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Author(s)TitleJournalIssuePageCategory
Stieler, David; Schwinn, Tobias; Menges, AchimAutomatisierte Bauteilzerlegung für Betonfertigteile aus additiv hergestellten SchalungenBeton- und Stahlbetonbau5/2022324-332Aufsätze

Abstract

Eine präzise, adaptive und individuelle Fertigung ermöglicht einen hohen Grad an Bauteildifferenzierung, die somit hocheffiziente und lastadaptierte Strukturen für den Betonfertigteilbau zugänglich macht. Während Fortschritte von Fertigungsseite durch zahlreiche Projekte in Forschung und Industrie demonstriert werden, so sind zugehörige Planungswerkzeuge weniger entwickelt. Um das volle Potenzial digitaler Fertigungsprozesse nutzen zu können, sind daher computerbasierte Methoden erforderlich, welche die flexible Anpassung von Bauteilgeometrien erlauben und eine fertigungsgerechte Planung ermöglichen. Die Modularisierung von Betonstrukturen muss den Anforderungen sowohl von Seiten der Tragfähigkeit wie auch der Fertigung gerecht werden. Planungswerkzeuge müssen diese Komplexität abbilden können. Simulationsbasierte Methoden, welche modularisierte Baustrukturen als komplexes System bauteilspezifischer Wechselwirkungen abbilden, bieten die Möglichkeit, bereits früh die Konsequenzen von Entwurfs- und Planungsentscheidungen abschätzen zu können. Dieser Beitrag zeigt einen agentenbasierten Planungsansatz auf, welcher insbesondere die additive Fertigung von Schalungen als Ergänzung bestehender Produktionskonzepte berücksichtigt. Die geometrischen Grundlagen für die simulationsbasierte Zerlegung von Bauteilen werden dargestellt und in einen durchgehenden Planungsprozess integriert.

Automated modularization for precast elements from additively manufactured formwork
Current developments in research and practice show the expansion of existing production concepts in precast concrete construction through digitally controlled and largely automated manufacturing processes. Precise, adaptive, and individual production enables a high degree of differentiation for building components, making highly efficient and load-adapted structures accessible for precast concrete construction. While progress in fabrication is demonstrated by numerous projects in research and industry, related planning tools are less developed. To exploit the full potential of digital fabrication processes, computational planning methods are required that allow the flexible adaptation of component geometries and enable production-oriented planning. The modularization of concrete structures has to meet multi-criteria requirements both from the point of load-bearing capacity and the fabrication of each individual module. This paper presents an agent-based planning approach, which addresses, in particular, the additive manufacturing of formwork as a complement to existing production concepts. The geometrical basics for the simulation-based decomposition building elements are presented and integrated into a continuous planning process.

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Blaupause für nachhaltiges Bauen: Drees & Sommer mit eigenem grünem, digitalen BürogebäudeBeton- und Stahlbetonbau5/2022332Nachrichten

Abstract

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Kovaleva, Daria; Nistler, Maximilian; Blandini, Lucio; Sobek, Werner; Verl, AlexanderRezyklierbare Sandschalungen - Auf dem Weg zur Kreislaufproduktion leichter BetonbauteileBeton- und Stahlbetonbau5/2022333-342Aufsätze

Abstract

In Zeiten des Klimawandels und zunehmender Ressourcenknappheit wird die Bauindustrie mit der wachsenden Dringlichkeit konfrontiert, Ressourcenverbrauch, Emissionen und Abfälle deutlich zu reduzieren. Die Anwendung von Leichtbaustrategien in Verbindung mit Kreislaufproduktionsprozessen bietet einen ganzheitlichen Ansatz für dieses Problem. In dem folgenden Beitrag wird eine Methode zur abfallfreien Produktion leichter Betonbauteile mittels wiederverwertbarer Sandschalungen präsentiert. Der Einsatz von wasserlöslichen Mischungen in einem Pulverbettdruckverfahren ermöglicht die Herstellung von Schalungen für komplexe und optimierte Betonstrukturen und die Wiederverwendung des Schalungsmaterials in nachfolgenden Produktionszyklen (Bild 1). Die einzelnen Schritte des Verfahrens werden detailliert vorgestellt und am Beispiel der Herstellung eines Betonprototyps mit komplexer räumlicher Struktur illustriert.

Recyclable Sand Formworks - Towards circular production of lightweight concrete structures
In the face of climate change and increasing resource scarcity, the construction industry is confronted with the need to significantly reduce resource consumption, emissions and waste. The application of lightweight construction strategies in combination with circular production processes offers a comprehensive approach to this problem. In the following article, a zero-waste production process of lightweight concrete components using recyclable sand formworks is presented. The powder bed-based 3D-printing of water-soluble material enables the production for geometrically complex and optimized concrete structures and the reuse of formwork material in subsequent production cycles (Fig. 1). The individual steps of the described process are presented in detail and illustrated by the example of the production of a concrete component with a complex spatial structure.

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DBV-Heft 51 "Digitaler Zwilling - Strategie für den Bestandserhalt"Beton- und Stahlbetonbau5/2022342Nachrichten

Abstract

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Rettinger, Martin; Guhathakurta, Jajnabalkya; Gänz, Peter; Simon, Sven; Schlaich, MikeHinter den Kulissen - Computertomographie für modulare SegmentfertigteilbrückenBeton- und Stahlbetonbau5/2022343-356Aufsätze

Abstract

Die industrielle Computertomographie (CT) ermöglicht den Blick “hinter die Kulissen” von erhärteten Betonbauteilen und liefert hochpräzise Messdaten aus dem Bauteilinneren. Unter der Voraussetzung der Verfügbarkeit eines für das Bauteil geeigneten Computertomographen kann so eine Vielzahl von Informationen erfasst werden, die zuvor meist nur durch eine Bauteilöffnung/-zerstörung zugänglich war. Diese Informationen, wie z. B. die genaue Bewehrungslage oder die lokale Häufung von Lufteinschlüssen im Beton, sind relevant für die Qualität von Betonfertigteilen und können in einem Qualitätssicherungssystem im Betonfertigteilwerk gewinnbringend eingesetzt werden. Besonders im Rahmen der Automatisierung und Digitalisierung der Betonfertigteilherstellung birgt eine in den Fließfertigungsprozess integrierte CT-Qualitätsüberwachung ein großes Potenzial. Auf diese Weise können beispielsweise Segmentfertigteilbrücken hergestellt werden, bei denen die einzeln qualitätsgeprüften Fertigteilsegmente später auf der Baustelle durch Vorspannung und mithilfe von verzahnten Kontaktfugen zu Brücken verbunden werden. Mit den durch CT erfassten Informationen ist es möglich, schwankende, bislang durch die Teilsicherheitsbeiwerte abgedeckte Parameter genau zu analysieren und somit das Sicherheitskonzept für Beton neu zu denken. Durch die Kontrolle von streuenden Parametern und die darauffolgende Reduktion von sicherheitsbedingtem Materialverbrauch kann ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz und zur Schonung von natürlichen Ressourcen geleistet werden.

Beneath the surface - Computed tomography for precast segmental bridges
Industrial computed tomography (CT) allows us to look “beneath the surface” of hardened concrete components and provides high-precision 3D measurement data from inside the component. Provided that a computer tomograph suitable for the component is available, a variety of information can be recorded in this way that was previously only accessible by destructive testing, e.g. the exact position of the reinforcement or the local accumulation of air voids in the concrete. This information is relevant for the quality of precast concrete components and can be beneficially utilized in a quality assurance system in the precast concrete plant. Particularly in the context of automation and digitalization of precast concrete production, CT quality assessment integrated into the flow production process holds great potential. In this way, for example, precast segmental bridges can be produced, where the individually quality-assessed segments are later joined by post-tensioning on the construction site to form bridges. With the 3D information captured by CT, it is possible to accurately analyze the variation of parameters previously covered by partial safety factors and thus rethink the safety concept for concrete. By monitoring parameter variation and subsequently reducing safety-related material demand, a valuable contribution can be made to climate protection and the conservation of natural resources.

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Bastert, Heinrich; Meyer, Julian; Orf, MatthiasDas neue DBV-Merkblatt "BIM-Prozessqualität"Beton- und Stahlbetonbau5/2022357-365Berichte

Abstract

Mit dem neuen DBV-Merkblatt “BIM-Prozessqualität” erweitert der DBV seine umfangreiche Merkblattsammlung. Ziel des neuen DBV-Merkblatts ist die Darstellung praxistauglicher Planungsstrukturen als Handlungsempfehlungen für die Hochbauplanung mit Building Information Modeling (BIM). Dazu gehört vor allem bereits zu Projektbeginn die Etablierung geeigneter Arbeitsabläufe und -bedingungen für die Einbindung von BIM als Grundlage für die Beauftragung von Planungsleistungen. Ein wesentlicher Schwerpunkt des DBV-Merkblatts liegt in der Tragwerksplanung als einer zentralen Planungsdisziplin mit zahlreichen Schnittstellen zu anderen Planungsdisziplinen und diversen Planableitungen, z. B. für die Haustechnikgewerke. Viele der für die Tragwerksplanung vorgestellten Empfehlungen zu geeigneten Projektstrukturen sind allgemeingültig und auf die übrigen Planungsdisziplinen übertragbar. Darüber hinaus werden die aus Sicht der Tragwerksplanung besonderen Anforderungen an die Arbeitsweise mit BIM dargestellt. Der vorliegende Bericht stellt die wichtigsten Inhalte des neuen DBV-Merkblatts vor und erläutert beispielhaft die praktische Umsetzung anhand des Ablaufs bzw. von Einzelaspekten für ein Hochbauprojekt.

BIM Process Quality
The Guide to Good Practice gives suggestions for the complete design of structures by using Building Information Modeling (BIM). The planning and development of buildings has changed dramatically over the years. That is why this Guide to Good Practice addresses this particular topic and deals with the necessary requirements of process qualities for design and construction work supported by BIM. These fundamental statements are valid for nearly all kinds of building construction.

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Meyer, LarsGreen means lean - der Weg zur "Klimaneutralen Betonbaustelle" - Nachhaltiges Bauen mit Beton heißt auch konsequent Lean ConstructionBeton- und Stahlbetonbau5/2022366-374Essays

Abstract

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Beton- und Stahlbetonbau aktuell 5/2022Beton- und Stahlbetonbau5/2022375-378Beton- und Stahlbetonbau aktuell

Abstract

Persönliches:
Prof. Dr.-Ing. Ulrich Diederichs verstorben

Nachrichten:
Große Resonanz beim Web-Seminar Bauwerksabdichtung
Call for papers
Drei neue Auflagen in der AHO-Schriftenreihe
Nachhaltig wachsen: Die Stunde des Bestands

Buchbesprechung:
Sicherheit und Zuverlässigkeit im Bauwesen - Grundwissen für Ingenieure

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenBeton- und Stahlbetonbau5/2022379Veranstaltungskalender

Abstract

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Inhalt: Stahlbau 5/2022Stahlbau5/2022Inhalt

Abstract

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Titelbild: Stahlbau 5/2022Stahlbau5/2022Titelbild

Abstract


Zum Titelbild:
Blick auf die beiden Hinterrheinbrücken der Rhätischen Bahn in Reichenau. Die neue, 200 m lange Zweite Hinterrheinbrücke liegt unmittelbar neben der historischen Stahlfachwerk-Brücke von 1896 und ergänzt diese, ohne mit ihr zu konkurrieren. Das Gewinnerprojekt aus einem internationalen Wettbewerb wurde 2018 in Betrieb genommen (Quelle: Roman Sidler/WaltGalmarini AG, Beitrag: Ludin).

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Audergon, LaurentFondue à la SZSStahlbau5/2022291Editorials

Abstract

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Guscetti, Gabriele; Bouleau, Etienne; Colomer, Pierre; Bigelow, HettyTrogbrücke über die Broye - Eine Fußgänger- und Fahrradbrücke aus wetterfestem Stahl mit lasergeschnittenen StegenStahlbau5/2022292-299Berichte

Abstract

Prix Acier 2021, Anerkennung
Die Fußgänger- und Fahrradbrücke über die Broye (Schweiz) bindet das neue Wohnviertel Rives de la Broye an die in der Nähe gelegene Stadt Payerne an. Der Überbau der 36 m langen Trogbrücke besteht aus 26 t wetterfestem Stahl. Die Ausführung als Stahltrog stellt sicher, dass sich der Brückenüberbau oberhalb des Hochwasserpegels befindet. Die Stege und die Oberflansche des Trogs haben dabei nicht nur eine statische Funktion, sondern sind gleichzeitig die Geländer bzw. Handläufe der Brücke. Die Stege sind von einem Lochmuster durchzogen, welches am Computer generiert und mittels einer CNC-Lasermaschine ausgeschnitten wurde. Die Lochverteilung wurde in Abhängigkeit von den Kraftverläufen in den Stegen gewählt. Das verbleibende Material folgt den Spannungstrajektorien in den Stegen. Die jeweilige Lochgröße richtet sich dabei nach der lokalen Beanspruchung der Stege. Das Muster lässt die Brücke nicht nur transparenter und optisch leichter erscheinen, sondern trägt auch zur Gewichtsreduktion und Materialersparnis bei. Der Überbau der Brücke wurde vollständig im Werk vorfabriziert und anschließend innerhalb weniger Stunden mithilfe eines Autokrans auf die Widerlager gesetzt. An den Widerlagern wird jeweils durch ein Druck- und ein Zugauflager eine Einspannwirkung erzeugt, welche sich positiv auf die Durchbiegung in Feldmitte und die dynamischen Eigenschaften des Überbaus auswirkt. Die Lager sind in Lagerebene verschieblich, um Temperaturunterschiede auszugleichen.

Trough bridge over the river Broye - a pedestrian and cycling bridge made of weathering steel with laser-cut webs
The pedestrian and cycling bridge over the river Broye (Switzerland) connects the new residential area Rives de la Broye to the nearby town Payerne. The superstructure of the 36 m span trough bridge is made of 26 t of weathering steel. Due to the trough cross-section, the full superstructure is above flood level. Webs and upper flanges do not only have structural purpose but also function as railings and handrails. The webs have a perforated pattern, which was generated computer-aided and CNC-laser cut. The pattern was chosen according to the stress distribution in the webs. The remaining material follows the stress trajectories and the seizes of the perforations depend on the local stresses. The pattern does not only make the superstructure look more transparent and lighter, but also reduces the total weight and saves material. The bridge superstructure was completely prefabricated and installed within hours using a mobile crane. At the abutments a restraining effect is achieved by a combination of a tension and a compression bearing, which positively affect the maximum deflection in mid-span and the dynamic bahaviour. The bearings can move at bearing level to allow for temperature differences.

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Galmarini, Andreas; Ludin, Matthias; Sidler, Roman; Sidler, Roman; Trojaborg, Steen SaveryDie Zweite Hinterrheinbrücke Reichenau - eine 100 Jahre jüngere SchwesterStahlbau5/2022300-307Berichte

Abstract

Prix Acier 2021, Anerkennung
Die Zweite Hinterrheinbrücke ist eine preisgekrönte neue, 200 m lange, eingleisige Eisenbahnbrücke über den Rhein und die Autobahn A 13 in einem malerischen Tal in den Schweizer Alpen. Die vierfeldrige Brücke liegt unmittelbar neben einer historischen Stahlfachwerk-Eisenbahnbrücke von 1896. Als Zubringer dieses historischen Bauwerks überspannt eine neue, 50 m lange Brücke die Autobahn A 13. Die beiden Brücken wurden an einem sowohl aus Sicht der Verkehrsinfrastruktur als auch der Landschaft und des Kulturerbes äußerst bedeutenden und sensiblen Standort sorgfältig geplant. Die Träger haben einen identischen Trogquerschnitt mit zwei seitlichen trapezförmigen Stahlkästen und einer halb versenkten, quer ausgesteiften Fahrbahnplatte. Die Träger wurden in der Werkstatt in Segmenten hergestellt und auf der Baustelle zu bis zu 50 m langen Einhubsegmenten zusammengesetzt. Das letzte Segment wurde auf den bereits erbauten Teil der Brücke gehoben und über die Autobahn geschoben. Auf der fertigen Brücke wurden vor der Inbetriebnahme mit zwei Lokomotiven Belastungstests durchgeführt. Der Entwurf Sora Giuvna war der Gewinner eines internationalen Wettbewerbs im Jahre 2015.

Design and construction of the second Hinterrhein bridge Reichenau
The second Hinterrhein bridge is an award-winning new 200 m long single-track railway bridge spanning over the river Rhine and the Highway A 13 in a picturesque valley in the Swiss Alps. It has four spans and is located adjacent to a magnificent historic steel truss railway bridge built in 1896. In the continuation of this heritage structure, a matching new 50 m long bridge is spanning over the highway. The two bridges were carefully designed into a highly significant and sensitive location both from a transport infrastructure, landscape and heritage point of view. The girders have identical U-shaped cross sections formed by trapezoidal steel boxes on each side, with the tracks supported on ballast on top of a steel plate stiffened by shallow transverse crossbeams. The girders were fabricated in segments in the workshop and assembled on site into lifting segments up to 50 m long that were installed by crawler crane. The last segment was lifted onto the new bridge and launched over the highway. On the completed bridge, load tests with two locomotives were carried out before taking the bridge into service. The design Sora Giuvna was the winner of an international competition held in 2015.

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Wüest, Thomas; Stöckli, Thomas; Fildhuth, Thiemo; Luible, AndreasSIA 2057 - Merkblatt zum Glasbau in der SchweizStahlbau5/2022308-314Berichte

Abstract

In der Schweiz gab es bisher keine Bemessungsgrundlage basierend auf einer nationalen Norm für Glas, weshalb zumeist unterschiedliche, ältere und neuere, ausländische Regelwerke angewendet wurden. Dies führte in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen, auch da das Normenverständnis in der Schweiz anders geprägt ist als z. B. in Deutschland. Im August 2021 wurde das SIA-Merkblatt 2057 Glasbau veröffentlicht, welches diese Lücke schließt und einheitliche Grundlagen für die Schweizer Baubranche schafft. Unter der Berücksichtigung neuester Erkenntnisse aus Wirtschaft und Wissenschaft wird ein breites Anwendungsspektrum von Glasanwendungen und Bauteilen behandelt. Das Merkblatt 2057 folgt den bewährten SIA-Grundsätzen, nur dort zu reglementieren, wo es notwendig ist, um auch Innovationen zuzulassen. Neben einfachen Methoden steht es Ingenieuren und Ingenieurinnen frei, alternative und innovative Wege zu beschreiten. Der vorliegende Beitrag stellt das Merkblatt 2057 in seinen Grundzügen und im Kontrast zu vergleichbaren Regelwerken vor.

SIA 2057 - glass construction in Switzerland
Until recently, designing and constructing with glass in Switzerland was not performed on a uniformly regulated basis due to the lack of a national standard for glass. Therefore, foreign regulations and codes were typically applied. However, this practice repeatedly caused problems, partially because of a different under-standing regarding the usage of standards in Switzerland compared to Germany, for example. In August 2021, the SIA guideline 2057 Glasbau has been published to close this codification gap and to create a uniform design basis for the Swiss construction industry. A wide range of glass applications is covered, taking into account the latest findings from business and science. The guideline 2057 follows the well-proven SIA principles of regulating only where necessary. Thus, a flexible application of the code is made possible and innovation is encouraged. In addition to simple design/dimensioning methods, engineers are free to pursue alternative and innovative paths in glass design. The present article provides a comprehensive summary of the SIA guideline 2057 in contrast to other, comparable codes such as the German DIN 18008.

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Lignos, Dimitrios G.; Paronesso, MartinaLow-damage steel structures for enhanced life-cycle seismic performanceStahlbau5/2022315-325Aufsätze

Abstract

Swiss steelweek+ 2021
During an earthquake, steel frame buildings with bracings are prone to high absolute floor acceleration demands, thereby causing damage to acceleration-sensitive non-structural elements and building content. Inelastic deformations in steel bracings and/or their end connections often necessitate the use of capacity design rules to meet the life safety requirements established by seismic design standards. This paper presents an alternative steel frame building configuration where energy dissipation is mostly achieved through friction dampers acting as dissipative connectors between the floor diaphragms and the steel frame(s) with bracings. The dampers consist of friction pads made from composite materials which are not susceptible to galvanic corrosion. Physical experiments suggest that the friction pads are effective in dissipating the seismic energy through friction. Nonlinear response history analyses of a prototype 6-storey steel frame building featuring friction dampers as dissipative floor connectors demonstrate that a) higher mode effects are mitigated; b) capacity-design in the steel frame(s) with bracings is not imperative to ensure a uniform lateral drift distribution; and c) the seismic response variability in storey-based engineering demand parameters is reduced remarkably compared with that of the conventional counterpart with rigid diaphragms. All-in-all, the alternative building configuration has high potential to minimize earthquake-induced repairs over a building's service life.

Schadensresiliente Stahlkonstruktionen für ein verbessertes seismisches Tragverhalten bei mehreren Erdbeben während der Lebensdauer
Während eines Erdbebens sind Stahlrahmen mit Verbänden anfällig für hohe absolute Gebäudebeschleunigung, wodurch beschleunigungsempfindliche nichttragende Bauteile und Komponenten beschädigt werden. Inelastische Verformungen in den Verbänden und/oder ihren Endverbindungen erfordern die Anwendung von Kapazitätsregeln, um die Anforderungen von Erdbebennormen im Grenzzustand der Tragfähigkeit zu erfüllen. Diese Arbeit stellt ein alternatives Stahltragwerk vor, bei dem die Energiedissipation hauptsächlich durch Reibungsdämpfer erreicht wird, die als dissipative Verbindungen zwischen den Decken und dem/den Stahlrahmen/n mit Verbänden wirken. Die Dämpfer bestehen aus Reibbelägen in Verbundwerkstoffen, die nicht anfällig für Bimetallkorrosion sind. Versuche deuten darauf hin, dass die Reibungsdämpfer die seismische Energie durch Reibung wirksam dissipieren. Nichtlineare Zeitverlaufsberechnungen eines sechsstöckigen repräsentativen Stahltragwerks mit Reibungsdämpfern als dissipative Deckenanschlüsse zeigen, dass a) Effekte höherer Moden gemildert werden, b) eine Kapazitätsauslegung der Stahlrahmen mit Verbänden nicht zwingend erforderlich ist, um eine über die Höhe gleichmäßig verteilte Stockwerksverschiebung zu gewährleisten, und c) die Streuung stockwerksbezogener, seismischer Bemessungsparameter im Vergleich zu konventionellen, starren Anschlüssen an die Decken erheblich reduziert ist. Im Großen und Ganzen hat der alternative Tragwerkstyp ein hohes Potenzial, erdbebenbedingte Reparaturen über die Lebensdauer eines Gebäudes zu minimieren.

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Effects of the clearance between the core plate and restraining part on the structural performance of buckling-restrained brace using steel mortar planksStahlbau5/2022325Empfehlungen der Redaktion

Abstract

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Avgerinou, Stella; Thanopoulos, Pavlos; Hoffmeister, Benno; Vayas, IoannisErdbebensichere Bauten mit dissipativen Elementen aus hochfestem StahlStahlbau5/2022326-337Aufsätze

Abstract

Im vorliegenden Aufsatz wird die Anwendung des hochfesten Stahls S700MC für dissipative Elemente in erdbebensicheren Stahlkonstruktionen vorgestellt. Das Verhalten unter zyklischen Lasten wurde experimentell an vollmaßstäblichen Konstruktionen untersucht - hierbei wurde ein hohes Duktilitätsmaß festgestellt, wenn auch geringer als bei den üblichen S235-Stählen. Anschließend wurde die Anwendbarkeit hochfester Stähle beispielhaft für zwei mehrgeschossige Gebäude numerisch erprobt. Die Berechnungen umfassten lineare und nichtlineare statische und dynamische Berechnungen. Damit wurden sowohl die praxisnahe Anwendung als auch die Leistungsfähigkeit und die erwarteten Grenzzustände untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass dissipative Elemente aus hochfesten Stählen insbesondere in verformungsarmen Aussteifungssystemen sinnvoll sind, bei denen nicht die Gebrauchstauglichkeit maßgebend, sondern Dissipation bereits bei geringen Verformungen erwünscht ist.

Seismic resistant buildings with dissipative elements made of high strength steel
This paper presents the application of high strength steel S700MC in dissipative elements of seismic resistant FUSEIS structures. The results of large scale cyclic tests are presented and are used for the development and calibration of nonlinear numerical models. The experimental results indicate high ductility, although reduced compared to those from conventional steels. The seismic design of buildings with such elements is illustrated in two case-studies, first by application of practice-oriented linear methods. Subsequently, their seismic performance is checked by nonlinear static and dynamic analyses. The investigations show that high strength steel may be used in dissipative elements of seismic resistant buildings. However, its advantages come into effect for stiff bracing systems where serviceability criteria do not prevail in design and dissipation at moderate deformations is demanded.

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Pelke, Eberhard; Kurrer, Karl-EugenMontage von Stahlgroßbrücken nach 1975 (Teil 5) - Montage im StahlbrückenbauStahlbau5/2022338-344Berichte

Abstract

Die Formierung der Montage zur Leitdisziplin im bundesdeutschen Stahlgroßbrückenbau der 1960er-Jahre wurde in Teil 4 dieser Aufsatzserie exemplarisch aufgezeigt. Mit dem schrittweisen Einzug der Automation in die Stahlbaufertigung seit den späten 1970er-Jahren, den neuen Möglichkeiten des Mobilkraneinsatzes bei der Montage von Stahlgroßbrücken seit den 1980er-Jahren, der zielbewussten Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse der Logistik für den Stahlbau und der durch das Internet vorangetriebenen digitalen Transformation des technischen Schaffens nach der Jahrtausendwende ändern sich Struktur und Einbettung der Montage in den komplexen Zusammenhang des systemintegrierten Stahlbaus grundlegend.

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Stahlbau aktuell 5/2022Stahlbau5/2022345-348Stahlbau aktuell

Abstract

Aktuelles:
Erzeugerpreisindex Stahl (2015 = 100)
Durchschnittliche BDSV-Lagerverkaufspreise für Stahlschrottsorten in Deutschland

Persönliches:
Konrad Doblies 80 Jahre
Dr. Hetty Bigelow für SZS in Beirat der Stahlbau berufen

Tagungen & Veranstaltungen:
Münchener Kranbahntag am 21. September 2022

Rezension:
Design, Analysis and Construction of Space Structures.

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Kongresse - Symposien - Seminare - MessenStahlbau5/2022349Veranstaltungskalender

Abstract

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Ernst & Sohn (Hrsg.)UBB 5/2022 - GesamtausgabeUnternehmerBrief Bauwirtschaft5/20221-48Gesamtausgabe

Abstract

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Titelbild: Bautechnik 4/2022Bautechnik4/2022Titelbild

Abstract


Zum Titelbild:
Mit dem Ersatzneubau der Altglienicker Brücke findet eine unendliche Geschichte, wie sie die Presse nannte, ihr Ende - runde dreißig Jahre nach ihrer Stilllegung, in denen sie ihr Dasein als bloßer Leitungsträger fristete. Mit der Objekt- und Tragwerksplanung der neuen Brücke, der Straßen- sowie der Objektplanung für den Rückbau der Behelfsbrücke wurde AFRY betraut, ohne dass in der Ausschreibung von BIM die Rede gewesen wäre. Dennoch entschieden sich die Ingenieure des Büros für eine BIM-Planung unter Verwendung eines Software-Pakets aus den Lösungen Allplan Bridge, Allplan und Bimplus, was einen reibungslosen BIM-Workflow garantierte. Wie sich daraus eine ganze Reihe konkreter Vorteile für die Planungsarbeit ergab (Abb.: Allplan)

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Inhalt: Bautechnik 4/2022Bautechnik4/2022Inhalt

Abstract

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Ernst & Sohn (Hrsg.)Sonderheft: Bauprodukte digital 2022Bautechnik4/20221-92Sonderheft

Abstract

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