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Inhalt: Bautechnik 4/2015 Bautechnik 4/2015 Inhalt

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Ernst & Sohn (Hrsg.) Sonderheft: Schulen 2015 Bautechnik 4/2015 1-108 Sonderheft

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Schulen sollen aufgrund ihrer funktional vielseitigen und gestalterisch attraktiven Raumkonzepte das Lernen fördern, Behaglichkeit vermitteln und zum Bleiben einladen - auch außerhalb des Unterrichts. Eine Hauptaufgabe für Bauingenieure und Architekten ist in den nächsten Jahren das Herüberholen der im "Sanierungsstau" steckenden schulischen Bausubstanz in eine Gegenwart, in der sich bereits die Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Zukunft abzeichnen.

Das Erfüllen der Bauaufgabe "Schule" findet im Rahmen von ganz konkreten Finanzierungsbedingungen statt. Schulkonzepte sind wegen ihres lokalen Umfeldes jedoch zwingend individuell zu handhabende Baumaßnahmen, die sich nicht aus bürokratischen Entscheidungsebenen per Dekret verordnen lassen. Die methodisch-didaktischen Ansprüche der späteren langjährigen Nutzer - Pädagogen, Schüler, Eltern und Schulträger - müssen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Raumschnitte, Raumfolgen, Erschließbarkeit, Licht, Akustik, hygienische Einrichtungen, Möblierung und Ausstattung sind dabei am Primat einer formgewandten, freundlichen, dem Menschen zugeneigten Architektur auszurichten.

In der neuen Ausgabe des Sonderheftes "Schulen" finden Sie zahlreiche hervorragende Beispiele für den Neubau, den Umbau und die Sanierung von Schulen. Weitere Schwerpunkte sind Energieeffizienz, mobile Raumsysteme und Modulbauweise, innovative Heizsysteme, Beleuchtung und Tageslichtsysteme, der Innenausbau und die Innenraumhygiene.

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Ernst & Sohn (Hrsg.) Sonderheft: Forschungs- und Laborbauten 2015 Bautechnik 4/2015 1-84 Sonderheft

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"Bauen für die Wissenschaft erfordert besonders komplexe Planungsprozesse, für die man sich Zeit nehmen muss", so der ehemalige geschäftsführende Direktor des Fritz-Haber-Instituts, Prof. Robert Schlögl. Bauen für Wissenschaft und Forschung dient zwei Grundbedürfnissen: dem gesamtgesellschaftlichen Streben nach neuen Erkenntnissen und dem daraus resultierenden Schaffen von Arbeits- und Lebensorten, die dieses ermöglichen. Im internationalen Wettbewerb um die "besten Köpfe" aus Wissenschaft und Forschung gewinnt die Qualität der baulichen, technischen und apparativen Infrastruktur zunehmend an Bedeutung - die Wissenschaftler gehen dorthin, wo sie die besten Bedingungen vorfinden.

Forschungs- und Laborgebäude, die neben Büros, Forschungs- und Analyselaboren auch Reinräume, Werkstätten und Räume für die Tierhaltung umfassen können, müssen technisch auf- und abrüstbar, variabel nutzbar, flexibel und erweiterbar sein. An ihre Planung werden deshalb hohe Ansprüche gestellt. Betriebs-, Sicherheits- und Abfallkonzepte sind zwingend notwendig, im Bedarfsfall muss ein Explosionsschutzkonzept vorgelegt werden.

In dieser neuen Ausgabe des Sonderheftes "Forschungs- und Laborbauten" werden neue Bauten für die Forschung vorgestellt - als äußerst komplexe Gebäude, aber auch im Detail. Schwerpunkte sind Planungsaspekte, die Modulbauweise und der Innenausbau. Die zahlreichen Projektvorstellungen umfassen sowohl den Neubau als auch den Umbau und die Sanierung.

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Ernst & Sohn (Hrsg.) Sonderheft: Innovative Fassadentechnik 2015 Bautechnik 4/2015 1-100 Sonderheft

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Immer mehr Medienfassaden prägen das "Gesicht der Gebäude", wie die Media-Jalousie am ehemaligen Heizkraftwerk in München, heute ein internationaler Flagship Store mit über 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche. Eine Sonnenschutzfassade aus filigranen Aluminiumlamellen empfängt die Besucher des Verwaltungs- und Werkstattkomplexes der Enervie-Gruppe in Hagen. Rund 2.000 Großlamellen aus Metall richten sich individuell nach dem Sonnenstand aus und gewährleisten ausreichend Tageslicht und Blendschutz an den Arbeitsplätzen. Hightech ist Trumpf - auch an der Fassade.

Eine Studie zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Aluminium, Holz und PVC kommt zu dem Schluss, dass kein Material durchgängig in allen Kriterien die jeweils beste Nachhaltigkeits-Performance bietet. Um die Nachhaltigkeit der verschiedenen Werkstoffe zu bewerten, wurde auf die Indikatoren des Green Building Rating Tools zurückgegriffen.

Ein Trend ist die wandgebundene Fassadenbegrünung, die sogenannte "living wall". Eine originelle und sehr attraktive Lösung sind Fassaden aus EPDM-Kautschuk, wie beim 013 Poppodium in Tilburg/Niederlande.

Aber auch die Möglichkeiten von Fassaden aus herkömmlichen Werkstoffen wie Glas, Metall, Keramik, Mauerwerk, Klinkern und Leichtbeton sind noch längst nicht ausgereizt. Das neue Bonneshof Office Center in Düsseldorf mit einem schimmernden Netz aus hellen und dunklen Gläsern, der Campus Hoogvliet in Rotterdam mit Gussgläsern, das Bochumer Parkhaus P8, wo eine Folie auf den Scheiben ganz spezielle Farbwechseleffekte erzeugt - das "Kleid der Gebäude" ist immer für Überraschungen gut.

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Reising, Jakob; Schäfer, Stefan Flächentragwerke aus flexibel spaltprofilierten Blechbauteilen Bautechnik 4/2015 259-263 Aufsätze

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Freie Formen spielen in der Architektur eine immer größere Rolle, besonders seit sie in den letzten 20 Jahren durch neu entwickelte CAD-Tools leichter planbar wurden. Dadurch entwickelten sich neue architektonische Formensprachen. Die Serienfertigung, wie sie im Sonderforschungsbereich 666 (SFB 666) erforscht wird, bietet hier Potenziale, den Bauprozess neuer Architekturformen zu vereinfachen.
Der SFB 666 erforscht das Spaltprofilieren und Spaltbiegen von Blechen. Bei diesen Umformungsprozessen entsteht ein ultrafeinkörniges Gefüge (engl. UFG), welches sich durch eine erhöhte Festigkeit und Härte auszeichnet. In nachgelagerten Bearbeitungsschritten können Aussparungen gefräst werden. Es lassen sich also sowohl gekrümmte Profile als auch rippenversteifte flächige Bauteile aus dünnen Blechen herstellen.
Diese Technologien bieten nunmehr das Potenzial, den Baustoff Blech als tragendes Element von frei geformten Schalen oder Häuten zu verwenden. Um diese neuen Fertigungstechnologien bei hoch individualisierten Bauwerken anzuwenden, müssen die Produktionsabläufe schon in der Entwurfsphase berücksichtigt werden.

Load-bearing surface structures made of flexible flow split sheet metal components
Freeform shapes are playing an increasingly important role in contemporary architecture especially since it is possible to plan them with CAD-tools that were newly developed in the past 20 years. This gives room for new architectural design languages to evolve. The serial production as researched in the Collaborative Research Center 666 (CRC 666) offers the potential to simplify the construction of these new architectural shapes.
CRC 666 explores different methods of cold formed metal sheets in particular flow splitting and bend splitting. Through this process an ultrafine grain structure (UFG), which is characterized by material hardening, is created. These profiles can be manufactured with defined curvature radii. In the following processing steps cut-outs can be milled. Today these technologies offer the possibility to use sheet metal material as structural elements of free-form shells or skins.
To apply these new manufacturing technologies to individual structures, the production processes already need to be considered in the early design phase of a building. Therefore, it is necessary to consider the requirements and restrictions of these production technologies.

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Weimar, Thorsten Experimentelle Untersuchungen zu Glas-Polycarbonat-Verbundtafeln Bautechnik 4/2015 264-274 Aufsätze

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Die Anforderungen an Verglasungen in Fassadenkonstruktionen nehmen durch die Erfüllung zahlreicher neuer Aufgaben stetig zu. Das Basismaterial Glas kann diese Anforderungen häufig nur in Kombination mit anderen Materialien erfüllen. Im Bereich der Sicherheitsgläser werden deshalb Glas-Polycarbonat-Verbundtafeln eingesetzt. Glas besitzt eine hohe Materialsteifigkeit und Polycarbonat zeichnet sich durch eine hohe Schlagzähigkeit bei niedrigem Gewicht aus. Die Verbundtafeln bieten im Vergleich zu konventionellen Verbundsicherheitsgläsern eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einwirkungen bei schlankeren Querschnitten und niedrigem Eigengewicht. Dadurch können auch die Rahmen- und Auflagerkonstruktionen schlanker ausfallen. Der nachträgliche Einbau in Bestandsgebäude und die Weiterverarbeitung zu Mehrscheiben-Isolierglas gestalten sich einfacher. Eine Verwendung als Horizontalverglasung ist in Deutschland allerdings nur möglich, wenn die Anforderungen an Verbundsicherheitsglas erfüllt werden. Neben dem Tragverhalten ist hierzu auch die Resttragfähigkeit von besonderer Bedeutung. Die Bemessung der Glas-Polycarbonat-Verbundtafeln erfordert zudem die genaue Kenntnis der Materialeigenschaften und deren Zusammenwirken im Mehrschichtensystem. Die erforderlichen Kennwerte werden in zahlreichen experimentellen Untersuchungen bestimmt und bilden die Grundlage für ein geeignetes Bemessungsverfahren der Verbundtafeln.

Experimental research on glass-polycarbonate composite panels
The requirements for glazing in façade constructions increase steadily in consequence of numerous new functions. The base material glass can often meet these requirements only in combination with other materials. Therefore, in the field of safety glass, glass-polycarbonate composite panels are used. Glass possesses a high material stiffness whereas polycarbonate provides high impact strength in combination with low weight. The composite panels combine high resistance against attack with slender cross-sections and reduced dead load in comparison to common laminated safety glass. Due to this fact, the composite enables the use of more slender frame and support structures. The supplementary installation in existing buildings and the subsequent processing to insulation glass is simple. In Germany, horizontal glazing demands laminated safety glass to meet the legal and structural requirements. In addition to the structural behaviour of the glazing, the post-breakage performance is also assessed. Furthermore, the structural design of glass-polycarbonate composite panels requires a profound knowledge of the material properties and the interaction of multiple layers in the composite construction. The parameters required are determined in a large number of experimental research and form the basis for a suitable design concept of composite panels.

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Kunstpreis Berlin 2015 in der Sparte Baukunst Bautechnik 4/2015 274 Nachrichten

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Brückner, Frank; Weischede, Dietger Dynamische Stabwerkmodelle - Ein grafisches Verfahren zur Analyse dynamischer Prozesse am Beispiel eines unterspannten Bogens Bautechnik 4/2015 275-282 Aufsätze

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Die Idee, Bewegungsprozesse anhand von Stabwerkmodellen zu analysieren (= dynamische Stabwerkmodelle), basiert auf der Kraftflussanalyse mittels Stabwerkmodellen in der Statik [1, 2] und erweitert die Anwendung auf komplette dynamische Prozesse.
Bei Stabwerkmodellen handelt es sich um eine vektorielle Analyse, die an jedem Knoten eines Systems grafisch durchgeführt wird. Bilden die Vektoren ein geschlossenes Krafteck, ist der betrachtete Knoten im Gleichgewicht und es handelt sich um einen statischen Zustand. Bleibt das Krafteck jedoch offen, treibt die resultierende Kraft den Knoten an, d. h., sie beschleunigt ihn in Abhängigkeit zu seiner Masse.
Im Bauwesen spielen dynamische Prozesse nicht nur bei menscheninduzierten Schwingungen oder Bauwerksschwingungen durch Erdbeben oder Wind eine Rolle. Auch bei dem Tragfähigkeitsverlust einzelner Bauteile eines statisch bestimmten oder überbestimmten Tragwerks oder Tragwerkteils lagern sich die inneren Kräfte um, wodurch das gesamte System oder Teilsysteme kinematisch werden können. Die nachfolgende Bewegung des Systems hält so lange an, bis das Tragwerk mit einer neuen Geometrie ein Gleichgewicht findet und damit wieder statisch bestimmt wird.

Dynamic strut-and-tie models - a graphical method to analyse dynamic processes using the exemple of an arc with a tension cable
The idea to analyse processes of movement by means of dynamic strut-and-tie models is based on the vectorial force flow analysis of static problems but expands its application to complete dynamic processes. A strut-and-tie model is a vectorial analysis of layouts and polygons of forces carried out graphically for each knot of a system. If the layout of the polygon of forces is closed, the knot analysed is in static equilibrium. If the polygon of forces is not closed, the knot will be accelerated by the resulting force depending on its mass.
Analysing dynamic processes in building design does not only play an important role in case of human-made vibrations or structural vibrations caused by earthquakes or wind. In addition to the usual problems a dynamic analysis may be carried out if the whole construction or individual components of the structure lose stability. If that happens, the internal forces of the structure come into a flow and the whole system or parts of it can possibly become kinematic. The following movement keeps going until the structure comes into a new static equilibrium with a new geometry.

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Ingenieurkammer Baden-Württemberg: Anwerbung von Ingenieuren im Libanon Bautechnik 4/2015 282 Firmen und Verbände

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Moosbrugger, Thomas; Bogensperger, Thomas; Krenn, Harald Bemessungsdiagramme für den biegebeanspruchten Stab im Holzbau - Teil 2: Deckentragwerke mit inhomogenem Stabquerschnitt Bautechnik 4/2015 283-294 Aufsätze

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In der vorliegenden Arbeit werden, aufbauend auf die Bemessungsdiagramme für einen Biegeträger einer Dachkonstruktion mit homogenem Stabquerschnitt [1], die Erweiterung um den inhomogenen Stabquerschnitt (geschichteter Verbundquerschnitt) sowie die Implementierung der Schwingungsnachweise gezeigt. Während bei den Bemessungsdiagrammen für den homogenen Stabquerschnitt sowohl die ULS- als auch die SLS-Nachweise von Relevanz waren, treten bei Erweiterung um die Schwingungsnachweise sowie aufgrund der Einflüsse des inhomogenen Querschnittsaufbaues vorrangig die SLS-Nachweise auf. Das Schwingungsverhalten von Deckentragwerken wird wesentlich durch die Lagerungsbedingungen beeinflusst. Die Einspanneffekte im Bereich des Anschlussdetails Wand-Decke zufolge der Geschossauflasten werden bei der Bestimmung der Eigenfrequenz berücksichtigt.

Design charts for a single spanned timber beam under bending - Part 2: Floor structures with inhomogeneous beam cross-section
This paper presents an application of design charts for inhomogeneous cross-sections (layered composite section) and the implementation of vibration design criteria as extension of the charts for beams with homogeneous cross-sections in roof-structures according to selected European Design Standards published in [1]. While ULS and SLS criteria were nearly equally governing for the homogeneous cross-section, mainly SLS criteria are now governing due to the extension with vibrations and the influences of the inhomogeneous cross-sections. The vibrational behavior of floors is essentially influenced by the support conditions. Effects of moment restraints at the wall-floor-wall detail, activated by wall-loads from stories above, are systematically being taken into account.

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Moormann, Christian Ansatz von Streuungsfaktoren bei statischen und dynamischen Pfahlprobebelastungen Bautechnik 4/2015 295-311 Aufsätze

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Bei der Ermittlung der Bemessungswerte von Pfahlwiderständen aus den Ergebnissen von statischen und dynamischen Pfahlprobebelastungen sind die Versuchs- bzw. Messwerte Rc;m der Pfahltragfähigkeit zunächst mittels Streuungsfaktoren &xgr; abzumindern und damit in charakteristische Pfahlwiderstände Rc;k umzuwandeln. Mit den Streuungsfaktoren soll der Einfluss der räumlichen Variabilität der Baugrundverhältnisse, aber auch der Unschärfen, die sich aus der Durchführung und der Auswertung der Pfahlprobebelastungen ergeben, bei der Ableitung des charakteristischen Pfahlwiderstandes aus den Messwerten einer einzelnen oder einer begrenzten Anzahl von Probebelastungen berücksichtigt werden. Eine bewertende Analyse zeigt, dass die im Handbuch Eurocode 7, Band 1, enthaltenen Regelungen zur Ermittlung der Streuungsfaktoren insbesondere im Hinblick auf die alleinige Abhängigkeit der Streuungsfaktoren von der Anzahl der durchgeführten Probebelastungen Schwächen aufweisen. Diesbezüglich werden Ansätze für eine Fortschreibung der Regelungen erörtert. Darüber hinaus wird ein Vorschlag für den Ansatz reduzierter &xgr;-Werte für den Sonderfall, dass an allen Pfählen einer Pfahlgründung eine dynamische Probebelastung ausgeführt wird (“n = n”), vorgestellt.

Approach to the correlation factors for static and dynamic pile load tests
In determining the design values of a pile resistance from the results of static and dynamic pile load testing the measured values Rc;m of the pile capacity have to be initially mitigated by correlation factors &xgr; to derive the characteristic pile resistance Rc;k. With the correlations factors the influence of the spatial variability of the subsoil, but also of the uncertainties arising from the execution and evaluation of the pile load tests on the derivation of the characteristic pile resistance from the measured values of a single or limited number of test loads is taken into account. An analysis of the existing approach implemented in handbook Eurocode 7, Volume 1, indicates shortcomings particularly with respect to the sole dependency of the correlation factors on the number of performed load tests. In this regard approaches for an evolution of the present regulations are discussed. In addition, a proposal for reduced &xgr;-values for the special case that dynamic load tests are executed at all piles of a pile foundation (“n = n”) is presented.

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Deutscher Brückenbaupreis 2016 ausgelobt Bautechnik 4/2015 311 Auslobungen

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Bautechnik aktuell 4/2015 Bautechnik 4/2015 313-318 Bautechnik aktuell

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Nachrichten:
Werner Sobek erhält Fritz-Leonhardt-Preis / Brückentest 2014: Die kommunalen Bauwerke sind in schlechtem Zustand / Planungsänderungen bei HOAI 2013-Verträgen / Verbände der Planungs-, Bau- und Immobilienwirtschaft gründen gemeinsame Gesellschaft

Firmen und Verbände: Nachwuchs begeistert sich fürs Turm bauen / Neue Beschichtungsstandards für den Einsatz an Verbindungselementen in der Offshore-Windindustrie

Persönliches: Architekt Frei Otto gestorben - posthum mit Pritzker Preis geehrt

Aus den Hochschulen: Hochbaukultur in Berlin - Tragwerke

Rezension: Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland: Das neue Museum

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 4/2015 319-320 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 Inhalt

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Fischer, Oliver Innovationsstandort Deutschland - Quo Vadis? Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 243 Editorial

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Tran, Ngoc Linh; Kohoutek, Jaroslav; Graubner, Carl-Alexander Querkrafttragfähigkeit von Stahlbetonbauteilen ohne Querkraftbewehrung Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 244-253 Fachthemen

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In diesem Artikel wird ein neues Berechnungsmodell zur Abschätzung der Querkrafttragfähigkeit von Stahlbetonbauteilen ohne Querkraftbewehrung vorgestellt. Das innovative Querkraftmodell basiert auf analytischen Ansätzen und ermöglicht eine Vorhersage der Querkrafttragfähigkeit von Stahlbetonbauteilen mit großer Genauigkeit. Bei der Herleitung des Modells werden die wichtigsten Einflussgrößen auf die Querkrafttragfähigkeit dargestellt und auf ihren Anteil an der Gesamttragfähigkeit hin untersucht.

Shear strength of reinforced concrete members without stirrups
In this article a new calculation model for shear strength of reinforced concrete members without stirrups is introduced. The innovative shear model is based on analytic approaches and allows accurate prediction of the shear capacity of reinforced concrete members. In the derivation of the model the most important influencing parameters on the shear carrying capacity are presented and their shares on the total shear strength are examined.

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Du ulescu, Eugen Näherungsverfahren bei zweiachsiger Biegung mit Normalkraft Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 254-269 Fachthemen

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Die Nachweise der auf schiefe Biegung mit Normalkraft beanspruchten Stahlbetonquerschnitte werden iterativ, durch sukzessive Veränderungen der Stahlfläche, durchgeführt. Ein zweckmäßiges Rechenverfahren für die Bemessung bzw. Ermittlung der Tragfähigkeit wird vorgestellt.

An Approach Method for biaxial Bending with axial Force.
The design of the reinforced concret members subjected to skew bending with axial force is effected iteratively, trough succesive corrections of reinforcement area. An appropriate procedure for the determination of reinforcement respectively the verification of the load capacity is presented.

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ERMCO-Kongress in Istanbul Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 269 Aktuell

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Göttlich, Peter; Fleckenstein, Dirk Neue Biegeschlankheitsdiagramme für Platten und Kragplatten nach EC2 Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 270-274 Fachthemen

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Auf der Grundlage von [1, 2] wurden neue, sehr kompakte Biegeschlankheitsdiagramme jeweils für Einfeld- bzw. Durchlaufplatten und Kragplatten entwickelt. Die aus den Diagrammen ablesbare Biegeschlankheit gibt einen Richtwert vor, nach welchem ein Bauteil zu bemessen ist, damit der indirekte Nachweis der Verformung gemäß [3, 4] erfolgen kann. Im vorliegenden Aufsatz werden diese Diagramme vorgestellt und ihre einfache Anwendung beispielhaft dargestellt.

New span to depth ratio diagrams for plates and cantilever plates according to EC2
Efficient span-to-depth ratio diagrams, based on [1, 2], have been developed for simply supported, continuous, and cantilever plates. The values of the diagrams provide key parameters that can be used to analyze the plate elements and to complete indirect checks for deflection according to [3, 4]. The following article presents the diagrams and examples of how they can be used.

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Kommunikation bei Großprojekten Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 274 Aktuell

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Prietz, Frank; Richtsteig, Uwe Vereinfachung der Regeln zur Beschränkung der Verformungen nach EC2 - Neuvorschlag für Decken des üblichen Hochbaus Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 275-280 Fachthemen

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Eurocode 2 ermöglicht die Begrenzung der Verformungen auf zwei Wegen: einem Nachweis ohne und einem Nachweis mit direkter Berechnung der Verformungen. Beide Nachweise sind für den in der Praxis tätigen Ingenieur nicht zufriedenstellend.
Der vorliegende Beitrag stellt einen Neuvorschlag für einen vereinfachten Nachweis der Verformungsbegrenzung vor, mit dem die erforderliche statische Höhe direkt berechnet werden kann. Ein Umweg über die Biegeschlankheit ist nicht mehr erforderlich.

Simplified rules for deflection control according to EC2 - Proposal for slabs in buildings
EC2 offers two methods for the control of deflections: one without and one with calculating the deflections. Both are not satisfying for the day-to-day work of the practising engineers. In this contribution a proposal for a simplified deflection control is made which provides a direct calculation of the required depth.

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BDA Preis Berlin 2015 sucht beispielgebende Bauten Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 280 Aktuell

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Zeman, Oliver; Guggenberger, Theodor; Bergmeister, Konrad; Zimmermann, Thomas Versuchstechnische Bestimmung der Eignung von Befestigungssystemen unter seismischer Beanspruchung - Konzeption von Versuchsaufbauten und Bedeutung der Versuchsparameter nach Annex E der ETAG 001 Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 281-292 Fachthemen

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Das bisher im europäischen Raum gebräuchliche Zulassungssystem von Befestigungssystemen auf Grundlage der European Technical Approval Guideline 001 (ETAG 001) aus dem Jahre 1997 für statische und quasi-statische Belastungssituationen berücksichtigt Versuche mit wechselnder Rissöffnung bzw. wechselnder zentrischer Belastung nicht unter dem Gesichtspunkt seismischer Beanspruchungen. Darüber hinausgehende seismische Beanspruchungen, wie sie bei der Anwendung von nachträglich angebrachten Befestigungen in Zonen erhöhter seismischer Aktivität zu berücksichtigen sind, werden durch das gegenwärtige europäische Zulassungsverfahren nicht abgedeckt. Unter diesem Gesichtspunkt und den bereits gewonnenen Erfahrungen mit Versuchen nach ACI 355.2 wird nun auch im europäischen Zulassungs- bzw. Bewertungsverfahren eine dahingehende Entwicklung vollzogen. Mit dem Annex E zur ETAG 001 wird diese Komponente auch im europäischen Verfahren auf Grundlage der Bestimmungen der Eurocodes ergänzt.
Im ersten Teil dieses Beitrags erfolgt eine Übersicht über das gegenwärtige Zulassungsverfahren. Im zweiten Teil werden die Spezifikationen zu den erforderlichen Zulassungsversuchen nach Annex E der ETAG 001 hinsichtlich Performance Class 1 und Performance Class 2 erläutert. Der dritte Teil dieses Beitrags beschäftigt sich mit Fragestellungen, welche im Rahmen von durchgeführten Versuchen aufgetreten sind.

Evaluation of anchors under seismic actions by means of experimental testing
The current European approval system for anchors for use in concrete is based on the European Technical Approval Guideline 001 (ETAG 001). It is valid for static and quasi-static loading situations and considers tests with cycling loading situations. Thereby, tests with crack movement and pulsating tension load are just taken into account in a quite reduced range. Explicit seismic loadings are not covered by this European approval system, in contrast to the US. Within the US system tests under pulsating tension load und tests under alternating shear load cycling are required. By means of the experience, taken from tests according to ACI 355.2, the Annex E of ETAG 001 was elaborated for the consideration of seismic aspects in a more severe way in the European approval procedure.
The first part of this article gives an overview of the actual valid approval procedure. In the second part the specifications for the required tests of the Annex E of ETAG 001 regarding the anchor performance class 1 and performance class 2 are pointed out. The third part of this contribution deals with definitions and boundary conditions of the guideline for the individual tests. On the one hand, tests under alternating shear load cycling are considered and on the other hand a few critical points for the performance of tests with tension load and varying crack width are discussed. For each point a recommendation based on available test results is given.

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Zahn, Franz A.; Köber, Dietlinde Verfahren zum Erdbebennachweis von durch Stahlbetonwände ausgesteiften Gebäuden mit explizitem Nachweis der Verformungen Beton- und Stahlbetonbau 4/2015 293-302 Fachthemen

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Üblicherweise wird bei der Erdbebenbemessung von durch Stahlbetonwände ausgesteiften Gebäuden entweder die ungerissene Biegesteifigkeit oder ein von dieser durch einen Abminderungsfaktor abgeleiteter Wert zur Berücksichtigung des Zustands II verwendet. Tatsächlich ist die Biegesteifigkeit von Stahlbetonquerschnitten jedoch vom Bewehrungsgrad und von der Normalkraft abhängig. Die Fließverschiebung, bei der sich am Fuß einer Stahlbetonwand ein plastisches Gelenk bildet, ist hingegen fast ausschließlich von ihrer Länge im Grundriss abhängig. Torsionswirkungen infolge Exzentrizität zwischen Massen- und Steifigkeitsmittelpunkt werden üblicherweise durch Vergrößerung der Bemessungskräfte der einzelnen Wände berücksichtigt. Den durch die Torsionswirkung vergrößerten Verschiebungen einzelner Wände wird dabei keine Beachtung geschenkt. Da die durch die Verhaltensbeiwerte der Normen implizit vorausgesetzte ertragbare Verformung des Tragsystems zusätzliche Verschiebungen infolge Torsion nicht explizit berücksichtigt, kann es so unter Umständen wegen Überschreitung der maximal möglichen Verformung einzelner Wände zu einem vorzeitigen Versagen kommen. Im vorliegenden Aufsatz wird ein quasi-händisches Nachweisverfahren vorgestellt, mit dem die explizite Berücksichtigung von torsionsbedingten Verschiebungen möglich ist und bei dem realistische Biegesteifigkeiten für die Wände verwendet werden.

Alternative seismic design methodology for reinforced concrete wall buildings incorporating the prediction of wall displacements
Typically the seismic design of reinforced concrete wall buildings uses either the uncracked flexural stiffness, or a value derived from it by multiplication with a reduction factor in order to allow for the influence of cracking. In fact however, the cracked stiffness of RC sections depends on the reinforcing ratio and on the axial load level. The yield deflection at which a plastic hinge will form at the base of a RC wall on the other hand, depends almost exclusively on the length of the wall in plan. Torsional effects due to eccentricity between the centres of mass and rigidity are typically allowed for by increasing the design lateral loads for individual walls. The increase of the deflection of individual walls due to torsional effects is not taken into consideration. Because the structural deformations implied by code force reduction factors do not explicitly allow for the increase of wall deflections due to torsional effects there is a possibility of a premature failure due to the exceedence of the deformation capacity of the critical wall. The paper presents a design methodology using realistic cracked member stiffness and explicitly allowing for additional wall deformations related to torsion.

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