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Inhalt: Bautechnik 7/2015 Bautechnik 7/2015 Inhalt

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Herrmann, Ralf; Stockmann, Martin; Marx, Steffen Untersuchungsstrategie zur Bewertung der Langzeitstabilität von Dehnungsmessstreifen Bautechnik 7/2015 451-460 Aufsätze

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Im Bauwerksmonitoring werden neben Temperaturen und Verschiebungen meist Dehnungen gemessen. Dies dient u. a. dazu, den Ausnutzungsgrad und die Betriebsfestigkeit zu beurteilen. Ein sehr gebräuchliches Verfahren zur Bestimmung von Dehnungen an und in Bauteilen ist die Messung mit Dehnungsmessstreifen (DMS). Für die Beurteilung der Langzeitstabilität von Dehnungsmessstreifen wird im Folgenden eine Klimaprüfung vorgestellt, die eine beschleunigte Beanspruchungseinwirkung durch Temperatur- und Feuchteschwankungen simuliert. Dieser sich wiederholende Zyklus besteht aus vier Phasen, die insgesamt 240 h umfassen und dabei unterschiedliche Kombinationen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit bis hin zu Frost-Tau-Wechseln beinhalten. Anhand von Ergebnissen aus durchgeführten Langzeituntersuchungen über einen Zeitraum von 85 d werden Kenngrößen zur Charakterisierung der Langzeitstabilität von Dehnungsmessstreifen abgeleitet. Die Messergebnisse zeigen Unterschiede in der Nullpunktdrift zwischen den einzelnen Typen von Dehnungsmessstreifen und welche Bedeutung der Auswahl und dem Schutz von Dehnungsmessstreifen beigemessen werden muss.

Test strategy for evaluation of strain gauge long term stability
In the field of structural health monitoring the measuring of strain is prevalent beside temperature and displacement. The strain is used to determine the utilization rate and to estimate the fatigue strength of a structure. A very common measurement method for strains at and in components is the usage of strain gauges. Further, a climate cycle for analysis of long term stability of strain gauges is introduced, that simulates an accelerated temperature and humidity stress. This cycle consists of four phases, which lasts 240 h and covers different combinations of temperature and humidity conditions up to freezing and thawing. The results of a 85 d lasting long term test are presented and used to describe characteristic values for long term stability of strain gauges. The measurement results show significant differences for the strain gauge types in the zero point drift and underline the role of correct choice and protection to achieve reliable strain measurements.

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Pohl, Reinhard Brücken aus der Sicht des Wasserbauers Bautechnik 7/2015 461-468 Berichte

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Bei Hochwasserereignissen konnte verschiedentlich festgestellt werden, dass Brücken über Wasserläufen den Abfluss behindern und Überschwemmungen angrenzender Gebiete fördern oder verursachen. Im vorliegenden Beitrag werden wichtige Grundsätze der konstruktiven Ausbildung von Brücken aus wasserbaulicher Sicht dargestellt, die notwendig sind, um gebrauchstaugliche und dauerhafte Bauwerke zu errichten.

Bridges from the viewpoint of a hydraulic engineer
During river floods it has often been observed that bridges could obstruct the flow of the water and enhance or cause inundations of the adjacent areas. In this paper some significant principles of the constructional design of bridges are discussed from a hydraulic engineer's viewpoint to ensure the erection of useable and durable structures.

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Umfrage unter Ingenieuren Bautechnik 7/2015 468 Firmen und Verbände

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Keuser, Manfred; Goj, Karl; Lenner, Roman Verstärkung historischer Brücken über den Main unter besonderer Berücksichtigung des Schiffsanpralls Bautechnik 7/2015 469-478 Berichte

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Vor dem Hintergrund des Ausbaus der europäischen Wasserstraßen wird ein Anwachsen des Binnenschiffsverkehrs erwartet. Dabei nehmen die Größe der Schiffe und der Anteil von Schiffen mit großem Ladevolumen zu. Während der Transport von Massengütern auf dem Wasserweg einerseits ökologische und ökonomische Vorteile bietet, birgt der anwachsende Schiffsverkehr andererseits auch zusätzliche Risiken in sich, insbesondere für die die Wasserstraßen kreuzenden Brücken. Die Mehrzahl der bestehenden Brücken wurde vor mehr als 30 Jahren gebaut und wurde in der Regel nicht für die horizontalen Anpralllasten nach den aktuellen Regelwerken bemessen. Im vorliegenden Beitrag wird neben einem Überblick über die theoretischen Grundlagen von Anprall-Vorgängen auf deren Berechnung mit numerischen Methoden eingegangen. An zwei Beispielen von historischen Brücken über den Main werden die Modellierung und die Vorgehensweise bei der Berechnung vorgestellt und Empfehlungen für die Behandlung vergleichbarer Aufgabenstellungen gegeben.

Reinforcement of historic bridges crossing the river Main considering the ship impact
A change in the ship traffic volume is expected as a result of upgrading of many European waterways. There is a correlation between an improved waterway passage, an increased ship size and higher frequency of larger ships. On the one hand, the ecological and economic advantages of the upgrading process cannot be disputed, but on the other hand, the changed shipping traffic results in additional risks, especially to bridge substructures. Most of the current bridges were built more than 30 years ago and were generally not dimensioned for horizontal forces expected from a ship impact according to modern codes. This paper provides some information on theoretical background of ship impact analysis and challenges associated with numerical modelling. In particular, it also provides two case studies of historical bridges over river Main. A detailed discussion of provided structural solution is provided along with recommendations.

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Thumernicht, Sven; Lindlar, Hans-Gerd; Jacob, Karsten Verlängerung und Grundinstandsetzung der Nordkammer Schleuse Kersdorf Bautechnik 7/2015 479-485 Berichte

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Mit dem Ziel, die wichtigen Industrie- und Gewerbestandorte entlang der Spree-Oder-Wasserstraße (SOW) weiter nachhaltig an das transeuropäische Binnenwasserstraßennetz anzubinden, führt der Bund seit dem Jahr 2005 Grundinstandsetzungen für die Schleusen am Oder-Spree-Kanal aus. Diese beinhalten unter anderem eine Erhöhung der nutzbaren Kammerlänge jeweils von 57 m auf 115 m. Die über 100 Jahre alte Nordkammer der Schleuse Kersdorf wurde grundhaft instand gesetzt und in Spundwandbauweise verlängert. Die vorhandene Kammerbreite von 9,80 m ist im verlängerten Kammerteil beibehalten worden. Mit dem vorliegenden Bericht soll ein Einblick in die Planung, Prüfung und Realisierung des Vorhabens gegeben werden. In diesem Zusammenhang wird auf Besonderheiten eingegangen, die einerseits hohe Anforderungen an Bauherr und Ausführende stellen, andererseits aber typisch für Maßnahmen zur Erhaltung der Infrastruktur im Bestand sind. Im Auftrag des Wasserstraßen-Neubauamtes Berlin wurde das Bauvorhaben 2013 fertiggestellt und erforderte Investitionskosten von ca. 14 Mio. .

Elongation and restoration of the Nordkammer Schleuse Kersdorf
Since 2005 the federal government is realising reinstatement work on the locks of the Oder-Spree-Channel to provide a sustainable connection for the most important industrial and commercial locations along the Spree-Oder-Waterway (SOW) to the trans-european inland waterway. Part of this project is an increase of the usable chamber length each from 57 m up to 115 m. The more than 100 years old “Nordkammer Schleuse Kersdorf” (northern part of the lock in Kersdorf) has been reconstructed and elongated with a sheet piling construction. In this process the goal to keep the existing width of the chamber at 9.8 m throughout the new length of the construction was achieved. The given report should provide insights of the planning, testing and realisation of the construction project. Hence, special features will be outlined which challenge the building-owner as well as the contractor, by being typical for actions in the preservation of infrastructure in existing constructions. This project was completed in 2013 and required overall costs in the amount of approximately 14 million euros. Principal was the Wasserstraßen-Neubauamt Berlin.

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Grollmann, Sascha Der Bau des Westkreuzes im Zuge des sechsspurigen Ausbaus der A40 - Eine ingenieurtechnische Herausforderung Bautechnik 7/2015 486-495 Berichte

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Als zentrale Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets nimmt die A40 neben dem überregionalen Verkehr und dem Transitverkehr auch den Individualverkehr zwischen den Ruhrgebietsstädten sowie den dortigen innerörtlichen Verkehr auf. Dabei stößt das Autobahnnetz im Bereich Bochum mit bis zu 100 000 Fahrzeugen pro Tag bereits seit Längerem an seine Belastungsgrenzen. Mit dem Ausbau der A40 von vier auf sechs Spuren und dem direkten Anschluss an den Donezk-Ring (A448) im Bereich Bochum-Stahlhausen sowie dem Umbau der Wattenscheider Straße sollen die Kapazitäten zur Aufnahme der enormen Verkehrsströme in diesem Abschnitt erweitert werden. Um die angespannte Verkehrssituation nicht noch weiter zu belasten, hat der Aus- und Umbau unter Aufrechterhaltung des Verkehrs zu erfolgen. Nicht nur dieser Umstand, sondern auch die beengten Platzverhältnisse im Ruhrgebiet machen diese Maßnahme zu einer technischen sowie logistischen Herausforderung.

The construction of the Westkreuz during the extension of the A40 to six lanes
As a central traffic artery of the Ruhr Area, the A40 carries not just traffic beyond the region and transit transports, but also personal vehicles travelling between the Ruhr Area cities, as well as the inner-city traffic. The motorway network in the Bochum area has been at its upper limit with up to 100,000 vehicles daily for a long time. The widening of the A40 from four to six lanes and the direct connection to the Donezk ring (A448) in the Bochum-Stahlhausen area as well as the conversion of the Wattenscheider Straße are to increase the capacity for allowing enormous traffic to flow in this section. In order to not impact the tense traffic situation even more, the conversion and widening has to be carried out without obstructing the traffic. In addition to these circumstances, the tight space conditions in the Ruhr Area turn this measure into a technical and logistical challenge.

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Walter, Burkhard; Hoffmann-Berling, Falk Beitrag zur Erdbebenbemessung im Holztafelbau - Ermittlung der Grundschwingdauer unter Berücksichtigung von Biege- und Schubsteifigkeit Bautechnik 7/2015 496-508 Aufsätze

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Dieser Aufsatz behandelt die Erdbebenbemessung von Holzbauwerken und deren dynamisches Verhalten. Dabei liegt besonderes Augenmerk auf der Holztafelbauweise. Bei dieser Bauweise setzt sich die dynamische Bauwerksantwort aus mehreren Verformungsanteilen zusammen. Die zutreffende Berücksichtigung der Schub- und Biegesteifigkeiten hat einen entscheidenden Einfluss auf die Ermittlung der Grundschwingdauer von Bauwerken in Holztafelbauweise. Hierfür werden in der Praxis anwendbare Ingenieurmodelle vorgestellt und anhand von Beispielberechnungen erläutert.

Contribution to seismic design of timber structures
This contribution deals with the seismic design of timber structures and their dynamic response with particular focus on wood-panel buildings. In this kind of constructions several deformation types contribute to the overall dynamic response. The appropriate consideration of shear and flexural stiffness has an crucial influence on the determination of the fundamental periods of wood-panel structures. For this purpose engineering models suitable for practical use are presented and demonstrated by worked examples.

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Gallwoszus, Joerg; Claßen, Martin Ermüdung von Verbunddübelleisten in UHPC unter zyklischer Pull-out-Beanspruchung Bautechnik 7/2015 509-521 Aufsätze

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Zur effizienten Verbindung von ultrahochfestem Beton (UHPC) mit hochfestem Stahl in modernen Stahl-Beton-Verbundkonstruktionen können Verbunddübelleisten als leistungsfähige Alternative zu Kopfbolzendübeln eingesetzt werden. Diese Verbunddübelleisten müssen neben der Schubsicherung auch die Übertragung von Zugkräften in der Verbundfuge sicherstellen, um ein Abheben der Betonplatte vom Stahlträger zu verhindern. Insbesondere in den sehr schlanken Betongurten hoch- und ultrahochfester Verbundträger, in denen die Verbundmittel zum Teil sehr kleine Verankerungstiefen aufweisen, kann dies zu konstruktiven Problemen führen. Während zum Tragverhalten von Verankerungen mit Verbunddübelleisten unter statischen Lasten bereits erste Erkenntnisse existieren, fehlen entsprechende Untersuchungen zur Ermüdung von Verbunddübelleisten unter zyklischer Zugbeanspruchung. Im vorliegenden Beitrag werden statische und zyklische Zugversuche an einbetonierten Verbunddübeln in Betonplatten aus UHPC vorgestellt. Während in den Versuchen unter statischer Beanspruchung die Einflüsse unterschiedlicher Verankerungstiefen des Verbunddübels sowie die Verwendung einer Querbewehrung zur Verdübelung des Verbundmittels mit dem umgebenden Beton untersucht wurden, standen bei den zyklischen Versuchen insbesondere die lastabhängigen Parameter (Oberlast und Lastschwingbreite) im Fokus. Abschließend wird ein Konzept zur Abschätzung der Bruchlastspielzahl von Verankerungen mit Verbunddübelleisten in UHPC vorgeschlagen.

Fatigue of composite dowels in UHPC under cyclic pull out loading
Composite dowels can be used as a powerful alternative to headed studs for the efficient combination of ultra-high performance concrete (UHPC) with high-strength steel in modern steel-concrete composite structures. Besides sufficient shear resistance, the composite dowels have to ensure the transmission of tensile forces in the composite connection in order to prevent lifting of the concrete slab. In particular, in the very slender concrete slabs of high-strength composite beams, in which the composite dowels have very small embedment depths, this can lead to structural problems. While initial findings concerning the structural anchorage behavior of composite dowels under static loads already exist, studies on the fatigue of composite dowels under cyclic pull out loading are still lacking, so far. The present paper presents static and cyclic pull out tests of composite dowels in UHPC slabs. While the influence of different embedment depths as well as the use of a transverse reinforcement have been investigated in the experiments under static loading, the cyclic tests particularly focused on load-dependent parameters (upper load level and load range). Finally, an approach to estimate the lifetime of composite dowels in UHPC under cyclic pull out loading is proposed.

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Braun, Michael Die Autobahn-Talbrücke bei Rüdersdorf Bautechnik 7/2015 522-532 Berichte

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Im Sommer 1937 ist am Berliner Autobahn-Ring die sogenannte Osttangente in den Betrieb gegangen. Damit wurde auch eine der später bekanntesten Brücken im gesamten deutschen Autobahnnetz erstmals befahren. Verstörend muss noch heute wirken, dass diese Brücke bis zu ihrer nahezu kompletten Erneuerung im kollektiven Gedächtnis leider sehr viel weniger wegen ihrer ausgezeichneten ästhetischen Wirkung, denn wegen der einstmals an ihr aufgetretenen Schäden hinterlegt ist. Konsequenterweise sind neben einem enormen Konvolut zu den Schäden kaum neutrale Veröffentlichungen zu der Brücke zu finden [1, 2].

The highway bridge near Rüdersdorf
In the summer of 1937 the eastern part of the Berlin highway circle was opened to traffic. Thus one of the later on best known bridges was put into use. It seems to be a little bit confusing, that a majority won't remember the bridge because of its size, but rather of its disruption. Consequentially you can find very few neutral papers about this structure.

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Neuerscheinungen in der AHO-Schriftenreihe Bautechnik 7/2015 532 Firmen und Verbände

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Bautechnik aktuell 7/2015 Bautechnik 7/2015 533-534 Bautechnik aktuell

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Aus den Hochschulen:
34. Steinfurter Stahlbauseminar / Bauprojekte erfolgreich managen

Nachrichten: Aus Seismic Safety wird SeSa Build

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 7/2015 535-536 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 Inhalt

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Empelmann, Martin "Geh deinen Weg und lass die Leute reden" (Dante Alighieri) Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 445 Editorial

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Tue, Nguyen Viet; Ehmann, Rainer; Tung, Nguyen Duc Schubversuche an Stahlbetonbalken unterschiedlicher M/V-Kombinationen Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 446-457 Fachthemen

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Der vorliegende Aufsatz berichtet über experimentelle Untersuchungen zum Einfluss des statischen Systems und der Belastungsart auf das Querkraftverhalten von Biegebauteilen ohne Querkraftbewehrung. Zehn rechteckige Stahlbetonbalken mit drei statischen Systemen und zwei Belastungsarten wurden hierbei getestet, wodurch nahezu alle in der Praxis möglichen M/V-Kombinationen erfasst werden konnten. Die Ergebnisse zeigen erhebliche Unterschiede in der Querkrafttragfähigkeit von Schubfeldern unterschiedlicher M/V-Kombinationen. Die Querkrafttragfähigkeit von Einfeldbalken unter Gleichlast ist höher als jene von vergleichbaren Balken unter Einzellast. Ferner ist die Querkrafttragfähigkeit von Krag- und Mittelstützen von Durchlaufbalken unter Gleichlast deutlich höher als die Querkrafttragfähigkeit von Einfeldbalken. Im Allgemeinen kann mit den Versuchsergebnissen festgestellt werden, dass die zugehörige Biegebeanspruchung die Querkrafttragfähigkeit eines Bauteils positiv beeinflusst. Weiterhin spielt das Rissbild infolge Biegung eine entscheidende Rolle für die Querkrafttragfähigkeit bei schubschlanken Stahlbetonbauteilen.

Shear tests on reinforced concrete beams with different M/V-combinations
This paper presents an experimental investigation on the effect of structural system and load configuration on the shear behavior of flexural reinforced concrete (RC) members without shear reinforcement. A total of ten rectangular beams with three structural systems and two load configurations were tested. With the chosen test set-up, almost all M/V-combinations commonly encountered in practice can be investigated. The test results indicate significant differences of the shear capacity of members with different M/V-combinations. The shear capacity of the simply supported beam under a uniform load is higher than that of similar beams under a concentrated load. Moreover, the shear capacity of the cantilever and continuous beams under uniform load is significantly higher than that of simply supported beams. Generally, it can be concluded that the co-existing flexural action has a positive influence on the shear resistance of a RC member without shear reinforcement. Furthermore, the flexural crack pattern plays an important role in the shear resistance of slender RC members.

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Empelmann, Martin; Krakowski, Waldemar Erweitertes Modell zur Berechnung der Rissbreite Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 458-467 Fachthemen

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Die Beschränkung der auftretenden Rissbreiten ist bei Stahlbetonbauteilen eine maßgebliche Bemessungsaufgabe zur Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit. Im vorliegenden Beitrag wird ein neues, praxisgerechtes Modell zur Berechnung der charakteristischen Rissbreite vorgestellt, welches auf allgemeingültigen mechanischen Ableitungen aufbaut und den charakteristischen Rissabstand sowie die zugehörigen charakteristischen Dehnungen über eine konsistente, verbundorientierte Methodik bestimmt. Die Bestimmungsgleichungen wurden in einer umfangreichen Parameterstudie ermittelt, sodass das neue Berechnungsmodell den Ansatz des EC2/NA [2] bzw. der DIN 1045-1 [10] im Hinblick auf verbundspezifische und rissmechanische Zusammenhänge verbessert und den Anwendungsbereich in der praktischen Anwendung erweitert.

Extended model to calculate the crack width
The calculation of the crack widths is a main task within the design of reinforced concrete structures in order to secure the serviceability and the durability. In the following a new, practical model for the calculation of the characteristic crack width is presented, which is based on general mechanical relationships and determines the characteristic crack spacing and the associated characteristic strains with a consistent, bond-oriented methodology. The calculation formulas were determined in an extensive parameter study so that the new calculation model improves the approach of the EC2/NA [2] or DIN 1045-1 [10] in terms of bond specifics and crack mechanics and extends the application range in the practical use.

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Änderungen im baulichen Brandschutz: Deutschland bekommt neue Muster-Industriebau-Richtlinie Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 467 Aktuell

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Oettel, Vincent; Empelmann, Martin Zugspannungs-Dehnungs-Beziehung für UHPFRC in Anlehnung an DAfStb-Richtlinie Stahlfaserbeton Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 468-478 Fachthemen

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Im Gegensatz zur einaxialen Betondruckfestigkeit, die sich relativ einfach an Zylindern oder Würfeln ermitteln lässt, ist die Erfassung der zentrischen Betonzugfestigkeit wesentlich aufwendiger, da die Lasteinleitung mit Schwierigkeiten verbunden ist. Daher bietet sich die indirekte Ermittlung der zentrischen Zugfestigkeit über einen Biegezugversuch an. In diesem Fall muss jedoch die im Biegezugversuch bestimmte Kraft-Verformungs-Kurve in eine Zugspannungs-Dehnungs-Linie umgerechnet werden. Um das Zugspannungs-Dehnungs-Verhalten von ultrahochfestem Faserbeton (UHPFRC) zu untersuchen, wurden am iBMB, Fachgebiet Massivbau der TU Braunschweig, 4-Punkt-Biegeversuche mit Standard-Biegebalken 15/15/70 cm aus ultrahochfestem Fein- oder Grobkornbeton mit unterschiedlichen Faserschlankheiten und -gehalten durchgeführt. Aufbauend auf den Versuchsergebnissen wurde, in Anlehnung an die DAfStb-Richtlinie Stahlfaserbeton, eine Zugspannungs-Dehnungs-Beziehung für UHPFRC hergeleitet und mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) validiert.

Tensile Stress-Strain Relationship for UHPFRC on the basis of DAfStb-Richtlinie Stahlfaserbeton
The concrete compressive strength can be easily determined by using cylinders or cubes, whilst determing the axial concrete tensile strength is much more complex due to its load instruction. Therefore, the axial tensile strength can be determined indirectly by bending test. In this case, however, the load-displacement curve determined of the bending test has to be converted into a tensile stress-strain curve. In order to analyse the tensile stress-strain behavior of ultra-high performance fiber reinforced concrete (UHPFRC), the iBMB, Division of Concrete Construction of the TU Braunschweig, has conducted 4-point bending tests with standard bending beams 15/15/70 cm made of UHPFRC-mortar or UHPFRC-concrete which differed in fiber slenderness and fiber content. A tensile stress-strain relation for UHPFRC based on the DAfStb-Richtlinie Stahlfaserbeton was derived from the experimental results and finally validated by applying the finite element method (FEM).

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R-Beton: Werkstoff der nächsten Generation Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 478 Aktuell

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Köber, Dietlinde; Zahn, Franz A. Verfahren zum Erdbebennachweis von durch Stahlbetonwände ausgesteiften Gebäuden mit explizitem Nachweis der Verformungen - Überprüfung durch Push-Over-Berechnungen Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 479-488 Fachthemen

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In [1] wird ein Bemessungsverfahren für durch Erdbeben beanspruchte Tragwerke vorgestellt, mit dem die explizite Berücksichtigung von torsionsbedingten Verschiebungen möglich ist und bei dem realistische Biegesteifigkeiten für die Wände verwendet werden. Da mit diesem vereinfachten Verfahren mit vertretbarem Aufwand nur der getrennte Tragsicherheitsnachweis für Erdbebenbeanspruchungen in den Gebäudehauptrichtungen möglich ist, wird in diesem Aufsatz der Frage nachgegangen, ob ein Gebäude, für welches der Nachweis in beiden Hauptrichtungen erbracht wird, auch für Erdbebenbeanspruchung unter 45° zu den Hauptrichtungen ausreichende Standsicherheit besitzt. Zu diesem Zwecke werden zwei Beispielgebäude zunächst mit dem in [1] beschriebenen Verfahren auf ihre Standsicherheit in den Hauptrichtungen untersucht und anschließend mit dem Programm ETABS nachgerechnet, und zwar zunächst jeweils in einer Gebäudehauptrichtung und danach für eine Beanspruchung unter 45° zu dieser.

Alternative Seismic Design Methodology for Reinforced Concrete Wall Buildings Incorporating the Prediction of Wall Displacements. Check by Push-Over Analysis
In [1] a design methodology is presented for the seismic design of structures, using realistic cracked member stiffness and explicitly allowing for additional wall displacements related to torsion. Because the methodology is only suited for earthquake design separately in the principal directions of the building, the question arises whether a building so designed will also be safe for skew earthquake actions. In order to address this problem this paper presents the application of the proposed methodology, [1], to two example structures in each principal direction. These two buildings are then analysed using the program ETABS, first in one principal direction and then for lateral loads at a 45° angle.

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Siebert, Björn Betonbau bei chemischem Angriff - neue DBV-Arbeitshilfen Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 489-494 Bericht

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In verschiedenen Anwendungsgebieten ist der Baustoff Beton hohen Beanspruchungen von außen, z. B. durch betonaggressive Wässer, ausgesetzt, die die Dauerhaftigkeit des Bauwerks beeinträchtigen können. Für einen chemischen Angriff in natürlichen Böden und Grundwässern bestehen normative Vorgaben, um den Angriffsgrad anhand der Art und Konzentration der angreifenden Stoffe in Expositionsklassen einzustufen. Ob und inwieweit die Einstufungen für Böden und Grundwässer auch auf andere Bereiche mit chemischem Angriff auf Beton, z. B. Kraftwerksbau, Abwasseranlagen, Biogasanlagen etc., zu übertragen sind, ist stets im Einzelfall zu überprüfen.
Um Beton mit einem für die jeweilige Exposition adäquaten chemischen Widerstand auszustatten, sind in der Regel die betontechnologischen Vorgaben der einschlägigen Regelwerke ausreichend. Bei besonders starker Beanspruchung werden darüber hinaus zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die sowohl die Betontechnologie als auch die Bauausführung betreffen können. Über die Art und den Umfang solcher im jeweiligen Anwendungsgebiet zusätzlich erforderlichen Maßnahmen wird in der Fachwelt kontrovers diskutiert.
Diese Problemstellungen in der Praxis aufgreifend, hat der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E.V. neue Arbeitshilfen herausgegeben, in denen auf die derzeitige Vorgehensweise bei der Bewertung des chemischen Angriffsgrads in unterschiedlichen Anwendungsgebieten des Betonbaus und bei der Festlegung geeigneter Schutzprinzipien eingegangen wird.

Concrete structures under chemical attack - new DBV Guide to Good Practice
In various fields of application concrete is highly stressed by the environmental exposure, e. g. by aggressive water, which may affect the durability of the structure. There are normative guidelines dealing with the chemical attack in natural soil and ground water which allow a classification of the attack in exposition classes on basis of the type and concentration of the corrosive substances. Whether and to what extent the classification criteria for soils and groundwater are transferable to other areas with chemical attack on concrete, e. g. power plants, wastewater treatment plants, biogas plants, etc. must always be checked individually.
In order to provide concrete with an adequate chemical resistance, the requirements for the concrete technology according to the general standards and regulations are usually sufficient. For particularly high stresses additional measures are needed which can affect both the concrete technology and the construction. A controversial debate among experts exists with respect to the type and extent of such measures required in the respective field of application.
With focus on these practical issues, the German Society for Concrete and Construction Technology (DBV) has published a new Guide to Good Practice which provides the common procedure for the evaluation of a chemical attack on concrete in different fields of application and deals with appropriate protection principles.

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 7/2015 Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 495-496 Beton- und Stahlbetonbau aktuell

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duraBASt-Baubeginn am Autobahnkreuz Köln-Ost / Fachseminar “Gartengestaltung mit Beton” / International Business für Ingenieurinnen und Ingenieure / Call for Papers zum Baukongress 2016 in Wien

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 7/2015 497-498 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Stahlbau 7/2015 Stahlbau 7/2015 Inhalt

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