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27. April 2017

Klaus W. König im Gespräch mit Dr. Burkhard Talebitari


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Dr. Burkhard Talebitari sprach mit Klaus W. König, einem der geistigen Väter des Umgangs mit Regenwasser hierzulande, über die Entstehung des Themas, die Gründung des Fachverbandes fbr, die Methoden von Regenwasserbewirtschaftung und -management, die Bedeutung der Gebäudebegrünung und über ökologische Eiferer, zu denen er nicht gehörte.

Als einer der geistigen Väter der alternativen Wasserszene in Deutschland kommen Sie erstaunlicherweise von der Architektur her.
Klaus W. König: Nach meinem Studium und den ersten Jahren als Mitarbeiter in Berliner Architekturbüros ging ich zu Dreiseitl an den Bodensee, der als Stadt- und Landschaftsplaner heute einen Namen hat. Damals war sein Atelier gerade mal ein Geheimtipp unter Insidern. Doch mittlerweile ist er weltweit unterwegs mit Regenwasser und Gestaltung. Bei ihm ist der ästhetische Aspekt im Zusammenhang mit dem Regenwasser zum ersten Mal aufgetaucht.

Sie waren dort Ende der 80er Jahre Bauleiter …
Klaus W. König: … und er der Künstler. Ich konnte da auf ganz kleine Bauprojekte gehen, die ich in Berlin nie kennengelernt hatte, konnte in der Erde wühlen, was ich an der Hochschule nicht gelernt habe. Also Erde, Wasser, Steine – das war wie die Gegenwelt zu dem, was ich eigentlich geplant hatte. Im Nachhinein betrachtet kann ich feststellen, dass ich durch diese Erfahrung die Sache rund hatte, als ich mich mit 35 selbstständig machte. Mein Anspruch war, für das Befinden der Bewohner und das Wohl der Umwelt gleichermaßen zu bauen. So war ich einer der ersten, der farbigen italienischen Marmorputz in Innenräumen angewendet hat und alles, was damit zusammenhing, sich in Italien von Profis zeigen ließ. Die damals ästhetisch oft triste Baubiologie wollte ich unbedingt aufpeppen. Der guten Erfahrungen wegen, die ich Bauherren, auch anderen Kollegen mitteilen wollte, habe ich autodidaktisch mit dem Journalismus begonnen.
Was die Umwelttechnik am Bau anging, speziell Regenwassernutzung, da war ich allein auf weiter Flur. Fünf, sechs andere Architekten dieser Art in Deutschland kannte ich schon, aber es gab kein Zusammenwirken. Schließlich konnte ich am besten über fbr, die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung, das weiter entwickeln und zum Ausdruck bringen, was mir mit dem Wasser sparen am Herzen lag.

[...]

Zum Begriff „Regenwassermanagement“, den ja auch unser Heft als Namen trägt. Wie ließe der sich vom Begriff „Regenwasserbewirtschaftung“ abgrenzen?
Klaus W. König: Bei mir sind beide Begriffe von gleichem Rang. In der fbr gab es den Begriff „Management“ vor zehn Jahren noch nicht, sondern nur „Bewirtschaftung“. Wir hatten in den 90er Jahren vor allem die Regenwassernutzung im Blick – Speichern, Klospülung, Trinkwasser sparen … Für andere gehörte das Wasser sofort in die Natur zurück, denn es gäbe zu wenig Grundwasser. Schließlich sind wir bei der fbr zusammengekommen und haben uns geeignet: Wir müssen für jedes Projekt und jede Gegend immer die angemessene Methode finden und die ist Hamburg eine andere als in München und auf dem Land ist es wieder anders als in der Stadt.

Bild: Klaus W. König und Burkhard Talebitari (v.r.) im Gespräch (Foto: Sylvia Rechlin)

Lesen Sie das vollständige Interview auf momentum

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Klimawandel, demographischer Wandel, Ressourcenknappheit – das sind Stichwörter, die für viele fast schon ermüdend klingen. Für Ingenieure und Planer sicher nicht. Denn die sind im unermüdlichen Einsatz für Themen wie Regenwasserversickerung, -nutzung, -verdunstung, Ableiten von Regenwasser, Retention und last but not least Regenwasserbehandlung. Das Heft widmet sich diesen Aspekten des Umgangs mit Regenwasser in Fachbeiträgen, Einsatzberichten und Produktinformationen.

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