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Bautechnik aktuell: Aus den Hochschulen Bautechnik 4/2012 288 Aus den Hochschulen

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2. Tagung zur nutzerorientierten Bausanierung an der Bauhaus-Universität Weimar - Call for Papers

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Bautechnik 4/2012 289-290 Veranstaltungskalender

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Inhalt: Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 Inhalt

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Blaschko, Michael Wie viel Normung braucht das Land? Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 215 Editorial

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Meier, Andreas Der späte Zwang als unterschätzter - aber maßgebender - Lastfall für die Bemessung Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 216-224 Fachthemen

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Die Bemessung von Stahlbetongründungsplatten erfolgt in der Praxis “quasi traditionell” oftmals lediglich für den Lastfall abfließende Hydratationswärme. Dabei werden in der statischen Berechnung bei der Ermittlung der erforderlichen Bewehrungsmenge zur Begrenzung der Rissbreite Annahmen und Vereinfachungen getroffen, die sich in der späteren Errichtung und Lebenszeit des Bauwerkes aber nicht wie angenommen darstellen. Eine Ursache, die zu einem Zeitpunkt oft deutlich nach Erstellung des Bauwerkes rissauslösend werden kann, ist der Lastfall später Zwang. Ziel des Beitrages ist es jedoch nicht, grundsätzlich zur Bemessung von Stahlbetongründungsplatten für den Lastfall später Zwang aufzufordern, sondern die Umgebungs- und Entstehungsbedingungen solcher Bauteile präziser in der statischen Berechnung zu erfassen. Hierzu werden im Folgenden einige Hinweise gegeben.

The late restraint as an underestimated - but authoritative - load case in design
The design of reinforced concrete slabs for foundation often occurs in the traditional way, i. e. for the load case of effluent hydration heat only. For this purpose the static calculation of the amount of reinforcement needed for the limitation of the crack width bases on assumptions and simplifications which often differ from the actual conditions during the construction process and the service lifeof the structure. One cause that may provoke cracks a long time after finishing the construction is the load case of late restraint. However, it is not the intention of the author to generally propagate the design of reinforced concrete slabs for foundations on basis of this load case. In fact this paper shows a way in order to carry out the static calculations more precisely with regards to the respective characteristic environmental conditions of such structures during their construction process and service life. In the following some comments are given to this topic.

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Fastabend, Michael; Schäfers, Tobias; Albert, Mark; Schücker, Barbara; Doering, Norbert Fugenlose und fugenreduzierte Bauweise - Optimierung im Hochbau Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 225-235 Fachthemen

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Seit den ersten Hinweisen von Falkner vor fast 30 Jahren haben sich die für die Konzeption von fugenlosen Hochbauten notwendigen Erkenntnisse über die zwangverursachenden physikalischen Phänomene und die Hilfsmittel zu deren rechnerischer Behandlung erheblich gewandelt. Ausgehend von den relevanten Verformungsseinflüssen auf eine fugenlose Hochbaukonstruktion wird anhand von ingenieurmäßigen Rechenansätzen gezeigt, dass auch sehr ausgedehnte Bauwerke ohne Fugen herzustellen sind. Anhand verschiedener Ausführungsbeispiele werden die theoretischen Überlegungen an realisierten Projekten verifiziert.

Jointless and joint reduced construction - Optimization in building construction
Since the first advices from Falkner almost 30 years ago concerning the conception of jointless high-rising structures the findings about the physical phenomena which are causing restraint and the tools for their calculational handling have changed significantly. Based on the relevant deforming influences on a jointless high-rising construction and with the help of engineering calculations it is illustrated that even extensive constructions can be built without joints. Using different execution examples theoretical considerations will be verified by means of realised projects.

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Weiher, Hermann; Tritschler, Christian; Glassl, Michael; Hock, Sebastian Hybridanker aus UHPC - Erstanwendung bei der Verstärkung der Rheinschleuse Iffezheim mit Dauerlitzenankern Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 236-243 Fachthemen

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Hybridankerplatten stellen eine vorgefertigte Verankerungslösung für Zugglieder (Spannglieder, Verpressanker) dar, bei der die Werkstoffe ultrahochfester Beton (UHPC) und Stahl oder Kohlefaser entsprechend ihrer Eigenschaften kombiniert werden. Sie wurden erstmals im Juli 2011 bei der Verstärkung des Hauptdrempels der Rheinschleuse in Iffezheim als aufgesetzte Verankerungsplatten für Dauerlitzenanker eingesetzt. Mit den dauerhaften Hybridankerplatten konnte der Ankerkopf bei beengten Verhältnissen äußerst kompakt auf den unbewehrten Altbeton aufgesetzt werden.

First application of composite anchor plates (“Hybridanker”) for strengthening a Rhine lock with permanent ground anchors
Prefabricated composite anchor plates are using high performance concrete and steel or carbon fibres for load transfer of tendon forces (post-tensioning tendons, ground anchors). First application of the Hybridanker-type has been realized at the Rhine lock in Iffezheim, where permanent multistrand ground anchors had been installed. The prefabricated Hybridanker-solution allowed a durable and compact load transfer to old, unreinforced concrete.

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Schneider, Eckhardt; Bindseil, Peter; Boller, Christian; Kurz, Wolfgang Stand der Entwicklungen zur zerstörungsfreien Bestimmung der Längsspannung in Bewehrungsstäben von Betonbauwerken Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 244-254 Fachthemen

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Das Bauen im Bestand ist zu einer wichtigen Aufgabe geworden. Änderungen in der Nutzung von Bestandsbauwerken setzen eine Analyse des Beanspruchungszustandes der einzelnen Bauteile, insbesondere der Geschossdecken, voraus. Die Kenntnis der Längsspannungen in den Bewehrungsstäben wären eine aussagekräftige Information zur Abschätzung von Tragreserven. Zerstörungsfreie mikromagnetische und Ultraschall-Verfahren werden zur Spannungsanalyse an Maschinenbauteilen schon eingesetzt. Die Nutzungsmöglichkeit zur Spannungsanalyse an Bewehrungsstäben wird in diesem Beitrag untersucht und die noch notwendigen Anpassungen zur zuverlässigen Spannungsanalyse auf der Baustelle werden beschrieben.
Mikromagnetische Verfahren ermöglichen eine Spannungsanalyse der oberflächennahen Schicht bis zu einer Tiefe von ca. 1 mm. Der Einfluss von herstellungsbedingten Spannungsgradienten bleibt zu klären und zu beschränken. Mit Ultraschallverfahren können die Spannungen im Volumen der Bauteile bestimmt werden; das Ergebnis ist ein Mittelwert der im durchschallten Querschnitt wirkenden Längsspannungen. Lokale Veränderungen der elastischen Materialeigenschaften entlang der Stablänge, wahrscheinlich verursacht durch Toleranzen im Herstellungsprozess, bleiben noch zu klären.
Die mittels Mikromagnetik oder Ultraschall an einem eingebauten Bewehrungsstab erzielten Ergebnisse haben derzeit noch erhebliche Ungenauigkeiten. Verbesserungen der Sensorik und bei der Messstellenvorbereitung stellen aber zutreffendere Ergebnisse in Aussicht.

State of Development of the Nondestructive Evaluation of the Longitudinal Stress State of Steel Bars Reinforcing Concrete Structures
Constructional changes of buildings in use have become an important task, in particular in case of reinforced concrete structures. Changes in use of existing buildings require an analysis of the load state of each component, especially of the ceilings. The longitudinal stress in the reinforcing bars is helpful information for the estimation of the remaining bearing capacity. Nondestructive micromagnetic and ultrasonic methods are in use to evaluate the stress state of machinery components already. Their potential to evaluate the longitudinal stress of reinforcing bars is the objective of this paper which also describes adaptations needed for a reliable stress analysis on the site.
Micromagnetic techniques allow for the analysis of surface near layers to a depth of about 1 mm. The influence of stress gradients caused by the manufacturing process has to be studied and limited.
Ultrasonic techniques enable the evaluation of the longitudinal stress in the volume of the bar resulting in a value averaged over the part of the volume penetrated by the ultrasound. Local changes of the elastic material properties along the length of the bar, as they are most likely caused during the manufacturing process remain to be studied.
The on site evaluation of the stress of a reinforcing bar by applying micromagnetic or ultrasonic techniques yield results with unacceptably large errors. Adaptations of the sensors and improvements of the preparation of the measuring positions have more accurate results in prospect.

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Transportbetonproduktion wuchs 2011 um 14 Prozent Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 254 Aktuelles

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Kind, Thomas; Wöstmann, Jens Kombinierte Radar- und Ultraschalluntersuchungen zum schadfreien Kernbohren im Zuge einer Verstärkung Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 255-261 Berichte

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Im Rahmen von Ertüchtigungsmaßnahmen an Spannbetonbrücken werden häufig Kernbohrungen durchgeführt, die die vorhandenen Spannbewehrungen nicht beschädigen dürfen. Die Zerstörungsfreie Prüfung (ZfP) kann einen wesentlichen Beitrag leisten, das Risiko einer Beschädigung zu minimieren und somit eine bessere Planungssicherheit für die Ertüchtigungsmaßnahmen zu schaffen. Typische ZfP-Verfahren für das Auffinden von vorgespannter Bewehrung sind das Radar- und das Ultraschallverfahren. Am Beispiel der Ertüchtigung einer Brücke in Bremen wird die Vorgehensweise beschrieben, und es werden die Grenzen der Verfahren aufgezeigt.

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Autobahn als ÖPP in Dänemark Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 261 Aktuelles

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Akkermannn, Jan; Golonka, Krzysztof Weltstadthaus Peek & Cloppenburg Wien Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 262-268 Berichte

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Beim Neubau eines Kaufhauses in der Wiener Innenstadt wurde bereits im Rohbau eine mögliche Teilung des kompletten Gebäudetragwerks in Einzelbauwerke berücksichtigt. Es werden die Teilungsoptionen sowie die hierfür bereits umgesetzten konstruktiven Maßnahmen beschrieben.

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 4/2012 Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 269-273 Nachrichten

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• “Gipfeltreffen” der Betonfertigteilindustrie. 1.800 Teilnehmer auf den 56. BetonTagen in Ulm
• GÜB: Neue Geschäftsführung im Amt
• VQC mit neuem Vorstand
• Unterfinanzierung der Infrastruktur gefährdet den Wirtschaftsstandort Deutschland
• 50 Jahre Böger+Jäckle: Aus kleinsten Anfängen zu einem der größten unabhängigen Ingenieurbüros Schleswig-Holsteins
• Landespreisverleihung Schülerwettbewerb ENERGIEgeladen. Mit Wasserkraft zum Landessieg: Schüler aus Holzgerlingen und Dietenheim auf Platz 1
• “Auf IT gebaut - Bauberufe mit Zukunft”. Staatssekretär Dr. Bernhard Heitzer verleiht Preise im Wettbewerb
• Erweiterter VBI-Leitfaden “Oberflächen nahe Geothermie” erschienen

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Bossenmayer, Horst J. Gerhard Sedlacek ? Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 274-275 Persönliches

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Bergmeister, Konrad Der Brückenbauer Christian Menn - 85 Jahre Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 275 Persönliches

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Curbach, Manfred Karl Morgen - einer der ganz Großen im Bauwesen - wird 60 Jahre alt Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 276 Persönliches

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Kongresse - Symposien - Seminare - Messen Beton- und Stahlbetonbau 4/2012 277-278 Veranstaltungskalender

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Content: Geomechanics an Tunnelling 4/2012 Geomechanics and Tunnelling 4/2012 Content

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Thuro, Kurosch Rockfalls and slope slides / Felsstürze und Hangrutschungen Geomechanics and Tunnelling 4/2012 318-319 Editorial

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News: Geomechanics an Tunnelling 4/2012 Geomechanics and Tunnelling 4/2012 320-328 News

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• New version of Structurae now online / Neue Version von structurae.de freigeschaltet
• Innovative machine for tunnelling and mining / Innovative Maschine für den Untertage-Tunnel- und Bergbau
• Second bore of the Pfänder Tunnel opened for traffic / Zweite Röhre Pfändertunnel für den Verkehr freigegeben
• Construction works in the Lainzer Tunnel completed / Bauarbeiten im Lainzer Tunnel abgeschlossen
• Tunnel works for the European XFEL X-ray laser completed / Tunnelbauarbeiten am Röntgenlaser European XFEL abgeschlossen
• Breakthrough in the Füllbach Tunnel / Durchschlag am Tunnel Füllbach
• Refurbishment of the Simplon Tunnel / Sanierung des Simplontunnels
• TBM assembly for the eastern Crossrail Tunnels / TBM-Montage für die östlichen Crossrail-Tunnel
• Alpine to build the Pummersdorfer Tunnel / Alpine baut Pummersdorfer Tunnel
• Wayss & Freytag to build the Corrib Tunnel / Wayss & Freytag baut den Corrib Tunnel
• Swiss Federal Council approves the building of a second bore of the Gotthard road tunnel / Bundesrat befürwortet Bau einer zweiten Röhre für den Gotthard-Straßentunnel
• Installation of rail equipment in the Weinberg Tunnel / Einbau der Bahntechnik im Weinbergtunnel
• Call for papers - Themes for the next issues of Geomechanics and Tunnelling / Themen für die nächsten Ausgaben der “Geomechanics and Tunnelling”

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Thuro, Kurosch; Bundschuh, Moritz The 2010 rockfall event in Stein an der Traun - causes and triggers / Das Felssturzereignis in Stein an der Traun 2010 - Ursachen und Auslöser Geomechanics and Tunnelling 4/2012 329-338 Topics

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On January 25th 2010 at about 8 p.m. a block of 432 m3 volume and 1, 026 t weight was released from a conglomerate face, apparently without warning, destroying a family home in the village of Stein on the river Traun. Only two of the four inhabitants could be saved out of the debris. After this event, the question arose whether the rockfall could have been foreseen or if such spontaneous incidents are abrupt and unpredictable. This paper presents the studies conducted to reconstruct the processes leading to the event. The investigations included field mapping, geodetic survey, laser scanning and stereographic photogrammetry of the rupture face, mineralogical analysis of sinter crust thin sections, inventory of the block dimensions and reconstruction of the collapse kinematics, analysis of the weather data prior to the event and a 2D finite element calculation (Phase2) using the geometry of the overhanging conglomerate strata.
Am 25. Januar 2010 löste sich aus einer Nagelfluh-Felswand in der Ortschaft Stein an der Traun scheinbar ohne Vorwarnung um etwa 20 Uhr ein 432 m3 großer und 1.026 t schwerer Felsblock und zerstörte dabei ein Wohnhaus. Lediglich zwei der vier Bewohner konnten aus den Felssturzmassen gerettet werden. Nach diesem Ereignis stellte sich die Frage, ob der Felssturz hätte vorhergesehen werden können oder ob Felssturzereignisse dieser Art unvermittelt auftreten und unvorhersehbar sind. In diesem Beitrag werden die durchgeführten Untersuchungen vorgestellt, mit welchen die Prozesse geklärt wurden, die zu diesem Felssturz geführt haben. Diese Untersuchungen umfassten eine ingenieurgeologische Kartierung, eine umfangreiche geodätische Vermessung, ein Laserscanning und die stereographisch-photogrammetrische Aufnahme der Abrisswand, mineralogische Untersuchungen an Dünnschliffen von Sinterkrusten, die Ermittlung von Masse und Kubatur der Sturzblöcke, die Rekonstruktion des Sturzmechanismus, die Analyse der Wetterdaten im Vorfeld des Sturzereignisses sowie eine 2D Finite Elemente Modellierung (mit Phase2) bei der die Geometrie der überhängenden Konglomeratwand berücksichtigt wurde.

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Plinninger, Ralf J.; Smettan, Klaus; Kresse, John The 2010 rockfall event in Stein an der Traun - installation of monitoring and early-warning systems / Das Felssturzereignis von Stein an der Traun - Einrichtung von Monitoring- und Frühwarn-Systemen Geomechanics and Tunnelling 4/2012 339-346 Topics

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The heritage-protected ensemble of Castle Brewery, boarding school and medieval Cave Castle forms the centre of Stein a.d. Traun, Traunstein County, Bavaria/Germany. In large parts of the area, the buildings nestle to or are built directly into a vertical or even overhanging rock slope up to 50 m high, formed of Quaternary conglomerates. Potential rock or block falls as well as larger scale instabilities in this slope represent hazards to the infrastructure below it, as was dramatically shown by the tragic event in January 2010. In order to monitor changes in the rock mass, geotechnical monitoring and early-warning systems were installed in two areas in 2011. This article describes the specific structural and geomechanical situation of the two investigation areas and presents the monitoring concept and the first measured data.
Das denkmalgeschützte Ensemble von Schlossbrauerei, traditionsreichem Internat und mittelalterlicher Felsenburg bildet den Ortskern von Stein an der Traun, Landkreis Traunstein, Bayern. Die Gebäude schmiegen sich dabei in weiten Bereichen direkt an eine bis zu rund 50 m hohe, senkrechte bis überhängende Nagelfluhwand an bzw. sind in diese hineingebaut. Das Risiko von Stein- oder Blockschlägen sowie ggf. auch größeren Felsstürzen aus der Felswand stellt eine Gefährdung der darunterliegenden Infrastruktur dar, deren potenzielle Auswirkungen das tragische Ereignis vom Januar 2010 vor Augen geführt hat. Zur Überwachung von Veränderungen wurden 2011 geotechnische Monitoring- und Frühwarnsysteme in zwei Teilbereichen eingerichtet. Der Beitrag beschreibt die spezifische bauliche und geomechanische Situation und stellt Auslegung und erste Messergebnisse des installierten Systems vor.

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Bollinger, Daniel; Gruner, Ueli; Jordan, Peter; Liniger, Markus; Rovina, Hermann Various methods, different results - on dealing with rockfall modelling in hazard and risk analyses / Verschiedene Verfahren, verschiedene Resultate - Vom Umgang mit Sturzmodellierungen bei Gefahren- und Risikoanalysen Geomechanics and Tunnelling 4/2012 347-354 Topics

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Numerical modelling of rockfall events is an increasingly significant basis for the production of hazard maps and the design of protection structures. The fact that the various programs on the market lead to different results in specific cases has led to discussion. The programs most commonly used in Switzerland are therefore compared with regard to input parameters and results, the main and auxiliary algorithms and further aspects. The difference between deterministic and probabilistic methods is important. The probabilistic method requires great caution and experience, both in the parameter input and in the interpretation of the results. This poses the general question, what uncertainties have to be dealt with in the management of natural hazards.
Numerische Modellierungen von Steinschlagereignissen stellen eine zunehmend bedeutendere Grundlage für die Erstellung von Gefahrenkarten und die Bemessung von Schutzbauten dar. Dass die verschiedenen marktüblichen Programme bei konkreten Fragestellungen zu unterschiedlichen Resultaten führen, hat zu Diskussionen geführt. Die in der Schweiz am häufigsten eingesetzten Programme werden deshalb betreffend der Eingabeparameter und Resultate, der zugrunde liegenden Haupt- und Zusatzalgorithmen und weiterer Aspekte verglichen. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen deterministischem und probabilistischem Ansatz. Der probabilistische Ansatz bedarf sowohl bei der Parametereingabe als auch bei der Interpretation der Resultate größter Sorgfalt und Erfahrung. Dabei stellt sich auch die generelle Frage, wie mit Unsicherheiten im Naturgefahrenmanagement umzugehen ist.

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Sausgruber, Johann Thomas; Mölk, Michael; Schreiner, Ivo Evacuation or protection? Risk analysis as a tool for decision making in the case of a residential building endangered by rockfall / Aussiedlung oder Schutz? Die Risikoanalyse als Entscheidungsgrundlage im Fall eines durch Steinschlag bedrohten Wohnhauses Geomechanics and Tunnelling 4/2012 355-367 Topics

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In April 2011, a 2 m3 block fell out of a steep rock face in Wipptal, Tyrol, Austria and fell onto a detached house. No one was injured as the house was empty at the time. In a similar event in the 1980s, the garage of a neighbouring house was hit. An initial report found a high danger potential to the house. The house was then evacuated and the inhabitants considered moving out. Regarding the feasibility and possibility of financing protection measures, and as an aid to deciding whether to move out, there is a need for a decision-making basis for the victims and the authorities, and this should be as objective as possible. For this purpose, a risk analysis was carried out including the consideration of engineering-geological, geotechnical and forestry methods.
The result of the risk analysis stated a collective personal risk expressed as annual risk of death of 7.2·10-4 without protection measures and 4.8·10-6 with protection measures. For the 0.5 km long access road to the house, there was a collective personal risk of 2.3·10-8 without protection measures. The cost of the protection measures was estimated at approx. 130,000 , and for moving out of the house 450,000 .
Im April des Jahres 2011 löste sich im Wipptal, Tirol, Österreich ein 2 m3 großer Block aus einem felsigen Steilhang und traf auf ein Einfamilienhaus. Verletzt wurde niemand, da zum Zeitpunkt des Ereignisses keine Personen anwesend waren. Bei einem ähnlich großen Ereignis in den 1980er-Jahren war die Garage eines Nebengebäudes betroffen. In einem ersten Gutachten wurde für das Wohnhaus ein hohes Gefährdungspotenzial festgestellt. Das Haus wurde daraufhin evakuiert und eine Aussiedelung in Erwägung gezogen. Im Hinblick auf die Machbarkeit und Finanzierbarkeit von Schutzmaßnahmen sowie letztendlich zur Entscheidungsfindung der in Aussicht gestellten Aussiedelung bedurfte es einer möglichst objektiven Entscheidungsgrundlage für Betroffene und die öffentliche Hand. Zu diesem Zweck wurde eine Risikoanalyse, bei der ingenieurgeologische, geotechnische und forstliche Methoden zur Anwendung kamen, durchgeführt.
Als Ergebnis der Risikoanalyse ergab sich ein kollektives Personenrisiko ausgedrückt als jährliches Todesfallrisiko von 7,2·10-4 ohne Schutzmaßnahmen und 4,8·10-6 mit Schutzmaßnahmen. Für die 0,5 km lange Zufahrtsstraße zum Haus ergab sich ein kollektives Personenrisiko von 2,3·10-8 ohne Schutzmaßnahmen. Als Kosten für die Schutzmaßnahmen wurden ca. 130.000 , für die Aussiedlung ca. 450.000 ermittelt.

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Schober, Andreas; Bannwart, Carsten; Keuschnig, Markus Rockfall modelling in high alpine terrain - validation and limitations / Steinschlagsimulation in hochalpinem Raum - Validierung und Limitationen Geomechanics and Tunnelling 4/2012 368-378 Topics

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The Kitzsteinhorn, Salzburg, represents an ideal environment for rockfall simulations in high mountains due to its local infrastructure, the geological conditions and the presence of permafrost. Through climate change and the associated alteration of the glacier and the distribution of permafrost, mass movements increasingly occur in the form of rockfalls and rock slides. In order to improve the understanding and prediction of these gravitational processes, existing models have to be calibrated and adapted or their results have to be verified. As part of the MOREXPERT project, “Monitoring Expert System for Hazardous Rock Walls” (Rockfall 7.1) and 3D (Rockyfor3D 4.1) rockfall simulations were performed. The results of the 3D simulations could be validated directly using orthophotos. It turned out that the modelling results fit very well with the deposits below the investigation area on the glacier and also with the accumulation of debris in the channels and ledges in the face. The largest factor of uncertainty for both programmes is the coverage of snow and ice, respectively the surface of the glacier. As these parameters change with various time scales (hours to years), any simulation of events in the high mountains only represents a snapshot. In order to obtain an overview of the rockfall danger of the entire investigation area, 3D modelling has proved advantageous in addition to the detailed mapping of the terrain. 2D modelling is also useful for a more detailed understanding of rockfall processes in individual zones of the rock face, and its results are ideal for the design of protection measures.
Das Kitzsteinhorn, Salzburg, stellt aufgrund der örtlichen Infrastruktur, den geologischen Gegebenheiten und des Vorkommens von Permafrost ein ideales Umfeld für eine Steinschlagsimulation im Hochgebirge dar. Durch den Klimawandel und den damit verbundenen Veränderungen der Gletscher und der Permafrostverteilung, treten zunehmend Massenbewegungen in Form von Steinschlägen und Felsstürzen auf. Um diese gravitativen Prozesse besser verstehen und vorhersagen zu können, müssen bestehende Modelle kalibriert und adaptiert bzw. deren Ergebnisse validiert werden. Im Rahmen des Projekts MOREXPERT, Entwicklung eines Expertensystems zur Überwachung gefährlicher Felswände, wurden 2D- (Rockfall 7.1) und 3D- (Rockyfor3D 4.1) Steinschlagsimulationen durchgeführt. Die Ergebnisse der 3D-Simulationen konnten anhand von Orthophotos direkt validiert werden. Es zeigte sich, dass die Modellergebnisse sehr gut mit den Ablagerungen unterhalb des Untersuchungsgebiets auf dem Gletscher als auch mit den Geröllansammlungen in den Rinnen und Verflachungen in der Wand übereinstimmen. Den größten Unsicherheitsfaktor für beide Programme stellte die Oberflächenbedeckung durch Schnee und Eis bzw. die Gletscheroberfläche dar. Da sich diese Parameter innerhalb unterschiedlicher Zeitskalen (Stunden bis Jahre) ändern, stellt jede Simulation im Hochgebirge nur eine Momentaufnahme dar. Um einen Überblick zur Steinschlaggefährdung des gesamten Untersuchungsgebiets zu erhalten, hat sich neben der detaillierten Geländekartierung eine 3D-Modellierung als vorteilhaft erwiesen. Zum näheren Verständnis der Steinschlagprozesse in einzelnen Wandbereichen bietet sich die 2D-Simulation an. Deren Ergebnisse können idealerweise für die Planung von Schutzbauten herangezogen werden.

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