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Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis

Vergabe des Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2017

Der Verlag Ernst & Sohn zeichnet seit 1988 alle zwei Jahre herausragende Ingenieurleistungen im Konstruktiven Ingenieurbau aus. Mit der Auslobung zum Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2017 geschah dies bereits zum 15. Mal, um das Wirken von Bauingenieuren und ihr Engagement für Baukultur ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Der Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2017 wurde für die Instandsetzung der Kochertalbrücke Geislingen vergeben. Die beteiligten Ingenieure nahmen den Preis im Rahmen einer Festveranstaltung am 10. Februar im Deutschen Museum in München entgegen. Vier weitere Projekte erhielten eine Auszeichnung.

Bericht und Eindrücke zur Festveranstaltung finden Sie hier

Die Dokumentation zur Preisverleihung steht nun zum Download bereit.

Über Ulrich Finsterwalder

Neben Eugéne Freyssinet, Robert Maillart, Franz Dischinger und Fritz Leonhardt zählt Ulrich Finsterwalder zu den größten Ingenieuren des Stahlbeton- und Spannbetonbaus. Von der Entwicklung der Tonnenschalen und des Spannbetonbrückenbaus bis hin zum Bau von Schiffen aus Stahlbeton sind viele bedeutende Meilensteine dieser Bauweise auf ihn zurückzuführen. Rund 50 Jahre lang formte er die Firma Dyckerhoff & Widmann als Chefingenieur und Mitglied der Geschäftsleitung. Wie kaum von einem anderen Ingenieur bekannt ist, gelang es ihm, zahlreiche Erfindungen zu machen, die den Stahlbetonbau weiterentwickelten und Bauwerke jeder Art in einer Qualität und Quantität selber zu bauen oder mittelbar zu beeinflussen.

Er bildete mehrere Generationen von hervorragenden Ingenieuren in „seiner“ Firma aus. Durch seine Schule gingen zahlreiche spätere Professoren für Stahlbetonbau und Statik sowie Inhaber weltweit bedeutender Ingenieurbüros hervor, wie z. B. Dieter Jungwirth, Herbert Schambeck, Helmut Bomhard, Georg Knittel, Anton Tedesko, Leonhard Obermeyer, Herbert Kupfer, der nur sechs Jahre jüngere Hubert Rüsch und nicht zuletzt auch sein Sohn Klemens Finsterwalder.

Sein fachlicher und menschlicher Einfluss auf seine Mitarbeiter war nachweislich so intensiv und nachhaltig, dass man hier durchaus von einer Finsterwalder Schule sprechen kann. Wer sich mit seinem Werk und mit seiner Person näher befasst, stellt schnell fest, dass es sich hier um eine absolute Ausnahmeerscheinung handelt. Mit Ausnahme von Fazlur Khan gibt es keinen anderen Bauingenieur, für den die Kommentatoren so oft den Ausdruck „genial“ gebrauchen. Sein Berufs- und Privatleben ist voll von kreativen Erfindungen, kühnen Entscheidungen und schillernden Anekdoten. Seine interdisziplinäre Herangehensweise, abseits von eingetretenen Denkmustern, würde jeden Abiturienten, der sich mit dem Gedanken trägt, einen Ingenieurberuf anzustreben, begeistern.

Finsterwalder hat 50 Jahre für die Firma DYWIDAG gearbeitet, unzählige Patente, Erfindungen, Wettbewerbserfolge und Bauten tragen seine Unterschrift. Somit ist er prädestiniert dafür, Bauingenieure, Studierende, Historiker, Bauhistoriker und Wirtschaftsfachleute sowie interessierte Laien gleichwohl in seinen Bann zu ziehen. Sein Berufsleben gleicht einem Kaleidoskop der Geschichte des Stahlbeton- und Spannbetons des 20. Jahrhunderts. Finsterwalder ist einer der Ausnahmeingenieure, die über die Grenzen von Deutschland und Europa hinaus international bestens bekannt sind. Er baute auf mehreren Kontinenten, seine Leistungen wurden durch dutzende Medaillen und sonstige Ehrungen international anerkannt.

Sein Name steht somit nicht nur für den Betonbau, sondern für den gesamten Ingenieurbau überhaupt.

Eine Kurzbiographie und einen Überblick über sein Wirken und Schaffen finden Sie auf Structurae.

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