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Schutzbauten gegen Naturgefahren 2013

Ernst & Sohn (Hrsg.)

Schutzbauten gegen Naturgefahren 2013

  • Februar 2013
  • 58 Seiten
  • Deutsch
Bestell-Nr.: 5091-0113

Preis exkl. Mehrwertsteuer, inkl. Versandkosten

Beschreibung

Die Ausgabe 2013 des Sonderheftes „Schutzbauten gegen Naturgefahren“ versammelt innovative bauliche Lösungen, wie den mobilen Hochwasserschutz für das Einkaufszentrum Sihlcity in Zürich, ein Dämpfungssystem an einer Staatsstraße im Kanton St. Gallen gegen Steinschlag und einen in Kroatien installierten Steinschlagschutz. Einige Unternehmen stellen weitere Lösungen vor. Ausführlich wird die neue ÖNORM Regel ONR 24810:2012 zum Thema „Technischer Steinschlagschutz und die praktische Umsetzung“ vorgestellt.

Die Erde wird alle zehn Jahre um 0,16°C wärmer – unverändert. 2100 könnte die globale Erwärmung bis zu vier Grad betragen. Diese Erwärmung führt zu gravierenden Klimaveränderungen weltweit: Dürrekatastrophen, zunehmende Starkregenereignisse, Hochwasser, steigender Meeresspiegel. Schutzbauten gegen Naturgefahren? Die bedrohten Inselstaaten wissen, dass es gegen einen steigenden Meeresspiegel keine Schutzbauten gibt. Gegen andere Gefahren hilft die Technik. Ausführlich wird die neue ÖNORM ONR 24810:2013 zum Thema „Technischer Steinschlagschutz und die praktische Umsetzung“ vorgestellt. Das neue Regelwerk betrifft Wildbachsperren, Lawinenschutzbauwerke und den technischen Steinschlagschutz. In dem Beitrag wird speziell auf die praktische Umsetzung der ONR Einen Schwerpunkt bilden dabei die praktische Umsetzung der ON Regeln für Steinschlagschutznetze und Steinschlagschutzdämme. Gemäß ONR 24810:2013-01-15, Anhang E (informativ) können zusätzlich für Steinschlagschutznetze zum Eignungsnachweis in Form von Europäischen Technischen Zulassung (ETA) Zusatzkriterien gefordert werden, die Festlegungen in Hinblick auf Brüche und zulässige Öffnungsweiten in Abhängigkeit von der Schadensfolgeklasse CC beinhalten. Steinschlagschutzdämme dürfen gemäß ONR 24810:2013-01-15, 6.3.5.1, als reine Erddämme, Erddämme mit einer Steinschlichtung an einer oder beiden Dammböschungen und als mit Geokunststoffen bewehrte Erddämme ausgeführt werden.

Auch gegen Hochwasser helfen Dämme. So werden bauliche Lösungen, wie Schutzmaßnahmen gegen Flut- und Murgangschäden am Beispiel des Aosta-Tals in Italien, die Sanierung des Hochwasserrückhaltebeckens für den Fautenbach in Baden sowie der mobile Hochwasserschutz für das Einkaufszentrum Sihlcity in Zürich vorgestellt. Schließlich tritt das für zahlreiche Planungen bisher festgelegte HW100, also ein Hochwasser, das so bemessen ist, dass man nur alle 100 Jahre damit rechnen kann, bereits heute viel häufiger auf.

Weitere Ausgaben dieser Heftreihe:
Ausgabe 2012