Zeitschrift Beton- und Stahlbetonbau 06/26 erschienen
Zum Titelbild:
Im Projekt Pareus Resort Caorle wurde das partikelbettbasierte Selective-Paste-Intrusion (SPI) Verfahren erstmals großmaßstäblich in der Fertigteilproduktion eingesetzt. Diese 3D-Drucktechnolgie von PROGRESS GROUP eröffnet neue Möglichkeiten in der Betonindustrie. Das SPI-Verfahren ist ein partikelbettbasiertes Herstellungsprinzip. Im Unterschied zur plastischen Materialablage erfolgt hierbei die selektive Infiltration eines trockenen Sandbetts mit einem niedrigviskosen Zementleim. Der nicht infiltrierte lose Sand dient während des Druckprozesses als temporäre Stützstruktur und wird nach dem Entpacken wiederverwendet. Einen wichtigen Schritt in der industriellen Umsetzung stellt das Projekt Pareus Resort in Caorle dar. Dort wurde das Verfahren erstmals großmaßstäblich in die Fertigteilproduktion integriert. Mehrere tausend Quadratmeter Fassadenelemente wurden werkseitig additiv hergestellt. Der Beitrag auf S. 537–544 untersucht vor dem Hintergrund praxisrelevanter Expositionsklassen das mechanische und dauerhaftigkeitsrelevante Verhalten additiv gefertigter SPIBauteile unter besonderer Berücksichtigung schichtbedingter Gefügemerkmale.
(Foto: PROGRESS GROUP)
Inhaltsübersicht Zeitschrift Beton- und Stahlbetonbau 06/26
- Oberflächenzugfestigkeit niedrigfester Stahlbetondecken
- ZfP Untersuchungen zur Bewertung von Betoneigenschaften
- Innovative Brückenrandausbildung
- Geflochtene Garnkonstruktionen zur verbesserten Verbundbildung
- Additiv gefertigte SPI-Bauteile


