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11. Januar 2011

Künstler der Konstruktion: Félix Candela-Ausstellung in Berlin

Im letzten Jahr feierte die spanische Hauptstadt den 100. Geburtstag ihres Sohnes, des Ingenieurs und Architekten Félix Candela (1910-97) mit einer Ausstellung, die jetzt auch in Berlin unter dem Titel „Künstler der Konstruktion“ zu sehen ist.

Zum Architekten ausgebildet, arbeitete Candela hauptsächlich als Bauunternehmer und Ingenieur. Dies begründete sein tiefes Verständnis für den Zusammenhang von Konstruktionen und Form, was heute als Ingenieurbaukunst begriffen und bewundert wird.

Es waren die wegweisenden Arbeiten des spanischen Bauingenieurs Eduardo Torroja (1899-1961), die Candelas starkes Interesse an Schalentragwerken weckten. 1936 erhielt er ein Stipendium, um sich in Deutschland weiterzubilden. Der spanische Bürgerkrieg verhinderte jedoch diese Reise. 1939 ging er ins Exil nach Mexiko, später arbeitete er in den USA.

Candelas Werk umfasst mehr als 800 Stahlbetonschalen, die mehrheitlich in den 1950er- und 1960er-Jahren in Mexiko entstanden sind. Zu seinen bekanntesten Bauwerken gehören das Restaurant in Xochimilco in Mexiko-Stadt und die Abfüllhalle der Firma Bacardi & Co. in Mexiko.

Die Ausstellung mit Fotos und Texten präsentiert aber nicht nur sein Leben und seine wichtigsten Bauwerke, sondern möchte auch seine Konstruktionsphilosophie näherbringen.

Eröffnung: 12. Januar 2011, 18 Uhr
Ausstellung: 13. Januar bis 28. Februar
Ort: TU Berlin, Institut für Bauingenieurwesen, Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin, Gebäude 13b, vor dem Hörsaal B

Begleitet wird die Ausstellung an der TU Berlin von der Vortragsreihe „Félix Candela – Was wurde aus seinen Betonschalen?“

1. Februar 2011: Über die Betonschalen von Félix Candela hinaus, Mike Schlaich, TU Berlin

15. Februar 2011: Zur Gestalt und Topologie transparenter Schalen, Hans Schober, Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart

1. März 2011: Unter großen Dächern, Knut Göppert, Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner, Stuttgart

Zeit: jeweils 18 Uhr

Die Vorträge und die Ausstellung sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.