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Autor(en)TitelZeitschriftAusgabeSeiteRubrik
Goeke, JohannesWärmeübertragung in Eisspeichern und Energiegewinne aus dem ErdreichBauphysik2/201996-103Fachthemen

Kurzfassung

Die Speicherung von Energie ist in der Wärmeversorgung von Gebäuden ein lange bekanntes Prinzip zur Sicherstellung optimaler Effizienz und bei der Einbeziehung erneuerbarer Energie eine Notwendigkeit. Eine neue Form des Eisspeichers als erdvergrabenes Wasserreservoir ist in den letzten Jahren vermehrt zum Einsatz gekommen. Da in vielen Fällen Unklarheit über die möglichen Energieflüsse bei der Beladung und bei der Entladung herrschen, sollen hier die Wärmeübertragungsbedingungen des Entzugswärmeübertragers im Eispeicher und die Wärmegewinne aus dem Erdreich diskutiert werden.

Heat transfer in ice storage and energy gains from the soil.
Storage of energy is a well-established principle in the heat supply of buildings for ensuring optimal efficiency and a necessity for the inclusion of renewable energy. A new form of ice storage as a buried water reservoir has been increasingly used in recent years. Since in many cases there is uncertainty about the possible energy flows during loading and unloading, the heat transfer conditions of the withdrawal heat exchanger in the ice storage and the heat gains from the soil are to be discussed here.

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Lipovcic, Dejan; Hafellner, Hans; Kautsch, PeterUnterschiedliche Berechnungsverfahren für die Berechnung der Wärmeströme erdberührter BauteileBauphysik2/2019104-110Fachthemen

Kurzfassung

Ein Gebäude verliert einen nicht zu vernachlässigenden Teil seiner Wärme über die erdberührten Bauteile. Diese Wärmeverluste sind zwar nicht so groß wie jene von den Bauteilen, die an Außenluft angrenzen, dennoch spielen sie eine wichtige Rolle bei der Ermittlung des Gesamtwärmverlustes eines Gebäudes. Der Wärmestrom, der von den beheizten Bereichen über die erdberührten Bauteile zur Außenluft fließt, erfährt eine Dämpfung. Den wesentlichen Einfluss auf diese Dämpfung hat die dämmende und speichernde Wirkung des Erdreiches. Deswegen treten zeitliche Verzögerungen auf. Es ist von großer Bedeutung, diese Einflüsse bei der Berechnung des Wärmestromes von erdberührten Bauteilen zu berücksichtigen. Ziel dieser Untersuchung ist, die Ergebnisse der Berechnung von Wärmeverlusten über das Erdreich nach EN ISO 13370 mit jenen aus zwei- und dreidimensionalen Simulationen zu vergleichen. Die Wärmeverluste für die indirekte Methode mit yg-Werten nach EN ISO 13370 wurden einerseits anhand von Monatsmitteltemperaturen mit den Formeln, anderseits unter Verwendung sinusförmiger Temperaturschwankung und mit Hilfe von zweidimensionalen Wärmebrückenprogrammen berechnet. Drei verschiedene Anwendungsbereiche wurden untersucht und analysiert: nicht unterkellert, konditionierter Keller und unkonditionierter Keller. Weiterhin wurden für diese Systeme unterschiedliche Bauteilaufbauten definiert. Mit dieser Betrachtungsweise wurden die Einflüsse der wärmetechnischen Qualität der erdberührten Bauteile auf die Wärmeverluste analysiert. Außerdem wurden die Sockeldetails der nicht unterkellerten Systeme in unterschiedlichen Varianten untersucht, um den wesentlichen Einfluss der Einbausituation auf die Wärmeverluste festzustellen.

Different calculation methods for determining the heat flow of earth-contacting components.
A building loses a not insignificant part of its heat through over the earth-coupled elements. Although these heat losses of are not as enormous as those of the elements that are in contact with the outside air, they still play an important role in determining the total heat loss of a building. The heat flow, which flows from the heated areas via the earth-coupled elements to the outside air, undergoes damping. The main influence on this damping is the large thermal inertia of the ground. That is why the time delays occur. It is very important to consider these influences when calculating the heat flow of earth-coupled elements. In this study, the results of the calculation of heat losses to the ground according to EN ISO 13370 are compared with two- and three-dimensional simulations. The heat losses for the indirect method with yg-values according to EN ISO 13370 were calculated on the one hand based on median monthly temperatures with the formulas, on the other hand using sinusoidal variations in temperature and with the aid of a two-dimensional thermal bridge programs. Three different applications were examined and analyzed: bottom slab, conditioned basement and unconditioned basement. Furthermore, different component structures were defined for these systems. With this approach, the effects of the thermal quality of the earth-coupled elements on the heat losses were analyzed. In addition, the base details of the systems were examined in different variants to determine the major influence of the installation situation on the heat losses.

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Kimmling, Mathias; Hoffmann, SabineBehaglichkeitsmonitoring - flächendeckend und kostengünstig mit der Sensorstation CoMoSBauphysik2/2019111-119Fachthemen

Kurzfassung

Zur Erfassung von thermischen Umgebungsparametern wurde die Behaglichkeitsmessstation CoMoS (engl. Comfort Monitoring Station) entwickelt. Ziel der Entwicklung war ein kostengünstiges System mit gleichzeitig hoher Messgenauigkeit zum flächendeckenden Einsatz in Gebäuden. Diese Vorgabe wurde durch einen Aufbau erzielt, der auf kompakten, integrierten Sensoren für Lufttemperatur, relative Luftfeuchte, mittels Schwarzkugel gemessener Globe-Temperatur und Luftgeschwindigkeit basiert.
Eine individuelle Kalibrierung aller Sensoren bezogen auf ein Referenzgerät ermöglichte eine Minimierung von Messabweichungen und damit eine hohe Vergleichbarkeit einzelner Messstationen untereinander. Dabei zeigten Kalibrier- und Vergleichsmessungen sehr gute Ergebnisse für die Messgrößen Lufttemperatur, Luftfeuchte und Globe-Temperatur, wohingegen die Luftgeschwindigkeit nur mit einer für den Einsatzzweck ausreichenden Genauigkeit erfasst werden kann. In einem Feldtest wurde nach Abschluss der Kalibrierung und Evaluation die Funktionsfähigkeit des Systems unter realen Umgebungsbedingungen belegt. Die aus der Entwicklung hervorgegangenen Ergebnisse wurden über diesen Beitrag hinaus in Form einer detaillierten Aufbauanleitung einschließlich der zugrunde liegenden Programmierung und der Kalibrierfunktionen online veröffentlicht, siehe Living Lab smart.

Comfort monitoring - comprehensive and cost-effective with the sensor station CoMoS.
The Comfort Monitoring Station CoMoS has been developed to record ambient conditions in indoor environments. The aim of the development was a cost-effective yet accurate system for comprehensive use in buildings. The requirement was met through a design based on compact, integrated sensors for air temperature, relative humidity, globe temperature, and air velocity.
An individual calibration of all sensors in relation to a reference device resulted in a minimization of measurement deviations and thus a high comparability of individual sensor stations. Calibration and evaluation measurements showed very good results for the readings of air temperature, relative humidity, and globe temperature, whereas the air velocity can only be measured with adequate accuracy for the application. After calibration and evaluation, the functionality of the system was proven under actual environmental conditions in a field test. In addition to this article, the results of the development have been published online in the form of detailed assembly instructions including source code and calibration functions, see Living Lab smart.

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Hollands, Jutta; Tudiwer, David; Korjenic, AzraBerechnung der Kühlgestehungskosten von fassadengebundenen Begrünungssystemen im städtischen RaumBauphysik2/2019120-124Fachthemen

Kurzfassung

Im vorliegenden Aufsatz wird eine neue Methode zur ökonomischen Bewertung von Bauwerksbegrünung vorgestellt. Aufbauend auf bereits publizierten ökonomischen Analysen wird hier auf eine in diesem Bereich bisher unbeachtete Berechnungsmethode verwiesen, die derzeit meist in der Energiewirtschaft Anwendung findet. In dieser Methode werden die Gestehungskosten ermittelt. Erstmalig werden die Kühlgestehungskosten einer südseitigen begrünten Fassade berechnet. Dabei wirken sich drei voneinander unabhängige Parameter auf die Kühlgestehungskosten aus: die Verdunstungsleistung der begrünten Fassade, die Gesamtkosten für das Begrünungssystem und die Anzahl der Sommertage. Demnach beeinflussen unter anderen die Bauart, die Bepflanzung, die Lebenszykluskosten sowie der Standort der Fassadenbegrünung die Höhe der Kühlgestehungskosten. Das Ergebnis dieser Beispielberechnungen für den Standort Wien zeigt, dass das derartige Kühlen der Umgebung 0, 80 /kWh entzogene Wärmeenergie kostet. Diese Art der Kühlung kann dem Urban Heat Island (UHI)-Effekt entgegenwirken.

Calculation of the cooling production costs of façade-bound greening systems in urban areas.
This paper presents a new method for the economic valuation of a building's greenery. Based on already published economic analyses, this article refers to a calculation method which has not been considered in this area up to now and which is currently mostly used in the energy industry. In this method the production costs are determined. For the first time, the cooling production costs of a south-facing green façade are calculated. Three independent parameters affect these cooling production costs: the evaporation capacity of the green façade, the total costs for the green system and the number of summer days. Accordingly, the type of construction, the planting, the life cycle costs and the location of the façade greening, among other things, influence the height of the cooling production costs. The result of these example calculations for Vienna shows that such cooling of the environment costs 0.80 /kWh extracted heat energy. This type of cooling can counteract the Urban Heat Island effect.

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Deutscher Bautechnik-Tag 2019Bauphysik2/2019124Aktuell

Kurzfassung

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Geißer, Georg; Künzel, Hartwig; Zegowitz, AndreasExperimentelle und rechnerische Untersuchung eines neuen WandtrocknungssystemsBauphysik2/2019125-132Fachthemen

Kurzfassung

Zur thermischen Trocknung von Wänden nach einem Wasserschaden werden häufig Infrarot-Heizplatten eingesetzt. Zum Erreichen der gewünschten Trocknungstemperatur an der Bauteiloberfläche benötigen diese über den Zeitraum der Trocknung große Mengen elektrischer Energie. Das Fraunhofer Institut für Bauphysik IBP in Stuttgart hat ein neues, elektrisch betriebenes, diffusionsoffenes und flexibles Flächenheizsystem (EDF-Trocknungssystem) entwickelt. Durch seine Funktionsweise trocknet es Wände energieeffizient und gleichmäßig. Zur Ermittlung des Ist-Zustands des EDF-Trocknungssystems bei kontinuierlicher Betriebsweise und zum trocknungstechnischen und energetischen Vergleich mit einer marktüblichen IR-Heizplatte wurden experimentelle und rechnerische Untersuchungen durchgeführt. Das mithilfe der durchgeführten Versuche validierte Simulationsmodell ermöglicht weitere Optimierungsstudien bezüglich der Betriebsweise des neuen Trocknungssystems.

Experimental and computational investigation of a new wall drying system.
Thermal drying of walls after water damages is often done with an infrared dryer. To reach the desired drying temperature at the wall surface this type of drying system needs a large amount of electrical energy during the drying period. The Fraunhofer Institute for Building Physics IBP in Stuttgart has developed a new, electrically operated, open to diffusion and flexible surface heating system (EDF drying system). Due to its functionality it dries walls energy efficient and even. Experimental and computational investigations have been carried out to determine the actual state of the EDF drying system in continuous operation mode and to compare the drying process and the amount of energy with a commercially available infrared dryer. The simulation model, validated with the results of the performed experiments, allows further optimization studies regarding the operation mode of the new drying system.

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Lips, WalterFuchs, Helmut V.: Raum-Akustik und Lärm-Minderung. Konzepte mit innovativen Schallabsorbern und -dämpfern.Bauphysik2/2019133Buchbesprechung

Kurzfassung

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Aktuell: Bauphysik 2/2019Bauphysik2/2019133-141Aktuell

Kurzfassung

Planungshilfen des InformationsZentrum Beton zur novellierten EnEV
Ulrich Finsterwalder Ingenieurbaupreis 2019
Genehmigungsrechtlicher Rahmen von Power-to-Gas-Anlagen im Forschungsprojekt PORTAL GREEN
VBI für systematische Kosten-Nutzen-Analysen in der Baunormung
VBI-Leitfaden zur Nachfolge im Planungsbüro in 6. Auflage
Auszeichnungsprojekt “Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW”
HOAI unter Druck
Moderne Raumakustik für die Probesäle des Musik Campus der Bundeswehr in Hilden
Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2019 für zukunftsweisende Architektur ausgelobt

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Veranstaltungen: Bauphysik 2/2019Bauphysik2/2019142Veranstaltungen

Kurzfassung

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Titelbild: Bauphysik 1/2019Bauphysik1/2019Titelbild

Kurzfassung

Der vielfach preisgekrönte Neubau der Probsteikirche St. Trinitatis im Herzen Leipzigs von Schulz und Schulz Architekten gilt aktuell als größter Kirchenneubau in den neuen Bundesländern und zugleich als nachhaltigste Kirche Deutschlands. Man entschied sich im Sinne der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit für die Wärmeversorgung über eine Sole-Wasser-Wärmepumpenanlage; genutzt werden drei Sole-Wasser-Wärmepumpen WPF 52 von Stiebel Eltron, siehe Meldung S. 72. (Foto: Stiebel Eltron)

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Inhalt: Bauphysik 1/2019Bauphysik1/2019Inhalt

Kurzfassung

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Bauphysik: Jahresinhaltsverzeichnis des 40. Jahrgangs 2018Bauphysik1/2019Jahresinhaltsverzeichnis

Kurzfassung

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Lösch, Claudia; Hückler, Alex; Schlaich, MikeInfraleichtbeton - Grundlagen, bauphysikalische Eigenschaften und ReferenzbauwerkeBauphysik1/20191-6Fachthemen

Kurzfassung

Infraleichtbeton ist ein konstruktiver Hochleistungsleichtbeton, der Lastabtrag und Wärmedämmung in einem Material vereint. Durch seine geringe Wärmeleitfähigkeit und gute Druckfestigkeit können mehrgeschossige Gebäude mit monolithischem Wandaufbau realisiert werden, die ohne zusätzliche Dämmschicht die aktuellen strengen energetischen Anforderungen einhalten. Die einschalige Sichtbetonbauweise ermöglicht robuste, wenig komplexe und langlebige Konstruktionen, die gleichzeitig ein hohes gestalterische Potenzial aufweisen und somit einen Beitrag zur Baukultur leisten können. In diesem Artikel werden zunächst die Grundlagen zur Zusammensetzung und Herstellung des Infraleichtbetons sowie der Stand der Forschung kurz zusammengefasst. Die wesentlichen mechanischen Kennwerte werden aufgeführt und exemplarisch ausgewählte bauphysikalische Eigenschaften erläutert. Abschließend werden einige Referenzprojekte aus Infraleichtbeton vorgestellt.

Infra-Lightweight Concrete. Basics, building physical properties and case-studies.
Infra-Lightweight Concrete is a High Performance Lightweight Aggregate Concrete (HPLWAC) that combines load bearing and thermal insulation in one material. Due to its low thermal conductivity and comparatively good compressive strength, multi-story buildings can be constructed that meet current energy saving requirements without adding thermal insulation cladding. The monolithic fair-faced concrete structures allow robust structural details with little complexity. ILC structures can thus provide a high architectural potential and can contribute positively to the aesthetics of the built environment (Baukultur). In this paper a short overview of the state of research as well as basic information regarding the composition and production of ILC are presented. The fundamental mechanical properties are provided and some building physical properties are discussed before selected case studies are described in brief.

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Ivankovic, Goran; Hafellner, Hans; Kautsch, PeterBerechnung des sommerlichen WärmeschutzesBauphysik1/20197-16Fachthemen

Kurzfassung

Die zeitgenössische Architektur, die zunehmend transparente Gebäudehüllen vorsieht, führt oft zu unerwünschten Effekten in Bezug auf die behagliche Raumtemperatur im Sommer und somit rückt der Schutz des Gebäudes vor Überhitzung immer stärker in den Vordergrund. Es wird die Auswirkung von unterschiedlichen Klimata auf die Berechnung der sommerlichen Überwärmung untersucht. Es wird eine Büro- und eine Wohnnutzung mit Bauteilaufbauten aus Massivbau-Beton, Massivbau-Ziegel, Holzmassivbau und Holzrahmenbau simuliert. Die Ergebnisse der Gebäudesimulation werden mit den Berechnungsergebnissen gemäß des derzeit gültigen und in der Praxis verankerten vereinfachten Nachweisverfahren gemäß ÖNORM B 8110-3 [3] gegenübergestellt und ein Vorschlag für die Überarbeitung der Norm dargelegt.

Calculation of summerly overheating.
Contemporary architecture, which increasingly provides transparent facades, often leads to undesirable effects on the comfortable room temperature in summer. As a consequence, the protection of the building from overheating gets more important. The effect of different climates on the calculation of summer overheating is investigated. It simulates office and residential use with component structures made of concrete, bricks, solid wood construction and timber frame construction. The results of the building simulation are compared with the calculation results according to the currently valid simplified verification procedures according to ÖNORM B 8110-3. A proposal for the revision of the standard is presented.

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Verband Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen vdnr gegründetBauphysik1/201916Aktuell

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Wörner, Patrick; Müller, André; Sauerwein, DavidMöglichkeiten zur realistischen Bewertung zukünftiger Energieversorgungskonzepte auf GebäudeebeneBauphysik1/201917-29Fachthemen

Kurzfassung

Die Energiewende hat in den letzten Jahren zu einer deutlichen Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung geführt. Einen essenziellen Beitrag zum Klimaschutz soll der Ausbau volatil einspeisender Windkraft- und Photovoltaikanlagen leisten, die im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung geringere spezifische Treibhausgasemissionen über den Lebenszyklus aufweisen. Im Kontext der ökologischen Bewertung zeigt sich die stetige Verbesserung des Strom-Mix in einer Anpassung der CO2- bzw. Treibhausgasfaktoren für den Energieträger Strom. Die Bewertung innovativer und elektrifizierter Energieversorgungskonzepte kann jedoch mit statischen Emissionsfaktoren und auf Basis des Jahresendenergiebedarfs nicht zielführend vorgenommen werden. Deshalb wird eine Methodik vorgestellt, welche die CO2- und Treibhausgasemissionen des deutschen Strom-Mix dynamisch in 15-minütiger zeitlicher Auflösung für das Jahr 2017 abbildet. Hierfür werden frei verfügbare Stromerzeugungszeitreihen aufbereitet, der nationalen Strombilanz gegenübergestellt und in zeitvariable Emissionsfaktoren überführt. Ein Anwendungsbeispiel demonstriert, dass der über eine Jahresbilanz ermittelte CO2-Ausstoß eines Gebäudes deutlich von den tatsächlichen Emissionen abweicht, die sich mithilfe zeitlich hoch aufgelöster CO2-Faktoren ergeben. Dadurch zeigt sich im konkreten Fall eine Reduktion der Emissionen der Heizwärmeversorgung von etwa 12 Prozent.

Dynamic CO2 emission factors for the German electricity mix.
In recent years, the German Energiewende has led to a significant increase in the renewable energy share of the electricity generation. While being characterized by lower specific CO2 and greenhouse gas emissions over the life cycle in comparison to conventional power generation, the expansion of electricity production from wind and solar energy makes a vital contribution to climate protection. In the context of emission balances, adjustments of the specific emission factors continue to account for the ongoing improvement of the electricity mix. However, an expedient evaluation of innovative and electrified energy supply concepts is virtually impossible using static emission factors based on the annual energy demand. Therefore, this paper describes a methodology to calculate CO2 and greenhouse gas emissions for the German electricity mix 2017 dynamically with a temporal resolution of 15 minutes. For this purpose, open source time series for the electricity production are processed, adjusted to national energy balances and transformed into time-variable emission factors. A case study demonstrates that CO2 emissions of a building determined on an annual basis differ significantly from those calculated using dynamic CO2 factors. The adaption of these factors to the specific case reveals a potential for emission reductions of a building's heat supply around 12 %.

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EU-Normen: Verbändebündnis schafft rechtssicheres System für alle Akteure am BauBauphysik1/201929Aktuell

Kurzfassung

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Tahmasebi, Farhang; Mahdavi, ArdeshirRevisiting the benefits of diversity representation in window operation models for building performance simulationBauphysik1/201930-35Fachthemen

Kurzfassung

To explore the potential advantages of supplying occupant behavior models with inter-occupant diversity information, this study models the occupants' operation of windows in a monitored open-plan office at aggregate and individual levels. Subsequently, a calibrated energy model of the office area incorporates the developed models and multiple streams of monitored data to evaluate the predictive performance of the models and their contribution to enhance the reliability of building performance assessments. According to the results, individual window operation models outperformed the aggregate model in capturing the peak and variation of window operation across occupants in the free-running season, which resulted in a better assessment of thermal comfort. However, the individual models yielded an overestimation of peak heating demand, as compared with the benchmark value based on the actual window operations in a single year.

Die Vorteile der Darstellung der Vielfalt in Fensteröffnungsmodellen für die Gebäudesimulation.
Um die potenziellen Vorteile der Bereitstellung von Nutzerverhaltensmodellen mit verschiedenen Nutzerinformationen zu untersuchen, wurde der Fensteröffnungsbetrieb durch Nutzer eines Großraumbüros aggregiert und auf individueller Ebene modelliert. Anschließend wurde ein Modell des Großraumbüros unter Einbeziehung der entwickelten Modelle und Ströme aufgezeichneter Daten kalibriert, um die Vorhersageleistung der Modelle und ihren Beitrag zur Verbesserung der Zuverlässigkeit von Gebäude performance-Bewertungen zu analysieren. Den Ergebnissen zufolge übertrafen die individuellen Fensteroperationsmodelle das aggregierte Modell, indem sie den Spitzenwert und die Variation des Fensterbetriebs über alle Nutzer im freilaufenden Betrieb erfassten, was zu einer besseren Bewertung des thermischen Komforts führte. Die individuellen Modelle ergaben jedoch eine Überschätzung des Spitzenwärmebedarfs im Vergleich zum Referenzwert, der auf dem tatsächlichen Fensterbetrieb in einem einzigen Jahr basiert.

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Hollands, Jutta; Korjenic, AzraAnsätze zur ökonomischen Bewertung vertikaler BegrünungssystemeBauphysik1/201938-54Fachthemen

Kurzfassung

Vertikale Begrünung kann einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung leisten. Denn Begrünung kann nicht nur die bauphysikalischen Eigenschaften von Gebäuden verbessern und als Schadstofffilter zur Verbesserung der Luftqualität beitragen, sondern auch großen Einfluss auf die betroffenen Menschen haben. Eine Begrünungsmaßnahme im Rahmen einer Bestandssanierung oder bei einem Neubau durchzuführen, ist nicht zuletzt von den entstehenden Kosten und den möglichen Nutzen abhängig. Das Ziel der durchgeführten Forschung besteht darin, ein Basismodell zu entwickeln, mit dem in weiterer Folge objektbezogen die Kosten und Nutzen für wandgebundene Begrünungssysteme abgeschätzt werden können. Hierzu wird für jedes System ein gesamter Lebenszyklus von der Errichtung über die Nutzung bis zur schlussendlichen Entsorgung betrachtet. Aufgrund der fehlenden Messbarkeit und quantitativen Bewertbarkeit vieler positiver Auswirkungen von Gebäudebegrünung kann derzeit kein ganzheitliches Modell vorgezeigt werden, sondern lediglich der entwickelte, leicht erweiterbare Ansatz zur ökonomischen Bewertung präsentiert werden. Dank dieses Modells konnten bereits wertvolle Erkenntnisse zur Systemoptimierung erlangt werden und Anknüpfungspunkte für weitere Bewertungsmöglichkeiten definiert werden.

Approaches to the economic valuation of living wall systems.
Vertical greening can make a significant contribution to sustainable urban development. Greening can not only improve the building-physical properties of buildings and contribute to improving air quality as a pollutant filter, but can also have a major impact on the people affected. A greening measure to be carried out as part of an existing renovation or a new construction is highly dependent on the costs incurred and the potential benefits. The aim of the research carried out is to develop a basic model with which the costs and benefits for wall-based greening systems can subsequently be estimated on an object-related basis. For this purpose, an entire life cycle is considered for each system, from installation through use to final disposal. Due to the lack of measurability and quantitative evaluability of many positive effects of building greenery, no holistic model can currently be presented, but only the developed, easily extensible approach to economic evaluation can be shown. Thanks to this model, it has already been possible to gain valuable insights into system optimisation and to define starting points for further evaluation options.

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Schuberth, JensBaukosten und Energieeffizienz von MehrfamilienhäusernBauphysik1/201955-59Fachthemen

Kurzfassung

Seit 2001 prämiert der Deutsche Bauherrenpreis vorbildliche Neubauten und Sanierungen von Mehrfamilienhäusern. Eine Analyse der neueren Projekte zeigt, dass Wohnungswirtschaft und Planer ein überaus leistungsstarkes Team bilden, welches wirtschaftliches und energieeffizientes Bauen sehr gut vereinbaren kann. Eine hohe Energieeffizienz wirkt sich bei Mehrfamilienhäusern in höchstens geringem Umfang auf die Baukosten auswirken, sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen. Bei Kaltmieten hat der Standort in einer Großstadt großen Einfluss; Häuser mit niedrigem Primärenergiebedarf werden sogar günstiger vermietet. Pauschale Behauptungen, Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden führten zu überhöhten Baukosten und Kaltmieten, erweisen sich vor dem Hintergrund dieser Auswertung anspruchsvoller Projekte als nicht haltbar. Gutachten über die Wirtschaftlichkeit von Energiestandards sollten nicht nur Materialpreise, sondern die Baukosten realisierter Projekte untersuchen und dabei stets mit statistisch abgesicherten Methoden (oder wenigstens mit Bandbreiten) arbeiten.

Building costs and energy efficiency of apartment buildings.
Since 2001 the “Deutscher Bauherrenpreis” (German building owners award) awards exemplary new and renovated apartment buildings. An analyses of the recent projects shows that housing industry and engineers are a powerful team that is able to bring energy efficient and economic construction together. Construction costs of both new built and renovated apartment buildings are just marginally impacted by energy efficiency. Most significant impact on basic rents is the location of a building in a large city; buildings with low primary energy demand are even rented cheaper. This analysis of ambitious projects shows that blanket assertions that energy efficiency requirements would increase construction costs drastically are not valid. Studies about the economic efficiency of buildings should not only investigate costs of construction materials but also construction costs of real projects. Studies should also use elaborated statistical methods (or at least use bandwidths).

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9. Würzburger Schimmelpilz Forum - 9. Berliner SchimmelpilzkonferenzBauphysik1/201959Aktuell

Kurzfassung

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Gratzl, Markus; Zieser, Johannes; Retter, PhilippEinsatz passiver Erdreichkühlung zur Konditionierung von Lagerhäusern - Anwendung in der modernen SchaumweinproduktionBauphysik1/201960-66Fachthemen

Kurzfassung

Für den Neubau der Produktionsstätte eines Getränkeherstellers war es erforderlich, ein Lagervolumen für rund fünf Millionen Flaschen als gekühltes Rohsektlager bereitzustellen. Die maximalen Temperaturen durften aufgrund der Qualitätsanforderungen im Produktionsprozess 14 °C während der Sommermonate nicht überschreiten. Um möglichst hohe Energieeffizienz zu erzielen und eine ganzjährige Beheizung beziehungsweise Kühlung zu vermeiden, sollte das Lager natürlich konditioniert werden: Durch explizite Kopplung des Gärlagers mit dem angrenzenden Erdreich wurde dessen Pufferwirkung über ungedämmte erdberührte Wand- und Bodenbauteile aktiviert. Auch das Lagergut selbst wurde als thermische Speichermasse in der Auslegung berücksichtigt. Gleichzeitig wurde die verbliebene thermische Gebäudehülle dahingehend optimiert, dass die auftretenden Wärmegewinne und Wärmeverluste zur Außenluft auf ein Minimum reduziert sind. Der Nachweis der Gebrauchstauglichkeit erfolgte mittels gekoppelter transienter thermischer Gebäudesimulation. Es konnte gezeigt werden, dass - selbst unter Annahme erhöhter Außenluft- und Erdreichtemperaturen aufgrund des Klimawandels - bei Ausführung von Außenwänden und Dächern in höchster thermischer Qualität auf eine aktive Konditionierung des Lagers vollständig verzichtet werden kann.

Use of passive ground cooling for the conditioning of warehouses.
Application in modern sparkling wine production: A new production facility for a beverage manufacturer has to provide a storage volume for around 5 million bottles as a refrigerated warehouse. The maximum temperatures were not allowed to exceed 14 °C due to the quality requirements in the production process. To achieve highest energy efficiency and to avoid year-round heating and cooling, the warehouse should be passively conditioned: by explicitly coupling it with adjacent soil, its buffering effect was activated via uninsulated wall and floor components in contact with the ground. The warehouse stock was also integrated into the concept as thermal mass. Furthermore, the remaining building envelope was optimized to reduce heat gains and losses to external air to a minimum. The serviceability was demonstrated with a coupled thermal building simulation. It was shown that even with higher outdoor air and ground temperatures due to climate change, an active conditioning of the warehouse can be avoided when designing exterior walls and roofs of highest thermal quality.

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Gürlich, Daniel; Reber, Amando; Eicker, Ursula; Biesinger, AndreasQuantifizierung der Tageslichtnutzung in einem transluzenten Membrandachbau - Einsparpotenzial an Kunstlicht anhand eines FallbeispielsBauphysik1/201967-72Berichte

Kurzfassung

Der folgende Beitrag befasst sich mit der Tageslichtwirkung eines transluzenten, thermisch gedämmten Membrandaches über einer Sporthalle aus energetischer Sicht. Anhand von Messungen der optischen Eigenschaften der ausgeführten Dachkonstruktion wird eine dynamische Tageslichtsimulation der realisierten Situation über ein Jahr durchgeführt. Weitere Szenarien mit veränderten Materialeigenschaften und Konstruktionen liefern Vergleichswerte zur Quantifizierung der durch das Membrandach erreichten Reduktion des Kunstlichtbedarfs. Auf den Aspekt der Verschmutzung der Oberflächen und damit einhergehende Reduktion des Lichttransmissionsgrads wird explizit eingegangen. Bei einem Transmissionsgrad von 0,72 % wird im Vergleich zu einer alleinigen Glasfassade der Kunstlichtbedarf um 30 % von 19,7 kWhel/m2/a auf 13,8 kWhel/m2/a gesenkt. Die Seltenheit der Membranbauten verursacht eine Spärlichkeit an Betriebserfahrung und Informationen zu Kennwerten. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit stellen daher als Vergleichs- und Kennwerte wertvolle, neue Erkenntnisse für viele Architekten, Planer und Bauherren dar.

Quantification of day light supply in a translucent membrane roof building.
Conservations in artificial lighting in a case study building: The current article gives insight in the day light supply of an insulated and translucent membrane roof on top of a sport building from an energetic perspective. Measured material properties deliver input parameters for an annual daylight simulation of the built situation. Results of further scenarios with changed optical properties and constructions serve as references to quantify the reduction in artificial lighting demand caused by the membrane roof. The influence of soiling of the surfaces concerning the optical transmittance is addressed. The rarity of membrane building constructions also causes a lack of experience in operation and of information about performance indicators. Hence, the results of the current work add valuable insight for architects, planners and building owners.

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Aktuell: Bauphysik 1/2019Bauphysik1/201972-76Aktuell

Kurzfassung

Erdwärme für die Kirche St. Trinitatis in Leipzig
Neue Fachmesse für digitale Lösungen in der Baubranche
Neues Lehr- und Weiterbildungsgebäude für das Cluster Biomedizintechnik der RWTH Aachen
19. EIPOS-Sachverständigentage Brandschutz: Brandschutz mit Augenmaß
Urban Solar Decathlon 2021: Internationaler Innovationswettbewerb kommt nach Wuppertal

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Technische Regelsetzung: Bauphysik 1/2019Bauphysik1/201976-77Technische Regelsetzung

Kurzfassung

DIN 276 Kosten im Bauwesen wurde veröffentlicht
Aus KMB- wird PMBC-Richtlinie

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