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09. Dezember 2011

Mehr Ingenieure in den Landesdienst

Der Präsident der Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Dipl.-Ing. Rainer Wulle, kritisiert die aktuelle Entwicklung, nach der immer weniger Ingenieure in den öffentlichen Dienst eingestellt werden.
"Dadurch entsteht ein dauerhafter Mangel an technischer Kompetenz in der Verwaltung", betont Wulle. "Technischer Sachverstand ist jedoch unerlässlich, gerade auf der Seite der öffentlichen Hand als Auftraggeber von Bauvorhaben aller Art. Bei Auftragsvergaben muss gewährleistet werden, dass sowohl die Ausschreibung als auch die Prüfung der Angebote mit Ingenieurkompetenz durchgeführt werden. Dies gilt ebenso bei Störungen oder Änderungen im Bauablauf. Der Beratende Ingenieur braucht ein adäquates Gegenüber, das heißt, qualifizierte Ingenieure in der Bauverwaltung."
Die Ingenieurkammer Baden-Württemberg fordert zudem, dass die Rahmenbedingungen für Jungingenieure im öffentlichen Dienst attraktiver werden: "Notwendig ist eine höhere Einstiegsbesoldung bzw. ein höheres Einstiegsgehalt für Ingenieure, bessere Aufstiegschancen sowie die Abschaffung der Stellenbefristung in der technischen Verwaltung", sagt Rainer Wulle. Die gängigen Bedingungen seien für Ingenieure in vielen Bereichen nicht attraktiv.
Um den technischen Fortschritt zu bewältigen, braucht der technische Verwaltungsdienst hochqualifizierte Ingenieure. "Wir fordern die Landesregierung daher auf, ein attraktives, zukunftsweisendes Einstellungsprogramm für Ingenieure in der technischen Verwaltung aufzustellen. Es kann nicht sein, dass in Schlüsselpositionen der Vergabe fachfremde Personen Aufträge bewerten oder vergeben. Es muss gewährleistet sein, dass sicherheitsrelevante Entscheidungen, die oftmals Leib und Leben von Menschen betreffen, nur von qualifizierten Ingenieurexperten getroffen werden dürfen", ergänzt Wulle.