abo_gift abo_online abo_print abo_student abo_test angle_left angle_right angle_right_filled arrow_big_down arrow_big_down_filled arrow_big_left arrow_big_left_filled arrow_big_right arrow_big_right_filled arrow_big_up arrow_big_up_filled arrow_dropdown_down arrow_dropdown_up arrow_small_left arrow_small_left_filled arrow_small_right arrow_small_right_filled arrow_stage_left arrow_stage_left_filled arrow_stage_right arrow_stage_right_filled caret_down caret_up close close_thin close_thin_filled contact download_thick download_thick_filled download_thin download_thin_filled ebook edit element_headline element_label element_relatedcontent lock mail minus page page_filled pages pages_filled phone plus print print_filled quotationmarks_left quotationmarks_right search send share share_filled shoppingcart_big shoppingcart_big_filled shoppingcart_header shoppingcart_small shoppingcart_small_filled social_facebook social_googleplus social_linkedin social_pinterest social_twitter social_xing social_youtube user_big user_small

Artikeldatenbank

Filter zurücksetzen
  • Autor(en)

  • Sprache der Veröffentlichung

  • Erschienen

  • Rubrik

Zeitschriften-Selektion

  • Alle auswählen Alle abwählen
Autor(en) Titel Zeitschrift Ausgabe Seite Rubrik
Inhalt: UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 Inhalt

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Schalk, Günther Compliance - Notwendigkeit oder Modetrend? UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 1 Editorials

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Ernst & Sohn (Hrsg.) Gesamtausgabe UBB 3/2017 UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 1-24 Gesamtausgabe

Kurzfassung

Komplette Monatsausgabe

x
Kurz informiert: UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 2 Kurz informiert

Kurzfassung

BVMB fordert mehr Ausschreibungen
Masterplan Bauen 4.0 vorgelegt
Baufirmen investieren mehr in Sachanlagen

x
Luithlen, Christoph; Janssen, Raimond Vertragspartner insolvent? Strategien zum Eigenschutz UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 3-8 Berichte

Kurzfassung

Die Insolvenzanfechtung ist - mit ausdrücklichem gesetzgeberischen Willen - als äußerst scharfes Schwert gegen gläubigerseits ignorierte Kriseneintrittssignale von späteren Insolvenzschuldnern ausgestaltet. Die Anfechtungstatbestände der Insolvenzordnung (InsO) sind deshalb so gefährlich, weil sie nicht darauf Rücksicht nehmen, welchen Ertrag der Auftraggeber im konkreten Auftrag erwirtschaftet hat. Gegenstand von anfechtungsbedingten Rückzahlungsansprüchen des späteren Insolvenzverwalters des Schuldnerunternehmens sind nicht etwa die in jenem Auftrag erwirtschafteten Erträge, sondern - ohne Rücksicht auf die bereits investierten Eingangsleistungen - die erhaltenen Zahlungen. Der UBB gibt einen Überblick über die Systematik.

x
Schalk, Günther Klare Ansagen beim Familientreffen der Mittelständler UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 9-11 Berichte

Kurzfassung

Es ist jedes Jahr das große Familientreffen der mittelständischen Baufirmen aus ganz Deutschland: Knapp 600 Teilnehmer folgten der Einladung der Bundesvereinigung Mittelständischer Bauunternehmen (BVMB) zum traditionellen Neujahrsempfang nach Bonn. Neben einem Unterhaltungsprogramm, einer Fachausstellung und viel Gelegenheit zum persönlichen Austausch standen politische Botschaften im Vordergrund. BVMB-Präsident Thorsten Bode sprach die Themen erfrischend klar an, die den Mittelständlern auf den Nägeln brennen. Kein leichtes Unterfangen für den parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle, der das Bundesverkehrsministerium vertrat und unmittelbar auf Bodes Rede antwortete.

x
Höhere Werbungskosten für Bauleiter möglich UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 12 Berichte

Kurzfassung

Waren Sie 2016 als Bauleiter an verschiedenen Baustellen und nur einen Tag in der Woche in der Einrichtung Ihres Arbeitgebers tätig, können Sie in der Steuererklärung 2016 deutlich höhere Werbungskosten geltend machen. Es gelten für Sie in diesem Fall nach einem Urteil des Finanzgerichts Nürnberg nämlich die steuerlich günstigen Reisekostengrundsätze.

x
Anliegerbeiträge: Muss Baufirma Kostenstruktur offenlegen? UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 12-13 Berichte

Kurzfassung

Erledigen Sie Bauarbeiten für eine Stadt oder Gemeinde, die dafür die umliegenden Anlieger zur Kasse bittet, kann es passieren, dass Sie offenlegen müssen, wie hoch der Anteil der Arbeitsleistung und des Materialeinsatzes ist. Hintergrund ist ein Musterprozess zur Steueranrechnung für solche Anliegerbeiträge.

x
Lebensversicherung 2017: Steuererklärung einreichen! UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 13 Berichte

Kurzfassung

Im Jahr 2017 können Lebensversicherungen, die ab dem 1.1.2005 abgeschlossen wurden, steuerbegünstigt verkauft werden. Behält die Versicherung Steuern ein, sind diese in aller Regel überhöht. Doch Sie können sich die zu hohen Steuerzahlungen wieder zurückholen.

x
Schalk, Günther Aktuelles aus der Rechtsprechung UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 14-15 Berichte

Kurzfassung

Wer schafft an, wie gebaut wird?
Wie “dicht” muss eine Bedenkenmitteilung sein?
Besondere Leistung erkennbar - keine Mehrvergütung!

x
Kromik, Wolfgang Werkvertrag - Werklieferungsvertrag - Kaufvertrag: was ist was? UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 16-17 Berichte

Kurzfassung

Fallkonstellationen aus Streitfällen der letzten Zeit und aktuelle Urteile verbunden mit der Erkenntnis, dass viele Unternehmer immer noch Schwierigkeiten mit der Abgrenzung haben, waren Veranlassung, jetzt dazu noch einmal in aller Kürze einen aktuellen Überblick zu verschaffen und vor allem die unterschiedlichen rechtlichen Konsequenzen und Besonderheiten aufzuzeigen zwischen den rechtlichen Gebilden “Werkvertrag”/“Werkliefervertrag” und “Kaufvertrag”. Diese betreffen sowohl die Mängelhaftung, Fragen der Absicherung nach § 648 a BGB sowie die Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB. Dazu kommt das Spannungsfeld zwischen BGB und VOB/B.

x
Steuernews: Kurz gemeldet UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 18 Berichte

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Leiharbeitnehmer besser gestellt UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 18-19 Berichte

Kurzfassung

Gute Nachrichten für Leiharbeitnehmer von der Steuerfront: Das Finanzgericht Niedersachsen hat die steuerlichen Grundsätze zur Reisekostenreform 2014 kassiert und spricht sich steuerlich für eine günstigere Behandlung der Fahrtkosten des Leiharbeitnehmers aus.

x
Neuregelung bei Ein- und Austritt von Personen-Gesellschaftern UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 19 Berichte

Kurzfassung

Übt ein Handwerker seine selbstständige Tätigkeit als Einzelunternehmer oder als Gesellschafter einer Personengesellschaft aus, steht ihm für die bezahlte Gewerbesteuer in seiner Einkommensteuererklärung eine Steueranrechnung nach § 35 EStG zu. Ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums sorgt nun jedoch für Unruhe.

x
Kostenrechnung in der Bauwirtschaft UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 20 Buchtipps

Kurzfassung

Der Bereich Kostenrechnung ist entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg eines Bauunternehmens. Dementsprechend wichtig ist die genaue und umfassende Kenntnis ihrer Prinzipien und Grundsätze sowie deren Anwendung in allen Projektphasen. Dieses Buch behandelt sowohl die Bauauftragsrechnung, die Betriebsabrechnung als auch das Controlling auf der Ebene des Einzelprojekts wie auch für das Gesamtunternehmen. Damit ist es das ideale Nachschlagewerk für die Praxis, insbesondere für kleine und mittlere Bauunternehmen sowie das Baugewerbe.

x
UBB-Veranstaltungstipps UnternehmerBrief Bauwirtschaft 3/2017 20 Veranstaltungen

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Inhalt: Bautechnik 2/2017 Bautechnik 2/2017 Inhalt

Kurzfassung

Keine Kurzfassung verfügbar.

x
Kleiser, Michael Formlogik an Brücken - Teil 2 - Überlegungen zur authentischen Formbildung von fugenlosen Stützenanschlüssen Bautechnik 2/2017 83-92 Aufsätze

Kurzfassung

Der allgemeine Trend im konzeptionellen Brückenentwurf zur Wahl dauerhafter, fugenloser Rahmensysteme erfordert nicht nur vertiefte, statisch konstruktive Überlegungen zur Kraft- und Momentenweiterleitung vom Überbau in den Unterbau, sondern auch erweiterte Betrachtungen hinsichtlich einer ganzheitlich ästhetischen Lösung. Um zu authentischen Entwürfen zu gelangen, muss eine Kohärenz zwischen der Form der Brücke und dem ihr zugrunde liegenden statischen System erkennbar sein. In diesem Aufsatz werden Formüberlegungen von biegesteifen Stützenanschlüssen an Überbauten einerseits als zusammenhängende, kontinuierlich wirkende und anderseits als getrennt wirkende Funktionseinheiten erläutert. Anschließend wird auf die Sonderstellung der eingespannten Rundstütze und deren Anwendungsgrenzen sowie auf hybride Stützenanschlüsse eingegangen. Dem planenden Ingenieur werden Anregungen zum Brückenentwurf über seine ingenieurtechnische Kernaufgabe hinaus hin zu einer ingeniösen Herangehensweise gegeben, mit dem Ziel, bewusst Verantwortung als Gestalter unseres Lebensraums übernehmen zu können. Die Formüberlegungen werden mit Beispielen untermauert.

Form logic at bridges (Part 2) - Considerations on authentic shaping of jointless column connections
The common tendency within conceptual bridge design towards durable jointless frame systems requires not only deepened structural considerations of force and moment transition from the superstructure into the substructure, but also broadened approaches of a holistic aesthetical solution. The coherence between the form and its underlying structural system has to be recognisable in order to achieve authentic designs. In this paper form considerations of columns, which are monolithically connected to the superstructure as associated and separated function units, respectively, are illustrated. Furthermore, the special standing of the fixed circular column and its application limits as well as hybrid column connections will be discussed. For the planning engineer impulses in bridge design are provided to work far beyond his structural core tasks towards an ingenious approach with the aim of consciously taking over responsibility in designing our living space. The form considerations are underlined with examples.

x
Romberg, Martin Neue Queensferry Brücke in Schottland - Herausforderungen bei der Planung und Montage Bautechnik 2/2017 93-103 Berichte

Kurzfassung

Die neue Queensferry Brücke in Schottland in der Nähe von Edinburgh ist eine insgesamt 2 640 m lange Schrägkabelbrücke mit drei bis zu 210 m hohen Pylonen. Die beiden seilüberspannten Haupttragweiten sind 650 m, die beiden Seitenfelder 223 m und die Spannweiten der Vorlandbrücken sind bis zu 104 m lang. Die zwei Seilebenen sind mittig zwischen den beiden Fahrbahnen angeordnet und überlappen sich in der Mitte der Hauptöffnungen. Diese Besonderheit ist notwendig, um den Verbundüberbau und insbesondere den mittleren Pylon zu stabilisieren. Sowohl die Planung mit den damit verbundenen Nachweisen der außergewöhnlichen Bauzustände, wie z. B. dem mit zwei 322 m langen Kragarmen frei stehenden mittleren Pylon, als auch die Montage bei zum Teil äußerst widrigen Wetterbedingungen verlangten den beteiligten Ingenieuren und Arbeitern einiges ab. Aber nicht nur die Dimensionen und die Komplexität des Bauwerks machen diese Brücke auch für erfahrene Brückenbauer zu einer Besonderheit, sondern auch die Nähe zu den beiden bestehenden Brücken über den Firth of Forth. Dies sind zum einen die im Jahre 1890 eröffnete Forth Rail Bridge, die im Sommer 2015 in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde, als auch die Forth Road Bridge, eine im Jahre 1964 eröffnete Hängebrücke. Die drei Brücken aus drei verschiedenen Jahrhunderten werden nach Fertigstellung der Schrägseilbrücke eine einmalige Brückenkollektion bilden. Die Veröffentlichung fasst die Herausforderungen bei der Planung und Montage dieser einzigartigen Brücke zusammen. Einige Teile des Beitrags sind [4] entnommen, wo vor allem Aspekte der Bauausführung vertieft werden.

New Queensferry Crossing in Scotland - challenges in design and construction
The new Queensferry Crossing near Edinburgh in Scotland is a cable-stayed bridge with a total length of 2 640 m and three towers up to 210 m high. The two cable supported main spans are 650 m, the two back spans are 223 m and there are approach viaducts at each end of variable spans up to 104 m. The two cable planes are arranged centrally between both carriageways and overlap in the centre of the main spans. This special feature is necessary in order to stabilize the deck and especially the Centre Tower. Unique design features such as having the World's longest pair of free-standing cantilevers with an overall length of 644 m and constructing the works in an exposed location experiencing adverse weather conditions, put very high demands on the engineers and workers involved. It is not only the scale and complexity of the new structure that makes it special for even experienced bridge engineers, but also its proximity to the two existing bridges over the Firth of Forth. The Forth Rail Bridge, which opened in 1890 and was awarded World Heritage Site status in summer 2015, lies alongside the Forth Road Bridge, a large Suspension Bridge opened in 1964. On completion of the Queensferry Crossing these bridges, representing engineering expertise from three different centuries, will form a unique collection of iconic structures. The paper summarizes the challenges in design and construction of this outstanding bridge.

x
Lienhart, Christoph; Heer, Sebastian; Wenger, Philipp; Zimmerer, Martin Planung und Bau der neuen Eisenbahnbrücke über den Neckar - Herausforderungen bei der Gründung Bautechnik 2/2017 104-114 Berichte

Kurzfassung

Im Rahmen des Infrastrukturprojekts Stuttgart 21 errichtet die Deutsche Bahn in Stuttgart seit Anfang 2016 eine viergleisige Eisenbahnbrücke über den Neckar. Die Eisenbahnbrücke hat eine Gesamtlänge von ca. 345 m und führt über zwei Widerlager und sechs Pfeiler-Achsen.
Das Bauwerk überquert Stadtbahngleise, die Bundesstraße B 10, innerstädtische Straßen, den Neckar, Fuß- und Radwege sowie diverse Leitungen. Das Bauvorhaben liegt in der Kernzone des Stuttgarter Heilquellenschutzgebiets mit strengsten Auflagen hinsichtlich zulässiger Eingriffe in den Baugrund und Grundwasserhaltungen. Die Heilquellen liegen im Baufeld ca. 26 m unter Gelände als artesischer Grundwasserleiter mit einem Druckspiegel von rd. 10 m über Gelände vor.
Als schonendste Gründungsvariante der drei Hauptpfeiler hinsichtlich wasserwirtschaftlicher Aspekte wurde nach Auswertung der ersten fünf Baugrunderkundungsprogramme eine Flachgründung auf den Schichten des Unterkeupers mittels Druckluftgründung in Deckelbauweise angesehen. Im Zuge der Ausführungsplanung wurden die hydrochemischen und bodenmechanischen Eigenschaften des Baugrunds mit einem ergänzenden Erkundungsprogramm untersucht. Nach Auswertung aller zur Verfügung stehenden Erkundungsergebnisse konnte von einer Druckluftgründung auf eine wirtschaftlichere Tiefgründungsvariante mit Großbohrpfählen umgeplant werden. Um eine Genehmigung der erforderlichen Eingriffstiefen in der Kernzone des Heilquellenschutzgebiets zu erhalten, mussten im Vorfeld Handlungskonzepte für unterschiedliche Szenarien bei der Herstellung der Großbohrpfähle ausgearbeitet werden.

Design and construction of the new railway bridge over the Neckar river - challenges of the foundations
As of the beginning of 2016, as part of the Stuttgart 21 infrastructure project, the Deutsche Bahn is building a four-line railway bridge across the Neckar River in Stuttgart.
The Neckar railway bridge has an overall length of 345 m and comprises of two abutments and six support axes. The structure crosses rail lines from the city rail network (Stadtbahn), the main trunk-road, the B 10, inner city roads, the Neckar River, pedestrian and cycle ways as well as diverse public and private utilities.
The bridge structure is located within the core mineral water protection zone, with its strict restrictions regarding permissible depth of penetration into the subsoil and groundwater reservoirs. The mineral water springs lie within the construction site 26 m below the surface as artesian aquafers with an artesian pressure of circa 10 m above ground level. From a groundwater management perspective, and following a program of five ground investigations and their evaluation, a raft foundation at the mid-level of the “Unterkeuper”, built using cut-and-cover technique with a pneumatic caisson was chosen as the most economical foundation type for the three primary supports.
A program of further hydrochemical and geomechanical ground investigations were undertaken during the detailed design phases. Following an evaluation of these additional ground parameters it was possible to substitute the pneumatic caisson for a more economical deep foundation type using large diameter piles. A management concept for possible scenarios was needed for the large diameter pile construction to achieve the required consent for derogations from the banned ground penetration in the area of the mineral springs.

x
Keil, Andreas; Schächner, Frank Schlank und elegant - Stahlbogenbrücke über die A 8 bei Stuttgart Bautechnik 2/2017 115-124 Berichte

Kurzfassung

Die stark befahrene A 8 wird zwischen dem Kreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg/Ost um einen Fahrstreifen erweitert. Aufgrund des zu geringen Lichtraumprofils wurde die bestehende Bogenbrücke “Rotes Steigle”, die einen Forstweg über die Autobahn überführt, abgebrochen und durch einen markanten Neubau ersetzt. Das Tragwerk der neuen, ca. 75 m langen Verbundbrücke besteht aus einem unten liegenden Stahlbogen mit veränderlichen Querschnitten, schräg nach außen geneigten Stahlstreben und einer Stahlbetonfahrbahnplatte. Das schlanke Bogentragwerk ist als 2-Gelenk-Bogen ausgeführt und ruht auf Edelstahl-Kippleisten. Der Überbau stützt sich mit dünnen, geneigten Streben auf dem Bogen ab und ist mit den Widerlagern über je ein etwa 1, 10 m hohes und nur 2 cm dickes Stahlblech, einer sogenannten “Federlamelle”, monolithisch angeschlossen.
Bei der Herstellung des Stahltragwerks wurden die einzelnen Stahlbauteile zu zwei großen, ca. 40 m langen und 120 t schweren Bogenhälften auf dem nahe gelegenen Vormontageplatz verschweißt, sodass für den Einhub lediglich zwei nächtliche Vollsperrungen der A 8 erforderlich waren. Das Betonieren der Fahrbahnplatte erfolgte mit einem verfahrbaren Schalwagen in fünf Betonierabschnitten unter fließendem Verkehr. Durch abschnittsweise Herstellung des Stahl- und Betonbaus waren aufwändige Verformungsberechnungen bzw. Überhöhungsberechnungen für die Fertigung und die Bauausführung erforderlich.
Als moderner Kontrast zur vorherigen Brücke ist so eine filigrane Stahlbogenbrücke entstanden.

Slender and elegant - steel arch road bridge across the highway A 8 close to Stuttgart
The busy highway A 8 is to be expanded by an additional traffic lane between the Stuttgart interchange and the junction Leonberg/Ost. Due to its restricted structural clearance, the existing arch bridge “Rotes Steigle” was replaced by a distinctive new structure, which provides a crossing for a forest road over the highway. The load bearing structure of the integral composite bridge comprises a lower arch steel box girder with varying cross-section dimensions, steel struts that are angled outwards and a reinforced concrete deck slab.
The slender construction was designed as a two-hinged arch that rests on stainless steel rocker bearings at the arch-support. The superstructure is supported on the arch by slender, inclined steel braces. The deck is monolithically connected to each abutment via a thin vertical steel plate acting as an elastic spring, with a height of approximately 1.10 m and a thickness of merely 2 cm.
The individual steel elements were pre-assembled into two large segments of 120 t each, which could rapidly be installed. This way, the highway had to be closed for only two nights. The concrete work on the deck could be carried out without the need for further interruptions to highway traffic. Due to the incremental production of the steel structure and the bridge deck, the fabrication and the execution of the construction work called for extensive deformation analyses and camber calculations.
Now, a slender steel arch structure presents a modern contrast to the previous bridge.

x
Schacht, Gregor; Piehler, Jens; Marx, Steffen; Müller, Jens Z.A. Belastungsversuche an einer historischen Eisenbahn-Gewölbebrücke Bautechnik 2/2017 125-130 Berichte

Kurzfassung

Die Eisenbahn-Gewölbebrücke über die Aller in Verden wurde im Oktober 2015 nach über 150 Jahren außer Betrieb genommen und im Sommer 2016 endgültig abgebrochen. Durch das entstandene Zeitfenster zwischen Außerbetriebnahme und Abbruch ergab sich bei diesem Bauwerk die außergewöhnliche Chance, das Tragverhalten der Gewölbereihe experimentell mithilfe einer Probebelastung zu untersuchen. Ein Projektteam unter Führung des Instituts für Massivbau der Leibniz Universität Hannover führte im März und im Juni 2016 zwei Belastungsversuche durch und konnte das Tragverhalten des Gewölbes weit oberhalb des Gebrauchslastniveaus unter einer maximalen Belastung von ca. 570 t (!) untersuchen. In den zwei Versuchen konnten unter anderem die Einflüsse der Stirnwand und der Abdichtungsschicht auf das Verformungsverhalten erfasst und durch eine Vielzahl lokaler und globaler Verformungsmessungen quantifiziert werden. Aus den Ergebnissen der Untersuchungen sollen Rechenmethoden und -annahmen verbessert werden, damit die Tragsicherheit bestehender Gewölbebrücken zukünftig zuverlässiger und realitätsnäher bewertet werden kann.

Loading tests on an historic railway arch bridge
After 150 years in use the historic masonry arch bridge over the river Aller near Verden was taken out of service in October 2015 and was demolished in summer 2016. The time gap between decommission and demolition offered the ordinary chance for an experimental investigation of the load-deformation behavior of the arch-row by load testing. A project team under the leadership of the Institute of Concrete Construction of the Leibniz University Hannover has carried out two load test with a maximum load of 570 t (!) in March and June 2016. With the load tests the influence of the front wall and the sealing layer on the bearing behavior could be detected and also quantified with a great number of local and global deformation measurements. The experimental results are the basis for an improvement of the calculation methods and models to be able to evaluate the bearing safety of existing arch bridges more realistically.

x
Becker, Patrick; Lüking, Jan Vergleich der CPT-basierten direkten Berechnungsverfahren nach EA-Pfähle und ICP-05 für Fertigrammpfähle Bautechnik 2/2017 131-143 Aufsätze

Kurzfassung

Anhand der vorliegenden Datenbanken der EA-Pfähle mit einer Gesamtanzahl von mehr als 1 000 Probebelastungsergebnissen wird exemplarisch für zwei ausgewählte Fertigrammpfahlarten die Anwendung von sogenannten halbempirischen direkten CPT-Verfahren zur Ermittlung des Pfahlwiderstands untersucht. Der Vergleich der Pfahltragfähigkeit des britischen Verfahrens ICP-05 mit den Verfahren der EA-Pfähle für Stahlrohrrammpfähle (offen und geschlossen) und Fertigrammpfähle aus Stahlbeton führt zu deutlichen Unterschieden in der Bemessung. Bei einer Öffnung der nationalen Normen und Regelwerke für internationale Berechnungsverfahren fehlen somit Bewertungsmöglichkeiten zur Anwendung, insbesondere zur Einschätzung des Sicherheitsniveaus dieser Berechnungsverfahren.
Basierend auf den Erfahrungswerten für die Pfahlwiderstände nach EA-Pfähle wird in diesem Beitrag das ICP-05-Verfahren für ein vergleichbares Sicherheitsniveau mit 10 %- und 50 %-Quantilen kalibriert. Die Anpassungsfaktoren sind für beide Quantilbereiche und für die vorgenannten Pfahlsysteme in Abhängigkeit vom Spitzenwiderstand der Drucksonde und Pfahldurchmesser formuliert worden.

Comparison of CPT based calculation methods according to EA-Pfähle and ICP-05
Different empirical calculation methods based on the database of pile load tests are investigated within this paper. The calculation method according to the British method ICP-05 leads to different results in the design compared to the method according to EA-Pfähle for pipe piles (open-ended and closed) and driven pre-stressed concrete piles. Therefore, it would lead to uncertainties in the evaluation regarding the safety philosophy by opening national guidelines for international calculation methods without further investigations.
Based on the experiences of the EA-Pfähle new correlation factors were derived, which calibrate the ICP-05 methods for a 10 % and 50 % quantile. The correlation factors depend on the pile diameter and the cone penetration resistance.

x
Kindler, Arne; Schaller, Maria-Barbara; Glötzl, Jürgen Nachweis der Ankertragfähigkeit auf Grundlage faseroptischer Messtechnik Bautechnik 2/2017 144-151 Berichte

Kurzfassung

Die heute gängigen Dauerüberwachungen (Ankermonitoring) von Ankern basieren überwiegend auf dem Einsatz von Ankerkraftmessdosen. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben jedoch gezeigt, dass die Zuverlässigkeit der Anzeige über die Zeit verloren geht. Darüber hinaus bedingt der Einsatz von Ankerkraftmessdosen eine zusätzliche Bauhöhe am Ankerkopf. Andere Mess- und Prüfverfahren wie z. B. die herkömmlichen Lichtwellenleitersensoren bedingen einen Abgleich mit einem unbelasteten Lichtwellenleiter und geben nur punktuelle Aussagen über das Tragverhalten wieder. Weiterhin kommt hinzu, dass die gewonnenen Aussagen interpretiert werden müssen, um den Zustand der Verankerung beurteilen zu können. Im folgenden Beitrag wird über erste Ergebnisse eines Ankermonitorings auf der Basis von ortsverteilten Messungen einer in den Verpresskörper eingebetteten Glasfaser berichtet. Das neue Messkonzept basiert auf der Rayleigh-Technologie und dient der Prüfung des Tragverhaltens des Ankers sowie der Prüfung des Verpresskörperzustands bei betonschädigenden Grundwässern. Aufgrund der Wirtschaftlichkeit der eingesetzten Glasfaser ist die Ausbildung von redundanten Messsystemen nicht mit hohen Kosten verbunden. Hinsichtlich der Langlebigkeit der Glasfasern kann auf Erfahrungen aus der Telekommunikation zurückgegriffen werden.

Proof of anchor bearing capacity on the basis of fibre optical measurements
Actually, anchor-monitoring is generally based on the use of anchor load measuring sockets. The experiences over the last decades show that over time the reliability of the anchor load measurement is lost. Furthermore, due to the use of anchor load measuring sockets additional building height at the anchor head is necessary.
Other measurement devices like common optical fibre sensors need a comparison with results of the non-loaded optical fibre sensor and only lead to punctual results of the anchor forces. Additionally, the received results have to be interpreted due to the punctual results to receive information on the actual state of the anchor.
The present paper presents first results of an anchor monitoring program based on continuous measurements along the anchor grout using an embedded glass fibre system. The measurement technique is based on Rayleigh-technology and serves for testing of the anchor's bearing behaviour as well as to check the state of the anchor grout for example regarding the influence of concrete-influencing ground water conditions.
Due to economics of the used glass fibre system the installation of a double-checked system can be established without high costs. The long-term behaviour of the glass fibre system can be proven regarding experiences with telecommunication installation.

x
Bautechnik aktuell 2/2017 Bautechnik 2/2017 153-154 Bautechnik aktuell

Kurzfassung


Nachrichten:
Ingenieurpreis des Deutschen Stahlbaues 2017 entschieden

Persönliches: Martin Falenski übernimmt die Leitung der Bundesingenieurkammer

Veranstaltungen: 13. Fachtagung Baustatik-Baupraxis 2017

x