleli (HTWG Konstanz, Vertreter der Familie Finsterwalder)
  • Präsentationen nominierte Projekte
  • Bekanntgabe des Preisträgers 2019
  • Festrede: Prof. Dr. jur. Günther Schalk (TOPJUS Rechtsanwält)

Musikalischer Rahmen: Valentin Renner Trio

Im Anschluss findet um 18:00 Uhr ein festlicher Umtrunk mit Büfett statt.

Als Gäste dieser Veranstaltung sind Sie vom Deutschen Museum herzlich eingeladen, die Ausstellungsräume am 12. Februar 2019 ab 9 Uhr kostenlos zu besuchen.

Bitte melden Sie sich hier an.

Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis Logo 70x20

Der Verlag zeichnet seit 1988 alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen im Konstruktiven Ingenieurbau aus. Mit der Auslobung zum Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2019 geschieht dies bereits zum 16. Mal, um das Wirken von Bauingenieuren und ihr Engagement für Baukultur ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Der Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis von Ernst & Sohn wird an ein Projektteam für das ausgezeichnete Bauwerk vergeben. Die Gewinner erhalten eine repräsentative Plakette. Darüber hinaus dokumentiert und publiziert der Verlag alle Wettbewerbsbeiträge in seinen Print- und Online-Angeboten.

logo_deutsches_museum_web.jpgDie Preisverleihung findet im Rahmen einer Festveranstaltung im Februar 2019 im Deutschen Museum in München statt.

Teilnahmebedingungen

  • Die Ingenieurleistung muss innerhalb Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz erbracht worden sein. Der Standort des zu prämierenden Bauwerks ist regional nicht eingeschränkt und kann sich weltweit befinden. Zugelassen sind auch Bauprojekte, die von ausländischen Ingenieuren in Deutschland gebaut wurden. 
  • Das Bauwerk muss zwischen 1. September 2016 und 30. August 2018 fertiggestellt worden sein (Datum der Bauabnahme).
  • Berechtigt zur Einreichung sind Bauingenieure, die für den Entwurf und/oder die Ausführung maßgeblich verantwortlich waren.

Bewertungskriterien

Die gesamte Baumaßnahme wird nach funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und gestalterischen Gesichtspunkten bewertet, wobei eine besondere Ingenieurleistung erkennbar sein muss. Zur Bewertung der eingereichten Objekte werden folgende Kriterien herangezogen: 

  • Konstruktion
  • Innovation
  • Interdisziplinarität
  • Ästhetik
  • Nachhaltigkeit

Die Jury-Mitglieder

Die Jury für die Auslobung 2019 begutachtet in einer ersten Sitzung im November 2018 alle Einreichungen und nominiert maximal fünf Projekte für eine Shortlist. In einer zweiten Sitzung im Januar 2019 wählt die Jury aus diesen nominierten Projekten den Preisträger und mögliche Auszeichnungen. Die Mitglieder der Jury sind:

  • Dr.-Ing. Michael Blaschko (Wayss & Freytag Ingenieurbau AG)
  • Dr.-Ing. Christian Braun (Maurer SE)
  • Dr.-Ing. Volker Cornelius (VBI-Präsident)
  • Prof. Cengiz Dicleli (Institut für Angewandte Forschung HTWG Konstanz)
  • Prof. Mario Fontana (ETH Zürich; ehem. IABSE-Vizepräsident)
  • Dr.-Ing. Rolf Heider (Heider Ingenieure, Berlin)
  • Dipl.-Ing. Carsten Hein (ARUP, Berlin)
  • Prof. Jan Knippers (Universität Stuttgart)
  • Prof. Peter Mark (Ruhr Universität Bochum)
  • Dipl.-Ing. Karin Meid-Bächle (Architektin, Architekturbüro bächlemeid, Konstanz)
  • Prof. Andreas Taras (Universität der Bundeswehr, München)
  • Dr.-Ing. Klaus Stiglat (Ehrenmitglied der Jury)
  • Dr.-Ing. Bernhard Hauke (Redaktion Stahlbau, Ernst & Sohn, Berlin)
  • Dr.-Ing. Dirk Jesse (Redaktion Bautechnik, Ernst & Sohn, Berlin)

Über Ulrich Finsterwalder

Ulrich Finsterwalder zählt aufgrund seiner Leistungen auf dem Gebiet des Stahlbeton- und Spannbetonbaus zu den bedeutendsten Bauingenieuren des 20. Jahrhunderts. Er ist einer der Ausnahmeingenieure, die über die Grenzen von Deutschland und Europa hinaus international bekannt sind. Finsterwalder baute auf mehreren Kontinenten, seine Leistungen wurden durch dutzende Medaillen und sonstige Ehrungen international gewürdigt. Sein Name steht somit nicht nur für den Betonbau, sondern für den gesamten Ingenieurbau überhaupt.

Lesen Sie mehr über das Wirken und Schaffen von Ulrich Finsterwalder.

Kontakt

Wilhelm Ernst & Sohn
Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG
Rotherstr. 21, 10245 Berlin,
Deutschland

Dr.-Ing. Dirk Jesse
Tel. +49(0)30 47031-275
ingenieurbaupreis@ernst-und-sohn.de

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