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Kostenrechnung in der Bauwirtschaft

Martinsen, Ulfert

Kostenrechnung in der Bauwirtschaft

Praxisleitfaden unter Einbeziehung der KLR-Bau 2016

April 2017
  • 328 Seiten
  • 68 Abbildungen
  • 128 Tabellen
  • Softcover
  • Deutsch
ISBN: 978-3-433-03191-9
Lieferbar, versandkostenfrei

Preise inkl. Mehrwertsteuer

1. Die Buchhaltung

Die Kostenrechnung als internes betriebliches Rechnungswesen basiert auf der Betriebsbuchhaltung, die eine Umsortierung der Kosten aus der Finanzbuchhaltung bei gleichzeitiger Verteilung auf die kostenverursachenden Betriebsteile ist.

Die Betriebsbuchhaltung ist die Voraussetzung für die Ermittlung von Einzelergebnissen für alle Betriebsteile. Dabei ist die Sortierung der Kosten nach Kostenarten mit allen Teilen des betrieblichen Rechnungswesens, insbesondere der Auftragsrechnung und der Betriebsabrechnung abzustimmen, um die Kostenartengliederung zu harmonisieren.

In kleineren Betrieben ohne Betriebsbuchhaltung kann nur das gesamte Betriebsergebnis ermittelt werden.

2. Die Kalkulation

Die Kalkulation ist ein standardisiertes Berechnungsverfahren zur Ermittlung des Preises für ein zu erstellendes Bauprojekt. Über die Einzelkosten der Teilleistungen, die Gemeinkosten der Baustelle und die allgemeinen Geschäftskosten wird der Gesamtpreis stufenweise ermittelt.

Dabei kommen zwei Verfahren zur Anwendung: die Zuschlagskalkulation über die Endsumme und die Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen.

Mit der heute üblichen Kalkulation auf EDV-Basis wird der bearbeitungsaufwand maßgeblich reduziert, insbesondere wenn die zahlreichen Zusatzmöglichkeiten der EDV-Kalkulationsprogramme genutzt werden.

3. Die Angebotsstrategien

Mit der Kalkulation wird ein Kostenpreis ermittelt. Um die Auftragschancen im Wettbewerb zu verbessern, müssen strategische Überlegungen angestellt werden.

Mit den strategischen Überlegungen wird der Kostenpreis verändert, aber die Preissubstanz selber gehalten. Dabei wird z.B. die Tatsache ausgenutzt, dass die Angebotspreise sich aus fixen und variablen Kostenbestandteilen zusammensetzen.

Ein wichtiges Element der Angebotsstrategien ist u.a. die Deckungs-Beitrags-Rechnung.

4. Die Betriebsabrechnung

Mit der Betriebsabrechnung wird periodisch das Betriebsergebnis insgesamt, aber auch die Einzelergebnisse für die Betriebsabteilungen und die Baustellen ermittelt.

Voraussetzung für die Betriebsabrechnung ist die Untergliederung des Betriebes in Kostenstellen nach der Kostenstellenrechnung. Mit der Zielsetzung, die betriebliche Kostenrechnung der Bauwirtschaft an die der stationären Industrie anzugleichen, ist der Versuch unternommen worden, die Kostenträgerrechnung einzuführen. Dazu ist der Betrieb sowohl in Kostenstellen als auch in Kostenträger zu untergliedern.

Für den Gesamtbetrieb führen beide Verfahren zu dem gleichen Ergebnis, die Ergebnisse der einzelnen Betriebsteile können sich aber deutlich unterscheiden. Die Kostenträgerrechnung stellt einen Bruch in der Harmonisierung der Kostenartengliederung dar.

Kleine Betriebe ohne Betriebsbuchhaltung ermitteln mit der Betriebsabrechnung nur das betriebliche Gesamtergebnis. Die Betrachtung einzelner Betriebsteile oder Baustellen ist nicht möglich.

5. Das Controlling in einer Bauunternehmung

Das Controlling ist, im Gegensatz zur Kontrolle, ein fortlaufendes und vorausschauendes Verfahren nach der Systematik des kybernetischen Regelkreises, ein vorgegebenes Ziel durch ständiges korrigierendes Steuern zu erreichen. Zentrale Elemente im Controlling sind die Abweichungsanalyse mit einem Kostenarten-Soll-Ist-Vergleich und eine Hochrechnung auf das voraussichtliche Ergebnis.

Das Controlling kann sowohl für den Gesamtbetrieb, als auch für einzelne Betriebsteile oder Baustellen angewendet werden. Bei kleinen Betrieben ohne Betriebsbuchhaltung und Kostenstellengliederung beschränkt sich das Controlling auf den Gesamtbetrieb.

Der Kostenarten-Soll-Ist-Vergleich ist bei der Kostenträgerrechnung nicht möglich, und damit auch nicht das Controlling der einzelnen Baustellen.

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